Bonn (ots) -
Die Folgen der Klimakrise werden weltweit immer spürbarer: Zyklone und Taifune in Asien, Dürren und Überschwemmungen in Afrika sowie zunehmende Wasserknappheit bedrohen die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen. Am Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung macht "Aktion Deutschland Hilft" auf die Bedeutung langfristiger Vorsorgemaßnahmen aufmerksam. Die Bündnisorganisationen unterstützen weltweit Projekte, die Menschen besser auf Naturkatastrophen vorbereiten und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen stärken. "Katastrophenvorsorge rettet Leben und schützt Existenzen. Wer heute in Vorsorge investiert, verhindert morgen menschliches Leid und hohe Kosten für Nothilfe und Wiederaufbau", sagt Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von "Aktion Deutschland Hilft".
Katastrophenvorsorge auch in Zeiten knapper Mittel nicht vernachlässigen
Allein im Jahr 2025 unterstützten die Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" weltweit 146 Projekte in 74 Ländern zur Katastrophenvorsorge. Schwerpunkte waren Maßnahmen zur Klimaanpassung, Frühwarnsysteme und die Stärkung lokaler Gemeinschaften. Solche Projekte entfalten ihre Wirkung oft erst über mehrere Jahre. Gleichzeitig stehen viele Programme unter Druck, weil Mittel für humanitäre Hilfe und internationale Zusammenarbeit gekürzt werden. "Gerade bei der Katastrophenvorsorge brauchen wir Verlässlichkeit. Frühwarnsysteme, klimaresistente Landwirtschaft oder Wassermanagement entstehen nicht von heute auf morgen. Wer hier Mittel kürzt, gefährdet Fortschritte, die Menschen widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise machen", warnt Maria Rüther.
Philippinen und Bangladesch: Frühwarnsysteme retten Leben
Zu den weltweit am stärksten von tropischen Wirbelstürmen betroffenen Regionen gehören die Philippinen und Bangladesch. Bündnisorganisationen wie CARE, World Vision, Help - Hilfe zur Selbsthilfe, Kinderhilfswerk Stiftung Global Care oder die Johanniter engagieren sich dort gemeinsam mit lokalen Partnern für die Stärkung der Katastrophenvorsorge. Die Projekte reichen von Frühwarnsystemen und Evakuierungsplänen bis hin zu Schulungen lokaler Katastrophenschutzkomitees. In gefährdeten Küstengemeinden lernen Familien, wie sie sich auf Zyklone und Sturmfluten vorbereiten können. Gleichzeitig werden Schutzräume ausgebaut und Kommunikationswege verbessert, damit Warnungen möglichst schnell alle Betroffenen erreichen. So konnte die Zahl der Todesopfer in den Projektregionen deutlich reduziert werden. "Katastrophen lassen sich nicht verhindern. Ihre Auswirkungen jedoch schon. Wenn Menschen rechtzeitig gewarnt werden und wissen, wie sie handeln müssen, können Leben gerettet werden", so Rüther.
Sahelzone: Begrünung und Wassermanagement schaffen Perspektiven
In Ländern der Sahelzone - darunter Niger, Tschad oder Mali - engagieren sich Bündnisorganisationen wie Help - Hilfe zur Selbsthilfe, Malteser International gemeinsam mit lokalen Partnern u.a. gegen die fortschreitender Wüstenbildung (Desertifikation). Durch den Bau von Regenwasserrückhaltebecken, die Wiederherstellung verödeter Flächen sowie Aufforstungsmaßnahmen können Menschen landwirtschaftliche Flächen langfristig nutzen. Gleichzeitig verbessert sich die Wasserversorgung ganzer Gemeinden. Diese Projekte verbinden Katastrophenvorsorge mit nachhaltiger Entwicklung: Sie reduzieren die Folgen von Dürren, stärken die Ernährungssicherheit und schaffen Perspektiven in Regionen, die zunehmend unter den Auswirkungen der Klimakrise leiden.
An die Redaktionen: Wir vermitteln Ihnen gerne Gesprächs- und Interviewpartner:innen aus dem Bündnis zum Thema Katastrophenvorsorge.
Mehr über die Hilfe der Bündnisorganisationen erfahren Sie hier (https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/fachthemen/katastrophenvorsorge/)
"Aktion Deutschland Hilft", Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, bittet um Spenden für Katastrophenvorsorge-Projekte.
Spenden-Stichwort: "Katastrophenvorsorge"
IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30 (SozialBank)
Online spenden unter: www.Aktion-Deutschland-Hilft.de
Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.
"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die mehr als 20 beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen. Über den Zusammenschluss von "Aktion Deutschland Hilft" koordinieren die beteiligten Organisationen ihren Einsatz, sodass vor Ort keine Überschneidungen oder Versorgungslücken entstehen - und die Menschen im Katastrophengebiet die bestmögliche Hilfe erhalten. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. "Aktion Deutschland Hilft" hat sich zum verantwortungsvollen Umgang mit Spenden verpflichtet und ist unter anderem zertifiziertes Mitglied im Deutschen Spendenrat. Über Einsatz und Wirkung der Spendengelder informiert das Bündnis in den jährlichen Finanzberichten: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/wir-ueber-uns/finanzen/
Pressekontakt:
Aktion Deutschland Hilft e.V.
Tel.: 0228/ 242 92 - 222
Fax: 0228/ 242 92 - 199
E-Mail: presse@aktion-deutschland-hilft.de
www.aktion-deutschland-hilft.de
Original-Content von: Aktion Deutschland Hilft e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/50116/6369127
Die Folgen der Klimakrise werden weltweit immer spürbarer: Zyklone und Taifune in Asien, Dürren und Überschwemmungen in Afrika sowie zunehmende Wasserknappheit bedrohen die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen. Am Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung macht "Aktion Deutschland Hilft" auf die Bedeutung langfristiger Vorsorgemaßnahmen aufmerksam. Die Bündnisorganisationen unterstützen weltweit Projekte, die Menschen besser auf Naturkatastrophen vorbereiten und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen stärken. "Katastrophenvorsorge rettet Leben und schützt Existenzen. Wer heute in Vorsorge investiert, verhindert morgen menschliches Leid und hohe Kosten für Nothilfe und Wiederaufbau", sagt Maria Rüther, Hauptgeschäftsführerin von "Aktion Deutschland Hilft".
Katastrophenvorsorge auch in Zeiten knapper Mittel nicht vernachlässigen
Allein im Jahr 2025 unterstützten die Bündnisorganisationen von "Aktion Deutschland Hilft" weltweit 146 Projekte in 74 Ländern zur Katastrophenvorsorge. Schwerpunkte waren Maßnahmen zur Klimaanpassung, Frühwarnsysteme und die Stärkung lokaler Gemeinschaften. Solche Projekte entfalten ihre Wirkung oft erst über mehrere Jahre. Gleichzeitig stehen viele Programme unter Druck, weil Mittel für humanitäre Hilfe und internationale Zusammenarbeit gekürzt werden. "Gerade bei der Katastrophenvorsorge brauchen wir Verlässlichkeit. Frühwarnsysteme, klimaresistente Landwirtschaft oder Wassermanagement entstehen nicht von heute auf morgen. Wer hier Mittel kürzt, gefährdet Fortschritte, die Menschen widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise machen", warnt Maria Rüther.
Philippinen und Bangladesch: Frühwarnsysteme retten Leben
Zu den weltweit am stärksten von tropischen Wirbelstürmen betroffenen Regionen gehören die Philippinen und Bangladesch. Bündnisorganisationen wie CARE, World Vision, Help - Hilfe zur Selbsthilfe, Kinderhilfswerk Stiftung Global Care oder die Johanniter engagieren sich dort gemeinsam mit lokalen Partnern für die Stärkung der Katastrophenvorsorge. Die Projekte reichen von Frühwarnsystemen und Evakuierungsplänen bis hin zu Schulungen lokaler Katastrophenschutzkomitees. In gefährdeten Küstengemeinden lernen Familien, wie sie sich auf Zyklone und Sturmfluten vorbereiten können. Gleichzeitig werden Schutzräume ausgebaut und Kommunikationswege verbessert, damit Warnungen möglichst schnell alle Betroffenen erreichen. So konnte die Zahl der Todesopfer in den Projektregionen deutlich reduziert werden. "Katastrophen lassen sich nicht verhindern. Ihre Auswirkungen jedoch schon. Wenn Menschen rechtzeitig gewarnt werden und wissen, wie sie handeln müssen, können Leben gerettet werden", so Rüther.
Sahelzone: Begrünung und Wassermanagement schaffen Perspektiven
In Ländern der Sahelzone - darunter Niger, Tschad oder Mali - engagieren sich Bündnisorganisationen wie Help - Hilfe zur Selbsthilfe, Malteser International gemeinsam mit lokalen Partnern u.a. gegen die fortschreitender Wüstenbildung (Desertifikation). Durch den Bau von Regenwasserrückhaltebecken, die Wiederherstellung verödeter Flächen sowie Aufforstungsmaßnahmen können Menschen landwirtschaftliche Flächen langfristig nutzen. Gleichzeitig verbessert sich die Wasserversorgung ganzer Gemeinden. Diese Projekte verbinden Katastrophenvorsorge mit nachhaltiger Entwicklung: Sie reduzieren die Folgen von Dürren, stärken die Ernährungssicherheit und schaffen Perspektiven in Regionen, die zunehmend unter den Auswirkungen der Klimakrise leiden.
An die Redaktionen: Wir vermitteln Ihnen gerne Gesprächs- und Interviewpartner:innen aus dem Bündnis zum Thema Katastrophenvorsorge.
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"Aktion Deutschland Hilft", Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, bittet um Spenden für Katastrophenvorsorge-Projekte.
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"Aktion Deutschland Hilft" ist das 2001 gegründete Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die mehr als 20 beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen. Über den Zusammenschluss von "Aktion Deutschland Hilft" koordinieren die beteiligten Organisationen ihren Einsatz, sodass vor Ort keine Überschneidungen oder Versorgungslücken entstehen - und die Menschen im Katastrophengebiet die bestmögliche Hilfe erhalten. Unter einem gemeinsamen Spendenkonto ruft das Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. "Aktion Deutschland Hilft" hat sich zum verantwortungsvollen Umgang mit Spenden verpflichtet und ist unter anderem zertifiziertes Mitglied im Deutschen Spendenrat. Über Einsatz und Wirkung der Spendengelder informiert das Bündnis in den jährlichen Finanzberichten: https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/wir-ueber-uns/finanzen/
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