Frankfurt/Main - Zum Wochenstart hat der Dax zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.278 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Rheinmetall, die bis kurz vor Handelsschluss mit über zwei Prozent kräftig zulegten, gefolgt von den Papieren von RWE und Zalando. Am Ende der Kursliste standen dagegen die Aktien von Infineon, die bis kurz vor Handelsschluss mit über zwei Prozent kräftig im Minus waren, gefolgt von den Papieren von Daimler Truck und von BASF.
"Trotz einer Wall Street, die am Nachmittag den Rückwärtsgang einlegte, kann der Dax seine Gewinne über den Tagesverlauf behaupten", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Die Euphorie zum Wochenstart über eine mögliche Rückkehr Russlands auf die internationalen Energiemärkte sei "allerdings schnell wieder verflogen. Zu groß bleiben die geopolitischen Unsicherheiten und zu gering bislang die tatsächlichen Entlastungen bei Energiepreisen und Anleiherenditen. Besonders Frankreich bereitet den Anlegern weiterhin Sorgen, nachdem sich der Renditeabstand zu deutschen Bundesanleihen erneut ausgeweitet hat", so der Marktanalyst weiter.
"Auch die Sorgen um die Finanzierung der großen KI-Investitionen bleiben bestehen. Die Unternehmensanleihen von Oracle geraten zunehmend unter Druck und nähern sich bei der Risikobewertung dem Hochzinssegment. Das wirft die Frage auf, wie lange die Hyperscaler ihre gewaltigen Investitionen noch finanzieren können, ohne dass steigende Kapitalkosten ihre Geschäftsmodelle und Bewertungen belasten. Der KI-Boom scheitert derzeit nicht an der Technologie, sondern könnte zunehmend an den Kosten ihrer Finanzierung gemessen werden", so Lipkow.
Damit rücke die beginnende Berichtssaison noch stärker in den Mittelpunkt. "Die Erwartungen an die Unternehmensgewinne sind insbesondere in den USA außergewöhnlich hoch. Nach Wochen steigender Renditen und hoher Energiepreise müssen jetzt die Unternehmen selbst die Argumente für weiter steigende Aktienkurse liefern. Die Berichtssaison wird damit zum Lackmustest für die Aktienmärkte. Bei den hohen Bewertungen reicht es nicht mehr aus, die Erwartungen lediglich zu erfüllen. Die Unternehmen müssen zunehmend positiv überraschen, um den Anlegern neue Kaufargumente zu liefern. Die jüngste Entspannung an den Finanzmärkten steht damit auf wackligen Beinen", so der Marktanalyst.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1166 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8956 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.168 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,00 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 106,70 US-Dollar, das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
An der Spitze der Kursliste standen die Aktien von Rheinmetall, die bis kurz vor Handelsschluss mit über zwei Prozent kräftig zulegten, gefolgt von den Papieren von RWE und Zalando. Am Ende der Kursliste standen dagegen die Aktien von Infineon, die bis kurz vor Handelsschluss mit über zwei Prozent kräftig im Minus waren, gefolgt von den Papieren von Daimler Truck und von BASF.
"Trotz einer Wall Street, die am Nachmittag den Rückwärtsgang einlegte, kann der Dax seine Gewinne über den Tagesverlauf behaupten", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Die Euphorie zum Wochenstart über eine mögliche Rückkehr Russlands auf die internationalen Energiemärkte sei "allerdings schnell wieder verflogen. Zu groß bleiben die geopolitischen Unsicherheiten und zu gering bislang die tatsächlichen Entlastungen bei Energiepreisen und Anleiherenditen. Besonders Frankreich bereitet den Anlegern weiterhin Sorgen, nachdem sich der Renditeabstand zu deutschen Bundesanleihen erneut ausgeweitet hat", so der Marktanalyst weiter.
"Auch die Sorgen um die Finanzierung der großen KI-Investitionen bleiben bestehen. Die Unternehmensanleihen von Oracle geraten zunehmend unter Druck und nähern sich bei der Risikobewertung dem Hochzinssegment. Das wirft die Frage auf, wie lange die Hyperscaler ihre gewaltigen Investitionen noch finanzieren können, ohne dass steigende Kapitalkosten ihre Geschäftsmodelle und Bewertungen belasten. Der KI-Boom scheitert derzeit nicht an der Technologie, sondern könnte zunehmend an den Kosten ihrer Finanzierung gemessen werden", so Lipkow.
Damit rücke die beginnende Berichtssaison noch stärker in den Mittelpunkt. "Die Erwartungen an die Unternehmensgewinne sind insbesondere in den USA außergewöhnlich hoch. Nach Wochen steigender Renditen und hoher Energiepreise müssen jetzt die Unternehmen selbst die Argumente für weiter steigende Aktienkurse liefern. Die Berichtssaison wird damit zum Lackmustest für die Aktienmärkte. Bei den hohen Bewertungen reicht es nicht mehr aus, die Erwartungen lediglich zu erfüllen. Die Unternehmen müssen zunehmend positiv überraschen, um den Anlegern neue Kaufargumente zu liefern. Die jüngste Entspannung an den Finanzmärkten steht damit auf wackligen Beinen", so der Marktanalyst.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1166 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8956 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.168 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 120,00 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 106,70 US-Dollar, das waren 1,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
© 2026 dts Nachrichtenagentur




