Nach Darstellung von SMC-Research hat die B+S Banksysteme AG im Geschäftsjahr 2025/26 den Umsatz gesteigert, beim Ergebnis aber einen Rückgang hinnehmen müssen. Trotzdem bewegt sich die Profitabilität weiterhin auf einem hohen Niveau, während sich die ohnehin komfortable Bilanzsituation nochmals verbessert hat. SMC-Analyst Adam Jakubowski hat seine Schätzungen aufgrund der gestiegenen Personalkosten etwas reduziert, sieht die Aktie angesichts der niedrigen Bewertung aber weiterhin deutlich unterbewertet und bekräftigt das Urteil "Buy".
Die B+S Banksysteme AG habe das Geschäftsjahr 2025/26 mit durchwachsenen Zahlen abgeschlossen. Während der Umsatz um gut 5 Prozent auf 13,24 Mio. Euro gesteigert worden sei und damit sowohl die unternehmenseigene Prognose als auch die Erwartung von SMC-Research übertroffen habe, sei das EBIT um knapp 15 Prozent auf 1,6 Mio. Euro gesunken. Maßgeblich hierfür sei laut SMC-Research der Personalaufwand gewesen, der sich um knapp 15 Prozent erhöht habe und, anders als von den Analysten erwartet, auch im vierten Quartal weiter gestiegen sei, wofür unter anderem saisonale Effekte und Gehaltssteigerungen verantwortlich gewesen seien.
Trotz des Rückgangs bewege sich das Ergebnis aber weiterhin auf einem hohen Niveau, die EBIT-Marge habe mit 12,1 Prozent zum dritten Mal in Folge im zweistelligen Bereich gelegen. Auch der Free-Cashflow sei nach dem außergewöhnlich starken Vorjahr mit 2,09 Mio. Euro zwar niedriger, aber immer noch deutlich positiv ausgefallen, sodass sich die ohnehin komfortable Bilanzsituation weiter verbessert habe: Die Liquidität sei auf 4,96 Mio. Euro bzw. 17,5 Prozent der Bilanzsumme gestiegen, die Eigenkapitalquote habe 59,8 Prozent erreicht.
Für das laufende Geschäftsjahr habe B+S eine erneut vorsichtige Prognose mit leicht rückläufigen Umsätzen und einem EBIT im unteren siebenstelligen Bereich vorgelegt, blicke nach eigenen Angaben aufgrund der soliden Basis und der aktuellen Auftragslage aber positiv auf die weitere Entwicklung.
SMC-Research hat seine Schätzungen an das höhere Kostenniveau angepasst und rechnet für 2026/27 nun mit einem stabilen Umsatz von 13,2 Mio. Euro und einem EBIT von 1,5 Mio. Euro. Trotz der weiterhin soliden Profitabilität und der exzellenten Bilanzwerte werde die Aktie auf dieser Basis lediglich mit einem KGV von unter 10 bewertet, das Kurs-Cashflow-Verhältnis liege bei 5 und die Relation von Enterprise Value zum EBIT bei 7.
Auch das Bewertungsmodell signalisiere nach Einschätzung von SMC-Research eine deutliche Unterbewertung. Das von den Analysten ermittelte Kursziel sei zwar von 4,70 auf 4,20 Euro gesunken, liege damit aber immer noch bei mehr als dem Doppelten des aktuellen Kurses. Die Analysten bekräftigen deswegen das Urteil "Buy".
(Quelle: Aktien-Global-Researchguide, 13.10.2026 um 8:30 Uhr)
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Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse wurde am 13.10.2026 um 7:50 Uhr fertiggestellt und am 13.10.2026 um 8:20 Uhr veröffentlicht.
Sie kann unter der folgenden Adresse eingesehen werden: https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2026/10/2026-10-13-SMC-Update-BS-Banksysteme_frei.pdf
Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung der Interessenkonflikte findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.




