DJ Monte dei Paschi wehrt sich gegen nachgebessertes Intesa-Angebot
Von Michael Hennessey
DOW JONES--Banca Monte dei Paschi di Siena wehrt sich gegen das nachgebesserte Übernahmeangebot von Intesa Sanpaolo. Im Anschluss an eine außerordentliche Board-Sitzung am Montag teilte Monte dei Paschi mit, dass die Angebotsprämie weiterhin unter dem Durchschnitt vergleichbarer Offerten im italienischen Bankensektor liege.
Intesa hatte am 3. Oktober angekündigt, die Barkomponente ihres Bar- und Aktienangebots um 0,25 Euro je Monte-dei-Paschi-Aktie auf insgesamt 3,8 Milliarden von zuvor 3 Milliarden Euro aufzustocken.
Zusammen mit der Aktienkomponente des Angebots würde sich der Gesamtwert der Offerte auf 31,4 Milliarden Euro belaufen, basierend auf dem Aktienkurs von Intesa zum Zeitpunkt der Abgabe des Angebots im Juni. Das ursprüngliche Angebot von Intesa hatte einen Wert von 30,6 Milliarden Euro.
Am Montag teilte das Board von Monte dei Paschi mit, der Vorschlag von Intesa bedeute weiterhin, dass seine Aktionäre der Entwicklung von Intesa ausgesetzt wären, da die vorgeschlagene Gegenleistung größtenteils aus Aktien bestehe.
Das Angebot von Intesa veranlasste Monte dei Paschi, die weithin als älteste noch operierende Bank der Welt gilt, im August dazu, eigene Übernahmeangebote für die Wettbewerber Banco BPM und Banca Generali vorzulegen.
"Das Board of Directors und das Management werden weiterhin im Interesse der Bank und all ihrer Aktionäre handeln, indem sie jede Initiative prüfen und verfolgen, die geeignet ist, den Wert ihrer Investition zu schützen und zu maximieren", hieß es von Monte dei Paschi.
Intesa reagierte nicht unmittelbar auf eine Bitte um Stellungnahme.
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October 13, 2026 03:16 ET (07:16 GMT)
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