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MÄRKTE ASIEN/Wenig verändert - Erholt von Verlusten - Seoul weiter unter Druck

DJ MÄRKTE ASIEN/Wenig verändert - Erholt von Verlusten - Seoul weiter unter Druck

DOW JONES--Erholt von zwischenzeitlichen Verlusten haben sich die ostasiatischen Aktienmärkte am Dienstag mehrheitlich wenig verändert gezeigt. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen, anstehende US-Inflationsdaten und der Beginn der Berichtssaison in den USA hätten für Zurückhaltung gesorgt, hieß es. Unter Abgabedruck standen Technologiewerte, die den negativen Vorgaben der Wall Street folgten. Dort hatten vor allem Chip-Werte nachgegeben mit Aussagen von Broadcom-CEO Hock Tan.

Die KI-Unternehmen investierten massiv in den Aufbau von Rechenzentren und Rechenkapazität, in der Erwartung, dass die Nachfrage weiter stark ansteigen werde. Es bestünden jedoch Zweifel, ob diese Investitionen die Renditen erwirtschaften würden, die Unternehmen und ihre Investoren erwarteten, sagte Tan. Intel-CEO Lip-Bu Tan äußerte ähnliche Bedenken und hob sowohl die Finanzierungskosten als auch die Notwendigkeit hervor, langfristig Renditen nachzuweisen.

Unter Druck stand vor diesem Hintergrund die technologielastige Börse in Seoul, wo es für den Kospi um 5,5 Prozent nach unten ging. Der Index hatte im Verlauf aber auch schon mehr als 6 Prozent im Minus gelegen. Damit baute der Kospi seine Verlustserie auf fünf Handelstage aus. Die Aktien der Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix knickten um 7,4 bzw. 10,1 Prozent ein. "Die Anleger scheinen Halbleiter immer noch als eine zyklische Branche zu betrachten und bleiben skeptisch, was die Fähigkeit des Sektors angeht, nachhaltige Erträge zu erwirtschaften", hieß es von KB Securities.

In Tokio, wo nach der Feiertagspause zu Wochenbeginn wieder gehandelt wurde, fiel der Nikkei-225 um 1,8 Prozent. Der breiter gefasste Topix gewann dagegen 0,1 Prozent. Auch hier standen die Technologiewerte unter Druck. So rutschten Kioxia Holdings um 13,3 Prozent ab, Advantest gaben um 2,9 Prozent nach und Softbank Group verloren 8,5 Prozent. Auch in China erholten sich die Indizes von ihren Abgaben. Der Shanghai-Composite schloss 0,1 Prozent höher und der Hang-Seng-Index zeigte sich im späten Handel kaum verändert.

Mit Spannung wird auf die Ergebnisse für das dritte Quartal von TSMC am Donnerstag geschaut. Der Konzern könnte seine Prognose für das jährliche Umsatzwachstum erneut anheben, meinte Vincent Fernando von Zero One. Der taiwanische Chiphersteller verzeichnete im September einen Umsatz nahe dem Rekordwert vom August, ergänzte der Teilnehmer. Die Aktien von TSMC schlossen mit einem Abschlag von 2,0 Prozent.

In Sydney schloss der S&P/ASX-200 wenig verändert. Die Reserve Bank of Australia hat sich die Möglichkeit einer weiteren Zinserhöhung offen gehalten. Sie warnte davor, dass sich mehrere der zuvor identifizierten Aufwärtsrisiken für die Inflation bereits konkretisierten. Zudem ist das australische Verbrauchervertrauen in der vergangenen Woche zwar leicht gestiegen, blieb jedoch insgesamt gedrückt. "Trotz des geringen Anstiegs bleibt das Vertrauen weit unter seinem langfristigen Durchschnitt. Dies deutet darauf hin, dass höhere Zinsen und die Inflation die Haushalte weiterhin belasten und die Verbrauchernachfrage auf kurze Sicht wahrscheinlich bremsen werden", so Sophia Angala, Ökonomin bei der ANZ.

=== 
INDEX            zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)    8.783,90  +0,0    +0,8      07:00 
Topix 500 (Tokio)     3.209,68  +0,1   +20,7      08:00 
Kospi (Seoul)       6.035,35  -5,5   +43,2      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)   24.270,51  0,0    -5,3      10:00 
Shanghai-Composite     3.800,86  +0,1    -4,3      09:00 
Straits-Times (Singapur)  5.438,48  +0,4   +17,1      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)   5.897,93  -0,6   -31,8      10:00 
KLCI (Malaysia)      1.625,81  +0,5    -3,2      10:00 
 
DEVISEN           zuletzt +/- %   00:00  Mo, 10:10 Uhr % YTD 
EUR/USD           1,1182  +0,3   1,1153     1,1194  -4,8 
EUR/JPY           176,91  -0,0   176,94     177,38  -3,9 
EUR/GBP           0,8455  +0,1   0,8444     0,8455  -3,0 
USD/JPY           158,20  -0,3   158,61     158,45  +1,0 
USD/KRW          1.341,99  +0,6  1.334,58    1.331,80  -6,8 
USD/CNY           6,6948  +0,0   6,6925     6,6930  -4,3 
USD/CNH           6,6945  0,0   6,6947     6,6944  -4,0 
USD/HKD           7,8473  0,0   7,8475     7,8476  +0,8 
AUD/USD           0,6963  +0,1   0,6959     0,6974  +4,4 
NZD/USD           0,5596  +0,2   0,5586     0,5602  -2,8 
BTC/USD          83.674,75  +0,8 83.020,01    83.753,58  -4,6 
 
ROHÖL            zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex           92,40  -1,4   -1,34      93,74 
Brent/ICE          105,46  -1,1   -1,19     106,65 
 
Metalle           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold            4.189,29  +0,4   18,19    4.171,10 
Silber            60,49  +0,3    0,17      60,32 
Platin           1.700,30  +0,9   14,77    1.685,53 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/flf

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October 13, 2026 03:28 ET (07:28 GMT)

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