Frankfurt am Main (ots) -
Hollywood-Star und Oscar-Preisträger Jeff Bridges hat einen Traum, der ihn seit Jahrzehnten begleitet: Er will die legendäre Widelux-Kamera wiederbeleben und dafür braucht er Hilfe - von Charys und Marwan aus Deutschland. Die Doku "Jeff Bridges' analoges Abenteuer. Der Filmstar, seine Frau Susan, zwei Hessen, eine Kamera" begleitet den ungewöhnlichen Roadtrip, der von Bad Nauheim über Wetzlar nach Hollywood führt.
Seit den späten 1970er-Jahren fotografiert Jeff Bridges an den Sets seiner Filme ausschließlich mit einer Widelux - eine Panoramakamera, die Bilder in einem außergewöhnlich breiten, filmischen Format erzeugt. Mit diesen Fotos hat er bereits mehrere erfolgreiche Bildbände veröffentlicht. Seit sein eigenes Exemplar öfter mal zu versagen droht, macht er sich gemeinsam mit seiner Frau Susan - einer erfolgreichen Fotografin - auf die Suche nach Unterstützung. Und findet sie ausgerechnet in der beschaulichen hessischen Kleinstadt Bad Nauheim. Dort leben und arbeiten Charys und Marwan, zwei leidenschaftliche Analogfilm-Fans. Als Jeff Bridges die beiden fragt, ob sie ihm bei seiner wilden Mission helfen können, sagen sie zu. Obwohl sie selbst noch nie eine Kamera gebaut haben. Die besondere Herausforderung: Die erstmals 1958 gebaute Widelux wird, seit das Werk des japanischen Ursprungsherstellers Panon Camera Shoko im Jahr 2000 abgebrannt ist, nicht mehr hergestellt. Alle Unterlagen sind damals vernichtet worden und somit jegliches Fachwissen um die Kamera, mit der unglaubliche Panorama-Fotos möglich sind, kaum noch vorhanden.
Die Doku von Filmemacher Ingo Schmoll (Redaktion: Simon Broll, Carla Reitter, Adrian Lehnigk) begleitet die beiden Hessen Charys und Marwan auf ihrem ungewöhnlichen Roadtrip, der von Bad Nauheim über Wetzlar nach Hollywood führt. Über sechs Jahre hinweg verfolgen sie gemeinsam mit Jeff und Susan Bridges das Ziel, die Widelux-Kamera neu aufzulegen. Schaffen sie es gemeinsam, die Mission des "Dude" zu erfüllen? Und gibt es heutzutage überhaupt Menschen, die sich noch für so eine klassische Kamera interessieren?
"Jeff Bridges' analoges Abenteuer" zeigt Rückschläge, kleine Triumphe, Detektivarbeit und die Beharrlichkeit, die es braucht, um ein Stück Fotografiegeschichte zu retten. Es geht um Leidenschaft, Handwerk und die Liebe zum Analogen als Gegenentwurf zur Künstlichen Intelligenz und einer digitalen Welt. Und um eine Freundschaft, die zwischen einem Weltstar, seiner Frau und zwei Bastlern aus der hessischen Provinz entsteht.
Zudem gibt Jeff Bridges erstmalig vor der Kamera ausführlich Einblick in seine Arbeit als Fotograf und in sein filmisches Schaffen. Denn so selten er auch Interviews gibt, für diesen Film hat er sich gemeinsam mit seiner Frau Susan Zeit genommen, um über den perfekten Moment oder die Parallelen zwischen analogem Film und selbstgerollten Joints zu sprechen. Und er erzählt von seinen Erinnerungen an Klassiker wie "The Big Lebowski", "Die fabelhaften Baker Boys" oder "King Kong". Denn mit diesem Film begann seine eigene Arbeit als Fotograf.
Die Doku "Jeff Bridges' analoges Abenteuer. Der Filmstar, seine Frau Susan, zwei Hessen, eine Kamera" ist ab Samstag, 24. Oktober, in der ARD Mediathek abrufbar.
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Janina Schmid
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Hollywood-Star und Oscar-Preisträger Jeff Bridges hat einen Traum, der ihn seit Jahrzehnten begleitet: Er will die legendäre Widelux-Kamera wiederbeleben und dafür braucht er Hilfe - von Charys und Marwan aus Deutschland. Die Doku "Jeff Bridges' analoges Abenteuer. Der Filmstar, seine Frau Susan, zwei Hessen, eine Kamera" begleitet den ungewöhnlichen Roadtrip, der von Bad Nauheim über Wetzlar nach Hollywood führt.
Seit den späten 1970er-Jahren fotografiert Jeff Bridges an den Sets seiner Filme ausschließlich mit einer Widelux - eine Panoramakamera, die Bilder in einem außergewöhnlich breiten, filmischen Format erzeugt. Mit diesen Fotos hat er bereits mehrere erfolgreiche Bildbände veröffentlicht. Seit sein eigenes Exemplar öfter mal zu versagen droht, macht er sich gemeinsam mit seiner Frau Susan - einer erfolgreichen Fotografin - auf die Suche nach Unterstützung. Und findet sie ausgerechnet in der beschaulichen hessischen Kleinstadt Bad Nauheim. Dort leben und arbeiten Charys und Marwan, zwei leidenschaftliche Analogfilm-Fans. Als Jeff Bridges die beiden fragt, ob sie ihm bei seiner wilden Mission helfen können, sagen sie zu. Obwohl sie selbst noch nie eine Kamera gebaut haben. Die besondere Herausforderung: Die erstmals 1958 gebaute Widelux wird, seit das Werk des japanischen Ursprungsherstellers Panon Camera Shoko im Jahr 2000 abgebrannt ist, nicht mehr hergestellt. Alle Unterlagen sind damals vernichtet worden und somit jegliches Fachwissen um die Kamera, mit der unglaubliche Panorama-Fotos möglich sind, kaum noch vorhanden.
Die Doku von Filmemacher Ingo Schmoll (Redaktion: Simon Broll, Carla Reitter, Adrian Lehnigk) begleitet die beiden Hessen Charys und Marwan auf ihrem ungewöhnlichen Roadtrip, der von Bad Nauheim über Wetzlar nach Hollywood führt. Über sechs Jahre hinweg verfolgen sie gemeinsam mit Jeff und Susan Bridges das Ziel, die Widelux-Kamera neu aufzulegen. Schaffen sie es gemeinsam, die Mission des "Dude" zu erfüllen? Und gibt es heutzutage überhaupt Menschen, die sich noch für so eine klassische Kamera interessieren?
"Jeff Bridges' analoges Abenteuer" zeigt Rückschläge, kleine Triumphe, Detektivarbeit und die Beharrlichkeit, die es braucht, um ein Stück Fotografiegeschichte zu retten. Es geht um Leidenschaft, Handwerk und die Liebe zum Analogen als Gegenentwurf zur Künstlichen Intelligenz und einer digitalen Welt. Und um eine Freundschaft, die zwischen einem Weltstar, seiner Frau und zwei Bastlern aus der hessischen Provinz entsteht.
Zudem gibt Jeff Bridges erstmalig vor der Kamera ausführlich Einblick in seine Arbeit als Fotograf und in sein filmisches Schaffen. Denn so selten er auch Interviews gibt, für diesen Film hat er sich gemeinsam mit seiner Frau Susan Zeit genommen, um über den perfekten Moment oder die Parallelen zwischen analogem Film und selbstgerollten Joints zu sprechen. Und er erzählt von seinen Erinnerungen an Klassiker wie "The Big Lebowski", "Die fabelhaften Baker Boys" oder "King Kong". Denn mit diesem Film begann seine eigene Arbeit als Fotograf.
Die Doku "Jeff Bridges' analoges Abenteuer. Der Filmstar, seine Frau Susan, zwei Hessen, eine Kamera" ist ab Samstag, 24. Oktober, in der ARD Mediathek abrufbar.
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