München (ots) -
Finanzielle Freiheit bedeutet für die meisten Menschen in Deutschland vor allem eines: unabhängig zu sein und selbst entscheiden zu können. Gleichzeitig bremsen Unsicherheit und Zukunftssorgen den finanziellen Handlungsspielraum. Zugleich möchte fast jeder Zweite spätestens mit 60 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Das zeigt der sechste Financial Freedom Report 2026 der Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871), durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Civey und wissenschaftlich begleitet durch die Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Julia Pitters.
Finanzielle Freiheit und der Wunsch nach Selbstbestimmung sind für die meisten Menschen in Deutschland eng verknüpft. Für 61,8 Prozent bedeutet finanzielle Freiheit, in allen Lebenslagen finanziell unabhängig zu sein. Gleichzeitig möchte fast die Hälfte der Bevölkerung (47,7 Prozent) spätestens mit 60 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.
Der Wunsch nach Freiheit trifft jedoch auf eine angespannte Realität: Ein Drittel (33,0 Prozent) ist mit der eigenen privaten Finanzsituation unzufrieden; ein weiteres Drittel (35,6 Prozent) denkt beunruhigt oder mit Zukunftsängsten an Finanzen.
Wunsch nach Unabhängigkeit und finanzielle Realität
"Krisen verändern die Rahmenbedingungen unseres Lebens. Aber sie verändern offenbar viel weniger, was wir uns von Geld wünschen: Sicherheit, Unabhängigkeit und die Möglichkeit, selbst entscheiden zu können. Finanzielle Freiheit beginnt nicht erst mit einem bestimmten Vermögen. Entscheidend ist das Gefühl, heute und in Zukunft über echte Wahlmöglichkeiten zu verfügen", sagt Prof. Dr. Julia Pitters, Professorin für Wirtschaftspsychologie.
Der Financial Freedom Index der LV 1871 liegt 2026 bei 43,8 Punkten. Damit bleibt er gegenüber dem Vorjahr unverändert im Bereich der "Normalität" und damit weit entfernt von "Kontrolle" oder "Freiheit". Der Index berücksichtigt das persönliche Verständnis finanzieller Freiheit, die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Situation und die Gefühle beim Gedanken an die privaten Finanzen.
Lebensmitte besonders unter finanziellem Druck
Hinter den Durchschnittswerten zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach einem frühen Ruhestand bei den 50- bis 64-Jährigen: 57,6 Prozent von ihnen möchten spätestens mit 60 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.
Gleichzeitig stehen insbesondere Menschen in der Lebensmitte finanziell unter Druck. Unter den 40- bis 49-Jährigen sind 46,9 Prozent mit ihrer privaten Finanzlage unzufrieden. 55,0 Prozent blicken mit Beunruhigung oder Zukunftsängsten auf ihre Finanzen. Auch Familien mit Kindern sind überdurchschnittlich häufig unzufrieden mit ihrer finanziellen Situation (39,7 Prozent).
"Dass die finanzielle Zufriedenheit im Land stagniert und vor allem Familien sowie die Generation in der Lebensmitte unter Druck stehen, darf uns nicht kalt lassen. Menschen möchten selbst entscheiden, wie sie leben und wann sie in Ruhestand gehen. Beratung kann helfen, aus diesen Wünschen realistische Schritte zu machen", sagt Dr. Klaus Math, Vorstand der LV 1871.
Über den Financial Freedom Report 2026
Für den Financial Freedom Report 2026 hat Civey im Auftrag der LV 1871 vom 3. bis 4. August 2026 insgesamt 2.500 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren online befragt. Die repräsentative Studie untersucht zum sechsten Mal in Folge das Verhältnis der Menschen zu Freiheit und Finanzen. Die Befragung umfasst Fragen zum subjektiven Freiheitsverständnis, zur Zufriedenheit mit der finanziellen Situation, zum Gefühlszustand beim Gedanken an die privaten Finanzen bis hin zum gewünschten Renteneintritt.
Pressekontakt:
Julia Hauptmann, Pressesprecherin, 089 / 55167 - 468,
julia.hauptmann@lv1871.de
Original-Content von: Lebensversicherung von 1871 a.G., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/63097/6370147
Finanzielle Freiheit bedeutet für die meisten Menschen in Deutschland vor allem eines: unabhängig zu sein und selbst entscheiden zu können. Gleichzeitig bremsen Unsicherheit und Zukunftssorgen den finanziellen Handlungsspielraum. Zugleich möchte fast jeder Zweite spätestens mit 60 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden. Das zeigt der sechste Financial Freedom Report 2026 der Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871), durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Civey und wissenschaftlich begleitet durch die Wirtschaftspsychologin Prof. Dr. Julia Pitters.
Finanzielle Freiheit und der Wunsch nach Selbstbestimmung sind für die meisten Menschen in Deutschland eng verknüpft. Für 61,8 Prozent bedeutet finanzielle Freiheit, in allen Lebenslagen finanziell unabhängig zu sein. Gleichzeitig möchte fast die Hälfte der Bevölkerung (47,7 Prozent) spätestens mit 60 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.
Der Wunsch nach Freiheit trifft jedoch auf eine angespannte Realität: Ein Drittel (33,0 Prozent) ist mit der eigenen privaten Finanzsituation unzufrieden; ein weiteres Drittel (35,6 Prozent) denkt beunruhigt oder mit Zukunftsängsten an Finanzen.
Wunsch nach Unabhängigkeit und finanzielle Realität
"Krisen verändern die Rahmenbedingungen unseres Lebens. Aber sie verändern offenbar viel weniger, was wir uns von Geld wünschen: Sicherheit, Unabhängigkeit und die Möglichkeit, selbst entscheiden zu können. Finanzielle Freiheit beginnt nicht erst mit einem bestimmten Vermögen. Entscheidend ist das Gefühl, heute und in Zukunft über echte Wahlmöglichkeiten zu verfügen", sagt Prof. Dr. Julia Pitters, Professorin für Wirtschaftspsychologie.
Der Financial Freedom Index der LV 1871 liegt 2026 bei 43,8 Punkten. Damit bleibt er gegenüber dem Vorjahr unverändert im Bereich der "Normalität" und damit weit entfernt von "Kontrolle" oder "Freiheit". Der Index berücksichtigt das persönliche Verständnis finanzieller Freiheit, die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Situation und die Gefühle beim Gedanken an die privaten Finanzen.
Lebensmitte besonders unter finanziellem Druck
Hinter den Durchschnittswerten zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Besonders ausgeprägt ist der Wunsch nach einem frühen Ruhestand bei den 50- bis 64-Jährigen: 57,6 Prozent von ihnen möchten spätestens mit 60 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden.
Gleichzeitig stehen insbesondere Menschen in der Lebensmitte finanziell unter Druck. Unter den 40- bis 49-Jährigen sind 46,9 Prozent mit ihrer privaten Finanzlage unzufrieden. 55,0 Prozent blicken mit Beunruhigung oder Zukunftsängsten auf ihre Finanzen. Auch Familien mit Kindern sind überdurchschnittlich häufig unzufrieden mit ihrer finanziellen Situation (39,7 Prozent).
"Dass die finanzielle Zufriedenheit im Land stagniert und vor allem Familien sowie die Generation in der Lebensmitte unter Druck stehen, darf uns nicht kalt lassen. Menschen möchten selbst entscheiden, wie sie leben und wann sie in Ruhestand gehen. Beratung kann helfen, aus diesen Wünschen realistische Schritte zu machen", sagt Dr. Klaus Math, Vorstand der LV 1871.
Über den Financial Freedom Report 2026
Für den Financial Freedom Report 2026 hat Civey im Auftrag der LV 1871 vom 3. bis 4. August 2026 insgesamt 2.500 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren online befragt. Die repräsentative Studie untersucht zum sechsten Mal in Folge das Verhältnis der Menschen zu Freiheit und Finanzen. Die Befragung umfasst Fragen zum subjektiven Freiheitsverständnis, zur Zufriedenheit mit der finanziellen Situation, zum Gefühlszustand beim Gedanken an die privaten Finanzen bis hin zum gewünschten Renteneintritt.
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Julia Hauptmann, Pressesprecherin, 089 / 55167 - 468,
julia.hauptmann@lv1871.de
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