Nürnberg (ots) -
Eine immowelt Analyse der Angebotspreise von Bestandswohnungen in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeigt:
- Breiter Aufwärtstrend: In 113 von 121 Städten und Kreisen im Westen verteuern sich Eigentumswohnungen im Jahresvergleich bei einem Median von +3,7 Prozent
- Dynamik im Revier: Im Ruhrgebiet steigen die Kaufpreise in allen 11 kreisfreien Städten mit einem Median von +5,9 Prozent und Essen verzeichnet mit +6,5 Prozent den stärksten Zuwachs der Region
- Teure Metropolen gedämpft: Hohe Zinsen und begrenzte Budgets bremsen Frankfurt am Main (+2,8 Prozent) sowie Köln (+2,1 Prozent), während Bonn (-2,5 Prozent) als einzige Großstadt nachgibt
Der Markt für Wohnimmobilien im Westen Deutschlands setzt seinen Erholungskurs fort, verlagert seine Dynamik jedoch spürbar. In 113 von 121 kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind die Angebotspreise für Eigentumswohnungen innerhalb eines Jahres gestiegen - der Median im Westen liegt bei +3,7 Prozent. Das Tempo diktieren dabei allerdings nicht die teuren Großstädte, sondern zunehmend Regionen mit vergleichsweise niedrigen Quadratmeterpreisen. Allen voran das Ruhrgebiet verzeichnet eine flächendeckende Preisdynamik. Das zeigt eine aktuelle Analyse von immowelt, in der die durchschnittlichen Angebotspreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland untersucht wurden.
Das Ruhrgebiet wird zum Dynamikzentrum
Besonders deutlich zeigt sich die Ausweichbewegung im Ruhrgebiet. In allen 11 kreisfreien Städten der Region verteuerten sich Eigentumswohnungen innerhalb der letzten 12 Monate - der Median liegt bei +5,9 Prozent und übertrifft damit das Gesamtergebnis des Westens deutlich. An der Spitze im Revier steht Essen mit einem Plus von 6,5 Prozent auf durchschnittlich 2.799 Euro pro Quadratmeter. Vergleichsweise verhalten entwickelt sich hingegen Dortmund, das mit +1,8 Prozent (auf 2.603 Euro) den geringsten Anstieg verzeichnet. Trotz der Zuwächse liegt das Preisniveau in allen 11 Städten der Region weiterhin unter 2.800 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu den angrenzenden rheinischen Metropolen stellt das Ruhrgebiet für viele Kaufinteressenten daher eine bezahlbare Alternative dar.
Auch abseits des Ruhrgebiets steigen die Preise dort am stärksten, wo Wohnen noch bezahlbar und die Anbindung gut ist: Der hessische Landkreis Limburg-Weilburg verzeichnet mit einem Zuwachs von +9,2 Prozent (auf 2.309 Euro pro Quadratmeter) den stärksten Anstieg der gesamten Untersuchung. Die Region profitiert unter anderem von ihrer schnellen ICE-Anbindung an Frankfurt am Main.
Mäßiges Wachstum in den teuren Metropolen
Ganz anders verhält es sich in den hochpreisigen Zentren: Dort dämpfen die anhaltend hohen Finanzierungskosten und der begrenzte finanzielle Spielraum der Käufer die Dynamik. In Frankfurt am Main stiegen die Preise moderat um 2,8 Prozent auf 5.585 Euro pro Quadratmeter. In Köln verteuerten sich Eigentumswohnungen um 2,1 Prozent auf 4.874 Euro pro Quadratmeter. Bonn verzeichnet als einzige Großstadt im Westen sogar ein leichtes Minus (-2,5 Prozent auf 4.071 Euro). Dass sich teurere Lagen dem Trend nicht komplett entziehen, zeigen hingegen Düsseldorf (+5,6 Prozent auf 4.537 Euro) und Wiesbaden (+6,8 Prozent auf 4.383 Euro), die sich weiterhin dynamisch entwickeln.
Verengter Mietmarkt lenkt Blick auf leistbares Eigentum
Die Neuausrichtung der Nachfrage ist auch eine direkte Folge der Lage auf dem Mietmarkt. Weil die Wohnungsneubauzahlen bundesweit stagnieren und Mietwohnungen in den Großstädten zusehends knapp und teuer werden, suchen immer mehr Haushalte nach Alternativen. Da der Schritt ins Wohneigentum in den teuersten A-Lagen für viele jedoch finanziell nicht mehr darstellbar ist, richtet sich der Fokus gezielt auf Lagen, in denen der Quadratmeterpreis noch Spielraum bietet.
"Die anhaltend hohen Finanzierungskosten zwingen viele Kaufinteressenten zum Umdenken", sagt immowelt Geschäftsführer Theo Mseka. "Während das Preiswachstum in den hochpreisigen Metropolen spürbar gedämpft wird, schlägt die Stunde der bezahlbaren Regionen. Lagen wie das Ruhrgebiet profitieren aktuell massiv davon, dass Eigentum dort für breitere Schichten leistbar bleibt. Das macht das Ruhrgebiet derzeit zum stärksten Preistreiber im Westen."
Ausführliche Tabellen zu den 121 untersuchten kreisfreien Städten und Landkreisen in Westdeutschland stehen hier zum Download bereit. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pressemitteilungen/2026/2026_10_14_Tabellen_SKLK_Westen_Kauf.pdf)
Berechnungsgrundlage:
Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte geben die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum 01.10.2026 sowie deren Entwicklung im Vergleich zum 01.10.2025 wieder. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise.
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich (https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/).
Über immowelt:
Das Immobilienportal immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit über 30 Jahren erfolgreich Eigentümer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die immowelt Mission ist es, künftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu digitalisieren, um diese für alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie möglich zu gestalten. immowelt unterstützt mit datengestützten Services die unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer Immobilie und maßgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier Wände. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so das perfekte Erfolgserlebnis für Mieter und Vermieter, Immobilienprofis, Immobilieneigentümer und Käufer.
Betrieben wird immowelt.de von der AVIV Germany GmbH, die zur AVIV Group gehört, einem der größten digitalen Immobilien-Tech-Unternehmen der Welt.
Pressekontakt:
AVIV Germany GmbH
Ostendstraße 113
90482 Nürnberg
Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
presse@immowelt.de
Original-Content von: immowelt, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/24964/6370717
Eine immowelt Analyse der Angebotspreise von Bestandswohnungen in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeigt:
- Breiter Aufwärtstrend: In 113 von 121 Städten und Kreisen im Westen verteuern sich Eigentumswohnungen im Jahresvergleich bei einem Median von +3,7 Prozent
- Dynamik im Revier: Im Ruhrgebiet steigen die Kaufpreise in allen 11 kreisfreien Städten mit einem Median von +5,9 Prozent und Essen verzeichnet mit +6,5 Prozent den stärksten Zuwachs der Region
- Teure Metropolen gedämpft: Hohe Zinsen und begrenzte Budgets bremsen Frankfurt am Main (+2,8 Prozent) sowie Köln (+2,1 Prozent), während Bonn (-2,5 Prozent) als einzige Großstadt nachgibt
Der Markt für Wohnimmobilien im Westen Deutschlands setzt seinen Erholungskurs fort, verlagert seine Dynamik jedoch spürbar. In 113 von 121 kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sind die Angebotspreise für Eigentumswohnungen innerhalb eines Jahres gestiegen - der Median im Westen liegt bei +3,7 Prozent. Das Tempo diktieren dabei allerdings nicht die teuren Großstädte, sondern zunehmend Regionen mit vergleichsweise niedrigen Quadratmeterpreisen. Allen voran das Ruhrgebiet verzeichnet eine flächendeckende Preisdynamik. Das zeigt eine aktuelle Analyse von immowelt, in der die durchschnittlichen Angebotspreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland untersucht wurden.
Das Ruhrgebiet wird zum Dynamikzentrum
Besonders deutlich zeigt sich die Ausweichbewegung im Ruhrgebiet. In allen 11 kreisfreien Städten der Region verteuerten sich Eigentumswohnungen innerhalb der letzten 12 Monate - der Median liegt bei +5,9 Prozent und übertrifft damit das Gesamtergebnis des Westens deutlich. An der Spitze im Revier steht Essen mit einem Plus von 6,5 Prozent auf durchschnittlich 2.799 Euro pro Quadratmeter. Vergleichsweise verhalten entwickelt sich hingegen Dortmund, das mit +1,8 Prozent (auf 2.603 Euro) den geringsten Anstieg verzeichnet. Trotz der Zuwächse liegt das Preisniveau in allen 11 Städten der Region weiterhin unter 2.800 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu den angrenzenden rheinischen Metropolen stellt das Ruhrgebiet für viele Kaufinteressenten daher eine bezahlbare Alternative dar.
Auch abseits des Ruhrgebiets steigen die Preise dort am stärksten, wo Wohnen noch bezahlbar und die Anbindung gut ist: Der hessische Landkreis Limburg-Weilburg verzeichnet mit einem Zuwachs von +9,2 Prozent (auf 2.309 Euro pro Quadratmeter) den stärksten Anstieg der gesamten Untersuchung. Die Region profitiert unter anderem von ihrer schnellen ICE-Anbindung an Frankfurt am Main.
Mäßiges Wachstum in den teuren Metropolen
Ganz anders verhält es sich in den hochpreisigen Zentren: Dort dämpfen die anhaltend hohen Finanzierungskosten und der begrenzte finanzielle Spielraum der Käufer die Dynamik. In Frankfurt am Main stiegen die Preise moderat um 2,8 Prozent auf 5.585 Euro pro Quadratmeter. In Köln verteuerten sich Eigentumswohnungen um 2,1 Prozent auf 4.874 Euro pro Quadratmeter. Bonn verzeichnet als einzige Großstadt im Westen sogar ein leichtes Minus (-2,5 Prozent auf 4.071 Euro). Dass sich teurere Lagen dem Trend nicht komplett entziehen, zeigen hingegen Düsseldorf (+5,6 Prozent auf 4.537 Euro) und Wiesbaden (+6,8 Prozent auf 4.383 Euro), die sich weiterhin dynamisch entwickeln.
Verengter Mietmarkt lenkt Blick auf leistbares Eigentum
Die Neuausrichtung der Nachfrage ist auch eine direkte Folge der Lage auf dem Mietmarkt. Weil die Wohnungsneubauzahlen bundesweit stagnieren und Mietwohnungen in den Großstädten zusehends knapp und teuer werden, suchen immer mehr Haushalte nach Alternativen. Da der Schritt ins Wohneigentum in den teuersten A-Lagen für viele jedoch finanziell nicht mehr darstellbar ist, richtet sich der Fokus gezielt auf Lagen, in denen der Quadratmeterpreis noch Spielraum bietet.
"Die anhaltend hohen Finanzierungskosten zwingen viele Kaufinteressenten zum Umdenken", sagt immowelt Geschäftsführer Theo Mseka. "Während das Preiswachstum in den hochpreisigen Metropolen spürbar gedämpft wird, schlägt die Stunde der bezahlbaren Regionen. Lagen wie das Ruhrgebiet profitieren aktuell massiv davon, dass Eigentum dort für breitere Schichten leistbar bleibt. Das macht das Ruhrgebiet derzeit zum stärksten Preistreiber im Westen."
Ausführliche Tabellen zu den 121 untersuchten kreisfreien Städten und Landkreisen in Westdeutschland stehen hier zum Download bereit. (https://content.cdn.immowelt.com/iw_group2/import/Redaktion/Pressemitteilungen/2026/2026_10_14_Tabellen_SKLK_Westen_Kauf.pdf)
Berechnungsgrundlage:
Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote in den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte geben die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum 01.10.2026 sowie deren Entwicklung im Vergleich zum 01.10.2025 wieder. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise.
Diese und andere Pressemitteilungen von immowelt.de finden Sie in unserem Pressebereich (https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/).
Über immowelt:
Das Immobilienportal immowelt.de ist einer der führenden Online-Marktplätze für Miet- und Kaufimmobilien in Deutschland. Die Plattform bringt seit über 30 Jahren erfolgreich Eigentümer, Immobilienprofis und Suchende zusammen. Die immowelt Mission ist es, künftig alle Schritte der Immobilientransaktion zu digitalisieren, um diese für alle Beteiligten so unkompliziert und einfach wie möglich zu gestalten. immowelt unterstützt mit datengestützten Services die unkomplizierte Suche nach einer Mietwohnung, die effektive Vermarktung einer Immobilie und maßgeschneiderte Finanzierungen der eigenen vier Wände. Dank jahrzehntelanger Erfahrung und breitem Immobilien-Know-how kreiert immowelt so das perfekte Erfolgserlebnis für Mieter und Vermieter, Immobilienprofis, Immobilieneigentümer und Käufer.
Betrieben wird immowelt.de von der AVIV Germany GmbH, die zur AVIV Group gehört, einem der größten digitalen Immobilien-Tech-Unternehmen der Welt.
Pressekontakt:
AVIV Germany GmbH
Ostendstraße 113
90482 Nürnberg
Barbara Schmid
+49 (0)911/520 25-808
presse@immowelt.de
Original-Content von: immowelt, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/24964/6370717
© 2026 news aktuell
