DJ EU akzeptiert Sanofis Zugeständnisse in Impfstoff-Kartellverfahren
Von Adria Calatayud
DOW JONES--Die EU-Wettbewerbsbehörde hat Sanofis Zugeständnisse akzeptiert, um eine Wettbewerbsuntersuchung im Zusammenhang mit dessen Marketingkampagne für einen Grippeimpfstoff zu beenden.
Wie die Europäische Kommission mitteilte, räume Sanofis Angebot ihre Bedenken aus. Sanofi habe angeboten, die potenziellen Auswirkungen seiner früheren Botschaften über einen konkurrierenden Grippeimpfstoff des australischen Herstellers CSL zu korrigieren. Zudem werde das Unternehmen künftig jegliche Kommunikation unterlassen, die Zweifel an dessen Wirksamkeit aufkommen lasse. Diese Verpflichtungen werden für Sanofi rechtlich bindend sein, fügte die Kommission hinzu.
Die EU-Kommission hatte im Juni eine Untersuchung eingeleitet, um zu prüfen, ob Sanofis Werbemaßnahmen für seinen Grippeimpfstoff Efluelda in Frankreich und Deutschland gegen die Wettbewerbsregeln verstießen. Es bestand die Sorge, dass diese Kampagnen eine Herabsetzung von CSLs Impfstoff Fluad darstellen könnten.
Sanofi erklärte damals, das Unternehmen sei zuversichtlich, in voller Übereinstimmung mit allen geltenden Gesetzen und Vorschriften gehandelt zu haben, und kooperiere mit den EU-Behörden.
Im August teilte die Europäische Kommission mit, dass sie Rückmeldungen einholen werde zu den Selbstverpflichtungen, die Sanofi angeboten habe, um die Bedenken der Wettbewerbshüter auszuräumen.
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