Berlin (ots) -
Gesetzgeber muss neue Zugangshürden, ungleiche Spielregeln und ineffiziente Doppelstrukturen vermeiden
Pharma Deutschland sieht anlässlich der heutigen Anhörung das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen als ersten Schritt für eine moderne Gesundheitsversorgung. Die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte, die bessere Nutzung von Gesundheitsdaten und die Anbindung an den Europäischen Gesundheitsdatenraum schaffen wichtige Grundlagen, um Versorgung, Prävention und Forschung zu stärken. Entscheidend ist jetzt, die digitalen Möglichkeiten so auszugestalten, dass ihr Nutzen bei den Patienten ankommt.
"Das Gesetz ist ein erster Schritt", sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. "Um das Gesetz von Beginn an erfolgreich zu machen, müssen wir allerdings verhindern, dass neue Zugangshürden, ungleiche Spielregeln und Doppelstrukturen seinen Nutzen begrenzen. Digitalisierung soll Patienten den Weg zur Behandlung erleichtern, ärztliche Entscheidungen unterstützen und Forschung ermöglichen - nicht neue Hindernisse schaffen."
Damit das Gesetz seine positiven Impulse für Versorgung und Forschung entfalten kann, gilt es, mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu verhindern. Neue Möglichkeiten der Datennutzung durch Krankenkassen sollten mit klaren Verantwortlichkeiten, fairen Wettbewerbsbedingungen und einheitlichen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen für vergleichbare digitale Angebote verbunden werden. Ärztliche Therapieentscheidungen dürfen dabei nicht unterlaufen werden. Zugleich müssen digitale Gesundheitsanwendungen für Patienten einfacher zugänglich werden: Die Gesundheits-ID darf bei der digitalen Einlösung einer DiGA-Verordnung nicht zur Zugangshürde werden; die anwendungsbegleitende Erfolgsmessung sollte den tatsächlichen Versorgungseffekt wissenschaftlich fundiert erfassen. Für eine praxistaugliche Forschungsdatennutzung braucht es klare technische Standards, die Einbindung der Arztpraxen, eine ausdrückliche Grundlage für qualitätsgesicherte synthetische Datensätze und aufeinander abgestimmte Forschungskennziffern statt paralleler Strukturen und zusätzlicher Bürokratie.
Link zur Pharma Deutschland Stellungnahme zum Kabinettentwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen
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Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
Pressekontakt:
Ihre Ansprechpartner in der Pressestelle von Pharma Deutschland:
Hannes Hönemann
Leiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T. +49 171 5618203
hoenemann@pharmadeutschland.de
Anna Frederike Gutzeit
CvD Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T. +49 170 4548014
gutzeit@pharmadeutschland.de
Geschäftsstelle Berlin
Pharma Deutschland e.V.
Friedrichstraße 134
10117 Berlin
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53173 Bonn
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Rue Marie de Bourgogne 58
1000 Brüssel
www.pharmadeutschland.de
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pharmadeutschland/
Original-Content von: Pharma Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/54882/6371022
Gesetzgeber muss neue Zugangshürden, ungleiche Spielregeln und ineffiziente Doppelstrukturen vermeiden
Pharma Deutschland sieht anlässlich der heutigen Anhörung das Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen als ersten Schritt für eine moderne Gesundheitsversorgung. Die Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte, die bessere Nutzung von Gesundheitsdaten und die Anbindung an den Europäischen Gesundheitsdatenraum schaffen wichtige Grundlagen, um Versorgung, Prävention und Forschung zu stärken. Entscheidend ist jetzt, die digitalen Möglichkeiten so auszugestalten, dass ihr Nutzen bei den Patienten ankommt.
"Das Gesetz ist ein erster Schritt", sagt Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland. "Um das Gesetz von Beginn an erfolgreich zu machen, müssen wir allerdings verhindern, dass neue Zugangshürden, ungleiche Spielregeln und Doppelstrukturen seinen Nutzen begrenzen. Digitalisierung soll Patienten den Weg zur Behandlung erleichtern, ärztliche Entscheidungen unterstützen und Forschung ermöglichen - nicht neue Hindernisse schaffen."
Damit das Gesetz seine positiven Impulse für Versorgung und Forschung entfalten kann, gilt es, mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu verhindern. Neue Möglichkeiten der Datennutzung durch Krankenkassen sollten mit klaren Verantwortlichkeiten, fairen Wettbewerbsbedingungen und einheitlichen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen für vergleichbare digitale Angebote verbunden werden. Ärztliche Therapieentscheidungen dürfen dabei nicht unterlaufen werden. Zugleich müssen digitale Gesundheitsanwendungen für Patienten einfacher zugänglich werden: Die Gesundheits-ID darf bei der digitalen Einlösung einer DiGA-Verordnung nicht zur Zugangshürde werden; die anwendungsbegleitende Erfolgsmessung sollte den tatsächlichen Versorgungseffekt wissenschaftlich fundiert erfassen. Für eine praxistaugliche Forschungsdatennutzung braucht es klare technische Standards, die Einbindung der Arztpraxen, eine ausdrückliche Grundlage für qualitätsgesicherte synthetische Datensätze und aufeinander abgestimmte Forschungskennziffern statt paralleler Strukturen und zusätzlicher Bürokratie.
Link zur Pharma Deutschland Stellungnahme zum Kabinettentwurf eines Gesetzes für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen
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Der Pharma Deutschland e.V. ist der mitgliederstärkste Branchenverband der Pharmaindustrie in Deutschland. Er vertritt die Interessen von rund 400 Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Die in Pharma Deutschland e.V. organisierten Unternehmen tragen maßgeblich dazu bei, die Arzneimittelversorgung in Deutschland zu sichern. So stellen sie fast 80 Prozent der in Apotheken verkauften rezeptfreien und fast zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel sowie einen Großteil der stofflichen und dentalen Medizinprodukte für die Patientinnen und Patienten bereit. Unter www.pharmadeutschland.de gibt es mehr Informationen zu Pharma Deutschland.
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