Anzeige
❌
Mehr »
Donnerstag, 15.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Dreißigtausend potenzielle Verkäufer und fast keine konkurrierenden Bieter
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
223 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

Der Umsatz von Anthropic ist im dritten Quartal laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen um 45 Prozent auf 16,8 Milliarden US-Dollar geklettert. Im zweiten Quartal hatte Anthropic 11,6 Milliarden Dollar Umsatz gemacht. Investoren gehen davon aus, dass Anthropic bis zum Jahresende einen annualisierten Umsatz von mehr als 110 Milliarden Dollar erreichen wird. Anthropic hatte am Mittwoch in San Francisco Investoren zu einem ganztägigen Präsentationsmarathon empfangen. Der Claude-Entwickler strebt sein Börsendebüt für den nächsten Monat an. Der Börsengang könnte bis zu 100 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von rund 2 Billionen Dollar einbringen, wie das Wall Street Journal zuvor berichtet hatte.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

07:30 TW/Taiwan Semiconductor Manufacturing Co Ltd, Ergebnis 3Q

22:10 US/Alcoa Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Einzelhandelsumsatz September 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
     zuvor:   +1,2% gg Vm 
     Einzelhandelsumsatz ex Kfz 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
     zuvor:   +1,4% gg Vm 
 
  14:30 Erzeugerpreise September 
     PROGNOSE: +0,6% gg Vm 
     zuvor:   +0,4% gg Vm 
     Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm 
     zuvor:   +0,2% gg Vm 
 
  14:30 Philadelphia-Fed-Index Oktober 
     PROGNOSE: 32,0 
     zuvor:   37,8 
 
  14:30 Empire State Manufacturing Index Oktober 
     PROGNOSE: 10,3 
     zuvor:   7,6 
 
  14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 200.000 
     zuvor:   197.000 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.737,75  -0,4 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.883,75  -1,0 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.719,70  -0,1 
Topix-500 (Tokio)      4.007,69  -2,2 
Kospi (Seoul)        5.499,45  -8,5 
Shanghai-Composite      3.694,70  -1,9 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.025,82  -1,2 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Deutliche Abgaben verzeichnen die ostasiatischen Börsen am Donnerstag. Überraschend hohe US-Inflationsdaten schüren die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen durch die US-Notenbank. Dies belastet vor allem die zinssensiblen Technologiewerte. Dazu kommen die Sorgen vor einem schärferen Wettbewerb bei Speicherchips mit China, nachdem der chinesische Hableiter-Hersteller CXMT zuletzt Fortschritte bei einer effizienteren DRAM-Architektur vermeldet hatte. Dies weckt Sorgen nach einer geringeren Nachfrage für Speicherchips von Herstellern wie Samsung Electronics und SK Hynix. Dazu wird TSMC im Tagesverlauf seine Ergebnisse für das dritte Quartal veröffentlichen, auf die der Markt mit Spannung schaut. Vor diesem Hintergrund verzeichnet der technologielastige Kospi in Seoul einen Abschlag von 8,5 Prozent. Für die beiden Index-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix geht es um 8,8 bzw. 10,5 Prozent nach unten. In Tokio belasten ebenfalls Verluste bei den Technologiewerten - der Nikkei-225 knickt um 4,6 Prozent ein der breiter gefasste Topix verliert 2,2 Prozent. In China fallen die Abgaben nicht ganz so hoch aus. Die US-Inflationsdaten haben "die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung durch die Fed wiederbelebt", schreibt Antonio Di Giacomo von XS.com. "Höherer Preisdruck, gestiegene Renditen und Sorgen über Technologieunternehmen haben die Risikobereitschaft verringert", fügt der Senior-Marktanalyst hinzu.

WALL STREET

INDEX        Schluss +/- % 
Dow-Jones     51.621,48  -0,1 
S&P-500      7.718,94  -1,1 
Nasdaq Composite 26.692,87  -1,9 
 
           Mittwoch  Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,39 Mrd  1,17 Mrd 
Gewinner        683    1.478 
Verlierer      2.073    1.218 
Unverändert       48     84 
 

Schwach - Höher als erwartet ausgefallene Verbraucherpreise trübten die Stimmung. Am Anleihemarkt schossen die Renditen zunächst nach oben, ehe sich die Lage wieder beruhigte. Von den Ölpreisen kam ebenfalls Gegenwind, wenn auch eher leichter. Ein positiver Impuls für die Halbleiterbranche kam von ASML in Gestalt eines erhöhten Ausblicks. Er ging aber durch den Anstieg der Marktzinsen völlig unter, zumal Technologieaktien als besonders zinsempfindlich gelten. Halbleiteraktien wie Nvidia (-3,2%), Intel (-4,6%), Broadcom (-3,1%) oder AMD (-5,7%) gaben deutlich nach. GE Vernova sackten um 6,2 Prozent ab. Das Unternehmen gilt als Stromversorger von KI-Rechenzentren. Bank of America gaben um 4,8 Prozent nach. Zum einen verhängte die Aufsichtsbehörden eine Strafe von 1,2 Milliarden Dollar. Zum anderen verfehlte der Quartalsgewinn die Analystenerwartungen, ebenso die Einnahmen. Morgan Stanley übertraf dagegen die Gewinnerwartungen, der Kurs gab dennoch um 2,8 Prozent nach.

USA - ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre   4,80  +0,01 
10 Jahre   5,19  -0,03 
30 Jahre   5,52  -0,04 
 

Nach der höher als erwartet ausgefallenen US-Inflation im September schoss die meist beachtete Zehnjahresrendite zunächst von 5,20 auf 5,33 Prozent nach oben und damit praktisch wieder auf das höchste Niveau seit 2002. Im Verlauf beruhigte sich die Lage aber wieder und die Renditen am langen Ende des Marktes drehten sogar ins Minus. Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen sank auf den niedrigsten Stand seit fast drei Wochen. Am Zinsterminmarkt erhöhte sich die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank am 28. Oktober zunächst von gut 20 auf über 50 Prozent, zuletzt lag sie bei nur noch rund 27 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN   zuletzt +/- %    0:00  Mi, 9:25 Uhr % YTD 
EUR/USD    1,1211  +0,5   1,1156     1,1204  -4,6 
EUR/JPY    177,13  +0,3   176,62     177,31  -3,7 
EUR/GBP    0,8468  +0,2   0,8455     0,8447  -2,8 
USD/JPY    157,98  -0,2   158,31     158,24  +0,9 
USD/KRW   1.349,20  +0,8  1.338,17    1.335,42  -6,3 
USD/CNY    6,6922  -0,0   6,6926     6,6929  -4,3 
USD/CNH    6,6928  -0,1   6,6959     6,6925  -4,1 
USD/HKD    7,8472  -0,0   7,8483     7,8480  +0,8 
AUD/USD    0,6953  -0,2   0,6969     0,7007  +4,2 
NZD/USD    0,5612  +0,4   0,5591     0,5623  -2,5 
BTC/USD  80.956,16  -1,0 81.743,31    83.414,95  -7,7 
 

Der Dollar wertete mit der Aussicht auf steigende Zinsen stark auf - der Dollar-Index legte um 0,2 Prozent zu. Der Euro fiel um 0,4 Prozent auf 1,1160 Dollar zurück von zuvor etwa 1,1190. Das war das niedrigste Euro-Niveau seit Frühjahr 2025.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.140,27  +0,9   35,15    4.105,12 
Silber     55,82  +0,3    0,19      55,64 
Platin   1.607,15  +0,0    0,40    1.606,75 
 

Der Goldpreis fiel mit dem Gegenwind durch höhere Zinsen und den festeren Dollar zum Settlement um 1,6 Prozent auf 4.084,80 Dollar.

ÖL

ROHOEL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   94,30  -0,8   -0,79      95,09 
Brent/ICE   104,48  -1,5   -1,58     106,06 
 

Bei den Ölpreisen ging es ruhig zu. Sie stiegen leicht, nachdem sie am Vortag zunächst stark gefallen waren, im Tagesverlauf das Minus aber fast komplett wieder wettgemacht hatten. Brent-Öl legte um 0,4 Prozent auf 106,06 Dollar zu. Dass Huthi-Milizen aus dem Jemen ein Gebäude am Hauptsitz des saudischen Ölkonzerns Aramco angegriffen hätten und es Berichte über Angriffe auf die Schifffahrt in der Straße von Hormus gebe, halte die geopolitische Risikoprämie beim Öl weiter hoch, sagten Marktteilnehmer. Die Internationale Energieagentur erklärte derweil, dass das weltweite Dieselangebot voraussichtlich bis weit ins nächste Jahr knapp bleiben werde.

MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR

BEIGE BOOK

Die wirtschaftliche Aktivität in den USA ist in den meisten Bezirken der US-Notenbank in den letzten Wochen in einem geringen bis mäßigen Tempo gewachsen. Gleichzeitig nahm der Preisdruck in einigen Bezirken zu, wie aus dem Beige Book der Fed hervorgeht. Einige Vertreter der US-Notenbank hatten vor dem robusten Verbraucherpreisindex-Bericht am Mittwoch signalisiert, die Zinsen in diesem Monat unverändert zu lassen.

GELDPOLITIK JAPAN

Junko Koeda, Mitglied des geldpolitischen Rates der Bank of Japan, hat weiteren Spielraum für Zinserhöhungen angedeutet und sich vorsichtig hinsichtlich einer möglichen Beschleunigung der Inflation gezeigt. In einer Rede vor Wirtschaftsvertretern sagte Koeda, die BoJ sollte ihren Leitzins zu einem "angemessenen Zeitpunkt" anheben. Gleichzeitig müsse sie den Umfang ihrer Wirtschaftsanalysen erweitern und deren Genauigkeit erhöhen.

KONJUNKTUR JAPAN

*Japan/Maschinenbauaufträge Kern Aug +5,2% (PROG: +3,1%) gg Vm

JIO

Das indische Telekommunikationsunternehmen will bei seinem Börsengang, der der bislang größte des Landes werden könnte, mehr als 3 Milliarden US-Dollar einsammeln. Dabei würde das zum indischen Konglomerat Reliance Industries gehörende Unternehmen mit bis zu 108 Milliarden Dollar bewertet werden. Die Zeichnungsfrist für Ankerinvestoren ist für den 19. Oktober vorgesehen. Der Zeichnungszeitraum für Privatanleger beginnt am 21. Oktober. Die Orderbücher dürften am 23. Oktober geschlossen werden, wie Reliance weiter mitteilte.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 15, 2026 01:37 ET (05:37 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/gos/flf/ros

(END) Dow Jones Newswires

October 15, 2026 01:37 ET (05:37 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.