Frankfurt am Main (ots) -
Der Psychologe Dirk Bethe vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg ist in diesem Jahr mit dem Helmut-Werner-Preis der Kinderhilfe Organtransplantation - Sportler für Organspende e. V. (KiO) ausgezeichnet worden. Bethes Arbeitsschwerpunkt ist die psychosoziale Betreuung chronisch nierenkranker und nierentransplantierter Kinder und Jugendlicher und ihrer Familien. Der Helmut-Werner-Preis ehrt seit dem Jahr 2005 Menschen, die sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen vor oder nach einer Transplantation verdient gemacht haben.
Über die reguläre psychosoziale Patientenversorgung hinaus erwarb sich Dirk Bethe besondere Verdienste als Organisator und Leiter der jährlichen Ferienkur für chronisch nierenkranke und nieren- oder lebertransplantierte Kinder und Jugendliche. Dieses Ferienprojekt ermöglicht in Bad Herrenalb im Nordschwarzwald Begegnungen unter Gleichbetroffenen und motiviert zu Sport und Bewegung. Vor Ort gewinnt das Klinikpersonal wichtige Informationen für die Behandlung, indem die jungen Patientinnen und Patienten einmal außerhalb des Krankenhauses in natürlicher Umgebung beobachtet werden können. Als Leiter deutscher und europäischer Arbeitsgruppen zur psychosozialen Betreuung in der Kindernephrologie setzt sich Dirk Bethe außerdem grundlegend für sein Fachgebiet und die Sicherstellung der psychosozialen Versorgung chronisch nierenkranker und nierentransplantierter Kinder ein.
Die KiO-Vorsitzende Franziska Liebhardt (Würzburg), selbst lungen- und nierentransplantiert, sagt: "Dirk Bethe und sein Team schaffen mit der Ferienkur einen Ort, an dem organkranke Kinder etwas erleben, das ihnen im Alltag oft verwehrt bleibt: Sie müssen sich in der Gruppe nicht erklären und können eine Zeit lang unbeschwert leben. Erzählungen zeigen, dass viele aus diesen zwei Wochen Stärke für die Herausforderungen im Rest des Jahres ziehen."
Prof. Dr. Burkhard Tönshoff aus dem KiO-Kuratorium, früher Leitender Oberarzt und stellvertretender Ärztlicher Direktor am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg, hatte den Preisträger vorschlagen und sagt: "Dirk Bethe begleitet seit 35 Jahren die chronisch nierenkranken und nierentransplantierten Kinder in Heidelberg. Der Helmut-Werner-Preis ist eine schöne Anerkennung seiner in dieser Zeit erworbenen vorbildlichen Verdienste um die psychosoziale Betreuung organtransplantierter Kinder und Jugendlicher, die weit über das übliche Maß hinausgeht. Speziell die jährliche Ferienkur mobilisiert bei den Kindern durch die Erinnerung daran oder die Vorfreude darauf zusätzliche Kräfte."
Der Helmut-Werner-Preis wird seit 2005 von KiO ausgeschrieben und ist nach dem Mercedes-Vorstand benannt, der 2004 an den Folgen eines Leberversagens starb, aber die KiO-Gründung ermöglichte. Das Preisgeld von 5.000 Euro stiftet die Familie Werner. Über die jährliche Preisvergabe entscheidet das KiO-Kuratorium, dem führende Transplantationsmediziner Deutschlands angehören. Die Auszeichnung für 2026 wurde in den Räumlichkeiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Frankfurt am Main bei einer von KiO-Mitglied Norbert König (ZDF) moderierten Abendveranstaltung vergeben. Gekommen waren dazu viele KiO-Mitglieder und Botschafter aus dem Sport, darunter Handballlegende Heiner Brand, Turnerin Kim Bui, Mitglied der IOC-Athletenkommission, die Olympiasieger Cornelia Hanisch (Fechten) und Udo Quellmalz (Judo), die Weltmeisterinnen im Speerwurf Steffi Nerius und Katharina Karstens (geb. Molitor), die Weltmeister im Handball Christian Schwarzer und Kurt Klühspies, Eiskunstlaufass Marina Kielmann, Wimbledon-Siegerin Claudia Kohde-Kilsch sowie von den "KiO Young Champions" Finn Große-Freese (zweifacher Ironman-Sieger Triathlon) und Rosina Schneider (U20-Europameisterin 100 Meter Hürden).
Die Kinderhilfe Organtransplantation - Sportler für Organspende e.V. (KiO) unterstützt organkranke Kinder und deren Familien vor und nach einer Transplantation in sozialen Notlagen. Der gemeinnützige und mildtätige Verein hilft in Härtefällen finanziell und hat spezielle Freizeit-Programme entwickelt, die Kindern nach oft jahrelanger Krankheit neues Selbstvertrauen geben und dem Zusammenhalt der Familien guttun. Ebenso gibt KiO (kiohilfe.de) betroffenen Familien in sozialen Fragen Hilfestellung, fördert psychosoziale Angebote in Kliniken genauso wie Angebote von Elternvereinen und begleitet transplantierte Jugendliche auf ihrem Weg in die Selbständigkeit. Auf diese Weise unterstützt KiO jedes Jahr mehr als 500 Familien mit organkranken und transplantierten Kindern.
Alle Preisträger seit 2005:
https://www.kiohilfe.de/ueber-uns/helmut-werner-preis
Filmporträt über Helmut-Werner-Preisträger Dirk Bethe:
https://youtu.be/X1SeKbfGRjQ
Pressekontakt:
KiO e.V, Oliver Kauer-Berk, 0172-6622093, oliver.kauer-berk@kiohilfe.de
Original-Content von: Kinderhilfe Organtransplantation e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/55792/6371599
Der Psychologe Dirk Bethe vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg ist in diesem Jahr mit dem Helmut-Werner-Preis der Kinderhilfe Organtransplantation - Sportler für Organspende e. V. (KiO) ausgezeichnet worden. Bethes Arbeitsschwerpunkt ist die psychosoziale Betreuung chronisch nierenkranker und nierentransplantierter Kinder und Jugendlicher und ihrer Familien. Der Helmut-Werner-Preis ehrt seit dem Jahr 2005 Menschen, die sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen vor oder nach einer Transplantation verdient gemacht haben.
Über die reguläre psychosoziale Patientenversorgung hinaus erwarb sich Dirk Bethe besondere Verdienste als Organisator und Leiter der jährlichen Ferienkur für chronisch nierenkranke und nieren- oder lebertransplantierte Kinder und Jugendliche. Dieses Ferienprojekt ermöglicht in Bad Herrenalb im Nordschwarzwald Begegnungen unter Gleichbetroffenen und motiviert zu Sport und Bewegung. Vor Ort gewinnt das Klinikpersonal wichtige Informationen für die Behandlung, indem die jungen Patientinnen und Patienten einmal außerhalb des Krankenhauses in natürlicher Umgebung beobachtet werden können. Als Leiter deutscher und europäischer Arbeitsgruppen zur psychosozialen Betreuung in der Kindernephrologie setzt sich Dirk Bethe außerdem grundlegend für sein Fachgebiet und die Sicherstellung der psychosozialen Versorgung chronisch nierenkranker und nierentransplantierter Kinder ein.
Die KiO-Vorsitzende Franziska Liebhardt (Würzburg), selbst lungen- und nierentransplantiert, sagt: "Dirk Bethe und sein Team schaffen mit der Ferienkur einen Ort, an dem organkranke Kinder etwas erleben, das ihnen im Alltag oft verwehrt bleibt: Sie müssen sich in der Gruppe nicht erklären und können eine Zeit lang unbeschwert leben. Erzählungen zeigen, dass viele aus diesen zwei Wochen Stärke für die Herausforderungen im Rest des Jahres ziehen."
Prof. Dr. Burkhard Tönshoff aus dem KiO-Kuratorium, früher Leitender Oberarzt und stellvertretender Ärztlicher Direktor am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg, hatte den Preisträger vorschlagen und sagt: "Dirk Bethe begleitet seit 35 Jahren die chronisch nierenkranken und nierentransplantierten Kinder in Heidelberg. Der Helmut-Werner-Preis ist eine schöne Anerkennung seiner in dieser Zeit erworbenen vorbildlichen Verdienste um die psychosoziale Betreuung organtransplantierter Kinder und Jugendlicher, die weit über das übliche Maß hinausgeht. Speziell die jährliche Ferienkur mobilisiert bei den Kindern durch die Erinnerung daran oder die Vorfreude darauf zusätzliche Kräfte."
Der Helmut-Werner-Preis wird seit 2005 von KiO ausgeschrieben und ist nach dem Mercedes-Vorstand benannt, der 2004 an den Folgen eines Leberversagens starb, aber die KiO-Gründung ermöglichte. Das Preisgeld von 5.000 Euro stiftet die Familie Werner. Über die jährliche Preisvergabe entscheidet das KiO-Kuratorium, dem führende Transplantationsmediziner Deutschlands angehören. Die Auszeichnung für 2026 wurde in den Räumlichkeiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Frankfurt am Main bei einer von KiO-Mitglied Norbert König (ZDF) moderierten Abendveranstaltung vergeben. Gekommen waren dazu viele KiO-Mitglieder und Botschafter aus dem Sport, darunter Handballlegende Heiner Brand, Turnerin Kim Bui, Mitglied der IOC-Athletenkommission, die Olympiasieger Cornelia Hanisch (Fechten) und Udo Quellmalz (Judo), die Weltmeisterinnen im Speerwurf Steffi Nerius und Katharina Karstens (geb. Molitor), die Weltmeister im Handball Christian Schwarzer und Kurt Klühspies, Eiskunstlaufass Marina Kielmann, Wimbledon-Siegerin Claudia Kohde-Kilsch sowie von den "KiO Young Champions" Finn Große-Freese (zweifacher Ironman-Sieger Triathlon) und Rosina Schneider (U20-Europameisterin 100 Meter Hürden).
Die Kinderhilfe Organtransplantation - Sportler für Organspende e.V. (KiO) unterstützt organkranke Kinder und deren Familien vor und nach einer Transplantation in sozialen Notlagen. Der gemeinnützige und mildtätige Verein hilft in Härtefällen finanziell und hat spezielle Freizeit-Programme entwickelt, die Kindern nach oft jahrelanger Krankheit neues Selbstvertrauen geben und dem Zusammenhalt der Familien guttun. Ebenso gibt KiO (kiohilfe.de) betroffenen Familien in sozialen Fragen Hilfestellung, fördert psychosoziale Angebote in Kliniken genauso wie Angebote von Elternvereinen und begleitet transplantierte Jugendliche auf ihrem Weg in die Selbständigkeit. Auf diese Weise unterstützt KiO jedes Jahr mehr als 500 Familien mit organkranken und transplantierten Kindern.
Alle Preisträger seit 2005:
https://www.kiohilfe.de/ueber-uns/helmut-werner-preis
Filmporträt über Helmut-Werner-Preisträger Dirk Bethe:
https://youtu.be/X1SeKbfGRjQ
Pressekontakt:
KiO e.V, Oliver Kauer-Berk, 0172-6622093, oliver.kauer-berk@kiohilfe.de
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