Berlin (ots) -
Noch bis zum 30. November können sich Best-Practice-Projekte, die mit gezielten Hitzeschutzmaßnahmen gesundheitliche Risiken wirksam verringern, für den 15. Berliner Gesundheitspreis bewerben. Die Ärztekammer Berlin und der AOK-Bundesverband haben die Bewerbungsfrist entsprechend verlängert. Damit geben sie Interessierten mehr Zeit, ihre Unterlagen digital einzureichen. Bewerben können sich Projekte in sechs Kategorien: Vorbereitung auf Hitzeereignisse (Preparedness), Schutz vulnerabler Gruppen, Schutz gefährdeter Berufsgruppen, kommunales Engagement, Stadtplanung sowie Hitzeschutz im Sport. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und steht unter dem Motto "Gesundheit braucht Hitzeschutz".
Wie wichtig Hitzeschutz ist, zeigte der Extrem-Sommer 2026. Bis Anfang September schätzte das Robert-Koch-Institut 16.000 hitzebedingte Todesfälle, deutlich mehr als der bisherige Höchststand im Jahr 2018. Auch das Gesundheitssystem stößt an seine Grenzen: Mehr Hitze bedeutet mehr Krankschreibungen, mehr Notrufe und mehr Krankenhausaufnahmen.
Auf die gesundheitlichen Auswirkungen sommerlicher Extremtemperaturen ist Deutschland nicht gut vorbereitet. Vielerorts fehlen praxisnahe, wirksame Konzepte, um besonders gefährdete Menschen vor den Folgen der Hitze zu schützen.
Hitzeschutz hat viele Gesichter: Bewerbungen aus sechs Bereichen willkommen
Mit dem Berliner Gesundheitspreis 2027 wollen die Initiatoren erprobte, praxistaugliche Lösungen auszeichnen, die Hitzeschutz wirksam mit Gesundheitsschutz verbinden und dazu beitragen, die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels und der mit ihm einhergehenden Hitze abzumildern.
Gesucht werden Best-Practice-Projekte, die in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, in Lebenswelten sowie im städtischen oder regionalen Setting ansetzen und die gesundheitliche Belastung durch starke Hitze nachweislich reduzieren. Die eingereichten Projekte sollten praxiserprobt und möglichst bereits mit Evaluationsergebnissen hinterlegt sein.
Die eingereichten Projekte sollten zudem eine oder mehrere der Kategorien Preparedness (Vorbereitung) auf Extremhitzeereignisse, Schutz von vulnerablen Gruppen (z. B. Kinder, Schwangere, chronisch Kranke, Ältere), gefährdete Berufsgruppen (z. B. Erntehelfer, Bauarbeiter), kommunales Engagement, Stadtplanung oder Hitzeschutz im Sport abdecken.
Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger wird eine unabhängige Experten-Jury treffen. Die Auszeichnungen sollen im Sommer 2027 im Rahmen einer Preisverleihung übergeben werden.
Berliner Gesundheitspreis wird seit 1995 alle zwei Jahre vergeben
Der bundesweite "Berliner Gesundheitspreis" wird seit 1995 alle zwei Jahre durch den AOK-Bundesverband und die Ärztekammer Berlin ausgeschrieben. Der Innovationswettbewerb widmet sich jeweils einem ausgewählten Thema, das eine besondere Bedeutung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung hat. Er soll vorbildliche Initiativen und Projekte bekannt machen und so dazu beitragen, sie schnell in die Praxis zu überführen.
Weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung:
www.berliner-gesundheitspreis.de
(Gemeinsame Pressemitteilung der Ärztekammer Berlin und des AOK-Bundesverbandes)
Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle:
Dr. Kai Behrens
Telefon: 030 / 34646-2309
Mobil: 01520 / 1563042
E-Mail: presse@bv.aok.de
Original-Content von: AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/8697/6372391
Noch bis zum 30. November können sich Best-Practice-Projekte, die mit gezielten Hitzeschutzmaßnahmen gesundheitliche Risiken wirksam verringern, für den 15. Berliner Gesundheitspreis bewerben. Die Ärztekammer Berlin und der AOK-Bundesverband haben die Bewerbungsfrist entsprechend verlängert. Damit geben sie Interessierten mehr Zeit, ihre Unterlagen digital einzureichen. Bewerben können sich Projekte in sechs Kategorien: Vorbereitung auf Hitzeereignisse (Preparedness), Schutz vulnerabler Gruppen, Schutz gefährdeter Berufsgruppen, kommunales Engagement, Stadtplanung sowie Hitzeschutz im Sport. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und steht unter dem Motto "Gesundheit braucht Hitzeschutz".
Wie wichtig Hitzeschutz ist, zeigte der Extrem-Sommer 2026. Bis Anfang September schätzte das Robert-Koch-Institut 16.000 hitzebedingte Todesfälle, deutlich mehr als der bisherige Höchststand im Jahr 2018. Auch das Gesundheitssystem stößt an seine Grenzen: Mehr Hitze bedeutet mehr Krankschreibungen, mehr Notrufe und mehr Krankenhausaufnahmen.
Auf die gesundheitlichen Auswirkungen sommerlicher Extremtemperaturen ist Deutschland nicht gut vorbereitet. Vielerorts fehlen praxisnahe, wirksame Konzepte, um besonders gefährdete Menschen vor den Folgen der Hitze zu schützen.
Hitzeschutz hat viele Gesichter: Bewerbungen aus sechs Bereichen willkommen
Mit dem Berliner Gesundheitspreis 2027 wollen die Initiatoren erprobte, praxistaugliche Lösungen auszeichnen, die Hitzeschutz wirksam mit Gesundheitsschutz verbinden und dazu beitragen, die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels und der mit ihm einhergehenden Hitze abzumildern.
Gesucht werden Best-Practice-Projekte, die in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung, in Lebenswelten sowie im städtischen oder regionalen Setting ansetzen und die gesundheitliche Belastung durch starke Hitze nachweislich reduzieren. Die eingereichten Projekte sollten praxiserprobt und möglichst bereits mit Evaluationsergebnissen hinterlegt sein.
Die eingereichten Projekte sollten zudem eine oder mehrere der Kategorien Preparedness (Vorbereitung) auf Extremhitzeereignisse, Schutz von vulnerablen Gruppen (z. B. Kinder, Schwangere, chronisch Kranke, Ältere), gefährdete Berufsgruppen (z. B. Erntehelfer, Bauarbeiter), kommunales Engagement, Stadtplanung oder Hitzeschutz im Sport abdecken.
Die Entscheidung über die Preisträgerinnen und Preisträger wird eine unabhängige Experten-Jury treffen. Die Auszeichnungen sollen im Sommer 2027 im Rahmen einer Preisverleihung übergeben werden.
Berliner Gesundheitspreis wird seit 1995 alle zwei Jahre vergeben
Der bundesweite "Berliner Gesundheitspreis" wird seit 1995 alle zwei Jahre durch den AOK-Bundesverband und die Ärztekammer Berlin ausgeschrieben. Der Innovationswettbewerb widmet sich jeweils einem ausgewählten Thema, das eine besondere Bedeutung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung hat. Er soll vorbildliche Initiativen und Projekte bekannt machen und so dazu beitragen, sie schnell in die Praxis zu überführen.
Weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung:
www.berliner-gesundheitspreis.de
(Gemeinsame Pressemitteilung der Ärztekammer Berlin und des AOK-Bundesverbandes)
Ihr Ansprechpartner in der Pressestelle:
Dr. Kai Behrens
Telefon: 030 / 34646-2309
Mobil: 01520 / 1563042
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