Wien (www.anleihencheck.de) - Die in dieser Woche veröffentlichten US-Verbraucherpreisdaten für September sorgten für eine deutliche Aufwärtsüberraschung, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).Sowohl die Gesamt- als auch die Kerninflation seien um 0,1 Prozentpunkte (im Jahresvergleich) höher ausgefallen als vom Konsens erwartet. Die Gesamtinflation sei von 3,4% p.a. auf 3,7% p.a. gestiegen, erneut vor allem aufgrund der erhöhten globalen Energiepreise, während die Dynamik bei den Nahrungsmittelpreisen vergleichsweise verhalten geblieben sei. Gleichzeitig habe sich die Kerninflation von 2,4% p.a. auf 2,6% p.a. erhöht. Dieser Anstieg sei jedoch nicht ausschließlich auf energiesensitive Komponenten wie Transportdienstleistungen zurückzuführen gewesen, sondern vielmehr auf eine breit angelegte Beschleunigung der Preisdynamik. Komponenten wie Wohnkosten, aber auch Kerngüter, hätten vergleichsweise kräftige Preissteigerungen verzeichnet. Dies deute darauf hin, dass sich der Inflationsdruck im September deutlich verbreitert habe. Die zusätzlich veröffentlichten Erzeugerpreisdaten hätten diesen Eindruck untermauert. Verschiedene Erzeugerpreisindizes - etwa für die Endnachfrage oder exklusive Nahrungsmittel und Energie - seien deutlich stärker gestiegen als zuvor angenommen. Zeitgleich hätten auch die Einzelhandelsumsätze positiv überrascht und damit die Einschätzung gefestigt, dass die Nachfrage in den USA trotz des zunehmenden Preisdrucks weiterhin solide sei. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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