Berlin - Von Januar bis Ende September dieses Jahres sind in Deutschland 14.977 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung beim zuständigen Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben eingegangen. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf eine Sprecherin des Bundesamtes.
Damit liegt die Zahl der Anträge schon jetzt fast viermal höher als im gesamten Jahr 2025, für das das Bundesamt 3.879 Anträge registriert hatte. Wie stark der Trend ist, zeigt ein Vergleich mit der Halbjahres-Bilanz: Bis Ende Juni 2026 hatte das Bundesamt den Eingang von 5.862 Anträgen gemeldet.
Die Sprecherin verwies auf die gesetzliche Regelung, nach der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr einzureichen sind und von dort an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben weitergeleitet werden. Der starke Antrags-Anstieg steht offenbar in Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des neuen Wehrdienstgesetzes zum Jahresanfang, das unter anderem die Aussendung von Fragebögen der Bundeswehr an alle 18-Jährigen regelt.
Damit liegt die Zahl der Anträge schon jetzt fast viermal höher als im gesamten Jahr 2025, für das das Bundesamt 3.879 Anträge registriert hatte. Wie stark der Trend ist, zeigt ein Vergleich mit der Halbjahres-Bilanz: Bis Ende Juni 2026 hatte das Bundesamt den Eingang von 5.862 Anträgen gemeldet.
Die Sprecherin verwies auf die gesetzliche Regelung, nach der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr einzureichen sind und von dort an das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben weitergeleitet werden. Der starke Antrags-Anstieg steht offenbar in Zusammenhang mit dem Inkrafttreten des neuen Wehrdienstgesetzes zum Jahresanfang, das unter anderem die Aussendung von Fragebögen der Bundeswehr an alle 18-Jährigen regelt.
© 2026 dts Nachrichtenagentur
