Anzeige
❌
Mehr »
Montag, 19.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Breaking News: Neuentdeckung sorgt für Aufsehen!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
350 Leser
Artikel bewerten:
(1)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: Nachgeholter Feiertag in Hongkong.

TAGESTHEMA

DHL sieht eine anhaltenden Ergebnisdynamik insbesondere im Express-Geschäft und Anzeichen für eine starke saisonale Entwicklung im Schlussquartal. Der Mutterkonzern der Deutschen Post hat daher den Ausblick für den operativen Gewinn und den freien Cashflow im laufenden Jahr angehoben. Im März soll zudem die Mittelfristprognose für den operativen Gewinn überprüft werden. DHL rechnet nun mit einem Konzern-EBIT von "über 7,0 Milliarden Euro". Bislang waren "über 6,5 Milliarden Euro" angepeilt worden. Das EBIT der Bereiche soll nun "mehr als 6,4" statt "über 5,9" Milliarden Euro erreichen. Für Post & Paket Deutschland wird das EBIT weiter bei rund 900 Millionen Euro und für die Konzernfunktionen bei minus 400 Millionen Euro gesehen. Der freie Cashflow soll 2026 nun bei "über 3,2" statt bei "rund 3,0" Milliarden Euro liegen. Weil dadurch weitere Investitionen möglich werden, steigt die Prognose für Investitionen in Sachanlagen auf rund 3,6 von bislang 3,0 bis 3,3 Milliarden Euro. Im dritten Quartal profitierte DHL vor allem von einem starken Express-Geschäft. Dort kletterte das EBIT auf 1,03 Milliarden von 692 Millionen Euro. DHL Global Forwarding und DHL Supply Chain steigerten den operativen Gewinn ebenfalls, in den Bereichen DHL eCommerce und Post & Paket Deutschland sank er. Das Konzern-EBIT legte zum Vorjahr um 16 Prozent auf 1,71 Milliarden Euro zu. Der freie Cashflow lag bei 900 Millionen Euro, ebenso die Investitionen. Den Konzernumsatz steigerte DHL um über 12 Prozent auf 22,6 Milliarden Euro.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

08:00 DE/Norma Group SE, Strategie-Update

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Auftragsbestand Verarbeitendes Gewerbe August 
 
-GB 
  08:00 Arbeitsmarktdaten September 
     Arbeitslosenquote 3 Monate (ILO) 
     PROGNOSE: 4,9% 
     zuvor:   4,9% 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.704,00  -0,2 
E-Mini-Future S&P-500   7.763,75  +0,8 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.763,00  +1,3 
Topix (Tokio)       4.063,58  -0,1 
Hang-Seng (Hongk.)    FEIERTAG 
Shanghai-Comp.       3.715,94  -0,0 
 
Freitag: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.622,61  +1,0 
DAX-Future    25.651,00  +0,6 
MDAX       30.656,65  +1,5 
TecDAX       4.015,21  +1,1 
SDAX       18.198,27  +1,4 
Euro-Stoxx-50   6.204,23  +0,6 
Stoxx-50      5.404,24  +0,6 
XDAX       25.474,64 -0,6 
Dow-Jones     52.002,41 -0,3 
S&P-500      7.659,44 -1,1 
Nasdaq Composite 26.140,03 -2,1 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit einem vorsichtigen Start in die neue Handelswoche rechnen Händler am Montag. Klare Vorgaben aus Asien gibt es nicht. Der Ölpreis kommt zwar zurück, notiert aber dennoch nur knapp unter 108 Dollar. Positiv hervorgehoben wird, dass die asiatischen Börsen nicht dem Kursrutsch der US-KI-Aktien vom Freitag folgen. Die DAX-Futures zeigen sich jedoch mit Abgaben. Hier belasten rein europäische Themen - die Unruhen in Frankreich. Entsprechend stehen auch deren Bonds (OATs) am Montag im Fokus. Eine Ausweitung der Spreads gegenüber den deutschen Staatsschulden dürfte die Verschuldungslage in Frankreich noch weiter verschlimmern. Die Unruhen in Frankreich eskalierten am Wochenende weiter. Besonders auf die in sechs Monaten anstehenden Präsidentschaftswahlen könnten diese massiven Einfluss ausüben, heisst es. Ein wahrscheinlicher Wahlsieg von Rechtsaussen Marine Le Pen dürfte das Verhältnis zu Deutschland belasten, was wiederum die EU schwächt. Entsprechend haben Investoren vor allem den Euro-Kurs im Blick. Im Fokus steht dazu bereits die nächste Fed-Sitzung: Nach dem Rekordanstieg der US-Verbraucherpreise von 3,7 Prozent und damit einer Beschleunigung der Inflation stellen sich Anleger die Frage, wie die US-Notenbank das Unterlassen einer Zinserhöhung noch rechtfertigen könnte. Die Sitzung findet am 27. und 28. Oktober statt, am 3. November sind dann die Zwischenwahlen in den USA. Eine Zinserhöhung so kurz vor diesem wichtigen Ereignis könnten Fed-Gegner leicht als politische Einflussnahme interpretieren. Wichtige Konjunkturdaten stehen im Tagesverlauf in Europa und den USA nicht an.

Rückblick: Grundsätzlich sorgten die am Vortag deutlich gesunkenen Marktzinsen für Rückenwind. Positiv wirkte laut Marktteilnehmern auch, dass US-Notenbankchef Kevin Warsh in jüngsten Äußerungen zumindest keinen restriktiven Ton angeschlagen habe, ohne sich allerdings konkret zu den Zinsaussichten auszulassen. Am Zinsterminmarkt sank die Erwartung einer Zinserhöhung Ende Oktober nochmals auf unter 13 Prozent. Tagesgewinner bei den Branchen war der Stoxx-Subindex der Luftfahrt- und Rüstungsaktien mit einem Zugewinn von 1,8 Prozent. Rheinmetall schnellten um 6,3 Prozent nach oben und waren DAX-Tagessieger. Im MDAX legten Hensoldt und Renk je um 6 Prozent zu und TKMS im 4,4 Prozent. In Mailand kamen Leonardo um 4,7 Prozent voran, in Paris Thales um 2,8 Prozent und in London BAE Systems um 2,6 Prozent. Börsianer verwiesen dazu auf eine Studie von Morgan Stanley. Die Analysten rechnen zum Jahresende mit steigenden Aufträgen aus dem Bundeshaushalt für die Rüstungsbranche. Der Index der Autoaktien verbesserte sich um 1,6 Prozent. Für Kauflaune sorgte, dass sich Frankreich und Deutschland auf eine Aufweichung des Verbrenner-Aus verständigt haben. Sollte dies vom EU-Parlament auch so beschlossen werden, könnten weiter Benzin- und Dieselfahrzeuge verkauft werden, solange die Neuwagenflotten vorgeschriebene Grenzwerte einhalten. Manche Marktteilnehmer verwiesen daneben auch auf die Entspannung auf der Zinsseite, wodurch sich Autofinanzierungen verbilligen. VW verteuerten sich um 2,8, BMW um 3,5 und Mercedes-Benz um 2,9 Prozent. In Paris gewannen Renault 3,3 Prozent, in Mailand Stellantis 2,8 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Freundlich - Für Aixtron ging es um 6,2 Prozent nach oben, nachdem der Kurs am Vortag um über 12 Prozent eingebrochen war. Der Hersteller von Anlagen für die Chipindustrie hatte am mitgeteilt, im dritten Quartal Auftragseingang und Margen kräftig und deutlicher als erwartet gesteigert zu haben. Auch der Windanlagenbauer Nordex meldete sich zu Wort mit einem mehr als verdoppelten operativen Gewinn im dritten Quartal und einem erhöhten Ausblick für die Gewinnmarge. Die Aktie machte einen Satz um 12,3 Prozent, nachdem sie jüngst im Sog einer massiven Prognosesenkung des Windparkprojektierers PNE noch unter Druck geraten war. Nun erholten sich PNE im Nordex-Sog um 2,3 Prozent und Energiekontor um 2,8 Prozent. Für Siemens Energy mit der Windanlagentochter Gamesa ging es um 2,0 Prozent nordwärts. Im SDAX sorgte die Kursentwicklung von OHB für Aufmerksamkeit mit dem zweiten nachrichtenlosen Kurssprung innerhalb von drei Tagen, diesmal um 13 Prozent. Unter den Kleinstwerten brach der Aktienkurs von Synbiotic auf einem schon lange extrem gesunkenen Kursniveau um über 70 Prozent ein. Das Cannabisunternehmen wird einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen.

XETRA-NACHBÖRSE

Die DHL-Aktie legte im nachbörslichen Handel am Freitag nach der Anhebung der Ergebnisprognose für das Gesamtjahr um knapp 1 Prozent zu.

USA - AKTIEN

Schwach - Der Abwärtsdruck ging am Freitag wieder von Aktien mit KI-Fantasie aus mit anhaltenden Sorgen angesichts der hohen Kreditkosten zur Finanzierung des KI-Booms. Das hohe Zinsniveau dürfte zwangsläufig zu geringeren bzw. langsameren Investitionen führen - zum Vorteil jener Unternehmen, die den Großteil ihrer Rechenzentrumspläne aus dem operativen Cashflow finanzierten, so die Analysten von Vital Knowledge. Auf die Stimmung drückten auch wieder stärker anziehende Ölpreise. Die US-Zehnjahresrendite zog wieder etwas an. Im KI-Sektor knickten Coreweave wieder ein um weitere 11,9 Prozent. Für Unruhe sorgten hier Fragen über die finanzielle Stabilität vor dem Hintergrund des gestiegenen Zinsniveaus. Das Cloud-Computing-Unternehmen gilt als hoch verschuldet. AMD verloren 6 Prozent, Intel 5,8 Prozent und Marvell 5,6 Prozent. Nvidia filen um 1,4 Prozent. Tesla verloren nach anfänglichen Gewinnen 2,1 Prozent. Zunächst hatte die Vorstellung des lang erwarteten Roadster der zweiten Generation des Elektroautobauers den Kurs noch gestützt. Alcoa gewannen dagegen 2,6 Prozent. Der Aluminiumproduzent hatte höhere Gewinne und Umsätze berichtet.

USA - ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre    4,73 -0,01 
10 Jahre   5,10 +0,01 
 

Die Anleiherenditen zeigten sich nach dem am Vortag stark gesunkenen Niveau mit einer uneinheitlichen Tendenz. Für die Rendite zehnjähriger Papiere ging es um 1 Basispunkt auf 5,10 Prozent nach oben. Die jüngsten Aussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh wurden aber positiv aufgenommen. "Die Märkte werteten das Ausbleiben eines restriktiven Tons als gute Nachricht, woraufhin die Erwartungen für eine Zinserhöhung im Oktober zurückgingen", sagten die Analysten der Deutschen Bank. Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung am 28. Oktober sank weiter auf 13 Prozent. Zum leichten Anstieg trugen die anziehenden Ölpreise bei wie auch Konjunkturdaten. Die US-Importpreise fielen im September höher aus als gedacht, und die US-Industrieproduktion legte stärker zu als prognostiziert.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 19, 2026 01:31 ET (05:31 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, bei denen das Chance-Risiko-Verhältnis jetzt besonders gefährlich erscheint – und bei denen Anleger genauer hinschauen sollten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor die KI-Euphorie ihren nächsten Realitätstest erlebt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.