Der Flughafen Frankfurt hat den Streik-Einbruch fast aufgeholt, das zeigen die Verkehrszahlen. An der Börse zählt das bislang wenig: Die Fraport-Aktie notiert nahe ihrem Jahrestief. Das macht die Bewertung attraktiv. Jetzt muss der MDAX-Konzern die Cashflow-Wende belegen. (function(d,u,ac){var s=d.createElement('script');s.type='text/javascript';s.src='https://a.omappapi.com/app/js/api.min.js';s.async=true;s.dataset.user=u;s.dataset.campaign=ac;d.getElementsByTagName('head')[0].appendChild(s);})(document,386410,'q8tyuini4sqwefdhodq9'); Fraport hat am Dienstag (13.10.) solide Verkehrszahlen vorgelegt. In Frankfurt stieg das Passagieraufkommen im September um 1,6% auf 6,1 Mio. Reisende. Nach neun Monaten liegt der Heimatstandort mit 47,5 Mio. Fluggästen nur noch 0,2% unter dem Vorjahr, nach -0,8% zur Jahresmitte. Ohne die Streiks bei Lufthansa, die knapp 700.000 Passagiere kosteten, stünde ein Plus von 1,3% zu Buche. Die im August gesenkte Prognose - ein Aufkommen "in etwa" auf dem Vorjahresniveau von 63,2 Mio. Passagieren - bleibt in Reichweite. Konzernweit wuchs das Aufkommen im September um 2,7%, getragen von Lima, Ljubljana und Griechenland. Nur Antalya schwächelt: Wegen des Nahost-Konflikts bleiben Türkei-Urlauber aus. Die Aktie (59,80 Euro; DE0005773303) reagierte am Tag der Zahlen kaum. Seit den Halbjahreszahlen Anfang August hat sie aber rund 11% verloren. Die Maschinen in Frankfurt sind voller. Im September stieg die Zahl der Passagiere je Flug um 4,8%, die Sitzauslastung um 0,7 Prozentpunkte auf 84,2%. Das Risiko liegt im Winter. Laut Fraport hält Lufthansa ihre Kapazitäten bestenfalls stabil. Analysten verweisen auf Daten, wonach die Airline im vierten Quartal rund 7% weniger Sitze anbietet. Die Belastung bleibt überschaubar: Jeder verlorene Passagier kostet nach Rechnung von CFO Matthias Zieschang rund 15 Euro EBITDA. Worauf es jetzt ankommt Entscheidend ist der Cashflow. Im ersten Halbjahr flossen 368 Mio. Euro ab. Im zweiten Halbjahr braucht Fraport deshalb mindestens ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 PLATOW Börse




