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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: Nachgeholter Feiertag in Hongkong.

TAGESTHEMA

Das chinesische Wirtschaftswachstum hat im dritten Quartal die Erwartungen knapp übertroffen, nachdem Peking jüngst mit der Einführung moderater Konjunkturmaßnahmen zur Stützung des Wachstums begonnen hatte. Das BIP wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 Prozent, nach 4,3 Prozent im Vorquartal. Ökonomen hatten 4,4 Prozent geschätzt.

Die Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Indikator für den privaten Konsum in China, stiegen im September zum Vorjahr um 1,1 Prozent, verglichen mit 0,4 Prozent im August. Ökonomen hatten einen Anstieg von 0,6 Prozent geschätzt. Unterstützt durch die Erwartungen übertreffende Exporte kletterte die Industrieproduktion in China im vergangenen Monat im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 Prozent. Dies bedeutete eine Verbesserung gegenüber dem im August verzeichneten Anstieg von 5,2 Prozent und entsprach den Erwartungen. Derweil gingen die Anlageinvestitionen in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent zurück. Dies entsprach dem Rückgang in den ersten acht Monaten. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 7,3 Prozent gerechnet.

Der Rückgang der Hauspreise hat sich derweil im September leicht abgeschwächt. Dies dürfte auf die Unterstützungsmaßnahmen Pekings zurückzuführen sein. In 70 großen chinesischen Städten fielen die Preise um 0,14 Prozent im Vergleich zu einem Rückgang von 0,17 Prozent im Vormonat.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

Keine wichtigen Termine angekündigt.

AUSBLICK KONJUNKTUR

Keine wichtigen Termine angekündigt.

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.765,75  +0,8 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.788,25  +1,4 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.845,70  +0,4 
Topix-500 (Tokio)      4.067,07  +0,0 
Kospi (Seoul)        5.700,97  +0,6 
Shanghai-Composite      3.742,84  +0,7 
Hang-Seng-Index (Hongkong)  Feiertag 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Gut behauptet - Für Unterstützung sorgen deutlich fallende Ölpreise, nachdem diese am Freitag allerdings auch stark gestiegen waren. Dazu kommen ermutigende Wirtschaftsdaten aus China. Händler sprechen daneben davon, dass die Ausverkaufsstimmung im KI-Sektor fürs erste zumindest etwas abebbe. Chinas Industrieproduktion und Einzelhandelsumsätze übertrafen im September beide die Erwartungen. Berichtet wurde auch das BIP im dritten Quartal. Es wuchs im dritten Quartal im Jahresvergleich um 4,5 Prozent und übertraf die Ökonomenprognose von 4,4 Prozent knapp. Unter den Einzelwerten ziehen in Sydney New Hope um 4,9 Prozent an. Der Kohleproduzent hat mitgeteilt, den verbleibenden Anteil an Malabar Resources zu übernehmen, den er noch nicht besitzt. Damit sichert sich das Unternehmen die vollständige Kontrolle über eine Untertagemine und erweitert seine Produktionsbasis. Challenger schießen um 16,5 Prozent nach oben. Eine Tochter der japanischen Daiichi Life hat ein Übernahmegebot unterbreitet im Wert von umgerechnet 5,5 Milliarden US-Dollar. Daiichi Life gewinnen 1,4 Prozent. Auch bei Fleetpartners Group treibt Übernahmefantasie. Das Flottenmanagement-Unternehmen hat einer Übernahme durch SG Fleet Management im Wert von umgerechnet 787 Millionen US-Dollar zugestimmt. Fleetpartners verteuern sich um 7,1 Prozent.

WALL STREET

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     52.002,41  -0,3  -175,28    52.177,69 
S&P-500    7.659,44  -1,1  -84,62    7.744,06 
NASDAQ Comp 26.140,03  -2,1  -572,99    26.713,03 
NASDAQ 100  29.187,55  -2,5  -748,05    29.935,60 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,38 Mrd  1,37 Mrd 
Gewinner       1.152   2.076 
Verlierer      1.569    672 
Unverändert       59     45 
 

Schwach - Der Abwärtsdruck ging wieder von Aktien mit KI-Fantasie aus mit anhaltenden Sorgen angesichts der hohen Kreditkosten zur Finanzierung des KI-Booms. "Unweigerlich werden die Pläne früher oder später zurückgeschraubt und die Investitionsausgaben gesenkt werden müssen, da die Kredit- und Kapitalkosten auf ein unerschwingliches Niveau steigen", sagte Lorenzo Di Mattia, Gründer und Chief Investment Officer der Hedgefonds-Gesellschaft Sibilla Capital. Auf die Stimmung drückten auch wieder stärker gestiegene Ölpreise. Die US-Zehnjahresrendite zog darauf wieder etwas an. Im KI-Sektor knickten Coreweave um weitere 11,9 Prozent ein, womit die Aktie rund 50 Prozent unter ihrem Jahreshoch liegt. Für Unruhe sorgten erneut Bedenken über die Fähigkeit des Cloud-Computing-Unternehmens, seine Schulden zu tilgen. AMD verloren 6, Intel 5,8 und Marvell 5,6 Prozent. Nvidia filen um 1,4 Prozent. Tesla verloren nach anfänglichen Gewinnen 2,1 Prozent. Zunächst hatte die Vorstellung des lang erwarteten Roadster der zweiten Generation des Elektroautobauers den Kurs noch gestützt. Alcoa gewannen dagegen 2,6 Prozent. Der Aluminiumproduzent hatte höhere Gewinne und Umsätze berichtet.

USA - ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre    4,73 -0,01 
10 Jahre   5,10 +0,01 
 

Die Anleiherenditen zeigten sich nach dem am Vortag stark gesunkenen Niveau wenig bewegt, auch wenn die jüngsten Aussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh positiv aufgenommen wureen. "Die Märkte werteten das Ausbleiben eines restriktiven Tons als gute Nachricht, woraufhin die Erwartungen für eine Zinserhöhung im Oktober zurückgingen", sagten die Analysten der Deutschen Bank. Die eingepreiste Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung am 28. Oktober sank weiter auf 13 Prozent. Zu einem zwischenzeitlichen leichten Anstieg der Renditen hatten anziehende Ölpreise beigetragen wie auch Konjunkturdaten. Die US-Importpreise fielen im September höher aus als gedacht, und die US-Industrieproduktion legte stärker zu als prognostiziert.

DEVISENMARKT

zuletzt +/- %   00:00    Fr, 9:43 % YTD 
EUR/USD     1,1226  -0,1   1,1239     1,1235  -4,4 
EUR/JPY     177,50  -0,0   177,55     177,52  -3,5 
EUR/GBP     0,8421  -0,1   0,8429     0,8436  -3,4 
USD/JPY     158,11  +0,1   157,99     158,00  +0,9 
USD/KRW    1.329,30  -0,4  1.334,19    1.331,50  -7,7 
USD/CNY     6,6808  -0,1   6,6861     6,6867  -4,5 
USD/CNH     6,6804  -0,1   6,6850     6,6865  -4,2 
USD/HKD     7,8476  NULL   7,8476     7,8476  +0,8 
AUD/USD     0,6973  +0,4   0,6944     0,6957  +4,5 
NZD/USD     0,5655  +0,1   0,5650     0,5662  -1,8 
BTC/USD    82.663,34  +2,2 80.899,79    82.113,68  -5,7 
 

Der Dollar gab nach dem starken Rückgang der US-Zinsen zunächst weiter nach, erholte sich dann aber wieder mit steigenden Ölpreisen und auch wieder ganz leicht steigenden US-Marktzinsen. Unter dem Strich tat sich letztlich wenig, der Euro kostete etwa 1,1235 Dollar.

ROHSTOFFE

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.181,34  +0,4   16,33    4.165,01 
Silber    57,71  +1,2    0,70      57,01 
Platin  1.653,60  +1,4   23,24    1.630,36 
 

Beim Gold tat sich im US-Handel wenig. Die Feinunze holte zwischenzeitliche leichte Verluste wieder auf und verteuerte sich um 0,4 Prozent auf 4.165 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    99,99  -1,4   -1,42     101,41 
Brent/ICE   107,83  -1,9   -2,03     109,86 
 

Mit den Ölpreisen ging es zunächst lange seitwärts. Im Verlauf des US-Handels zogen sie dann deutlich an, Brent um über 3 Prozent auf fast 110 Dollar. Der Hauptgrund sei gewesen, dass die Ukraine ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien erneuert habe, hieß es. Daneben gab es im Hinblick auf die Lage in Nahost und speziell die Straße von Hormus keine konkreten neuen Entwicklungen. Im asiatischen Handel am Montag fällte der Preis deutlich. Als Grund sehen Marktteilnehmer Spekulationen über eine verbesserte Versorgung, nachdem US-Präsident Trump eine Anordnung unterzeichnet hat, die die meisten Sanktionen und Zölle gegen Russland aufhebt. Trump verzichtet außerdem auf vorgeschlagene Zölle für Länder, die Öl aus Russland importieren und begründet all dies mit nationalem Interesse. Derweil sagte Irans Außenminister Abbas Araqchmniol, der Vorschlag an die USA, bei Erfüllung bestimmter Vorgaben die Straße von Hormus innerhalb von sieben Tagen wieder zu öffnen, stehe weiterhin.

MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR

MALAYSIA - Inflation

Die Verbraucherpreise in Malaysia sind im September zum Vorjahr um 1,8 Prozent gestiegen. Im August war ein Zuwachs von 1,9 Prozent verzeichnet worden. Ökonomen hatten im Median mit 2,0 Prozent gerechnet.

UKRAINE-KRIEG

Der russische Präsident Putin hat vorgeschlagen, dass er sich im nächsten Monat mit US-Präsident Trump und dem chinesischen Staatschef Xi trifft, um über die Ukraine zu sprechen.

USA/RUSSLAND

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October 19, 2026 01:57 ET (05:57 GMT)

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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
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