Köln (ots) -
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ist als "Ort der Demokratiegeschichte" ausgezeichnet worden. Die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte würdigt damit den Beitrag des WDR zu unabhängiger Berichterstattung, freier Meinungsbildung und demokratischer Öffentlichkeit. Im Rahmen einer Feierstunde am 19. Oktober 2026 wurde am Haupteingang des Funkhauses am Wallrafplatz in Köln eine Plakette enthüllt, die den WDR als Ort deutscher Demokratiegeschichte ausweist.
Die Auszeichnung wurde im Beisein von WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau, dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, der Aufsichtsratsvorsitzenden der FUNKE Mediengruppe, Julia Becker, sowie dem stellvertretenden Direktor der Stiftung "Orte der deutschen Demokratiegeschichte", Carsten Männlein, verliehen. Die Stiftung nimmt den WDR zudem in ihre bundesweite Karte der Demokratiegeschichte (https://www.demokratie-geschichte.de/karte/15501) auf. Die Karte zeigt Orte, an denen Demokratie errungen, verteidigt, eingefordert und gestaltet wurde.
Stellvertretender Stiftungsdirektor Carsten Männlein: "Das Funkhaus am Wallrafplatz erinnert daran, dass der Rundfunk seit seinen Anfängen informierte Debatten ermöglicht, vor Desinformation schützt und die Kommunikationsfreiheiten als zentrale und von unserer Verfassung garantierte Grundrechte lebendig hält. Aus dem Sender für das besetzte Rheinland und Ruhrgebiet entstand nach 1945 mit dem WDR ein Medienhaus, das für den demokratischen Neubeginn in Nordrhein-Westfalen steht."
WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau: "Demokratie braucht freie Medien. Nach dem Ende der NS-Diktatur wurde der Rundfunk in Deutschland bewusst neu gedacht: unabhängig vom Staat, verpflichtet allein den Menschen und der Wahrheit. Dass der WDR heute als Ort deutscher Demokratiegeschichte ausgezeichnet wird, würdigt genau diese Idee. Besonders freue ich mich, dass Julia Becker und Nathanael Liminski diesen Moment mit uns teilen. Denn öffentlich-rechtliche und private Medien ebenso wie die Politik tragen zusammen Verantwortung für eine freie und vielfältige Medienlandschaft. Ein starkes duales Mediensystem ist unverzichtbar für unsere liberale Demokratie. Nur so können wir sie jeden Tag neu leben, schützen und stärken."
Der WDR als Ort deutscher Demokratiegeschichte
In ihrer Begründung für die Auszeichnung hebt die Stiftung hervor: Das WDR-Funkhaus am Wallrafplatz steht für die wichtige Rolle des Rundfunks beim Aufbau der Demokratie in Deutschland. Der WDR geht auf die 1924 in Münster gegründete Westdeutsche Funkstunde AG zurück, die Informationen in das besetzte Rheinland und Ruhrgebiet sendete. 1927 zog der Sender nach Köln. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand hier ein unabhängiger, föderal organisierter Sender, der seit 1956 als WDR Information, Kultur und gesellschaftliche Vielfalt vermittelt.
Nach Einschätzung der Stiftung erinnert das Funkhaus damit daran, dass freier Journalismus eine Voraussetzung für Teilhabe, kritische Auseinandersetzung und die Zukunftsfähigkeit der Demokratie ist. Mit der Auszeichnung des WDR wird die Rolle eines freien und unabhängigen Rundfunks für demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben. Die Stiftung würdigt öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten ausdrücklich als Orte demokratischer Öffentlichkeit und freier Berichterstattung.
Über die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
Die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte ist eine bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie wurde im Jahr 2021 vom Deutschen Bundestag errichtet. Die Stiftung ist operativ sowie fördernd tätig und widmet sich der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der wechselvollen deutschen Demokratiegeschichte und ihrer Ereignis- und Erinnerungsorte. Sie vermittelt Demokratiegeschichte und ihre Orte, um Bewusstsein und Haltung für Demokratie zu fördern. Mehr Informationen auf demokratie-geschichte.de.
Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.wdr.de
Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de
Pressekontakt:
WDR Kommunikation
Tel.: 0221 220 7100
Email: kommunikation@wdr.de
Original-Content von: WDR Westdeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/7899/6373864
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) ist als "Ort der Demokratiegeschichte" ausgezeichnet worden. Die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte würdigt damit den Beitrag des WDR zu unabhängiger Berichterstattung, freier Meinungsbildung und demokratischer Öffentlichkeit. Im Rahmen einer Feierstunde am 19. Oktober 2026 wurde am Haupteingang des Funkhauses am Wallrafplatz in Köln eine Plakette enthüllt, die den WDR als Ort deutscher Demokratiegeschichte ausweist.
Die Auszeichnung wurde im Beisein von WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau, dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Nathanael Liminski, der Aufsichtsratsvorsitzenden der FUNKE Mediengruppe, Julia Becker, sowie dem stellvertretenden Direktor der Stiftung "Orte der deutschen Demokratiegeschichte", Carsten Männlein, verliehen. Die Stiftung nimmt den WDR zudem in ihre bundesweite Karte der Demokratiegeschichte (https://www.demokratie-geschichte.de/karte/15501) auf. Die Karte zeigt Orte, an denen Demokratie errungen, verteidigt, eingefordert und gestaltet wurde.
Stellvertretender Stiftungsdirektor Carsten Männlein: "Das Funkhaus am Wallrafplatz erinnert daran, dass der Rundfunk seit seinen Anfängen informierte Debatten ermöglicht, vor Desinformation schützt und die Kommunikationsfreiheiten als zentrale und von unserer Verfassung garantierte Grundrechte lebendig hält. Aus dem Sender für das besetzte Rheinland und Ruhrgebiet entstand nach 1945 mit dem WDR ein Medienhaus, das für den demokratischen Neubeginn in Nordrhein-Westfalen steht."
WDR-Intendantin Dr. Katrin Vernau: "Demokratie braucht freie Medien. Nach dem Ende der NS-Diktatur wurde der Rundfunk in Deutschland bewusst neu gedacht: unabhängig vom Staat, verpflichtet allein den Menschen und der Wahrheit. Dass der WDR heute als Ort deutscher Demokratiegeschichte ausgezeichnet wird, würdigt genau diese Idee. Besonders freue ich mich, dass Julia Becker und Nathanael Liminski diesen Moment mit uns teilen. Denn öffentlich-rechtliche und private Medien ebenso wie die Politik tragen zusammen Verantwortung für eine freie und vielfältige Medienlandschaft. Ein starkes duales Mediensystem ist unverzichtbar für unsere liberale Demokratie. Nur so können wir sie jeden Tag neu leben, schützen und stärken."
Der WDR als Ort deutscher Demokratiegeschichte
In ihrer Begründung für die Auszeichnung hebt die Stiftung hervor: Das WDR-Funkhaus am Wallrafplatz steht für die wichtige Rolle des Rundfunks beim Aufbau der Demokratie in Deutschland. Der WDR geht auf die 1924 in Münster gegründete Westdeutsche Funkstunde AG zurück, die Informationen in das besetzte Rheinland und Ruhrgebiet sendete. 1927 zog der Sender nach Köln. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand hier ein unabhängiger, föderal organisierter Sender, der seit 1956 als WDR Information, Kultur und gesellschaftliche Vielfalt vermittelt.
Nach Einschätzung der Stiftung erinnert das Funkhaus damit daran, dass freier Journalismus eine Voraussetzung für Teilhabe, kritische Auseinandersetzung und die Zukunftsfähigkeit der Demokratie ist. Mit der Auszeichnung des WDR wird die Rolle eines freien und unabhängigen Rundfunks für demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben. Die Stiftung würdigt öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten ausdrücklich als Orte demokratischer Öffentlichkeit und freier Berichterstattung.
Über die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte
Die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte ist eine bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main. Sie wurde im Jahr 2021 vom Deutschen Bundestag errichtet. Die Stiftung ist operativ sowie fördernd tätig und widmet sich der gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der wechselvollen deutschen Demokratiegeschichte und ihrer Ereignis- und Erinnerungsorte. Sie vermittelt Demokratiegeschichte und ihre Orte, um Bewusstsein und Haltung für Demokratie zu fördern. Mehr Informationen auf demokratie-geschichte.de.
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