Maikammer (ots) -
Volle Auftragsbücher, 100 Prozent Auslastung, Mitarbeiter am Limit, chronisch verspätete Projekte. Dieses Bild zeigt sich in vielen Planungsbüros und bei professionellen Bauherren. Mehr Personal, mehr Projektmanagement, BIM oder KI versprechen Entlastung. Projekte werden trotzdem nicht schneller fertig. Woran das liegt und warum die entscheidenden Ursachen häufig im Planungsprozess selbst zu finden sind, erfahren Sie hier.
In vielen Planungsbüros mangelt es weder an Arbeit noch am Einsatz der Mitarbeiter. Teams arbeiten an ihrer Belastungsgrenze, während Geschäftsführer und Führungskräfte versuchen, immer mehr Projekte mit begrenzten Kapazitäten zuverlässig abzuwickeln. Trotzdem verlieren Planer Zeit, weil eine notwendige Zuarbeit oder Vorleistung fehlt oder ein längst erledigtes Arbeitspaket erneut angefasst werden muss, weil sich Informationen, Entscheidungen oder Voraussetzungen geändert haben. Unter hoher Belastung werden mitunter sogar Planungsbesprechungen verkürzt oder seltener angesetzt. Ausgerechnet jene Abstimmung, die Abhängigkeiten früh sichtbar machen könnte, bekommt damit weniger Raum. "Wenn alle Mitarbeiter am Limit arbeiten und Projekte trotzdem chronisch verspätet sind, entsteht enormer Druck. Die Führungskräfte wissen irgendwann nicht mehr, wo sie noch ansetzen sollen, weil zusätzliche Auslastung schlicht keine Option mehr ist", erklärt Mark Felix Rettberg, Gründer und Geschäftsführer der Rettberg Consulting GmbH.
"Wenn zusätzliche Kapazitäten keine Lösung mehr sind, lohnt sich der Blick darauf, wo im Planungsprozess Arbeitszeit verloren geht - nämlich beim Warten und Nochmalmachen", erklärt Mark Felix Rettberg. Dieser Perspektivwechsel prägt heute die Arbeit des Prozessberaters. Mit der Rettberg Consulting GmbH unterstützt er Planungsbüros und professionelle Bauherren dabei, ihre Planungsprozesse zu beschleunigen.
Von der technischen Lösung zum funktionierenden Planungsprozess
Schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn interessierte Mark Felix Rettberg vor allem eine Frage: Wie lassen sich Planungs- und Bauabläufe effizienter gestalten? In der Praxis beobachtete er immer wieder, wie Fachkräfte viel Zeit für manuelle Tätigkeiten aufwendeten, obwohl Technologie einzelne Arbeitsschritte erleichtern oder beschleunigen konnte. Die Suche nach besseren Lösungen führte den Bauingenieur schließlich in die Technologie- und Prozessberatung. Seit über 20 Jahren begleitet er Architektur- und Planungsbüros und professionelle Bauherren in ihren Projekten.
In verschiedenen Rollen schulte Mark Felix Rettberg Unternehmen, entwickelte konkrete Anwendungsfälle und prüfte gemeinsam mit Entwicklern neue Lösungen auf ihre Praxistauglichkeit. In der Zusammenarbeit mit Architektur- und Planungsbüros erkannte er zugleich die Grenzen technischer Lösungen. Mit diesen Erfahrungen verlagerte sich sein Fokus zunehmend von einzelnen technischen Lösungen auf den Planungsprozess als Ganzes.
Wie BIM und Norwegen seinen Blick auf Planungsprozesse veränderten
Eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung spielte Building Information Modeling, kurz BIM. Die Methode macht es möglich, unterschiedliche Fachplanungen digital zusammenzuführen und dadurch früh zu erkennen, wo sie nicht zusammenpassten. Für Mark Felix Rettberg ging die entscheidende Frage jedoch noch einen Schritt weiter: Warum sollte man warten, bis ein Konflikt in der Planung sichtbar wird?
Während seiner rund zwölf Jahre in Norwegen setzte er sich intensiv mit genau dieser Frage auseinander. Norwegen ist ein kleiner, zukunftsorientierter Markt mit hoher Innovationsdichte, was sich dort in der Planung bewährt, erreicht andere Märkte oft erst Jahre später. Seine Arbeit an diesem Ansatz begann bereits 2008 mit der Frage, wie sich der BIM-Prozess in großen Projekten organisieren lässt, und vertiefte sich mit der Übertragung von Lean-Methoden auf die Planung.
Wie das Ergebnisbasierte Design Management entstand
Was in Skandinavien begann, entwickelte Mark Felix Rettberg über Jahre konsequent weiter und übertrug es auf den deutschen Markt. In hunderten Projekten und tausenden Projektbesprechungen untersuchte er, an welchen Stellen die Arbeit ins Stocken geriet und warum. Immer wieder zeigte sich ihm dabei dasselbe Muster: Wertvolle Kapazität geht beim "Warten" und beim "Nochmalmachen" verloren. "Planung ist ein Staffellauf. Um schneller ins Ziel zu kommen, müssen wir nicht schneller laufen. Entscheidend ist, die Staffelstabübergaben zu verbessern und jeden Abschnitt nur einmal zu laufen", erklärt Mark Felix Rettberg.
Aus dieser langjährigen Praxis heraus entwickelte Mark Felix Rettberg das Ergebnisbasierte Design Management als eigenen Ansatz für die Planung und Steuerung der Planung. Dabei werden Schritt für Schritt die Arbeitspakete und die notwendigen Vorleistungen und Zuarbeiten identifiziert, die vorliegen müssen, damit Planer ihre Ergebnisse konzentriert und effizient erarbeiten können. Ebenso wird betrachtet, wer diese Vorleistungen und Zuarbeiten erarbeitet und wann sie benötigt werden. Die Leitfrage lautet: Wer braucht was von wem? Systematische Entscheidungsfindungsprozesse sorgen für belastbare Entscheidungen und reduzieren das "Nochmalmachen".
Genau darin unterscheidet sich der Ansatz vom klassischen Projektmanagement mit Terminplänen, Schnittstellenlisten, Besprechungsprotokollen und Listen offener Punkte. Diese Werkzeuge können festhalten, wann ein Planungsthema beginnen und fertig sein soll und wer dafür verantwortlich ist. Er zeigt jedoch nicht, was der Planer für die Bearbeitung benötigt und ob zu diesem Zeitpunkt bereits alles vorliegt.
Wie die Rettberg Consulting GmbH den Ansatz in laufende Projekte bringt
"Für mich muss eine Methode auch im stressigen Projektalltag funktionieren und Ruhe reinbringen. Sie darf nicht dazu führen, dass Projektleiter noch mehr Zeit mit Dokumentation verbringen. Und die Methode muss direkt Ergebnisse liefern", erklärt Mark Felix Rettberg. Die Rettberg Consulting GmbH führt das Ergebnisbasierte Design Management direkt in laufenden Projekten ein, als projektbegleitende Weiterbildung mit persönlicher Unterstützung bei der Umsetzung. Dafür arbeiten die Projektleiter mit gezielten Fragen in ihren regulären Planungsbesprechungen, um Abhängigkeiten zu identifizieren und systematisch aufzulösen. Mark Felix Rettberg und sein Team begleiten diese Besprechungen zunächst.
"Mit der visuellen Planung der Planung kann ich in einem Projekt sehr schnell herausfinden, wo es klemmt und wo wertvolle Kapazitäten verbrannt werden. Es wird sofort sichtbar, woran das liegt und wie ich im laufenden Projekt gezielt gegensteuern kann", so Mark Felix Rettberg weiter. Die Projektleiter lernen Schritt für Schritt, die Koordination und Abstimmung zu moderieren, die Planung zu strukturieren und mögliche Störungen im Planungsablauf frühzeitig zu erkennen. Planer sind erfahrene Experten und fachlich kompetent. Entscheidend ist, die Voraussetzungen zu schaffen, unter denen sie ihre Ergebnisse zuverlässig erarbeiten können.
Entscheidend ist, dass Projektleiter nicht zuerst die gesamte Methodik verstehen müssen, um sie anwenden zu können. Es geht immer nur um den nächsten Schritt. Sie bekommen die Inhalte und Werkzeuge, die sie dafür brauchen, wenden diese unmittelbar im eigenen Projekt an und werden bei der Umsetzung begleitet. Dabei können sie jederzeit Fragen stellen. Dadurch kommen sie direkt ins Tun, verändern ihr Vorgehen und erzielen andere, bessere Ergebnisse. An diesen Ergebnissen verstehen sie schrittweise die Logik und Wirksamkeit der Methode und beginnen, sie anschließend selbstständig auf andere Situationen und Projekte zu übertragen.
Auch die praktische Umsetzung des Ansatzes hat Mark Felix Rettberg über die Jahre weiterentwickelt. Zu Beginn arbeitete er mit großen Post-it-Wänden, auf denen die benötigten Ergebnisse und ihre Abhängigkeiten festgehalten wurden. Inzwischen hat die Rettberg Consulting GmbH dafür gemeinsam mit ihren Partnern eine eigene Software entwickelt, mit der Planerteams gemeinsam die Prozesskarte in Echtzeit bearbeiten und den Planungsprozess steuern können.
Hohe Effektivität ist nicht gleich Projektfortschritt
Wie deutlich sich Planungsprozesse durch diese Arbeitsweise beschleunigen lassen, zeigt ein großes, technisch anspruchsvolles Neubauprojekt einschließlich der Abbruchplanung. Für die gesamte Planung waren ursprünglich zwei Jahre vorgesehen. Um mögliche Verzögerungen abzufangen, wurden vorsorglich sogar weitere drei Monate eingeplant. Die tatsächliche Planungsdauer unterschritt jedoch den ursprünglich angesetzten Zeitrahmen erheblich: Bereits nach 18 Monaten war die gesamte Planung abgeschlossen, sechs Monate vor dem regulären Termin und neun Monate vor Ablauf des Zeitrahmens einschließlich Puffer. Besonders bemerkenswert: Dafür waren weder zusätzliche Mitarbeiter noch eine Aufstockung der Kapazitäten erforderlich.
Solche Zeitgewinne entstehen vor allem dann, wenn die einzelnen Arbeitsschritte eines Planungsprojekts ohne unnötige Unterbrechungen ineinandergreifen. Denn selbst wenn alle Mitarbeiter ausgelastet sind, bedeutet das nicht, dass ein Projekt zügig vorankommt. Fehlen wichtige Informationen, Zuarbeiten oder Entscheidungen, geraten Aufgaben ins Stocken oder bereits erledigte Arbeit muss später noch einmal gemacht werden. Dieses Nochmalmachen kostet Zeit und bindet Kapazitäten, die für neue Aufträge fehlen. Werden solche unnötigen Schleifen vermieden und die Arbeitsschritte besser aufeinander abgestimmt, können Planungsbüros ihre Projektlaufzeiten verkürzen und mit demselben Team mehr Aufträge bearbeiten.
Für Mark Felix Rettberg schließt sich damit der Kreis zu der Frage, die ihn seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn beschäftigt: Wie müssen Planungsprozesse organisiert sein, damit Menschen effektiv zusammenarbeiten können? Nach seiner Rückkehr aus Norwegen holte er einen Wirtschaftspsychologen in sein Team, um das Zusammenspiel der Menschen und ihren Umgang mit Veränderung besser zu verstehen. Gemeinsam entwickelten sie die Themenfelder Psychologie des Zusammenspiels und Psychologie der Veränderung. Dabei geht es darum, die Bedingungen für gute Zusammenarbeit zu schaffen und Menschen dabei zu begleiten, ihre Arbeitsweise im Projektalltag zu verändern. "Mich begeistert der Bau genauso wie die Technologie. Am Ende arbeiten aber Menschen miteinander. Neue Methoden und Technologien wirken erst dann, wenn Menschen sie im Alltag anwenden", betont er abschließend.
Sie möchten chronisch verspätete Projekte in den Griff bekommen und mit den vorhandenen Kapazitäten mehr Projekte umsetzen? Dann wenden Sie sich an die Rettberg Consulting GmbH (https://rettberg-consulting.com/) und vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch!
Pressekontakt:
Rettberg Consulting GmbH
Vertreten durch: Mark Felix Rettberg (Geschäftsführer)
E-Mail: kontakt@rettberg-consulting.com
Website: https://rettberg-consulting.com/
Original-Content von: Rettberg Consulting GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183665/6374014
Volle Auftragsbücher, 100 Prozent Auslastung, Mitarbeiter am Limit, chronisch verspätete Projekte. Dieses Bild zeigt sich in vielen Planungsbüros und bei professionellen Bauherren. Mehr Personal, mehr Projektmanagement, BIM oder KI versprechen Entlastung. Projekte werden trotzdem nicht schneller fertig. Woran das liegt und warum die entscheidenden Ursachen häufig im Planungsprozess selbst zu finden sind, erfahren Sie hier.
In vielen Planungsbüros mangelt es weder an Arbeit noch am Einsatz der Mitarbeiter. Teams arbeiten an ihrer Belastungsgrenze, während Geschäftsführer und Führungskräfte versuchen, immer mehr Projekte mit begrenzten Kapazitäten zuverlässig abzuwickeln. Trotzdem verlieren Planer Zeit, weil eine notwendige Zuarbeit oder Vorleistung fehlt oder ein längst erledigtes Arbeitspaket erneut angefasst werden muss, weil sich Informationen, Entscheidungen oder Voraussetzungen geändert haben. Unter hoher Belastung werden mitunter sogar Planungsbesprechungen verkürzt oder seltener angesetzt. Ausgerechnet jene Abstimmung, die Abhängigkeiten früh sichtbar machen könnte, bekommt damit weniger Raum. "Wenn alle Mitarbeiter am Limit arbeiten und Projekte trotzdem chronisch verspätet sind, entsteht enormer Druck. Die Führungskräfte wissen irgendwann nicht mehr, wo sie noch ansetzen sollen, weil zusätzliche Auslastung schlicht keine Option mehr ist", erklärt Mark Felix Rettberg, Gründer und Geschäftsführer der Rettberg Consulting GmbH.
"Wenn zusätzliche Kapazitäten keine Lösung mehr sind, lohnt sich der Blick darauf, wo im Planungsprozess Arbeitszeit verloren geht - nämlich beim Warten und Nochmalmachen", erklärt Mark Felix Rettberg. Dieser Perspektivwechsel prägt heute die Arbeit des Prozessberaters. Mit der Rettberg Consulting GmbH unterstützt er Planungsbüros und professionelle Bauherren dabei, ihre Planungsprozesse zu beschleunigen.
Von der technischen Lösung zum funktionierenden Planungsprozess
Schon zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn interessierte Mark Felix Rettberg vor allem eine Frage: Wie lassen sich Planungs- und Bauabläufe effizienter gestalten? In der Praxis beobachtete er immer wieder, wie Fachkräfte viel Zeit für manuelle Tätigkeiten aufwendeten, obwohl Technologie einzelne Arbeitsschritte erleichtern oder beschleunigen konnte. Die Suche nach besseren Lösungen führte den Bauingenieur schließlich in die Technologie- und Prozessberatung. Seit über 20 Jahren begleitet er Architektur- und Planungsbüros und professionelle Bauherren in ihren Projekten.
In verschiedenen Rollen schulte Mark Felix Rettberg Unternehmen, entwickelte konkrete Anwendungsfälle und prüfte gemeinsam mit Entwicklern neue Lösungen auf ihre Praxistauglichkeit. In der Zusammenarbeit mit Architektur- und Planungsbüros erkannte er zugleich die Grenzen technischer Lösungen. Mit diesen Erfahrungen verlagerte sich sein Fokus zunehmend von einzelnen technischen Lösungen auf den Planungsprozess als Ganzes.
Wie BIM und Norwegen seinen Blick auf Planungsprozesse veränderten
Eine wichtige Rolle bei dieser Entwicklung spielte Building Information Modeling, kurz BIM. Die Methode macht es möglich, unterschiedliche Fachplanungen digital zusammenzuführen und dadurch früh zu erkennen, wo sie nicht zusammenpassten. Für Mark Felix Rettberg ging die entscheidende Frage jedoch noch einen Schritt weiter: Warum sollte man warten, bis ein Konflikt in der Planung sichtbar wird?
Während seiner rund zwölf Jahre in Norwegen setzte er sich intensiv mit genau dieser Frage auseinander. Norwegen ist ein kleiner, zukunftsorientierter Markt mit hoher Innovationsdichte, was sich dort in der Planung bewährt, erreicht andere Märkte oft erst Jahre später. Seine Arbeit an diesem Ansatz begann bereits 2008 mit der Frage, wie sich der BIM-Prozess in großen Projekten organisieren lässt, und vertiefte sich mit der Übertragung von Lean-Methoden auf die Planung.
Wie das Ergebnisbasierte Design Management entstand
Was in Skandinavien begann, entwickelte Mark Felix Rettberg über Jahre konsequent weiter und übertrug es auf den deutschen Markt. In hunderten Projekten und tausenden Projektbesprechungen untersuchte er, an welchen Stellen die Arbeit ins Stocken geriet und warum. Immer wieder zeigte sich ihm dabei dasselbe Muster: Wertvolle Kapazität geht beim "Warten" und beim "Nochmalmachen" verloren. "Planung ist ein Staffellauf. Um schneller ins Ziel zu kommen, müssen wir nicht schneller laufen. Entscheidend ist, die Staffelstabübergaben zu verbessern und jeden Abschnitt nur einmal zu laufen", erklärt Mark Felix Rettberg.
Aus dieser langjährigen Praxis heraus entwickelte Mark Felix Rettberg das Ergebnisbasierte Design Management als eigenen Ansatz für die Planung und Steuerung der Planung. Dabei werden Schritt für Schritt die Arbeitspakete und die notwendigen Vorleistungen und Zuarbeiten identifiziert, die vorliegen müssen, damit Planer ihre Ergebnisse konzentriert und effizient erarbeiten können. Ebenso wird betrachtet, wer diese Vorleistungen und Zuarbeiten erarbeitet und wann sie benötigt werden. Die Leitfrage lautet: Wer braucht was von wem? Systematische Entscheidungsfindungsprozesse sorgen für belastbare Entscheidungen und reduzieren das "Nochmalmachen".
Genau darin unterscheidet sich der Ansatz vom klassischen Projektmanagement mit Terminplänen, Schnittstellenlisten, Besprechungsprotokollen und Listen offener Punkte. Diese Werkzeuge können festhalten, wann ein Planungsthema beginnen und fertig sein soll und wer dafür verantwortlich ist. Er zeigt jedoch nicht, was der Planer für die Bearbeitung benötigt und ob zu diesem Zeitpunkt bereits alles vorliegt.
Wie die Rettberg Consulting GmbH den Ansatz in laufende Projekte bringt
"Für mich muss eine Methode auch im stressigen Projektalltag funktionieren und Ruhe reinbringen. Sie darf nicht dazu führen, dass Projektleiter noch mehr Zeit mit Dokumentation verbringen. Und die Methode muss direkt Ergebnisse liefern", erklärt Mark Felix Rettberg. Die Rettberg Consulting GmbH führt das Ergebnisbasierte Design Management direkt in laufenden Projekten ein, als projektbegleitende Weiterbildung mit persönlicher Unterstützung bei der Umsetzung. Dafür arbeiten die Projektleiter mit gezielten Fragen in ihren regulären Planungsbesprechungen, um Abhängigkeiten zu identifizieren und systematisch aufzulösen. Mark Felix Rettberg und sein Team begleiten diese Besprechungen zunächst.
"Mit der visuellen Planung der Planung kann ich in einem Projekt sehr schnell herausfinden, wo es klemmt und wo wertvolle Kapazitäten verbrannt werden. Es wird sofort sichtbar, woran das liegt und wie ich im laufenden Projekt gezielt gegensteuern kann", so Mark Felix Rettberg weiter. Die Projektleiter lernen Schritt für Schritt, die Koordination und Abstimmung zu moderieren, die Planung zu strukturieren und mögliche Störungen im Planungsablauf frühzeitig zu erkennen. Planer sind erfahrene Experten und fachlich kompetent. Entscheidend ist, die Voraussetzungen zu schaffen, unter denen sie ihre Ergebnisse zuverlässig erarbeiten können.
Entscheidend ist, dass Projektleiter nicht zuerst die gesamte Methodik verstehen müssen, um sie anwenden zu können. Es geht immer nur um den nächsten Schritt. Sie bekommen die Inhalte und Werkzeuge, die sie dafür brauchen, wenden diese unmittelbar im eigenen Projekt an und werden bei der Umsetzung begleitet. Dabei können sie jederzeit Fragen stellen. Dadurch kommen sie direkt ins Tun, verändern ihr Vorgehen und erzielen andere, bessere Ergebnisse. An diesen Ergebnissen verstehen sie schrittweise die Logik und Wirksamkeit der Methode und beginnen, sie anschließend selbstständig auf andere Situationen und Projekte zu übertragen.
Auch die praktische Umsetzung des Ansatzes hat Mark Felix Rettberg über die Jahre weiterentwickelt. Zu Beginn arbeitete er mit großen Post-it-Wänden, auf denen die benötigten Ergebnisse und ihre Abhängigkeiten festgehalten wurden. Inzwischen hat die Rettberg Consulting GmbH dafür gemeinsam mit ihren Partnern eine eigene Software entwickelt, mit der Planerteams gemeinsam die Prozesskarte in Echtzeit bearbeiten und den Planungsprozess steuern können.
Hohe Effektivität ist nicht gleich Projektfortschritt
Wie deutlich sich Planungsprozesse durch diese Arbeitsweise beschleunigen lassen, zeigt ein großes, technisch anspruchsvolles Neubauprojekt einschließlich der Abbruchplanung. Für die gesamte Planung waren ursprünglich zwei Jahre vorgesehen. Um mögliche Verzögerungen abzufangen, wurden vorsorglich sogar weitere drei Monate eingeplant. Die tatsächliche Planungsdauer unterschritt jedoch den ursprünglich angesetzten Zeitrahmen erheblich: Bereits nach 18 Monaten war die gesamte Planung abgeschlossen, sechs Monate vor dem regulären Termin und neun Monate vor Ablauf des Zeitrahmens einschließlich Puffer. Besonders bemerkenswert: Dafür waren weder zusätzliche Mitarbeiter noch eine Aufstockung der Kapazitäten erforderlich.
Solche Zeitgewinne entstehen vor allem dann, wenn die einzelnen Arbeitsschritte eines Planungsprojekts ohne unnötige Unterbrechungen ineinandergreifen. Denn selbst wenn alle Mitarbeiter ausgelastet sind, bedeutet das nicht, dass ein Projekt zügig vorankommt. Fehlen wichtige Informationen, Zuarbeiten oder Entscheidungen, geraten Aufgaben ins Stocken oder bereits erledigte Arbeit muss später noch einmal gemacht werden. Dieses Nochmalmachen kostet Zeit und bindet Kapazitäten, die für neue Aufträge fehlen. Werden solche unnötigen Schleifen vermieden und die Arbeitsschritte besser aufeinander abgestimmt, können Planungsbüros ihre Projektlaufzeiten verkürzen und mit demselben Team mehr Aufträge bearbeiten.
Für Mark Felix Rettberg schließt sich damit der Kreis zu der Frage, die ihn seit Beginn seiner beruflichen Laufbahn beschäftigt: Wie müssen Planungsprozesse organisiert sein, damit Menschen effektiv zusammenarbeiten können? Nach seiner Rückkehr aus Norwegen holte er einen Wirtschaftspsychologen in sein Team, um das Zusammenspiel der Menschen und ihren Umgang mit Veränderung besser zu verstehen. Gemeinsam entwickelten sie die Themenfelder Psychologie des Zusammenspiels und Psychologie der Veränderung. Dabei geht es darum, die Bedingungen für gute Zusammenarbeit zu schaffen und Menschen dabei zu begleiten, ihre Arbeitsweise im Projektalltag zu verändern. "Mich begeistert der Bau genauso wie die Technologie. Am Ende arbeiten aber Menschen miteinander. Neue Methoden und Technologien wirken erst dann, wenn Menschen sie im Alltag anwenden", betont er abschließend.
Sie möchten chronisch verspätete Projekte in den Griff bekommen und mit den vorhandenen Kapazitäten mehr Projekte umsetzen? Dann wenden Sie sich an die Rettberg Consulting GmbH (https://rettberg-consulting.com/) und vereinbaren Sie ein unverbindliches Gespräch!
Pressekontakt:
Rettberg Consulting GmbH
Vertreten durch: Mark Felix Rettberg (Geschäftsführer)
E-Mail: kontakt@rettberg-consulting.com
Website: https://rettberg-consulting.com/
Original-Content von: Rettberg Consulting GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183665/6374014
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