München (ots) -
Die Betriebskrankenkassen starten gemeinsam mit dem BKK Dachverband, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, der Charité Berlin und dem Nephrologen Prof. Thorsten Feldkamp ein Pilotprojekt für die datenbasierte Früherkennung chronischer Nierenkrankheiten.
Das ist wichtig, denn eine chronische Nierenkrankheit (CKD) bleibt lange unbemerkt. So verstreicht wertvolle Zeit, in der der Verlauf der Erkrankung noch positiv beeinflusst und der Weg zur Dialysebehandlung verhindert werden kann.
Um dieses Ziel zu erreichen, habe die Betriebskrankenkassen gemeinsam das Projekt "Mein Nierenkompass" entwickelt. Es wurde Anfang September unter den Versicherten der drei Pilotkassen BAHN-BKK, novitas BKK und der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse gestartet.
Gezielt ansprechen, intensiv begleiten - so funktioniert 'Mein Nierenkompass'
Ein eigens mit der GWQ ServicePlus AG entwickeltes Prognosemodell identifiziert Versicherte, die ein hohes Risiko für eine chronische Nierenkrankheit aufweisen. Das Besondere daran: Die auf Machine-Learning (ML) gestützte Auswahl macht die Ansprache besonders treffsicher. Während ohne Modell rund 65 Versicherte angeschrieben werden müssten, um einen positiven Test zu erzielen, liegt die Trefferquote beim ML-gestützten Verfahren bei etwa jedem fünften.
Alle Versicherten mit auffälligem Befund erhalten dann die weitere Diagnostik in der Hausarztpraxis. Bestätigt sich der Verdacht auf CKD, werden diese Versicherten bis zu ein Jahr lang besonders intensiv von ihrer Krankenkasse begleitet. Dabei profitieren sie von einer individuell zugeschnittenen Beratung, zum Beispiel zu gesunder Ernährung und Bewegung sowie von hilfreichen Hinweisen zu passenden Versorgungsangeboten. So stärkt das Programm die Gesundheitskompetenz der Versicherten. Und es fördert deren aktive Beteiligung an der Therapie, indem sie bei der Umsetzung des ärztlichen Behandlungsplans gezielt unterstützt werden. Versicherte mit einem zum Testzeitpunkt unauffälligen Befund erhalten Informationen zu weiteren präventiven Maßnahmen und nach einem Jahr ein Angebot zur weiteren Testung.
Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, der Charité Berlin sowie von Prof. Thorsten Feldkamp. Zu dieser Begleitung gehört auch, die Wirksamkeit der einzelnen Schritte fortlaufend zu evaluieren und daraus Verbesserungen abzuleiten.
Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse: "Mein Nierenkompass zeigt, welche Chancen intelligente Datennutzung bietet - sie ermöglicht wirklich personalisierte Prävention und Früherkennung. Indem wir Risiken frühzeitig erkennen, können wir Versicherte rechtzeitig in die passende Versorgung bringen. Im besten Falle gelingt es uns, so früh einzugreifen, dass eine chronische Nierenkrankheit erst gar nicht entsteht. Die dafür notwendigen Daten liefern unsere Routinedaten, die bei uns als Krankenkasse zusammenlaufen."
"Mit dem Nierenkompass haben wir ein innovatives Versorgungsangebot entwickelt, um einer chronischen Nierenkrankheit präventiv zu begegnen. Für die Versicherten und Leistungserbringer bietet sich ein echter Mehrwert, denn dadurch wird für sie die Versorgung einfacher und zielgerichteter. Wir zeigen damit, welche große Innovationskraft vom BKK-System ausgeht", so Christine Enenkel, Vorstandsvorsitzende der BAHN-BKK.
"Wir wollen Krankheiten nicht länger nur verwalten, sondern Versorgung aktiv gestalten. Dieses innovative Konzept setzt genau dort an - frühzeitig und individuell", so Frank Brüggemann, Vorstandsvorsitzender der novitas bkk.
Dr. med. Eric Amelunxen, Arzt und Wissenschaftler in der Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nieren- und Hochdruckkrankheiten, UKSH: "Gute Nachrichten vorweg: Wir haben heute sehr wirksame Maßnahmen und Medikamente, um das Fortschreiten einer chronischen Nierenkrankheit zum Nierenversagen deutlich zu bremsen. Entscheidend ist dabei, Betroffene frühzeitig zu erkennen und strukturiert zu begleiten - hier können wir noch deutlich besser werden. Mein Nierenkompass setzt genau dort an und bietet einen neuartigen und intelligenten Ansatz."
Gemeinsam stark - Betriebskrankenkassen als Innovationstreiber
"Mein Nierenkompass" ist im Rahmen der BKK Netzwerkstruktur entstanden. In dem Netzwerk arbeiten die Betriebskrankenkassen, BKK Landesverbände und der BKK Dachverband gemeinsam an der Verbesserung der Gesundheitsversorgung ihrer rund zehn Millionen Versicherten. Die Netzwerkstruktur bündelt Kompetenzen und Erfahrungen aus dem BKK System und ermöglicht die kassenübergreifende Zusammenarbeit an innovativen Themen und Projekten.
Der BKK Dachverband e.V.
Der BKK Dachverband ist die politische Interessenvertretung von 63 Betriebskrankenkassen und vier Landesverbänden mit rund 9,6 Millionen Versicherten.
www.bkk-dachverband.de (https://urldefense.com/v3/__https:/presse.sbk.org/gu/0/72ALV6MB-72ALV6MA-71TAANCC-7T7AAO.html__;!!IHJ3XrWN4X8!JR3_EPzz8B6NUmbqxk0NO-je-k6Cybe_guFYo5zmqTBhkyLGdg7pCFNQutlE_BRwth9gtuyKQ_pUkw$)
Weitere Partner des Projekts:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH): Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ist das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Schleswig-Holstein und eines der größten Universitätsklinika Europas. An den Standorten Kiel und Lübeck verbindet es Patientenversorgung, Forschung und Lehre auf höchstem Niveau.
www.uksh.de (https://urldefense.com/v3/__https:/presse.sbk.org/gu/0/72ALV6MB-72ALV6MA-71TAANCD-15GQVMQ.html__;!!IHJ3XrWN4X8!JR3_EPzz8B6NUmbqxk0NO-je-k6Cybe_guFYo5zmqTBhkyLGdg7pCFNQutlE_BRwth9gtuxkrpgldw$)
Hausärztinnen- und Hausärzteverband e. V.: Bereits mehr als 32.000 Hausärztinnen und Hausärzte haben sich dafür entschieden, Mitglied in ihrem Hausärzteverband zu werden. Damit ist der Bundesverband mit seinen 18 Landesverbänden die größte berufspolitische Vertretung für Hausärztinnen und Hausärzte in Deutschland. Er vertritt die berufspolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Krankenkassen, in Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen. Der Verband engagiert sich für eine starke hausärztliche Versorgung und innovative Versorgungsmodelle wie die HZV (Hausarztzentrierte Versorgung).
Institut für Public Health (IPH), Universitätsmedizin Charité: Das IPH beschäftigt sich grundsätzlich mit Faktoren, die die gesundheitliche Lage einer Bevölkerung beeinflussen. Vorrangig sind dies epidemiologische Fragestellungen zu Herzkreislauf- und Nierenkrankheiten, zu Alterungsprozessen und neurologischen Erkrankungen. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen in der Versorgungsforschung und unterschiedlichen Versorgungsformen.
https://iph.charite.de/ueber_das_institut/ (https://urldefense.com/v3/__https:/presse.sbk.org/gu/0/72ALV6MB-72ALV6MA-71TAANCE-RLI1TO.html__;!!IHJ3XrWN4X8!JR3_EPzz8B6NUmbqxk0NO-je-k6Cybe_guFYo5zmqTBhkyLGdg7pCFNQutlE_BRwth9gtuy5O4SryA$)
Prof. Thorsten Feldkamp: ist Nephrologe am Nephrologischen Zentrum Rendsburg-Eckernförde. Er ist ein anerkannter Experte für die Behandlung von Patienten mit chronischer Nierenkrankheit, der zahlreiche Artikel und Buchbeiträge zu diesem Thema verfasst und veröffentlicht hat. Er unterstützt mit seiner fachlichen Expertise die Beratung der Menschen mit chronischer Nierenkrankheit und begleitet das Projekt wissenschaftlich.
Nicole Scherhag: Als Kommunikationstrainerin und Fachberaterin unterstützt Nicole Scherhag die Mitarbeitenden der beteiligten BKKen dabei, Menschen mit chronischer Nierenerkrankung wertschätzend und ressourcenorientiert zu beraten. Ihre Schulungen verbinden Methoden der Motivierenden Gesprächsführung mit der Stärkung von Selbstwirksamkeit sowie der Begleitung individueller Bewältigungs- und Veränderungsprozesse.
GWQ ServicePlus AG: Die 2007 gegründete GWQ ServicePlus AG mit Sitz in Düsseldorf ist Innovations- und Dienstleistungspartner der gesetzlichen Krankenversicherung. Heute vertrauen 74 Krankenkassen auf ihr Leistungsportfolio, das sich in drei spezialisierte Bereiche gliedert: GWQ.knows schafft durch datenbasierte Analysen und Versorgungsberatung fundierte Entscheidungsgrundlagen, GWQ.creates entwickelt innovative digitale Lösungen und GWQ.buys stärkt mit progressivem Vertragsmanagement und gemeinsamer Beschaffung die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Krankenkassen. Mit einem fundierten Verständnis der GKV und der gebündelten Stärke seiner Partner gestaltet das Unternehmen die Gesundheitsversorgung vorausschauend, verlässlich und konsequent an den Bedürfnissen der Versicherten aus.
Mehr Informationen unter: www.gwq-serviceplus.de. (https://urldefense.com/v3/__https:/presse.sbk.org/gu/0/72ALV6MB-72ALV6MA-71TAANCF-G76N4G.html__;!!IHJ3XrWN4X8!JR3_EPzz8B6NUmbqxk0NO-je-k6Cybe_guFYo5zmqTBhkyLGdg7pCFNQutlE_BRwth9gtuxj41vufw$)
Versicherte, die das Modell als besonders risikobehaftet einstuft, erhalten einen Brief mit der Einladung, ihre Nierengesundheit mit einem leitliniengerechten UACR-Heimtest zu überprüfen. Das hochwertige Testkit bestellen sie bequem über einen im Brief integrierten QR-Code.
Bei Fragen:
SBK Siemens-Betriebskrankenkasse
Elke Ruppert
Stab Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 89 62700-161
Mobil: +49 151 59068354
E-Mail: elke.ruppert@sbk.org
Original-Content von: SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/40635/6374668
Die Betriebskrankenkassen starten gemeinsam mit dem BKK Dachverband, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, der Charité Berlin und dem Nephrologen Prof. Thorsten Feldkamp ein Pilotprojekt für die datenbasierte Früherkennung chronischer Nierenkrankheiten.
Das ist wichtig, denn eine chronische Nierenkrankheit (CKD) bleibt lange unbemerkt. So verstreicht wertvolle Zeit, in der der Verlauf der Erkrankung noch positiv beeinflusst und der Weg zur Dialysebehandlung verhindert werden kann.
Um dieses Ziel zu erreichen, habe die Betriebskrankenkassen gemeinsam das Projekt "Mein Nierenkompass" entwickelt. Es wurde Anfang September unter den Versicherten der drei Pilotkassen BAHN-BKK, novitas BKK und der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse gestartet.
Gezielt ansprechen, intensiv begleiten - so funktioniert 'Mein Nierenkompass'
Ein eigens mit der GWQ ServicePlus AG entwickeltes Prognosemodell identifiziert Versicherte, die ein hohes Risiko für eine chronische Nierenkrankheit aufweisen. Das Besondere daran: Die auf Machine-Learning (ML) gestützte Auswahl macht die Ansprache besonders treffsicher. Während ohne Modell rund 65 Versicherte angeschrieben werden müssten, um einen positiven Test zu erzielen, liegt die Trefferquote beim ML-gestützten Verfahren bei etwa jedem fünften.
Alle Versicherten mit auffälligem Befund erhalten dann die weitere Diagnostik in der Hausarztpraxis. Bestätigt sich der Verdacht auf CKD, werden diese Versicherten bis zu ein Jahr lang besonders intensiv von ihrer Krankenkasse begleitet. Dabei profitieren sie von einer individuell zugeschnittenen Beratung, zum Beispiel zu gesunder Ernährung und Bewegung sowie von hilfreichen Hinweisen zu passenden Versorgungsangeboten. So stärkt das Programm die Gesundheitskompetenz der Versicherten. Und es fördert deren aktive Beteiligung an der Therapie, indem sie bei der Umsetzung des ärztlichen Behandlungsplans gezielt unterstützt werden. Versicherte mit einem zum Testzeitpunkt unauffälligen Befund erhalten Informationen zu weiteren präventiven Maßnahmen und nach einem Jahr ein Angebot zur weiteren Testung.
Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, der Charité Berlin sowie von Prof. Thorsten Feldkamp. Zu dieser Begleitung gehört auch, die Wirksamkeit der einzelnen Schritte fortlaufend zu evaluieren und daraus Verbesserungen abzuleiten.
Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse: "Mein Nierenkompass zeigt, welche Chancen intelligente Datennutzung bietet - sie ermöglicht wirklich personalisierte Prävention und Früherkennung. Indem wir Risiken frühzeitig erkennen, können wir Versicherte rechtzeitig in die passende Versorgung bringen. Im besten Falle gelingt es uns, so früh einzugreifen, dass eine chronische Nierenkrankheit erst gar nicht entsteht. Die dafür notwendigen Daten liefern unsere Routinedaten, die bei uns als Krankenkasse zusammenlaufen."
"Mit dem Nierenkompass haben wir ein innovatives Versorgungsangebot entwickelt, um einer chronischen Nierenkrankheit präventiv zu begegnen. Für die Versicherten und Leistungserbringer bietet sich ein echter Mehrwert, denn dadurch wird für sie die Versorgung einfacher und zielgerichteter. Wir zeigen damit, welche große Innovationskraft vom BKK-System ausgeht", so Christine Enenkel, Vorstandsvorsitzende der BAHN-BKK.
"Wir wollen Krankheiten nicht länger nur verwalten, sondern Versorgung aktiv gestalten. Dieses innovative Konzept setzt genau dort an - frühzeitig und individuell", so Frank Brüggemann, Vorstandsvorsitzender der novitas bkk.
Dr. med. Eric Amelunxen, Arzt und Wissenschaftler in der Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nieren- und Hochdruckkrankheiten, UKSH: "Gute Nachrichten vorweg: Wir haben heute sehr wirksame Maßnahmen und Medikamente, um das Fortschreiten einer chronischen Nierenkrankheit zum Nierenversagen deutlich zu bremsen. Entscheidend ist dabei, Betroffene frühzeitig zu erkennen und strukturiert zu begleiten - hier können wir noch deutlich besser werden. Mein Nierenkompass setzt genau dort an und bietet einen neuartigen und intelligenten Ansatz."
Gemeinsam stark - Betriebskrankenkassen als Innovationstreiber
"Mein Nierenkompass" ist im Rahmen der BKK Netzwerkstruktur entstanden. In dem Netzwerk arbeiten die Betriebskrankenkassen, BKK Landesverbände und der BKK Dachverband gemeinsam an der Verbesserung der Gesundheitsversorgung ihrer rund zehn Millionen Versicherten. Die Netzwerkstruktur bündelt Kompetenzen und Erfahrungen aus dem BKK System und ermöglicht die kassenübergreifende Zusammenarbeit an innovativen Themen und Projekten.
Der BKK Dachverband e.V.
Der BKK Dachverband ist die politische Interessenvertretung von 63 Betriebskrankenkassen und vier Landesverbänden mit rund 9,6 Millionen Versicherten.
www.bkk-dachverband.de (https://urldefense.com/v3/__https:/presse.sbk.org/gu/0/72ALV6MB-72ALV6MA-71TAANCC-7T7AAO.html__;!!IHJ3XrWN4X8!JR3_EPzz8B6NUmbqxk0NO-je-k6Cybe_guFYo5zmqTBhkyLGdg7pCFNQutlE_BRwth9gtuyKQ_pUkw$)
Weitere Partner des Projekts:
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH): Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) ist das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Schleswig-Holstein und eines der größten Universitätsklinika Europas. An den Standorten Kiel und Lübeck verbindet es Patientenversorgung, Forschung und Lehre auf höchstem Niveau.
www.uksh.de (https://urldefense.com/v3/__https:/presse.sbk.org/gu/0/72ALV6MB-72ALV6MA-71TAANCD-15GQVMQ.html__;!!IHJ3XrWN4X8!JR3_EPzz8B6NUmbqxk0NO-je-k6Cybe_guFYo5zmqTBhkyLGdg7pCFNQutlE_BRwth9gtuxkrpgldw$)
Hausärztinnen- und Hausärzteverband e. V.: Bereits mehr als 32.000 Hausärztinnen und Hausärzte haben sich dafür entschieden, Mitglied in ihrem Hausärzteverband zu werden. Damit ist der Bundesverband mit seinen 18 Landesverbänden die größte berufspolitische Vertretung für Hausärztinnen und Hausärzte in Deutschland. Er vertritt die berufspolitischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Krankenkassen, in Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen. Der Verband engagiert sich für eine starke hausärztliche Versorgung und innovative Versorgungsmodelle wie die HZV (Hausarztzentrierte Versorgung).
Institut für Public Health (IPH), Universitätsmedizin Charité: Das IPH beschäftigt sich grundsätzlich mit Faktoren, die die gesundheitliche Lage einer Bevölkerung beeinflussen. Vorrangig sind dies epidemiologische Fragestellungen zu Herzkreislauf- und Nierenkrankheiten, zu Alterungsprozessen und neurologischen Erkrankungen. Weitere Forschungsschwerpunkte liegen in der Versorgungsforschung und unterschiedlichen Versorgungsformen.
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Prof. Thorsten Feldkamp: ist Nephrologe am Nephrologischen Zentrum Rendsburg-Eckernförde. Er ist ein anerkannter Experte für die Behandlung von Patienten mit chronischer Nierenkrankheit, der zahlreiche Artikel und Buchbeiträge zu diesem Thema verfasst und veröffentlicht hat. Er unterstützt mit seiner fachlichen Expertise die Beratung der Menschen mit chronischer Nierenkrankheit und begleitet das Projekt wissenschaftlich.
Nicole Scherhag: Als Kommunikationstrainerin und Fachberaterin unterstützt Nicole Scherhag die Mitarbeitenden der beteiligten BKKen dabei, Menschen mit chronischer Nierenerkrankung wertschätzend und ressourcenorientiert zu beraten. Ihre Schulungen verbinden Methoden der Motivierenden Gesprächsführung mit der Stärkung von Selbstwirksamkeit sowie der Begleitung individueller Bewältigungs- und Veränderungsprozesse.
GWQ ServicePlus AG: Die 2007 gegründete GWQ ServicePlus AG mit Sitz in Düsseldorf ist Innovations- und Dienstleistungspartner der gesetzlichen Krankenversicherung. Heute vertrauen 74 Krankenkassen auf ihr Leistungsportfolio, das sich in drei spezialisierte Bereiche gliedert: GWQ.knows schafft durch datenbasierte Analysen und Versorgungsberatung fundierte Entscheidungsgrundlagen, GWQ.creates entwickelt innovative digitale Lösungen und GWQ.buys stärkt mit progressivem Vertragsmanagement und gemeinsamer Beschaffung die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Krankenkassen. Mit einem fundierten Verständnis der GKV und der gebündelten Stärke seiner Partner gestaltet das Unternehmen die Gesundheitsversorgung vorausschauend, verlässlich und konsequent an den Bedürfnissen der Versicherten aus.
Mehr Informationen unter: www.gwq-serviceplus.de. (https://urldefense.com/v3/__https:/presse.sbk.org/gu/0/72ALV6MB-72ALV6MA-71TAANCF-G76N4G.html__;!!IHJ3XrWN4X8!JR3_EPzz8B6NUmbqxk0NO-je-k6Cybe_guFYo5zmqTBhkyLGdg7pCFNQutlE_BRwth9gtuxj41vufw$)
Versicherte, die das Modell als besonders risikobehaftet einstuft, erhalten einen Brief mit der Einladung, ihre Nierengesundheit mit einem leitliniengerechten UACR-Heimtest zu überprüfen. Das hochwertige Testkit bestellen sie bequem über einen im Brief integrierten QR-Code.
Bei Fragen:
SBK Siemens-Betriebskrankenkasse
Elke Ruppert
Stab Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 89 62700-161
Mobil: +49 151 59068354
E-Mail: elke.ruppert@sbk.org
Original-Content von: SBK - Siemens-Betriebskrankenkasse, übermittelt durch news aktuell
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