Vaduz (ots) -
Der Businesstag für Frauen hat erneut mehrere hundert berufstätige Frauen zusammengebracht. Zu den diesjährigen Referentinnen zählten unter anderem die ehemalige österreichische Justizministerin Alma Zadic, ABB-Schweiz-Chefin Nora Teuwsen, Schwingerkönigin Sonia Kälin und Unternehmerin Gabriela Manser. Zum Abschluss wurde Hanni Weirather mit dem LLB-Businesstag-Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Seit bald 20 Jahren bietet der Businesstag für Frauen eine Plattform für berufliche Impulse, persönliche Begegnungen und den Austausch über unterschiedliche Lebens- und Karrierewege. An der diesjährigen Ausgabe nutzten erneut mehrere hundert Berufstätige die Gelegenheit, inspirierende Vorträge und Gespräche zu verfolgen, informative Workshops zu besuchen und sich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu vernetzen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen wie moderne Führung, unternehmerische Verantwortung und persönliche Lebens- und Karriereziele.
Von der Flucht in die Regierung
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Regierungsrat Emanuel Schädler, der als Minister für Gesellschaft und Justiz auch die Familienpolitik sowie die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt und fördert. Anschliessend sprach Alma Zadic über ihren persönlichen Lebensweg und ihre berufliche Karriere. Als Kind war sie mit ihrer Familie aus Bosnien nach Österreich geflohen. 2020 wurde sie als erste Ministerin mit Migrationshintergrund in die österreichische Bundesregierung berufen. Ihr Auftritt bot einen persönlichen Einblick in diesen aussergewöhnlichen Werdegang.
Führung und Vereinbarkeit im Berufsalltag
Nora Teuwsen, Vorsitzende der Geschäftsleitung von ABB Schweiz, beleuchtete Führung in einem internationalen Technologiekonzern. Die Juristin war zuvor Partnerin einer Anwaltskanzlei, übernahm Führungsfunktionen bei der SBB und gründete ein eigenes Beratungsunternehmen. Die Mutter zweier Kinder sprach über ihren beruflichen Werdegang und über Erfolgsfaktoren für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Wie ein Generationenwechsel im Familienunternehmen gelingen kann, diskutierten Jasmin Collini Heidegger und Beryl Huber. Jasmin Collini Heidegger leitet gemeinsam mit ihrem Bruder die Max Heidegger AG in zweiter Generation. Beryl Huber ist Mitglied der Geschäftsleitung von Huber Fine Watches & Jewellery und vertritt dort die fünfte Generation. Die beiden Unternehmerinnen gaben Einblicke in ihren Führungsalltag und ihre Erfahrungen im Familienunternehmen.
Den eigenen Weg trotz Rückschlägen verfolgen
Nach der Erfrischungspause rückte Sonia Kälin den Umgang mit Widerständen und Rückschlägen ins Zentrum. Unter dem Titel "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse werden Königin" erzählte sie, wie sie sich ihren Platz in einer Männerdomäne erkämpft hatte. Die vierfache Schwingerkönigin sprach offen über mentale Hürden, langwierige Verletzungen und ihr abruptes Karriereende - und darüber, wie sie ihren Weg trotz aller Herausforderungen konsequent weiterverfolgte.
Wie wichtig es ist, Veränderungen aktiv zu gestalten, zeigte auch Gabriela Manser. Sie führte den Appenzeller Getränkehersteller Goba in dritter Generation und setzte gemeinsam mit ihrem Team zahlreiche innovative Ideen um. Mit dem Verkauf der Goba AG an die F.G. Pfister Stiftung regelte sie ihre Nachfolge frühzeitig. Die LLB-Businesstag-Award-Preisträgerin von 2018 blickte auf ihren unternehmerischen Weg zurück und sprach über Verantwortung und den Mut, zur richtigen Zeit neue Wege einzuschlagen.
LLB-Businesstag-Award für Hanni Weirather
Den Abschluss der Tagung bildete die zehnte Verleihung des LLB-Businesstag-Awards. In der Jubiläumsausgabe wurde Hanni Weirather für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie gründete vor 40 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Harti Weirather die Sportmarketing-Agentur WWP und war massgeblich am Wachstum des Unternehmens beteiligt. Der Award würdigt Frauen, die mit ihrem beruflichen und gesellschaftlichen Engagement eine besondere Vorbildfunktion einnehmen. Die Laudatio hielt die Juryvorsitzende und LLB-Geschäftsleitungsmitglied Natalie Flatz. Anschliessend schilderte Hanni Weirather im Gespräch mit Moderatorin Monika Schärer ihre persönlichen Eindrücke.
Austausch auch abseits der Bühne
Ergänzt wurde das Bühnenprogramm durch Side-Events und Workshops, die Themen wie mentale Gesundheit, erfolgreiches Netzwerken, persönliche Positionierung und Unternehmertum vertieften. Darüber hinaus bot die Veranstaltung zahlreiche Gelegenheiten, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Der Businesstag für Frauen wird von der Liechtensteiner Regierung getragen und von zahlreichen Unternehmen und Organisationen unterstützt.
Informationen unter www.businesstag.li
Pressekontakt:
Ministerium für Gesellschaft und Justiz
c/o Patrick Stahl, Eventagentur Skunk AG
T +423 231 18 28
stahl@skunk.li
Original-Content von: Fürstentum Liechtenstein, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100000148/100943102
Der Businesstag für Frauen hat erneut mehrere hundert berufstätige Frauen zusammengebracht. Zu den diesjährigen Referentinnen zählten unter anderem die ehemalige österreichische Justizministerin Alma Zadic, ABB-Schweiz-Chefin Nora Teuwsen, Schwingerkönigin Sonia Kälin und Unternehmerin Gabriela Manser. Zum Abschluss wurde Hanni Weirather mit dem LLB-Businesstag-Award für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Seit bald 20 Jahren bietet der Businesstag für Frauen eine Plattform für berufliche Impulse, persönliche Begegnungen und den Austausch über unterschiedliche Lebens- und Karrierewege. An der diesjährigen Ausgabe nutzten erneut mehrere hundert Berufstätige die Gelegenheit, inspirierende Vorträge und Gespräche zu verfolgen, informative Workshops zu besuchen und sich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu vernetzen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen wie moderne Führung, unternehmerische Verantwortung und persönliche Lebens- und Karriereziele.
Von der Flucht in die Regierung
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Regierungsrat Emanuel Schädler, der als Minister für Gesellschaft und Justiz auch die Familienpolitik sowie die Gleichstellung von Frau und Mann unterstützt und fördert. Anschliessend sprach Alma Zadic über ihren persönlichen Lebensweg und ihre berufliche Karriere. Als Kind war sie mit ihrer Familie aus Bosnien nach Österreich geflohen. 2020 wurde sie als erste Ministerin mit Migrationshintergrund in die österreichische Bundesregierung berufen. Ihr Auftritt bot einen persönlichen Einblick in diesen aussergewöhnlichen Werdegang.
Führung und Vereinbarkeit im Berufsalltag
Nora Teuwsen, Vorsitzende der Geschäftsleitung von ABB Schweiz, beleuchtete Führung in einem internationalen Technologiekonzern. Die Juristin war zuvor Partnerin einer Anwaltskanzlei, übernahm Führungsfunktionen bei der SBB und gründete ein eigenes Beratungsunternehmen. Die Mutter zweier Kinder sprach über ihren beruflichen Werdegang und über Erfolgsfaktoren für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Wie ein Generationenwechsel im Familienunternehmen gelingen kann, diskutierten Jasmin Collini Heidegger und Beryl Huber. Jasmin Collini Heidegger leitet gemeinsam mit ihrem Bruder die Max Heidegger AG in zweiter Generation. Beryl Huber ist Mitglied der Geschäftsleitung von Huber Fine Watches & Jewellery und vertritt dort die fünfte Generation. Die beiden Unternehmerinnen gaben Einblicke in ihren Führungsalltag und ihre Erfahrungen im Familienunternehmen.
Den eigenen Weg trotz Rückschlägen verfolgen
Nach der Erfrischungspause rückte Sonia Kälin den Umgang mit Widerständen und Rückschlägen ins Zentrum. Unter dem Titel "Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse werden Königin" erzählte sie, wie sie sich ihren Platz in einer Männerdomäne erkämpft hatte. Die vierfache Schwingerkönigin sprach offen über mentale Hürden, langwierige Verletzungen und ihr abruptes Karriereende - und darüber, wie sie ihren Weg trotz aller Herausforderungen konsequent weiterverfolgte.
Wie wichtig es ist, Veränderungen aktiv zu gestalten, zeigte auch Gabriela Manser. Sie führte den Appenzeller Getränkehersteller Goba in dritter Generation und setzte gemeinsam mit ihrem Team zahlreiche innovative Ideen um. Mit dem Verkauf der Goba AG an die F.G. Pfister Stiftung regelte sie ihre Nachfolge frühzeitig. Die LLB-Businesstag-Award-Preisträgerin von 2018 blickte auf ihren unternehmerischen Weg zurück und sprach über Verantwortung und den Mut, zur richtigen Zeit neue Wege einzuschlagen.
LLB-Businesstag-Award für Hanni Weirather
Den Abschluss der Tagung bildete die zehnte Verleihung des LLB-Businesstag-Awards. In der Jubiläumsausgabe wurde Hanni Weirather für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Sie gründete vor 40 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Harti Weirather die Sportmarketing-Agentur WWP und war massgeblich am Wachstum des Unternehmens beteiligt. Der Award würdigt Frauen, die mit ihrem beruflichen und gesellschaftlichen Engagement eine besondere Vorbildfunktion einnehmen. Die Laudatio hielt die Juryvorsitzende und LLB-Geschäftsleitungsmitglied Natalie Flatz. Anschliessend schilderte Hanni Weirather im Gespräch mit Moderatorin Monika Schärer ihre persönlichen Eindrücke.
Austausch auch abseits der Bühne
Ergänzt wurde das Bühnenprogramm durch Side-Events und Workshops, die Themen wie mentale Gesundheit, erfolgreiches Netzwerken, persönliche Positionierung und Unternehmertum vertieften. Darüber hinaus bot die Veranstaltung zahlreiche Gelegenheiten, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Der Businesstag für Frauen wird von der Liechtensteiner Regierung getragen und von zahlreichen Unternehmen und Organisationen unterstützt.
Informationen unter www.businesstag.li
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