Die Grundlage dafür bildet eine umfangreiche Neuordnung der Finanzierung. Innerhalb von rund zwölf Monaten hat BENO Finanzierungen über insgesamt 28 Mio. Euro abgeschlossen, darunter die Refinanzierung von vier Bestandsobjekten und die Finanzierung des jüngsten Zukaufs in Roth bei Nürnberg. Durch höhere Beleihungen konnte das Unternehmen dabei rund 16 Mio. Euro Liquidität freisetzen. Nach der Rückzahlung einer Anleihe über 10 Mio. Euro um die Jahreswende und ersten Investitionen reichen die verfügbaren Mittel nach Unternehmensangaben aus, um weitere Projekte mit einem Gesamtvolumen von 25 bis 30 Mio. Euro umzusetzen.
Zusätzlichen Schub könnte nun eine Kapitalerhöhung bringen. BENO plant, unter Wahrung der Bezugsrechte bis zu 674.188 neue Aktien zum Preis von 6,50 Euro auszugeben. Das würde bei vollständiger Platzierung knapp 4,4 Mio. Euro in die Kasse spülen. Werden künftige Immobilienkäufe zu etwa 70 Prozent fremdfinanziert, ließe sich daraus ein zusätzliches Investitionsvolumen von annähernd 15 Mio. Euro ableiten.
Der im August gemeldete Erwerb in Roth hat bereits gezeigt, dass BENO in der Lage ist, attraktive und zur eigenen Strategie passende Objekte zu identifizieren und zu erwerben. Auf Basis der nun erweiterten finanziellen Möglichkeiten dürften bald weitere Zukäufe folgen, zumal BENO bereits über eine umfangreiche Ankaufspipeline berichtet hat. Damit nimmt das vielversprechende Wachstumsszenario zunehmend konkrete Formen an, was sich im Aktienkurs bislang allerdings noch nicht widerspiegelt. Das könnte sich spätestens nach einem erfolgreichen Abschluss der Kapitalerhöhung ändern.
(aktien-global.de, erstellt 21.10.26, 10:10 Uhr, veröffentlicht 21.10.26, 10:51 Uhr, zu potenziellen Interessenkonflikten wird auf den Disclaimer verwiesen: https://www.aktien-global.de/newssystem/impressum/?utm_source=chatgpt.com)



