Baar-Ebenhausen (ots) -
Steigende Bestellzahlen und wachsende Umsätze gelten im E-Commerce als Zeichen des Erfolgs. Doch nicht immer spiegelt sich diese Entwicklung auch im Gewinn wider. Während Onlinehändler ihre Ausgaben für Wareneinsatz, Marketing und Logistik meist genau im Blick haben, bleiben die tatsächlichen Kosten der Zahlungsabwicklung häufig unbemerkt. Dabei können gerade diese die Marge erheblich belasten. Welche Kostenfallen sollten Händler deshalb kennen?
Ein voller Warenkorb, zahlreiche Bestellungen und ein sechsstelliger Monatsumsatz sind für viele E-Commerce-Unternehmen zunächst klare Zeichen des Erfolgs. Doch spätestens beim Blick auf das Betriebsergebnis folgt mitunter die Ernüchterung, denn trotz steigender Einnahmen bleibt überraschend wenig Geld übrig. Während Händler ihre Werbeausgaben und Einkaufspreise genau im Blick behalten, unterschätzen sie häufig einen Kostenblock, der mit jeder Bestellung wächst: die Zahlungsabwicklung. Neben den bekannten Transaktionsgebühren entstehen zusätzliche Ausgaben durch Rückerstattungen, Zahlungsausfälle und manuelle Abstimmungsprozesse, die sich im laufenden Geschäft schnell summieren können. Gerade bei knappen Handelsmargen geraten diese Kosten leicht aus dem Blick, weil sie sich auf viele einzelne Zahlungsvorgänge verteilen. "Für Händler ist es besonders frustrierend, wenn sie immer mehr Bestellungen abwickeln, ihr Geschäft wächst und am Ende trotzdem kaum mehr Gewinn übrig bleibt. Noch schwieriger wird es, wenn sie gar nicht genau wissen, wo ihr Gewinn tatsächlich verloren geht", warnt Janine Otto, Payment-Expertin bei COMPAYTENCE.
"Entscheidend ist deshalb, sämtliche Payment-Kosten gemeinsam zu betrachten, von den Gebühren einzelner Zahlungsmethoden über die Warenkorbgröße bis hin zum internen Aufwand in der Buchhaltung", ergänzt Kristin Stüwe-Ueberle. Gemeinsam mit Janine Otto unterstützt sie bei COMPAYTENCE Onlinehändler dabei, ihre Zahlungsstrukturen zu analysieren und Probleme mit Zahlungsdienstleistern zu lösen. Als unabhängige Beratung für Online-Payment betrachtet COMPAYTENCE dabei nicht nur die Konditionen einzelner Anbieter, sondern das gesamte Zahlungsumfeld eines Händlers. Dazu gehören unter anderem Gebühren, Auszahlungen, Sicherheitsreserven, Risikoindikatoren und mögliche Alternativen. Welche Kosten dabei besonders häufig unterschätzt werden und wie stark sie den Gewinn eines Shops belasten können, zeigt ein genauer Blick auf die Zahlungsabwicklung.
Wenn jede Bestellung die Marge zusätzlich belastet
Wie hoch die tatsächlichen Payment-Kosten eines Onlinehändlers ausfallen, hängt wesentlich davon ab, welche Zahlungsmethoden seine Kunden nutzen, wie die jeweiligen Gebührenmodelle aufgebaut sind und welchen Wert die einzelnen Bestellungen haben. Gerade die Warenkorbgröße spielt dabei eine wichtige Rolle, weil viele Anbieter neben prozentualen Gebühren auch feste Beträge pro Transaktion berechnen. Bei kleineren Bestellungen fallen diese Fixkosten entsprechend stärker ins Gewicht: Eine Festgebühr von 0,35 Euro entspricht bei einem Zahlbetrag von zehn Euro bereits 3,5 Prozent, bevor die zusätzliche prozentuale Zahlungsgebühr überhaupt berücksichtigt ist. Je mehr solcher Bestellungen ein Händler abwickelt, desto stärker können die Fixkosten seine Marge belasten. "Wer Zahlungsanbieter nur anhand ihrer beworbenen Gebührensätze vergleicht, kann deshalb schnell zu falschen Schlüssen kommen. Entscheidend ist, was die Zahlungsabwicklung bei den eigenen Bestellwerten und Zahlungsmethoden tatsächlich kostet", erklärt Janine Otto von COMPAYTENCE.
Doch selbst diese Rechnung bildet die tatsächliche Kostenbelastung noch nicht vollständig ab. Zahlungsdienstleister berechnen ihre Gebühren auf den vom Kunden bezahlten Betrag einschließlich Umsatzsteuer, während für die Profitabilität des Händlers der Nettoumsatz maßgeblich ist. Dadurch kann die Zahlungsabwicklung einen größeren Anteil der tatsächlichen Erlöse beanspruchen, als der ausgewiesene Gebührensatz zunächst vermuten lässt.
Retouren und Chargebacks verursachen weitere Kosten
Mit der erfolgreichen Zahlung sind die Kosten einer Bestellung allerdings noch nicht vollständig absehbar. Kommt es zu einer Retoure, werden die ursprünglich angefallenen Zahlungsgebühren je nach Anbieter und Vertrag nicht zwingend erstattet. Teilweise können für die Rückerstattung sogar weitere Gebühren entstehen. Noch teurer kann es bei Chargebacks werden, also bei Rückbelastungen bereits ausgeführter Zahlungen. Abhängig von der Zahlungsmethode und der vereinbarten Risikoübernahme können daraus finanzielle Verluste und zusätzliche Bearbeitungsgebühren entstehen. Gerade bei Händlern mit vielen Retouren oder Rückbelastungen können sich diese Beträge über eine größere Zahl von Bestellungen deutlich summieren.
Doch nicht alle zusätzlichen Payment-Kosten tauchen unmittelbar auf der Abrechnung des Zahlungsdienstleisters auf. Zahlungen, Auszahlungen und Erstattungen müssen den jeweiligen Bestellungen zugeordnet und mit den Abrechnungen der Zahlungsdienstleister abgestimmt werden. Fehlen geeignete Schnittstellen oder sind die Abrechnungen unübersichtlich, steigt der manuelle Aufwand in Buchhaltung und Kundenservice. Bei internationalen Zahlungen können außerdem Gebühren für grenzüberschreitende Transaktionen oder Währungsumrechnungen hinzukommen.
100.000 Euro Umsatz, nur 42 Euro Ergebnis: Wie schnell der Gewinn verschwindet
Wie stark solche Kosten das Betriebsergebnis beeinflussen können, zeigt ein vereinfachtes Rechenbeispiel. Ein Onlinehändler erzielt monatlich 100.000 Euro Nettoumsatz mit insgesamt 2.000 Bestellungen. Bei angenommenen 19 Prozent Umsatzsteuer entspricht das einem Zahlungsvolumen von 119.000 Euro und einem durchschnittlichen Zahlbetrag von 59,50 Euro. Nach Wareneinsatz und den übrigen Betriebskosten verbleiben zunächst 5.000 Euro Ergebnis vor Payment-Kosten. Für die Rechnung werden sämtliche Zahlungen mit 2,99 Prozent plus 0,35 Euro pro Transaktion angesetzt. Dieser Gebührensatz entspricht dem von Mollie veröffentlichten Tarif für Klarna-Zahlungen in Deutschland, wobei die tatsächlichen Händlerkonditionen und der individuelle Zahlungsmethodenmix davon abweichen können. Unter diesen Annahmen entstehen 3.558,10 Euro prozentuale und weitere 700 Euro fixe Zahlungsgebühren. Allein diese 4.258,10 Euro verbrauchen damit rund 85 Prozent des zuvor verbliebenen Ergebnisses.
Berücksichtigt man zusätzlich den internen Aufwand, schrumpft das Ergebnis noch weiter. Für die Abstimmung der Zahlungen werden 20 Arbeitsstunden zu rechnerisch 35 Euro angesetzt, wodurch weitere 700 Euro Prozesskosten entstehen. Diese werden zusätzlich zu den übrigen Betriebskosten gerechnet. Kosten durch Retouren und Zahlungsausfälle bleiben dagegen unberücksichtigt. Von den ursprünglichen 5.000 Euro bleiben damit lediglich 41,90 Euro Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern. "Gerade bei knappen Margen können vermeintlich kleine Kostenpositionen darüber entscheiden, ob zusätzliches Wachstum tatsächlich mehr Gewinn bringt oder lediglich mehr Aufwand verursacht", erklärt Kristin Stüwe-Ueberle.
Welche Kosten Händler tatsächlich im Blick behalten sollten
Wer wissen möchte, was die eigene Zahlungsabwicklung tatsächlich kostet, muss deshalb über den Gebührensatz auf der Abrechnung hinausblicken. Zunächst sollten Händler prüfen, welche Zahlungsmethoden welchen Anteil am Zahlungsvolumen ausmachen und welche fixen sowie prozentualen Gebühren dabei entstehen. Erst in Verbindung mit der durchschnittlichen Warenkorbgröße und der Zahl der Transaktionen zeigt sich, welche Zahlungsarten die Marge besonders stark belasten.
Für ein vollständiges Bild müssen Händler anschließend auch die Kosten berücksichtigen, die nicht unmittelbar mit der einzelnen Transaktion verbunden sind. Dazu gehören Retouren, Chargebacks, internationale Zahlungen und der interne Bearbeitungsaufwand. Auch Auszahlungslaufzeiten und Sicherheitsreserven spielen eine Rolle, weil sie beeinflussen, wann und in welchem Umfang Händler über ihr erwirtschaftetes Geld verfügen können. Auf dieser Grundlage können sie beurteilen, ob andere Konditionen, veränderte Zahlungsabläufe oder ein angepasster Zahlungsmethodenmix sinnvoll sind.
Wie COMPAYTENCE die tatsächlichen Payment-Kosten sichtbar macht
Wo Händler ansetzen sollten, hängt stark vom eigenen Geschäft ab. Bei vielen kleinen Bestellungen können fixe Gebühren besonders ins Gewicht fallen, während bei anderen Shops Retouren, internationale Zahlungen oder aufwendige Abstimmungen in der Buchhaltung zum Problem werden. COMPAYTENCE betrachtet deshalb gemeinsam mit den Händlern, welche Bereiche der Zahlungsabwicklung ihre Marge besonders belasten und wo Veränderungen tatsächlich sinnvoll sind. Dabei prüfen Janine Otto und Kristin Stüwe-Ueberle unter anderem die eingesetzten Zahlungsanbieter, bestehende Konditionen, Auszahlungen und interne Abläufe. So können Händler gezielt dort ansetzen, wo sich Kosten reduzieren oder Prozesse verbessern lassen.
Am Ende geht es dabei um mehr als günstigere Zahlungsgebühren. Ein wachsender Shop muss seine Zahlungsabwicklung immer wieder an neue Bestellmengen, Märkte und Anforderungen anpassen, damit der wirtschaftliche Erfolg mit dem Umsatz Schritt halten kann. "Mehr Bestellungen und höhere Umsätze sind nur dann ein echter Erfolg, wenn am Ende auch mehr im Unternehmen bleibt", fasst Janine Otto zusammen.
Sie erzielen hohe Umsätze, möchten aber genauer verstehen, welche Payment-Kosten Ihre Marge belasten? Dann wenden Sie sich an Janine Otto und Kristin Stüwe-Ueberle von COMPAYTENCE (https://www.compaytence.de) und vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Beratung!
Pressekontakt:
COMPAYTENCE
Vertreten durch den geschäftsführenden Gesellschafter: Lars Funke
E-Mail: info@compaytence.com
Website: https://www.compaytence.de
Original-Content von: COMPAYTENCE, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/178681/6375500
Steigende Bestellzahlen und wachsende Umsätze gelten im E-Commerce als Zeichen des Erfolgs. Doch nicht immer spiegelt sich diese Entwicklung auch im Gewinn wider. Während Onlinehändler ihre Ausgaben für Wareneinsatz, Marketing und Logistik meist genau im Blick haben, bleiben die tatsächlichen Kosten der Zahlungsabwicklung häufig unbemerkt. Dabei können gerade diese die Marge erheblich belasten. Welche Kostenfallen sollten Händler deshalb kennen?
Ein voller Warenkorb, zahlreiche Bestellungen und ein sechsstelliger Monatsumsatz sind für viele E-Commerce-Unternehmen zunächst klare Zeichen des Erfolgs. Doch spätestens beim Blick auf das Betriebsergebnis folgt mitunter die Ernüchterung, denn trotz steigender Einnahmen bleibt überraschend wenig Geld übrig. Während Händler ihre Werbeausgaben und Einkaufspreise genau im Blick behalten, unterschätzen sie häufig einen Kostenblock, der mit jeder Bestellung wächst: die Zahlungsabwicklung. Neben den bekannten Transaktionsgebühren entstehen zusätzliche Ausgaben durch Rückerstattungen, Zahlungsausfälle und manuelle Abstimmungsprozesse, die sich im laufenden Geschäft schnell summieren können. Gerade bei knappen Handelsmargen geraten diese Kosten leicht aus dem Blick, weil sie sich auf viele einzelne Zahlungsvorgänge verteilen. "Für Händler ist es besonders frustrierend, wenn sie immer mehr Bestellungen abwickeln, ihr Geschäft wächst und am Ende trotzdem kaum mehr Gewinn übrig bleibt. Noch schwieriger wird es, wenn sie gar nicht genau wissen, wo ihr Gewinn tatsächlich verloren geht", warnt Janine Otto, Payment-Expertin bei COMPAYTENCE.
"Entscheidend ist deshalb, sämtliche Payment-Kosten gemeinsam zu betrachten, von den Gebühren einzelner Zahlungsmethoden über die Warenkorbgröße bis hin zum internen Aufwand in der Buchhaltung", ergänzt Kristin Stüwe-Ueberle. Gemeinsam mit Janine Otto unterstützt sie bei COMPAYTENCE Onlinehändler dabei, ihre Zahlungsstrukturen zu analysieren und Probleme mit Zahlungsdienstleistern zu lösen. Als unabhängige Beratung für Online-Payment betrachtet COMPAYTENCE dabei nicht nur die Konditionen einzelner Anbieter, sondern das gesamte Zahlungsumfeld eines Händlers. Dazu gehören unter anderem Gebühren, Auszahlungen, Sicherheitsreserven, Risikoindikatoren und mögliche Alternativen. Welche Kosten dabei besonders häufig unterschätzt werden und wie stark sie den Gewinn eines Shops belasten können, zeigt ein genauer Blick auf die Zahlungsabwicklung.
Wenn jede Bestellung die Marge zusätzlich belastet
Wie hoch die tatsächlichen Payment-Kosten eines Onlinehändlers ausfallen, hängt wesentlich davon ab, welche Zahlungsmethoden seine Kunden nutzen, wie die jeweiligen Gebührenmodelle aufgebaut sind und welchen Wert die einzelnen Bestellungen haben. Gerade die Warenkorbgröße spielt dabei eine wichtige Rolle, weil viele Anbieter neben prozentualen Gebühren auch feste Beträge pro Transaktion berechnen. Bei kleineren Bestellungen fallen diese Fixkosten entsprechend stärker ins Gewicht: Eine Festgebühr von 0,35 Euro entspricht bei einem Zahlbetrag von zehn Euro bereits 3,5 Prozent, bevor die zusätzliche prozentuale Zahlungsgebühr überhaupt berücksichtigt ist. Je mehr solcher Bestellungen ein Händler abwickelt, desto stärker können die Fixkosten seine Marge belasten. "Wer Zahlungsanbieter nur anhand ihrer beworbenen Gebührensätze vergleicht, kann deshalb schnell zu falschen Schlüssen kommen. Entscheidend ist, was die Zahlungsabwicklung bei den eigenen Bestellwerten und Zahlungsmethoden tatsächlich kostet", erklärt Janine Otto von COMPAYTENCE.
Doch selbst diese Rechnung bildet die tatsächliche Kostenbelastung noch nicht vollständig ab. Zahlungsdienstleister berechnen ihre Gebühren auf den vom Kunden bezahlten Betrag einschließlich Umsatzsteuer, während für die Profitabilität des Händlers der Nettoumsatz maßgeblich ist. Dadurch kann die Zahlungsabwicklung einen größeren Anteil der tatsächlichen Erlöse beanspruchen, als der ausgewiesene Gebührensatz zunächst vermuten lässt.
Retouren und Chargebacks verursachen weitere Kosten
Mit der erfolgreichen Zahlung sind die Kosten einer Bestellung allerdings noch nicht vollständig absehbar. Kommt es zu einer Retoure, werden die ursprünglich angefallenen Zahlungsgebühren je nach Anbieter und Vertrag nicht zwingend erstattet. Teilweise können für die Rückerstattung sogar weitere Gebühren entstehen. Noch teurer kann es bei Chargebacks werden, also bei Rückbelastungen bereits ausgeführter Zahlungen. Abhängig von der Zahlungsmethode und der vereinbarten Risikoübernahme können daraus finanzielle Verluste und zusätzliche Bearbeitungsgebühren entstehen. Gerade bei Händlern mit vielen Retouren oder Rückbelastungen können sich diese Beträge über eine größere Zahl von Bestellungen deutlich summieren.
Doch nicht alle zusätzlichen Payment-Kosten tauchen unmittelbar auf der Abrechnung des Zahlungsdienstleisters auf. Zahlungen, Auszahlungen und Erstattungen müssen den jeweiligen Bestellungen zugeordnet und mit den Abrechnungen der Zahlungsdienstleister abgestimmt werden. Fehlen geeignete Schnittstellen oder sind die Abrechnungen unübersichtlich, steigt der manuelle Aufwand in Buchhaltung und Kundenservice. Bei internationalen Zahlungen können außerdem Gebühren für grenzüberschreitende Transaktionen oder Währungsumrechnungen hinzukommen.
100.000 Euro Umsatz, nur 42 Euro Ergebnis: Wie schnell der Gewinn verschwindet
Wie stark solche Kosten das Betriebsergebnis beeinflussen können, zeigt ein vereinfachtes Rechenbeispiel. Ein Onlinehändler erzielt monatlich 100.000 Euro Nettoumsatz mit insgesamt 2.000 Bestellungen. Bei angenommenen 19 Prozent Umsatzsteuer entspricht das einem Zahlungsvolumen von 119.000 Euro und einem durchschnittlichen Zahlbetrag von 59,50 Euro. Nach Wareneinsatz und den übrigen Betriebskosten verbleiben zunächst 5.000 Euro Ergebnis vor Payment-Kosten. Für die Rechnung werden sämtliche Zahlungen mit 2,99 Prozent plus 0,35 Euro pro Transaktion angesetzt. Dieser Gebührensatz entspricht dem von Mollie veröffentlichten Tarif für Klarna-Zahlungen in Deutschland, wobei die tatsächlichen Händlerkonditionen und der individuelle Zahlungsmethodenmix davon abweichen können. Unter diesen Annahmen entstehen 3.558,10 Euro prozentuale und weitere 700 Euro fixe Zahlungsgebühren. Allein diese 4.258,10 Euro verbrauchen damit rund 85 Prozent des zuvor verbliebenen Ergebnisses.
Berücksichtigt man zusätzlich den internen Aufwand, schrumpft das Ergebnis noch weiter. Für die Abstimmung der Zahlungen werden 20 Arbeitsstunden zu rechnerisch 35 Euro angesetzt, wodurch weitere 700 Euro Prozesskosten entstehen. Diese werden zusätzlich zu den übrigen Betriebskosten gerechnet. Kosten durch Retouren und Zahlungsausfälle bleiben dagegen unberücksichtigt. Von den ursprünglichen 5.000 Euro bleiben damit lediglich 41,90 Euro Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern. "Gerade bei knappen Margen können vermeintlich kleine Kostenpositionen darüber entscheiden, ob zusätzliches Wachstum tatsächlich mehr Gewinn bringt oder lediglich mehr Aufwand verursacht", erklärt Kristin Stüwe-Ueberle.
Welche Kosten Händler tatsächlich im Blick behalten sollten
Wer wissen möchte, was die eigene Zahlungsabwicklung tatsächlich kostet, muss deshalb über den Gebührensatz auf der Abrechnung hinausblicken. Zunächst sollten Händler prüfen, welche Zahlungsmethoden welchen Anteil am Zahlungsvolumen ausmachen und welche fixen sowie prozentualen Gebühren dabei entstehen. Erst in Verbindung mit der durchschnittlichen Warenkorbgröße und der Zahl der Transaktionen zeigt sich, welche Zahlungsarten die Marge besonders stark belasten.
Für ein vollständiges Bild müssen Händler anschließend auch die Kosten berücksichtigen, die nicht unmittelbar mit der einzelnen Transaktion verbunden sind. Dazu gehören Retouren, Chargebacks, internationale Zahlungen und der interne Bearbeitungsaufwand. Auch Auszahlungslaufzeiten und Sicherheitsreserven spielen eine Rolle, weil sie beeinflussen, wann und in welchem Umfang Händler über ihr erwirtschaftetes Geld verfügen können. Auf dieser Grundlage können sie beurteilen, ob andere Konditionen, veränderte Zahlungsabläufe oder ein angepasster Zahlungsmethodenmix sinnvoll sind.
Wie COMPAYTENCE die tatsächlichen Payment-Kosten sichtbar macht
Wo Händler ansetzen sollten, hängt stark vom eigenen Geschäft ab. Bei vielen kleinen Bestellungen können fixe Gebühren besonders ins Gewicht fallen, während bei anderen Shops Retouren, internationale Zahlungen oder aufwendige Abstimmungen in der Buchhaltung zum Problem werden. COMPAYTENCE betrachtet deshalb gemeinsam mit den Händlern, welche Bereiche der Zahlungsabwicklung ihre Marge besonders belasten und wo Veränderungen tatsächlich sinnvoll sind. Dabei prüfen Janine Otto und Kristin Stüwe-Ueberle unter anderem die eingesetzten Zahlungsanbieter, bestehende Konditionen, Auszahlungen und interne Abläufe. So können Händler gezielt dort ansetzen, wo sich Kosten reduzieren oder Prozesse verbessern lassen.
Am Ende geht es dabei um mehr als günstigere Zahlungsgebühren. Ein wachsender Shop muss seine Zahlungsabwicklung immer wieder an neue Bestellmengen, Märkte und Anforderungen anpassen, damit der wirtschaftliche Erfolg mit dem Umsatz Schritt halten kann. "Mehr Bestellungen und höhere Umsätze sind nur dann ein echter Erfolg, wenn am Ende auch mehr im Unternehmen bleibt", fasst Janine Otto zusammen.
Sie erzielen hohe Umsätze, möchten aber genauer verstehen, welche Payment-Kosten Ihre Marge belasten? Dann wenden Sie sich an Janine Otto und Kristin Stüwe-Ueberle von COMPAYTENCE (https://www.compaytence.de) und vereinbaren Sie einen Termin für eine persönliche Beratung!
Pressekontakt:
COMPAYTENCE
Vertreten durch den geschäftsführenden Gesellschafter: Lars Funke
E-Mail: info@compaytence.com
Website: https://www.compaytence.de
Original-Content von: COMPAYTENCE, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/178681/6375500
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