Frankfurt (ots) -
Zwischen der CDU und umstrittenen Beratern des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu hat es anscheinend eine Zusammenarbeit gegeben. Das legen Whatsapp-Nachrichten und Kontakte nahe, die der Frankfurter Rundschau (Donnerstagsausgabe, 22.10.2026) vorliegen.Dabei ging es offenbar darum, den Gesetzesvorstoß der hessischen CDU zu unterstützen, die die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellen will. Offen ist, ob dafür Geld aus Hessen oder von anderer Seite an die Netanjahu-Berater geflossen ist.
Eine Nachricht, die der Netanjahu-Berater Srulik Einhorn am 5. September an seinen Kollegen Jonatan Urich sandte, lautete nach den exklusiven Recherchen für die FR: "Sprich mit mir, es gibt eine nette bezahlte Arbeit mit der CDU". In Israel gilt Urich als einer der führenden Köpfe des Propaganda-Teams um Netanjahu. Im April hatten der hessische Ministerpräsident Boris Rhein und Justizminister Christian Heinz (beide CDU) den Gesetzentwurf vorgestellt. Die schwarz-rote Bundesregierung lehnte den Entwurf ab, da sie "ein erhebliches verfassungsrechtliches Risiko" darin sieht.Seither gab es in sozialen Medien Bemühungen, Rückhalt für die hessische Initiative zu demonstrieren. Wenige Tage danach fällt laut der Frankfurter Rundschau der Satz über die "nette bezahlte Arbeit mit der CDU".
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Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3652
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/10349/6375557
Zwischen der CDU und umstrittenen Beratern des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu hat es anscheinend eine Zusammenarbeit gegeben. Das legen Whatsapp-Nachrichten und Kontakte nahe, die der Frankfurter Rundschau (Donnerstagsausgabe, 22.10.2026) vorliegen.Dabei ging es offenbar darum, den Gesetzesvorstoß der hessischen CDU zu unterstützen, die die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellen will. Offen ist, ob dafür Geld aus Hessen oder von anderer Seite an die Netanjahu-Berater geflossen ist.
Eine Nachricht, die der Netanjahu-Berater Srulik Einhorn am 5. September an seinen Kollegen Jonatan Urich sandte, lautete nach den exklusiven Recherchen für die FR: "Sprich mit mir, es gibt eine nette bezahlte Arbeit mit der CDU". In Israel gilt Urich als einer der führenden Köpfe des Propaganda-Teams um Netanjahu. Im April hatten der hessische Ministerpräsident Boris Rhein und Justizminister Christian Heinz (beide CDU) den Gesetzentwurf vorgestellt. Die schwarz-rote Bundesregierung lehnte den Entwurf ab, da sie "ein erhebliches verfassungsrechtliches Risiko" darin sieht.Seither gab es in sozialen Medien Bemühungen, Rückhalt für die hessische Initiative zu demonstrieren. Wenige Tage danach fällt laut der Frankfurter Rundschau der Satz über die "nette bezahlte Arbeit mit der CDU".
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