DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Bank of Korea hält Zinsen nach aufeinanderfolgenden Erhöhungen stabil
Südkoreas Zentralbank hat ihren Leitzins am Donnerstag nach zwei Erhöhungen in Folge unverändert gelassen. Sie signalisierte jedoch eine weitere Straffung, da das starke Wachstum und die Inflation über dem Zielwert anhalten. Die Bank of Korea beließ ihren siebentägigen Reposatz als Benchmark bei 3,00 Prozent, nachdem sie ihn im Juli und August angehoben hatte. Die einstimmige Entscheidung entsprach den Erwartungen aller 23 von The Wall Street Journal befragten Ökonomen. Die meisten von ihnen prognostizieren eine weitere Erhöhung im November.
Falkenhafte Zinspause der Bank of Korea lässt Tür für Zinserhöhungen offen
Die Bank of Korea hat sich die Tür für weitere Zinserhöhungen offengehalten, obwohl sie sich zuvor für eine Beibehaltung des Leitzinses entschieden hat. Auch ohne Gegenstimmen bei der Entscheidung zur Beibehaltung des Zinsniveaus erwarte Citi weiterhin Zinserhöhungen um jeweils 25 Basispunkte im November 2026 und Februar 2027, wodurch der Endzins auf 3,5 Prozent steigen würde. Gouverneur Shin betonte, dass die Zinspause das Ergebnis einer präventiven Straffung gewesen sei, die zur Stabilisierung der Devisen- und Anleihemärkte beigetragen und der Bank of Korea Zeit für Manöver verschafft habe. Er bekräftigte, dass die Entscheidungen weiterhin von den Daten abhängen würden, und obwohl die Bank of Korea die vom Markt implizierten Erwartungen für die Endzinsen beobachte, sei sie nicht verpflichtet, diesen zu folgen.
Australischer Hauspreisausblick wird noch düsterer
Die ANZ Bank hat ihre Erwartungen für die australischen Hauspreise gesenkt. Der große Hypothekengeber erwarte nun, dass die Hauspreise in den Hauptstädten in diesem Jahr um 6,2 Prozent und im nächsten Jahr um 4,5 Prozent sinken und im Jahr 2028 um 3,6 Prozent steigen. Im August habe die Bank noch einen Rückgang von 4,3 Prozent in diesem Jahr, einen Rückgang von 3,4 Prozent im Jahr 2027 und einen Anstieg von 4,3 Prozent im Jahr 2028 prognostiziert. Der Wohnungsmarkt habe sich stärker als erwartet abgeschwächt, insbesondere in Brisbane und Perth, heißt es. Die Hauspreise in den Hauptstädten seien bereits um 6,4 Prozent von ihrem Höchststand zurückgegangen und seien auf dem besten Weg, in diesem Zyklus einen Rückgang vom Höchst- zum Tiefststand von insgesamt 13,5 Prozent zu verzeichnen, fügt die ANZ hinzu.
Ölpreis steigt angesichts von Sorgen über eine erneute Eskalation des Nahost-Konflikts
Der Ölpreis steigt im frühen asiatischen Handel angesichts von Sorgen über eine erneute Eskalation des Nahost-Konflikts, die zu Versorgungsunterbrechungen in der Region führen könnte. Spekulationen über gemeinsame US-israelische Angriffspläne seien gewachsen, schreiben die Analysten von ANZ Research in einem Kommentar. US-Verteidigungsminister Hegseth habe Israel einen unangekündigten Besuch abgestattet, merken die Analysten an. Zudem griffen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen weiterhin Saudi-Arabien an, fügen die Analysten hinzu. Die Terminkontrakte für die US-Leichtölsorte WTI mit Lieferung im nächsten Monat steigen um 1,0 Prozent auf 98,08 US-Dollar je Barrel; die Terminkontrakte für die Nordseesorte Brent zur Lieferung im nächsten Monat legen um 1,1 Prozent auf 110,06 US-Dollar je Barrel zu.
DJG/DJN/apo
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October 22, 2026 03:00 ET (07:00 GMT)
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