Linz (www.anleihencheck.de) - Die Staatsverschuldung entwickelt sich sowohl in den USA als auch in Europa zu einem wichtigen Thema der Wirtschafts- und Finanzpolitik, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.In den Vereinigten Staaten liege das Haushaltsdefizit im Haushaltsjahr 2026 bei rund 2 Billionen US-Dollar. Im Euroraum habe die öffentliche Bruttoverschuldung im zweiten Quartal 2026 etwa 88,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen. Eine zunehmende Verschuldung erhöhe den Finanzierungsbedarf der Staaten. Zur Deckung ihrer Haushaltsdefizite würden sie zusätzliche Anleihen ausgeben. Das größere Angebot könne, abhängig von der Nachfrage der Anleger, zu niedrigeren Anleihekursen und höheren Renditen führen. Diese Renditen würden als wichtige Orientierung für langfristige Kapitalmarktzinsen gelten. In den vergangenen Monaten hätten sich die Kapitalmarktzinsen spürbar verändert. Die 10-Jahres-Zinsen lägen bei über 3,50 Prozent und damit ungefähr einen Prozentpunkt höher als ein Jahr zuvor. Als Gründe würden die hohen staatlichen Emissionsvolumina, Erwartungen über länger anhaltend erhöhte Leitzinsen und erhöhte Inflationsrisiken durch geopolitische Unruhen gelten. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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