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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MONTAG: In Österreich bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertages geschlossen.

TAGESTHEMA

SK Hynix hat die Pläne für den Börsengang seiner Speicherchip-Sparte in den USA auf Eis gelegt und leidet damit auch unter den Marktturbulenzen, die eine Welle milliardenschwerer Kapitalbeschaffungen von Unternehmen rund um den KI-Boom ins Stocken bringen. Das südkoreanische Unternehmen, der zweitgrößte Speicherchiphersteller der Welt, erklärte am Freitag, dass seine Tochtergesellschaft Solidigm die Prüfung eines Börsengangs (IPO) als Finanzierungsoption für eine neue Produktionsstätte in den USA ausgesetzt hat. "Während von einem Börsengang erwartet wurde, dass er die Investitionslast verringert und den Spielraum für Aktionärsrenditen erweitert, wurde die Prüfung angesichts der Marktbedingungen und der Aktienkursentwicklung eingestellt", so SK Hynix und wies darauf hin, dass die Volatilität an den Finanzmärkten zugenommen hat, was zu einer breiteren Korrektur bei den Halbleiteraktien beigetragen habe, fügte das Unternehmen hinzu. Anhaltende geopolitische Unsicherheiten, steigende Zinsen und ein nervöser Aktienmarkt haben das Interesse der Anleger an KI-bezogenen Investments gedämpft und die Zahl der Börsengänge gebremst. Eine Hauptsorge besteht darin, dass die Erträge aus der Künstlichen Intelligenz (KI) die enormen Summen nicht rechtfertigen könnten, die in diese Technologie fließen - was einen Boom bedroht, der die Bewertungen der Unternehmen entlang der gesamten KI-Lieferkette nach oben getrieben hat. SK Hynix erklärte, die Entscheidung zur Verschiebung der IPO-Prüfung für Solidigm spiegele keinerlei Veränderung bei den Wachstumsaussichten oder dem Investitionsbedarf der Tochtergesellschaft wider.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

06:30 CH/Holcim Ltd, Trading Update 3Q (09:00 PK)

07:00 DE/Atoss Software SE, Ergebnis 3Q (9:30 Telefonkonferenz)

07:00 FR/Safran SA, Umsatz 3Q

07:00 SE/Volvo Car Corp, Ergebnis 3Q

07:20 SE/Volvo AB, Ergebnis 3Q

07:45 IT/Eni SpA, Ergebnis 3Q

13:00 US/American Express Co, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
  09:15 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 50,9 
     zuvor:  51,2 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 50,8 
     zuvor:  51,1 
 
  09:15 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 50,5 
     zuvor:  50,6 
- DE 
  09:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 52,5 
     zuvor:  52,9 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 53,5 
     zuvor:  53,8 
 
  09:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 53,5 
     zuvor:  53,9 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 52,8 
     zuvor:  53,0 
 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 52,6 
     zuvor:  52,9 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE: 52,8 
     zuvor:  53,1 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 51,8 
     zuvor:  52,1 
 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 51,8 
     zuvor:  51,9 
- US 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 58,0 
     zuvor:  58,8 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (1. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE: 55,3 
     zuvor:  55,9 
 
  16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (2. Umfrage) Oktober 
     PROGNOSE:  46,3 
     1. Umfrage: 46,3 
     zuvor:   48,1 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.438,00  -0,2 
E-Mini-Future S&P-500   7.694,25  -0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.133,25  -0,0 
Topix (Tokio)       3.950,77  -1,2 
Hang-Seng (Hongk.)    23.090,79  +0,7 
Shanghai-Comp.       3.643,06  -0,4 
 
Donnerstag: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.371,75  -1,1 
DAX-Future    25.461,00  -1,2 
MDAX       30.085,87  -1,8 
TecDAX       4.060,43  -0,2 
SDAX       18.198,60  -1,5 
Euro-Stoxx-50   6.087,01  -1,9 
Stoxx-50      5.348,11  -1,1 
XDAX       25.398,06  +0,1 
Dow-Jones     52.867,98  +0,0 
S&P-500      7.663,43  -1,2 
Nasdaq Composite 26.008,86  -2,6 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die europäischen Aktienmärkte dürften am Freitag weiter nachgeben. Die Börsen stehen dabei von mehreren Seiten unter Druck. Brent-Öl notiert bei fast 114 Dollar das Fass angesichts angeblich neuer US-israealischer Angriffspläne auf den Iran. Zudem setzen die Huthis der saudischen Energieinfrastruktur weiter zu. Damit werden laut QC Partners die hohen Energiepreise zum immer größeren Risiko für die globale Konjunktur und damit für die Unternehmensgewinne. Daneben belasten negative Sektorvorgaben aus dem Technologie- bzw KI-Bereich. Wiedererwachte Sorgen wegen der hohen KI-Investitionspläne drücken auf das Sentiment. Im Hinblick auf Europa stehen die Turbulenzen am französischen Anleihemarkt weiter im Fokus. Mit 168 Basispunkten liegt die Zinsdifferenz zwischen französischen und deutschen 10-jährigen Benchmarkanleihen auf einem Niveau wie zu Zeiten der Schuldenkrise. Spannend wird daher die Bonitätsüberprüfung Frankreichs durch Moody's am Abend. Zugleich ist die Rendite der 10-jährigen US-Benchmarkanleihe auf 4,97 Prozent zurückgefallen. Im Prinzip positiv für die Börsen sind die niedrigeren Marktzinsen hier aber vielmehr Ausdruck einer Flucht in den "sicheren" Anleihehafen. Dabei ist das Inflationsgespenst nicht gebannt. Japans Verbraucherinflation hat im September angezogen. Dies stützt die Argumente für die japanische Zentralbank, die Zinssätze bis zum Jahresende erneut anzuheben.

Rückblick: Wegen durchwachsen ausgefallener Quartalszahlen von US-Technologieunternehmen erlebten die Unsicherheit wegen der hohen KI-Investitionen ein Comeback. Daneben zog der Ölpreis wieder kräftig an. Auch stieg die Rendite der französischen 10-jährigen Benchmarkanleihen wieder über die kritische 5 Prozentmarke. Der Technologiesektor verlor 1,6 Prozent. Infineon gaben um 6 Prozent nach, Suss verloren 7,7 Prozent und Aixtron 9,8 Prozent. Siemens Energy sanken um 8,6 Prozent und waren damit DAX-Schlusslicht. ASML sanken um 5 Prozent und STMicro um 4,9 Prozent. Als "überraschend stark" bezeichneten Händler die Geschäftszahlen von Nestle zum dritten Quartal. Der Kurs gewann 1,1 Prozent. Roche zeigte dagegen laut Jefferies enttäuschende bereinigte Umsatztrends. Die Aktie schloss unverändert. Mit 4,9 Prozent im Minus schlossen Hermes. Es zeigte sich weiter keine Erholung in China, entsprechend schwächte sich das Umsatzwachstum ab. Für Kering wurde dies als schlechtes Omen gesehen. Der Konzern legte am Abend seine Geschäftszahlen vor - der Kurs fiel im Vorfeld um 1,3 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwach - SAP entzogen sich nach positiv aufgenommen Geschäftszahlen dem Abverkauf und schlossen 3,2 Prozent fester. Der Softwarekonzern legte sehr ordentliche Geschäftszahlen vor. Im Fokus stand das bessere Cloud-Wachstum. Dies zeige, so die Deutsche Bank, dass die Nachfragedynamik die jüngste Erholung des Aktienkurses klar unterstütze. Der schwedische Finanzinvestor EQT griff nach Qiagen: Gemeinsam mit den Staats- und Pensionsfonds ADIA und CPP legten die Schweden ein freiwilliges Barübernahmeangebot. Mit 46,50 Euro je Aktie bot das Konsortium einen Aufschlag von gut 40 Prozent auf den unbeeinflussten Kurs vom 8. Juli. Die Qiagen-Aktie gewann 4,9 Prozent auf 44,93 Euro. Sartorius hatte in den ersten neun Monaten mehr umgesetzt und verdient als erwartet. Die Titel stiegen um 3,6 Prozent. Auch Merck KGaA lagen mit Aufschlägen von 2,9 Prozent gut im Markt. Für Flatexdegiro ging es um 6,1 Prozent nach unten. Die Ergebnisse für das dritte Quartal lägen leicht unter den Erwartungen, hieß es von der Deutschen Bank. Vossloh (+1,8%) war bei erstmals vollständiger Einbeziehung von VTT in den ersten neun Monaten um 19,6 Prozent gewachsen. Nach einer Gewinnwarnung verloren Krones 3 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Der nachbörsliche Handel am Donnerstag verlief in ruhigen Bahnen. Es gab keine wichtigen Unternehmensmeldungen.

USA - AKTIEN

Schwach - Deutliche Kursverluste bei den Technologiewerten haben am Donnerstag die Wall Street belastet. Der Nasdaq-Composite verzeichnete den größten Tagesverlust seit Juni. Der Dow-Jones-Index hielt sich gestützt von sehr festen Procter & Gamble besser. Händler nannten gleich mehrere Belastungsfaktoren: Durchwachsen ausgefallene Quartalsergebnisse von US-Technologieunternehmen sorgten erneut für Bedenken im Hinblick auf die Rentabilität der massiven KI-Investitionen. Im Sektor fielen SpaceX (-9,1%), Nvidia (-4,4%), Intel (-8,0%), Micron (-6,3%) und CoreWeave (-10,1%).Als weiteren Belastungsfaktor machten Marktteilnehmer die deutlich gestiegenen Ölpreise aus. Meta meldete einen Rekordumsatz für das dritte Quartal und kündigte an, eine neue Klasse von stimmrechtslosen Aktien zu schaffen, um Kapital für ihre KI-Ambitionen zu beschaffen. Allerdings gab das Unternehmen zusätzliche künftige Ausgabenverpflichtungen in Milliardenhöhe bekannt. Die Aktien gaben 7,0Prozent nach. Tesla fielen um 3,1Prozent. Der E-Autobauer berichtete für das dritte Quartal über einen stagnierenden Umsatz, aber einen überraschend positiven Cashflow trotz der hohen Investitionen in KI. CEO Elon Musk weigerte sich aber, mit Analysten über eine mögliche Fusion mit SpaceX zu sprechen. IBM (+0,3%) verbuchte überzeugende Drittquartalszahlen, allerdings enttäuschte die unveränderte Jahresprognose. Lam Research stürzten um 11,8Prozent ab. Der Halbleiterausrüster wartete mit einer schwächer als erwartet ausgefallenen Gewinnprognose auf. Positiv kamen die Drittquartalszahlen von Spotify Technology (+11,1%) an. Procter & Gamble zogen um 5,6Prozent an. Das Unternehmen glich gestiegene Treibstoffkosten durch Umsatzwachstum im ersten Quartal aus.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries Rendite  +/- 
2 Jahre      4,64 -0,02 
10 Jahre     4,96 -0,02 
 

Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben nach. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen fiel zum ersten Mal seit einem Monat wieder unter die Marke von 5 Prozent. Händler sprachen angesichts der Schwäche am Aktienmarkt von einer Flucht in vermeintlich sichere Häfen. Zudem seien Konjunktursorgen aktuell ausgeprägter als Inflationsängste.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:42 
EUR/USD     1,121  -0,0  -0,0004     1,1214   1,1205 
EUR/JPY     175,89  +0,1  0,0800    175,8100  176,0800 
EUR/CHF     0,9208  +0,1  0,0008     0,9200   0,9221 
EUR/GBP     0,8372  +0,0  0,0002     0,8370   0,8378 
USD/JPY     156,88  +0,1  0,1200    156,7600  157,1300 
GBP/USD     1,3387  -0,1  -0,0012     1,3399   1,3370 
USD/CNY     6,6727  -0,0  -0,0018     6,6745   6,6746 
USD/CNH     6,6728  0,0  0,0002     6,6726   6,6740 
AUS/USD     0,7007  -0,2  -0,0012     0,7019   0,7015 
Bitcoin/USD 81.627,56  +0,5  435,14    81.192,42 81.531,50 
 

Der Dollar erholte sich von einem Dreiwochentief, auf das er im Zuge gesunkener Marktzinsen gefallen war. Der Greenback profitiere von seinem Ruf als vermeintlich sicherer Hafen - der Dollar-Index verlor dennoch leicht auf Tagessicht. Der Euro fielmit den Verwerfungen am französischen Anleihemarkt auf 1,1216 Dollar. Die Rendite 10-jähriger französischer Staatsanleihen war über die gefürchtete 5-Prozent-Marke gesprungen.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.011,49  -0,3  -12,49    4.023,98 
Silber      54,00  -1,0   -0,52      54,53 
Platin    1.573,03  +0,2   2,78    1.570,25 
 

Für den Goldpreis ging es nach unten. Die Feinunze verlor 2,1 Prozent auf 4.042.80 Dollar. Gold lief mal wieder in die Gegenrichtung zu Erdöl, hieß es. Denn die gestiegenen Ölpreise dürften die Inflation anheizen und letztlich zu höheren Leitzinsen führen, so die Spekulation im Markt.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    100,46  +1,0   0,99      99,47 
Brent/ICE    113,95  +0,7   0,78     113,17 
 

Die Ölpreise legten deutlich zu. Brent verteuerte sich um 4 Prozent auf 113,17 Dollar je Barrel. Händler verwiesen auf erneute Angriffe auf die saudische Energieinfrastruktur durch die Huthi-Rebellen im Jemen. An anderer Stelle wurde auf einen Bericht der New York Times verwiesen, wonach die USA und Israel nach den US-Zwischenwahlen erneute Angriffe auf den Iran vorbereiteten.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

KONJUNKTUR JAPAN

Japans Verbraucherinflation hat im September angezogen. Ohne frische Lebensmittel stiegen die Verbraucherpreise im September im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent, verglichen mit einem Anstieg von 1,7 Prozent im August. Dies entsprach der Prognose einer Ökonomenbefragung des Datenanbieters Quick und markierte das erste Mal seit neun Monaten, dass das Preiswachstum das Ziel von 2 Prozent übertraf. Die Ergebnisse dürften die Markterwartungen bestärken, dass die Bank of Japan ihre Geldpolitik im Dezember straffen wird.

UKRAINE-KRIEG

US-Präsident Trump hat Elon Musk nach Angaben von US-Offiziellen darum gebeten, die Beschränkungen für eine militärische Version von Starlink in der Ukraine aufzuheben, die der SpaceX-Chef zuvor gedrosselt hatte.

KERING

verbuchte im dritten Quartal einen Umsatzrückgang von 1 Prozent auf vergleichbarer Basis und bei konstanten Wechselkursen. Der Umsatz belief sich auf 3,345 Milliarden Euro und lag damit weitgehend im Rahmen der Konsensschätzungen.

L'OREAL

rechnet für das laufende Jahr mit einem steigenden Gewinn, nachdem der Umsatz im jüngsten Quartal die Erwartungen übertroffen hat. Das Unternehmen verbuchte zwischen Juli und September einen Umsatz von 11,56 Milliarden Euro. Dies entspricht einem organischen Zuwachs von 7,2 Prozent. Analysten hatten mit einem Umsatz von 11,23 Milliarden Euro gerechnet.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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October 23, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)

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