Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Anleihemärkte entwickeln sich höchst unterschiedlich, so die Deutsche Börse AG.Während die Renditen deutscher und US-amerikanischer Staatsanleihen in dieser Woche nachgegeben hätten, habe sich der Anstieg in Frankreich fortgesetzt. Zehnjährige Bundesanleihen würden am Freitag mit 3,36 Prozent nach 3,41 Prozent vor einer Woche rentieren. Zu Wochenbeginn seien es sogar bis zu 3,47 Prozent gewesen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sei auf Wochensicht von 5,09 auf 4,97 Prozent gesunken. Französische Staatsanleihen gleicher Laufzeit würden inzwischen rund 5,10 Prozent abwerfen. So hoch seien die Renditen zuletzt im Mai 2002 gewesen. "Die Angst vor einer Korrektur an den Aktienmärkten treibt Anleger in sichere Staatsanleihen und drückt die Renditen", erkläre Tim Oechsner von der Steubing AG. Die verstärkte Nachfrage nach Bundesanleihen und US-Treasuries bestätige auch Raffaele Antacido von der ICF Bank. Französische Staatsanleihen würden hingegen unter Druck bleiben. Gründe seien die hohe Staatsverschuldung, Haushaltsprobleme und politische Instabilität. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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