Anzeige
❌
Mehr »
Montag, 26.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
25+ Jahre Tiefsee-Erfahrung: Wie Ölexperten für SEAS den Abbau von Meeresbodenmineralien vorantreiben
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
298 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

Der deutsche Premiumautohersteller Audi blickt auf der Suche nach Wachstum in die USA. Die Volkswagen-Tochter wird ihr erstes US-Werk in Macon im Bundesstaat Georgia bauen. Dies gab US-Präsident Donald Trump am Samstag bekannt. Es ist der jüngste Schritt eines globalen Automobilherstellers, sich auf amerikanische Käufer zu konzentrieren, da die Verkäufe in anderen Teilen der Welt sinken.

"Ich freue mich außerordentlich, eine massive Investition in die Automobilproduktion im großartigen Bundesstaat Georgia durch ein fantastisches Unternehmen ankündigen zu können", sagte Trump auf einer Wahlkampfveranstaltung vor den Zwischenwahlen in Perry, Georgia. Trump ergänzte, das Werk werde jährlich 200.000 Autos produzieren und der Bau werde nächsten Monat beginnen.

"Wir planen, unsere größten und hochwertigsten SUVs hierher nach Macon zu bringen und sie hier zu produzieren", sagte Audi-Vorstandsvorsitzender Gernot Döllner, der gemeinsam mit Trump auf der Bühne stand. Trump, der die Investition auf 4,2 Milliarden US-Dollar bezifferte, bezeichnete den Schritt als die größte Einzelinvestition in der Geschichte der US-Automobilindustrie.

Die Investition beschert Trump einen Erfolg in Georgia, einem hart umkämpften Bundesstaat bei den Zwischenwahlen.

Das Weiße Haus reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

12:00 US/Verizon Communications Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) September 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.662,00  +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.055,25  -0,2 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.809,90  +0,2 
Topix-500 (Tokio)      3.972,98  +0,2 
Kospi (Seoul)        5.469,47  -1,5 
Shanghai-Composite      3.693,79  +0,1 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 23.205,25  +0,5 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Zum Start in die neue Woche bewegen sich die Kursausschläge an den Börsen und Ostasien meist in engen Grenzen. Beobachter sprechen von Zurückhaltung vor einer Flut von Unternehmenszahlen und den Zinsentscheidungen der US-Notenbank, der Europäischen Zentralbank und der Bank of Japan (BoJ), aber auch der Bank of New Zealand im Wochenverlauf. Von der US Federal Reserve und der BoJ werden keine Zinsänderungen erwartet. Vor allem im Begleitkommentar der Fed dürften Anleger aber sehr genau auf etwaige Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs achten, heißt es unter Verweis auf den deutlich gestiegenen Ölpreis und das Inflationsrisiko. Unter den Einzelwerten fallen in Hongkong Minimax um 8,3 Prozent und Z.ai um 1,8 Prozent. Händler verweisen darauf, dass Moonshot am Freitag das Upgrade zum KI-Modell Kimi K3.1 Pro vorgestellt hat.

WALL STREET

INDEX     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     52.215,16  -1,2  -652,82    52.867,98 
S&P-500    7.623,68  -0,5  -39,75    7.663,43 
NASDAQ Comp 25.955,34  -0,2  -53,52    25.955,34 
 

Leichter - Vereinzelt ließen sich Schnäppchenjäger bei Technologiewerten beobachten, die auf den niedrigen Kursniveaus wieder zugriffen. Ein Trend sei das aber bislang nicht, hieß es. Denn die grundlegenden Sorgen über die KI-Investitionen bestanden weiter. Der Dow wurde belastet von American Express. Gestiegene Erdölpreise dämpften die Kauflust merklich. Die weiterhin hohen Ölpreise entfachten Inflations- und Zinsängste neu und bremsten Konjunkturhoffnungen. Für ein leichtes Aufatmen sorgten die Konjunkturdaten, die besser als befürchtet ausfielen. Moderna fielen nach einem Einbruch um 17,6 Prozent am Vortag um weitere 1,8 Prozent. Details aus einer streng gehüteten Studie zu einem mRNA-basierten Krebsimpfstoff waren in den sozialen Medien geteilt worden. Zwar bewerteten Analysten die Studienergebnisse überwiegend positiv, gleichwohl blieben sie hinter den hohen Erwartungen des Marktes zurück. Merck verloren 1,3 Prozent. Der Pharmakonzern kooperiert mit Moderna bei diesem Impfstoff. SpaceX legten um 1,9 Prozent zu. Laut einem Bericht will sich das Unternehmen bei seinem Einstieg in den Mobilfunk mindestens 80.000 Mobilfunkstandorte in den USA sichern. Im Sektor fielen AT&T und Verizon um 8 bzw. 1,2 Prozent, T-Mobile US um 7,7 Prozent. American Express sanken nach Drittquartalszahlen um 3,7 Prozent. Das Kreditkartenunternehmen hob die Gewinnprognose an. Das Wachstum des Kartenabrechnungsvolumens hatte die Markterwartungen aber verfehlt und die operativen Kosten waren gestiegen. Zudem kündigte der Konzern an, 3.500 Stellen abzubauen. Mit der Ölpreisrally kletterten Chevron um 2,9 Prozent.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries    Rendite   Veränderung 
2 Jahre        4,68%    +0.04 
10 Jahre        4.99%    +0,04 
30 Jahre        5,31%    +0,03 
 

Am Vortag hatten die Sorgen Anleger massiv in den vermeintlich sicheren Anleihehafen getrieben, die Renditen stürzten ab. Nun erholten sie sich, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg um 4 Basispunkte auf 4,99 Prozent und blieb damit unter der wichtigen 5-Prozentmarke.

DEVISENMARKT

DEVISEN         zuletzt +/- %   00:00    Fr, 09:12 % YTD 
EUR/USD          1,1216  +0,1   1,1202     1,1205  -4,5 
EUR/JPY          176,09  +0,2   175,70     176,03  -4,3 
EUR/GBP          0,8387  +0,1   0,8375     0,8373  -3,8 
USD/JPY          156,96  +0,1   156,86     157,10  +0,2 
USD/KRW         1.322,44  -0,1  1.323,60    1.326,10  -8,2 
USD/CNY          6,6680  -0,0   6,6702     6,6722  -4,7 
USD/CNH          6,6675  -0,0   6,6690     6,6724  -4,4 
USD/HKD          7,8436  +0,0   7,8416     7,8411  +0,8 
AUD/USD          0,7025  -0,1   0,7033     0,7022  +5,3 
NZD/USD          0,5697  -0,0   0,5699     0,5690  -1,0 
BTC/USD        79.894,88  -0,7 80.415,80    81.730,20  -8,9 
 

Der Dollar erholte sich weiter vom Dreiwochentief des Vortages und folgte den gestiegenen Renditen nach oben. Der Dollar-Index kletterte um 0,1 Prozent. Da die USA Netto-Ölexporteur sind, stützten auch die hohen Ölpreise. Der Euro gab 0,1 Prozent nach.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.006,79  +0,3   11,27    3.995,52 
Silber           53,90  +0,0    0,01      53,89 
Platin         1.542,31  -0,5   -8,51    1.550,83 
 

Gold verbuchte einen Wochenverlust, da die gestiegenen Energiepreise Sorgen über Inflation und Zinserhöhungen schürten. Zuletzt lag der Preis des Edelmetalls auf Tagessicht zum Settlement 1,3 Prozent im Minus bei 3.991 Dollar je Feinunze. "Ein anziehendes Inflationsumfeld in Verbindung mit Verkaufsdruck zur Deckung von Verlusten bei Aktien- oder Anleihepositionen ist kurzfristig eine ungünstige Kombination für Gold (...)", erläuterten die MUFG-Analysten.

ÖL

ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         101,26  -2,0   -2,01     103,27 
Brent/ICE         114,79  -1,7   -1,93     116,72 
 

Brent war so teuer wie zuletzt Anfang Mai. Der Iran hatte gewarnt, US-Stützpunkte und zivile Infrastruktur im Persischen Golf ins Visier zu nehmen, sollte der Krieg erneut eskalieren. Die Warnung erfolgte, während die USA laut Wall Street Journal eine dritte Flugzeugträger-Kampfgruppe in den Nahen Osten verlegten. Brent verteuerte sich um weitere 3,1 Prozent auf 116,72 Dollar je Fass.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL BRASILIEN

Präsident Luiz Inacio Lula da Silva hat sich bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag in Brasilien mit einem überraschenden Sieg über Flavio Bolsonaro an der Macht gehalten. Damit sicherte er sich eine beispiellose vierte Amtszeit und festigte seinen Status als einer der weltweit am längsten amtierenden demokratisch gewählten Staats- und Regierungschefs. Der linke Politiker, der nur zwei Tage vor seinem 81. Geburtstag steht, holte 51,8 Prozent der Stimmen gegenüber 48,2 Prozent für Bolsonaro, wie die Wahlbehörden nach Auszählung von über 99 Prozent der Stimmen mitteilten.

STARLINK

Das militärische Starlink-System der Ukraine funktioniert offenbar wieder störungsfrei. SpaceX hatte seit dem 14. Oktober Tempolimits für Starshield im ukrainischen Einsatzgebiet verhängt. Dies führte dazu, dass Drohnen bereits ab etwa 160 km/h oder noch darunter das Signal verloren. In der Folge riss der Kontakt der ukrainischen Streitkräfte zu ihren Fluggeräten ab oder diese mussten so langsam gesteuert werden, dass die russischen Truppen leichtes Spiel beim Abschuss hatten. Die Entspannung am Samstag folgte auf ein Telefonat von US-Präsident Donald Trump mit Musk am Mittwoch, in dem er diesen bat, den Starshield-Dienst für die Ukraine wieder uneingeschränkt freizuschalten, wie aus US-Regierungskreisen verlautete.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

October 26, 2026 02:49 ET (06:49 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.