DJ ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Starlink läuft in der Ukraine wieder
Das militärische Starlink-System der Ukraine funktioniert offenbar wieder störungsfrei. Drohnentests hätten gezeigt, dass die Verbindung zu Starshield, einem militärischen Starlink-Dienst, bei Geschwindigkeiten von über 400 Kilometern pro Stunde stabil war, sagte der ukrainische Verteidigungsminister Evgeniy Khmara vor Journalisten. Die Tests bei höheren Geschwindigkeiten würden fortgesetzt, erklärten weitere ukrainische Regierungsvertreter. Einer von ihnen betonte, Kiew habe aus den USA nach wie vor keine Erklärung dafür erhalten, weshalb Starshield überhaupt gedrosselt worden sei. SpaceX hatte seit dem 14. Oktober Tempolimits für Starshield im ukrainischen Einsatzgebiet verhängt.
Moody's lässt Frankreichs Kreditrating unverändert
Moody's Ratings hat das Kreditrating Frankreichs am Freitag unverändert gelassen. Die Ratingagentur behielt die Einstufung Frankreichs trotz eines stetigen Anstiegs der Verschuldung und der politischen Zersplitterung, welche die Eindämmung der Kreditaufnahme erschwert, bei Aa3. Moody's begründete dies mit der diversifizierten Wirtschaft des Landes und den starken öffentlichen Institutionen. Der Ausblick bleibe aber negativ. Ausschlaggebend hierfür sei die politische Instabilität, welche die Bemühungen zur Bewältigung des fiskalischen Drucks erschweren könnte.
Lula da Silva gewinnt Präsidentschaftswahl in Brasilien
Präsident Luiz Inacio Lula da Silva hat sich bei der Präsidentschaftswahl am Sonntag in Brasilien mit einem überraschenden Sieg über Flavio Bolsonaro an der Macht gehalten. Damit sicherte er sich eine beispiellose vierte Amtszeit und festigte seinen Status als einer der weltweit am längsten amtierenden demokratisch gewählten Staats- und Regierungschefs. Der linke Politiker, der nur zwei Tage vor seinem 81. Geburtstag steht, holte 51,8 Prozent der Stimmen gegenüber 48,2 Prozent für Bolsonaro, wie die Wahlbehörden nach Auszählung von über 99 Prozent der Stimmen mitteilten.
Überraschender Wahlausgang in Brasilien dürfte Aktien und Real belasten
Das Ergebnis der Präsidentschaftswahl in Brasilien dürfte die Finanzmärkte belasten. Währungs-Futures und börsengehandelte Fonds (ETFs) auf lokale Aktien brachen im asiatischen Handel ein. Dem linksgerichteten Kandidaten und ehemaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva gelang am Sonntag ein Überraschungssieg über den rechtsgerichteten Amtsinhaber Jair Bolsonaro, nachdem laut lokalen Behörden mehr als 99 Prozent der Stimmen ausgezählt waren. Der Real-Future mit der kürzesten Laufzeit verbilligte sich am frühen Montag im asiatischen Handel um fast 10 Prozent gegenüber dem Dollar, wie aus Daten der CME hervorgeht. Börsengehandelte Fonds auf brasilianische Aktien, die in Japan und China gehandelt werden, gaben zwischen 10 Prozent und 14 Prozent nach.
Schweden Sep Erzeugerpreise +3,4% gg Vormonat
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October 26, 2026 04:00 ET (08:00 GMT)
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