Frankfurt/Main (ots) -
Ob entzündliche Erkrankungen oder Krebs: Neue Erkenntnisse auf Zell- und Molekülebene haben in den letzten Jahren zur Entwicklung von Biologika und weiteren modernen Therapien geführt, die gezielt in das Krankheitsgeschehen eingreifen und damit die Behandlung deutlich verbessern können. Millionen Betroffene können profitieren.
Asthma und Neurodermitis
So leben etwa vier Millionen Menschen in Deutschland mit Asthma - eine chronische Erkrankung der Atemwege, bei der es zu wiederkehrenden Entzündungen kommt. Zudem besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen wie Staub, Pollen oder kalter Luft. Bei Kontakt schwellen die Schleimhäute an und produzieren mehr Schleim. Die Bronchien verengen sich, die Atemmuskulatur verkrampft - Atemnot entsteht. Weitere 3,8 Millionen leiden unter der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung Neurodermitis. Beiden Krankheiten liegt eine Fehlfunktion des Immunsystems zugrunde, eine sogenannte Typ-2-Entzündung, bei der bestimmte Immunzellen aktiviert werden, die zu chronischen Entzündungen führen können.
Rheuma
Ein fehlgeleitetes Immunsystem kann aber auch an anderen Stellen den Körper angreifen. Bei der rheumatoiden Arthritis richtet es sich gegen die Gelenke. Schmerzen, Schwellungen, Verformungen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. An der Krankheit ist ein komplexes Netzwerk von Botenstoffen beteiligt: sogenannte Zytokine wie das Interleukin-6, die Entzündungen auslösen und damit zur Schädigung der Gelenke beitragen können.
Multiples Myelom
Ein fehlgeleitetes Immunsystem kann jedoch nicht nur Entzündungen auslösen - es kann auch die Entstehung von Krebs begünstigen. Beim Multiplen Myelom, einer seltenen Form von Blutkrebs, vermehren sich entartete Plasmazellen unkontrolliert im Knochenmark und beeinträchtigen die Blutbildung.
Gezielte Therapien etwa mit Biologika
Für die Behandlung dieser langwierigen und die Lebensqualität stark einschränkenden Erkrankungen eröffnen moderne Therapien jetzt neue Möglichkeiten. Biologika beispielsweise können spezielle Zytokine, Rezeptoren oder Immunzellen, die an der Immunabwehr beteiligt sind, blockieren oder aktivieren und so die den Erkrankungen zugrundeliegende Entzündung kontrollieren. Auch können Biologika Tumorzellen markieren, damit sie durch das Immunsystem erkannt und zerstört werden. Durch die ständige Weiterentwicklung zielgerichteter Therapien vergrößert sich das Angebot an Behandlungsmöglichkeiten kontinuierlich. Betroffene etwa von immunologisch bedingten Erkrankungen sollten deshalb einen Spezialisten aufsuchen und sich immer wieder aktiv über neue Entwicklungen informieren.
Pressekontakt:
Sanofi in Deutschland
Unternehmenskommunikation
presse@sanofi.com
Original-Content von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/71182/6377719
Ob entzündliche Erkrankungen oder Krebs: Neue Erkenntnisse auf Zell- und Molekülebene haben in den letzten Jahren zur Entwicklung von Biologika und weiteren modernen Therapien geführt, die gezielt in das Krankheitsgeschehen eingreifen und damit die Behandlung deutlich verbessern können. Millionen Betroffene können profitieren.
Asthma und Neurodermitis
So leben etwa vier Millionen Menschen in Deutschland mit Asthma - eine chronische Erkrankung der Atemwege, bei der es zu wiederkehrenden Entzündungen kommt. Zudem besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen wie Staub, Pollen oder kalter Luft. Bei Kontakt schwellen die Schleimhäute an und produzieren mehr Schleim. Die Bronchien verengen sich, die Atemmuskulatur verkrampft - Atemnot entsteht. Weitere 3,8 Millionen leiden unter der chronisch-entzündlichen Hauterkrankung Neurodermitis. Beiden Krankheiten liegt eine Fehlfunktion des Immunsystems zugrunde, eine sogenannte Typ-2-Entzündung, bei der bestimmte Immunzellen aktiviert werden, die zu chronischen Entzündungen führen können.
Rheuma
Ein fehlgeleitetes Immunsystem kann aber auch an anderen Stellen den Körper angreifen. Bei der rheumatoiden Arthritis richtet es sich gegen die Gelenke. Schmerzen, Schwellungen, Verformungen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. An der Krankheit ist ein komplexes Netzwerk von Botenstoffen beteiligt: sogenannte Zytokine wie das Interleukin-6, die Entzündungen auslösen und damit zur Schädigung der Gelenke beitragen können.
Multiples Myelom
Ein fehlgeleitetes Immunsystem kann jedoch nicht nur Entzündungen auslösen - es kann auch die Entstehung von Krebs begünstigen. Beim Multiplen Myelom, einer seltenen Form von Blutkrebs, vermehren sich entartete Plasmazellen unkontrolliert im Knochenmark und beeinträchtigen die Blutbildung.
Gezielte Therapien etwa mit Biologika
Für die Behandlung dieser langwierigen und die Lebensqualität stark einschränkenden Erkrankungen eröffnen moderne Therapien jetzt neue Möglichkeiten. Biologika beispielsweise können spezielle Zytokine, Rezeptoren oder Immunzellen, die an der Immunabwehr beteiligt sind, blockieren oder aktivieren und so die den Erkrankungen zugrundeliegende Entzündung kontrollieren. Auch können Biologika Tumorzellen markieren, damit sie durch das Immunsystem erkannt und zerstört werden. Durch die ständige Weiterentwicklung zielgerichteter Therapien vergrößert sich das Angebot an Behandlungsmöglichkeiten kontinuierlich. Betroffene etwa von immunologisch bedingten Erkrankungen sollten deshalb einen Spezialisten aufsuchen und sich immer wieder aktiv über neue Entwicklungen informieren.
Pressekontakt:
Sanofi in Deutschland
Unternehmenskommunikation
presse@sanofi.com
Original-Content von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/71182/6377719
© 2026 news aktuell
