BASF-CEO Markus Kamieth hat die industrielle Logik einer möglichen Übernahme von Evonik konkretisiert, insbesondere mit Blick auf Synergien bei Rohstoffen, Einkauf und Infrastruktur durch das BASF-Verbundsystem. Auch wenn die strategische Argumentation zunehmend überzeugt, stellt sich aus unserer Sicht die Frage, ob eine stärkere Integration nicht vielmehr die Abhängigkeit von Produktionsstandorten mit strukturell hohen Kosten in Europa verstärken könnte, anstatt die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Beschäftigungszusagen, ein Medienberichten zufolge erhöhtes Übernahmeangebot sowie bislang nicht quantifizierte Synergien erhöhen die Unsicherheit hinsichtlich der Umsetzung und der Bewertung. Darüber hinaus könnte eine umfangreiche, barfinanzierte Akquisition die Fortschritte bei der Bilanzstärkung belasten und den Spielraum für künftige Ausschüttungen an die Aktionäre einschränken. Wir bekräftigen unser Votum HOLD mit einem Kursziel von 55,00 EUR. BASF wird an unserer Konferenz "Chemicals & Beyond" am 8. Dezember teilnehmen. Bitte registrieren Sie sich unter: https://mwbresearch.clickmeeting.com/basf-chemicals-and-beyond Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/basf-se
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