Berlin (ots) -
Mit der Uhrenumstellung Ende Oktober verschieben sich die Tageszeiten spürbar. Der Berufsverkehr am späten Nachmittag fällt nun wieder genau in die Zeit, in der die Herbstsonne besonders tief steht. Wer dann am Steuer sitzt, kennt die Herausforderung durch plötzliche Blendung. Während die meisten Autofahrer:innen darauf achten, ihre Sicht frei zu halten, wird eine Gefahr auf der Innenseite der Windschutzscheibe häufig übersehen - insbesondere in Raucherfahrzeugen.
Denn beim Verbrennen einer Zigarette im Fahrzeuginnenraum vermischt sich der Qualm mit der Luft und lagert sich schichtweise auf allen Oberflächen ab. Auf den Scheiben entsteht dadurch mit der Zeit ein feiner, klebriger Belag aus Nikotin-, Teer- und Fettpartikeln.
Trifft das direkte Licht der tief stehenden Herbstsonne auf diesen Film, bricht es sich in den Partikeln. Es entsteht ein Streulicht-Effekt, der die Windschutzscheibe schlagartig milchig erscheinen lässt und die Sicht beeinträchtigt. Wischen mit dem Ärmel oder das Einschalten des Gebläses verstärkt den Schmierfilm meist nur.
Reicht ein geöffnetes Fenster?
Viele Raucher:innen versuchen, dem Problem vorzubeugen, indem sie während der Fahrt das Fenster einen Spalt breit öffnen oder die Lüftung aufdrehen. Untersuchungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (https://www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/Krebspraevention/Download/pdf/AdWfdP/AdWfdP_2015_Rauchfrei-im-Auto-in-Anwesenheit-von-Kindern.pdf) zeigen jedoch, dass dies kaum Abhilfe schafft: Die Feinstaub- und Partikelkonzentration im kleinen Innenraum steigt dennoch innerhalb von Sekunden stark an. Zudem zieht der Qualm direkt in die Lüftungskanäle und den Innenraumfilter. Wer später die Heizung oder Klimaanlage einschaltet, bläst feine Rückstände immer wieder von innen an die Windschutzscheibe, der Schmierfilm baut sich so kontinuierlich neu auf.
Gefährliche Ablenkung am Steuer
Neben der verschlechterten Sicht stellt das Rauchen während der Fahrt ein unmittelbares Sicherheitsrisiko dar. Das Suchen nach der Packung, das Greifen nach dem Feuerzeug und das Anzünden binden die Aufmerksamkeit des Fahrers und nehmen mindestens eine Hand vom Lenkrad.
Fällt während der Fahrt heiße Asche oder Glut in den Fußraum, auf die Hose oder auf den Sitz, erschrecken sich viele. Führt dies zu einem Verkehrsunfall, stufen Kfz-Versicherungen das Verhalten nicht selten als grobe Fahrlässigkeit ein, was zu Leistungskürzungen führen kann.
Wertverlust und teure Sonderreinigung
Der Schmierfilm auf den Scheiben ist nur die Spitze des Eisbergs: Die Schadstoffe ziehen ebenso tief in Stoffpolster, Teppiche und den Dachhimmel ein (sogenannter "Third-Hand Smoke"). Arbeitsgerichte haben bestätigt, dass Arbeitnehmer:innen für die Kosten einer professionellen Innenraumreinigung und Ozonbehandlung haften, wenn ein Firmenwagen mit starkem Rauchgeruch zurückgegeben wird. Zudem gilt ein verrauchter Innenraum im Autohandel - privat wie professionell - als deutlicher Mangel, der den Verkaufswert spürbar mindert.
Mein Auto, mein Problem?
Während das Rauchen im Pkw in Deutschland bislang erlaubt ist, da das Fahrzeug rechtlich als privater Raum eingestuft wird, wächst der politische Druck. Der Bundesrat fordert bereits seit Längerem gesetzliche Einschränkungen zum Schutz von Mitfahrenden. Wer grenzüberschreitend unterwegs ist, sollte zudem aufpassen: In Ländern wie Österreich, Italien oder Großbritannien gilt in Anwesenheit von Minderjährigen bereits ein striktes Rauchverbot im Auto, bei dessen Missachtung empfindliche Bußgelder drohen.
Über Haypp
Die Haypp Group ist Vorreiter beim globalen Übergang vom Rauchen zu risikoärmeren Produktalternativen. Mit ihren Ursprüngen in Skandinavien und ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden Märkten für rauchfreie Alternativen nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine Führungsposition im E-Commerce, um über 1,1 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher einen überzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen E-Commerce-Marken ist die Gruppe in sechs Ländern in Europa und den USA vertreten.
Weitere Infos unter https://www.haypp.com/de/ (https://www.haypp.com/de) sowie www.hayppgroup.com (https://hayppgroup.com/)
Pressekontakt für Rückfragen:
Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
E-Mail: lisa.hottes@hayppgroup.com
Original-Content von: Haypp, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/156104/6378468
Mit der Uhrenumstellung Ende Oktober verschieben sich die Tageszeiten spürbar. Der Berufsverkehr am späten Nachmittag fällt nun wieder genau in die Zeit, in der die Herbstsonne besonders tief steht. Wer dann am Steuer sitzt, kennt die Herausforderung durch plötzliche Blendung. Während die meisten Autofahrer:innen darauf achten, ihre Sicht frei zu halten, wird eine Gefahr auf der Innenseite der Windschutzscheibe häufig übersehen - insbesondere in Raucherfahrzeugen.
Denn beim Verbrennen einer Zigarette im Fahrzeuginnenraum vermischt sich der Qualm mit der Luft und lagert sich schichtweise auf allen Oberflächen ab. Auf den Scheiben entsteht dadurch mit der Zeit ein feiner, klebriger Belag aus Nikotin-, Teer- und Fettpartikeln.
Trifft das direkte Licht der tief stehenden Herbstsonne auf diesen Film, bricht es sich in den Partikeln. Es entsteht ein Streulicht-Effekt, der die Windschutzscheibe schlagartig milchig erscheinen lässt und die Sicht beeinträchtigt. Wischen mit dem Ärmel oder das Einschalten des Gebläses verstärkt den Schmierfilm meist nur.
Reicht ein geöffnetes Fenster?
Viele Raucher:innen versuchen, dem Problem vorzubeugen, indem sie während der Fahrt das Fenster einen Spalt breit öffnen oder die Lüftung aufdrehen. Untersuchungen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) (https://www.dkfz.de/fileadmin/user_upload/Krebspraevention/Download/pdf/AdWfdP/AdWfdP_2015_Rauchfrei-im-Auto-in-Anwesenheit-von-Kindern.pdf) zeigen jedoch, dass dies kaum Abhilfe schafft: Die Feinstaub- und Partikelkonzentration im kleinen Innenraum steigt dennoch innerhalb von Sekunden stark an. Zudem zieht der Qualm direkt in die Lüftungskanäle und den Innenraumfilter. Wer später die Heizung oder Klimaanlage einschaltet, bläst feine Rückstände immer wieder von innen an die Windschutzscheibe, der Schmierfilm baut sich so kontinuierlich neu auf.
Gefährliche Ablenkung am Steuer
Neben der verschlechterten Sicht stellt das Rauchen während der Fahrt ein unmittelbares Sicherheitsrisiko dar. Das Suchen nach der Packung, das Greifen nach dem Feuerzeug und das Anzünden binden die Aufmerksamkeit des Fahrers und nehmen mindestens eine Hand vom Lenkrad.
Fällt während der Fahrt heiße Asche oder Glut in den Fußraum, auf die Hose oder auf den Sitz, erschrecken sich viele. Führt dies zu einem Verkehrsunfall, stufen Kfz-Versicherungen das Verhalten nicht selten als grobe Fahrlässigkeit ein, was zu Leistungskürzungen führen kann.
Wertverlust und teure Sonderreinigung
Der Schmierfilm auf den Scheiben ist nur die Spitze des Eisbergs: Die Schadstoffe ziehen ebenso tief in Stoffpolster, Teppiche und den Dachhimmel ein (sogenannter "Third-Hand Smoke"). Arbeitsgerichte haben bestätigt, dass Arbeitnehmer:innen für die Kosten einer professionellen Innenraumreinigung und Ozonbehandlung haften, wenn ein Firmenwagen mit starkem Rauchgeruch zurückgegeben wird. Zudem gilt ein verrauchter Innenraum im Autohandel - privat wie professionell - als deutlicher Mangel, der den Verkaufswert spürbar mindert.
Mein Auto, mein Problem?
Während das Rauchen im Pkw in Deutschland bislang erlaubt ist, da das Fahrzeug rechtlich als privater Raum eingestuft wird, wächst der politische Druck. Der Bundesrat fordert bereits seit Längerem gesetzliche Einschränkungen zum Schutz von Mitfahrenden. Wer grenzüberschreitend unterwegs ist, sollte zudem aufpassen: In Ländern wie Österreich, Italien oder Großbritannien gilt in Anwesenheit von Minderjährigen bereits ein striktes Rauchverbot im Auto, bei dessen Missachtung empfindliche Bußgelder drohen.
Über Haypp
Die Haypp Group ist Vorreiter beim globalen Übergang vom Rauchen zu risikoärmeren Produktalternativen. Mit ihren Ursprüngen in Skandinavien und ihrer umfassenden Erfahrung aus wegweisenden Märkten für rauchfreie Alternativen nutzt Haypp sein regulatorisches Fachwissen und seine Führungsposition im E-Commerce, um über 1,1 Millionen Verbraucherinnen und Verbraucher einen überzeugenden Mehrwert zu bieten. Mit elf verschiedenen E-Commerce-Marken ist die Gruppe in sechs Ländern in Europa und den USA vertreten.
Weitere Infos unter https://www.haypp.com/de/ (https://www.haypp.com/de) sowie www.hayppgroup.com (https://hayppgroup.com/)
Pressekontakt für Rückfragen:
Lisa Hottes
Head of PR & External Affairs DACH
E-Mail: lisa.hottes@hayppgroup.com
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