Berlin (ots) -
Mit Beginn der Heizperiode werden Fenster und Anlagen zur Be- und Entlüftung von Wohnräumen wieder häufiger geschlossen, um die Wärme im Haus zu halten. Gerade in besonders gut gedämmten Wohnungen und Häusern kann dies zu Problemen führen: Feuchte Luft wird weniger gut abgeführt und kann sich dadurch ansammeln. Laut Jay Buis, Experte bei Luftentfeuchtershop (https://www.luftentfeuchtershop.de/ratgeber/gut-gedaemmt-trotzdem-feucht/), hält ein gut isoliertes Haus die Wärme zwar besser im Innenraum, aber dadurch kann auch weniger Luft von selbst nach draußen entweichen: "Wenn man dann noch weniger lüftet, kann es zu Feuchtigkeitsproblemen kommen."
Kalte Tage führen zu stärkerer Feuchtigkeitsansammlung in Wohnungen
Mit sinkenden Außentemperaturen werden auch Fenster und andere kalte Oberflächen im Haus kälter. Wenn nun warme, feuchte Raumluft mit einer kalten Oberfläche wie einem Fenster oder einer Tür in Kontakt kommt, kondensiert der Wasserdampf zu sichtbaren Tropfen. Laut Simon Schmidt, Leiter der Abteilung Hygrothermik am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP), ist dies kein unmittelbarer Grund zur Panik: "Gelegentliche Kondensation an Fenstern, beispielsweise morgens in Schlafzimmern oder in Bädern direkt nach dem Duschen, ist in der Regel kein Grund zur Sorge."
Tritt Kondenswasser dagegen regelmäßig auf oder bleibt es über einen längeren Zeitraum an derselben Stelle sichtbar, kann dies auf eine strukturell hohe Luftfeuchtigkeit hindeuten. "Wenn sich Wasser an Fensterrahmen und Fensterbänken ansammelt oder wenn Feuchtigkeit an Wänden und in Ecken sichtbar ist, ist das ein Warnsignal", so Schmidt.
In gut isolierten Wohnungen sammelt sich Feuchtigkeit schneller an
Vor allem in Neubauten und in Wohnungen, die nachträglich gedämmt wurden, ist eine ausreichende Belüftung wichtig. Durch eine bessere Dämmung und Abdichtung kann weniger Luft von selbst in eine Wohnung hinein- und angereichert mit Wasserdampf wieder aus ihr herausströmen. Gleichzeitig entsteht im Haus ständig Feuchtigkeit, beispielsweise durch das Atmen, Duschen, Kochen und Trocknen von Wäsche. Wird diese Feuchtigkeit nicht ausreichend abgeführt, steigt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen an.
"Bei einem nachträglich gedämmten Haus entfällt die ungewollte Spaltlüftung, die früher für einen Teil des Luftaustauschs sorgte. Wenn man die Belüftung nicht entsprechend anpasst, kann sich Feuchtigkeit leichter ansammeln", sagt Buis.
Gut isolierendes Glas bleibt auf der Innenseite länger warm, wodurch sich Feuchtigkeit eher an anderen kalten Stellen in der Wohnung absetzen kann. Denken Sie dabei an Außenecken, Anschlüsse rund um die Fenster oder Stellen hinter großen Möbeln an einer Außenwand.
Gerade im Winter ist das Lüften wichtig
Weniger zu lüften, um die Wärme im Haus zu halten, erscheint auf den ersten Blick logisch, kann jedoch dazu führen, dass Feuchtigkeit länger im Haus verbleibt. Kalte Außenluft fühlt sich oft feucht an und enthält trotzdem bei niedrigen Temperaturen relativ wenig Wasserdampf.
Laut Schmidt ist es jedoch nicht notwendig, Fenster ständig offenzulassen. "Aus bauphysikalischer Sicht besteht die Lösung nicht darin, weniger, sondern effizient zu lüften. Kurze Phasen intensiven Lüftens sind im Allgemeinen viel effektiver und energiesparender, als Fenster über einen längeren Zeitraum einen Spalt zu öffnen."
Pressekontakt:
Jay Buis
https://www.luftentfeuchtershop.de/
Original-Content von: Luftentfeuchtershop, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183802/6379254
Mit Beginn der Heizperiode werden Fenster und Anlagen zur Be- und Entlüftung von Wohnräumen wieder häufiger geschlossen, um die Wärme im Haus zu halten. Gerade in besonders gut gedämmten Wohnungen und Häusern kann dies zu Problemen führen: Feuchte Luft wird weniger gut abgeführt und kann sich dadurch ansammeln. Laut Jay Buis, Experte bei Luftentfeuchtershop (https://www.luftentfeuchtershop.de/ratgeber/gut-gedaemmt-trotzdem-feucht/), hält ein gut isoliertes Haus die Wärme zwar besser im Innenraum, aber dadurch kann auch weniger Luft von selbst nach draußen entweichen: "Wenn man dann noch weniger lüftet, kann es zu Feuchtigkeitsproblemen kommen."
Kalte Tage führen zu stärkerer Feuchtigkeitsansammlung in Wohnungen
Mit sinkenden Außentemperaturen werden auch Fenster und andere kalte Oberflächen im Haus kälter. Wenn nun warme, feuchte Raumluft mit einer kalten Oberfläche wie einem Fenster oder einer Tür in Kontakt kommt, kondensiert der Wasserdampf zu sichtbaren Tropfen. Laut Simon Schmidt, Leiter der Abteilung Hygrothermik am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP), ist dies kein unmittelbarer Grund zur Panik: "Gelegentliche Kondensation an Fenstern, beispielsweise morgens in Schlafzimmern oder in Bädern direkt nach dem Duschen, ist in der Regel kein Grund zur Sorge."
Tritt Kondenswasser dagegen regelmäßig auf oder bleibt es über einen längeren Zeitraum an derselben Stelle sichtbar, kann dies auf eine strukturell hohe Luftfeuchtigkeit hindeuten. "Wenn sich Wasser an Fensterrahmen und Fensterbänken ansammelt oder wenn Feuchtigkeit an Wänden und in Ecken sichtbar ist, ist das ein Warnsignal", so Schmidt.
In gut isolierten Wohnungen sammelt sich Feuchtigkeit schneller an
Vor allem in Neubauten und in Wohnungen, die nachträglich gedämmt wurden, ist eine ausreichende Belüftung wichtig. Durch eine bessere Dämmung und Abdichtung kann weniger Luft von selbst in eine Wohnung hinein- und angereichert mit Wasserdampf wieder aus ihr herausströmen. Gleichzeitig entsteht im Haus ständig Feuchtigkeit, beispielsweise durch das Atmen, Duschen, Kochen und Trocknen von Wäsche. Wird diese Feuchtigkeit nicht ausreichend abgeführt, steigt die Luftfeuchtigkeit in den Räumen an.
"Bei einem nachträglich gedämmten Haus entfällt die ungewollte Spaltlüftung, die früher für einen Teil des Luftaustauschs sorgte. Wenn man die Belüftung nicht entsprechend anpasst, kann sich Feuchtigkeit leichter ansammeln", sagt Buis.
Gut isolierendes Glas bleibt auf der Innenseite länger warm, wodurch sich Feuchtigkeit eher an anderen kalten Stellen in der Wohnung absetzen kann. Denken Sie dabei an Außenecken, Anschlüsse rund um die Fenster oder Stellen hinter großen Möbeln an einer Außenwand.
Gerade im Winter ist das Lüften wichtig
Weniger zu lüften, um die Wärme im Haus zu halten, erscheint auf den ersten Blick logisch, kann jedoch dazu führen, dass Feuchtigkeit länger im Haus verbleibt. Kalte Außenluft fühlt sich oft feucht an und enthält trotzdem bei niedrigen Temperaturen relativ wenig Wasserdampf.
Laut Schmidt ist es jedoch nicht notwendig, Fenster ständig offenzulassen. "Aus bauphysikalischer Sicht besteht die Lösung nicht darin, weniger, sondern effizient zu lüften. Kurze Phasen intensiven Lüftens sind im Allgemeinen viel effektiver und energiesparender, als Fenster über einen längeren Zeitraum einen Spalt zu öffnen."
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Jay Buis
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