Anzeige
❌
Mehr »
Donnerstag, 29.10.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
US-Bann naht: Pentagon sperrt China-Metalle - dieser Nickel-Explorer reagiert
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
297 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA I

Das Cloud-Geschäft von Microsoft verzeichnete im jüngsten Quartal weiterhin ein beschleunigtes Wachstum. Dies trug zu einem höheren Gewinn bei und dämpfte die Sorgen über potenzielle Renditen aus dem Ausbau der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI). Das Wachstum von 48 Prozent im Cloud-Geschäft Azure trieb den Gesamtumsatz von Microsoft im ersten Geschäftsquartal um 19 Prozent auf 92,28 Milliarden US-Dollar an. Das Ergebnis übertraf die Erwartungen der Wall Street von 90,62 Milliarden Dollar Umsatz, wie aus einer Umfrage von Factset unter Analysten hervorgeht. Das neue Segment Agent und Infra, das unter anderem Umsätze aus Azure- und Microsoft-365-Produkten enthält, steuerte 76,8 Milliarden Dollar Umsatz zum Gesamtergebnis bei. Microsoft hatte seine Berichtssegmente im September neu strukturiert. Microsoft verbuchte einen Gewinn von 36,63 Milliarden Dollar oder 4,92 Dollar je Aktie, nach 27,75 Milliarden Dollar oder 3,72 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Auf bereinigter Basis lag der Gewinn bei 4,89 Dollar je Aktie und damit über den von Analysten erwarteten 4,71 Dollar. Die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um 4,2 Prozent zu.

TAGESTHEMA II

Die Ergebnisse der Google-Muttergesellschaft Alphabet für das dritte Quartal haben die Erwartungen der Wall Street verfehlt. Der Konzern meldet einen Umsatzanstieg um 25 Prozent auf 127,58 Milliarden US-Dollar, während von Factset befragte Analysten 127,96 Milliarden US-Dollar erwartet hatten. Das Segment Google Services, das das Kerngeschäft der Suche umfasst, verzeichnete einen Umsatz von 96,3 Milliarden US-Dollar, während Analysten mit 98,52 Milliarden US-Dollar gerechnet hatten. Für die Aktie ging es nachbörslich um 9,7 Prozent nach unten.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

11:30 US/Merck & Co Inc, Ergebnis 3Q

12:00 US/Mastercard Inc, Ergebnis 3Q

12:30 US/Caterpillar Inc, Ergebnis 3Q

21:00 US/Intel Corp, Ergebnis 3Q

21:00 US/Starbucks Corp, Ergebnis 4Q

21:05 US/Amazon.com Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
  13:30 BIP (1. Veröffentlichung) 3Q 
     annualisiert 
     PROGNOSE:  +3,1% gg Vq 
     2. Quartal: +2,2% gg Vq 
     BIP-Deflator 
     PROGNOSE:  +3,3% gg Vq 
     2. Quartal: +6,1% gg Vq 
 
  13:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
     PROGNOSE: 200.000 
     zuvor:  194.000 
 
  13:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen September 
     Ausgaben / Einkommen 
     PROGNOSE: +0,6% gg Vm/+0,3% gg Vm 
     zuvor: +0,9% gg Vm/+0,2% gg Vm 
     PCE-Preisindex / Gesamtrate 
     PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+3,7% gg Vj 
     zuvor:  +0,3% gg Vm/+3,4% gg Vj 
     PCE-Preisindex / Kernrate 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,1% gg Vj 
     zuvor:  +0,2% gg Vm/+3,0% gg Vj 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.758,25  -0,3 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.637,50  -1,1 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.891,80  +0,5 
Topix-500 (Tokio)      4.003,28  +0,3 
Kospi (Seoul)        5.937,66  -1,2 
Shanghai-Composite      3.659,88  -0,6 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 23.060,70  -0,2 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Enttäuschende Geschäftszahlen der Google-Mutter Alphabet und Verluste bei Samsung Electronics belasten den Technologiesektor. Dagegen hat die US-Notenbank wie erwartet das Zinsniveau unverändert gelassen. In seinem Statement äußerte sich der Offenmarktausschuss FOMC jedoch nicht zu den Zinserwartungen an der Wall Street. An der technologielastigen Börse in Seoul fällt der Kospi um 1,2 Prozent. Hier belasten die Verluste bei Samsung Electronics (-4,1%), obwohl das Unternehmen Rekordgewinne für das dritte Quartal vermeldet hat. Teilnehmer verweisen aber auf die Verfehlung der Gewinnerwartungen im Halbleiterbereich und die Unsicherheit über zusätzliche Ausschüttungen an die Aktionäre. Erst im Januar will der Konzern darüber entscheiden. Das Mobilfunkgeschäft verzeichnete zudem einen operativen Verlust, da höhere Speicherkosten die Rentabilität drückten. Dagegen hatte SK Hynix am Vortag einen über den Erwartungen liegenden Gewinn ausgewiesen und einen Plan zur Ausschüttung von 100 Billionen Won (etwa 67 Milliarden Dollar) an die Aktionäre in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen angekündigt. Nach der Vortagesrally um knapp 11 Prozent geht es für SK Hynix um weitere 2,2 Prozent nach oben. An der Börse in Tokio geht es für den Nikkei-225 dagegen um 1,0 Prozent aufwärts, der breiter gefasste Topix verbessert sich um 0,3 Prozent. Hier legen vor allem Werte aus dem KI-Sektor zu. Im Fokus steht auch die Zinsentscheidung der Bank of Japan (BoJ) am Freitag. Es wird dabei allgemein erwartet, dass die BoJ ihren Leitzins nach einer Anhebung im vergangenen Monat beibehalten wird. Teilnehmer werden aber auf Aussagen zum weiteren Zinspfad achten, heißt es. An den chinesischen Börsen zeigt sich keine einheitliche Tendenz.

WALL STREET

INDEX        Schluss +/- % 
Dow-Jones     52.475,10  +0,2 
S&P-500      7.743,98  +0,3 
Nasdaq Composite 26.549,85  +0,3 
 
           Mittwoch  Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,28 Mrd  1,29 Mrd 
Gewinner       1.227   1.573 
Verlierer      1.484   1.127 
Unverändert       73     72 
 

Gut behauptet - Nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank und vor wichtigen Quartalszahlen aus dem Technologiesektor hat sich die Wall Street mit moderaten Aufschlägen gezeigt. Die Fed hatte wie erwartet das Leitzinsniveau bestätigt. Im Technologiesektor standen nach der Schlussglocke die Quartalszahlen der Google-Mutter Alphabet und von Microsoft im Fokus. Gestützt wurde das Sentiment von starken Zahlen von SK Hynix. Bei den Chipwerten kletterten Intel, die am Donnerstag ihre Zahlen vorlegen werden, um 1,9 Prozent. Das Medizintechnikunternehmen GE HealthCare Technologies (+6,6%) hatte die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Auch GE Vernova hat den Ausblick für das Gesamtjahr nach oben genommen. GE Vernova übernimmt jedoch die deutsche Trench Group 9 Milliarden US-Dollar. GE Vernova büßten 1,9 Prozent ein. Die Aktien der Burger-Kette Wendy's stiegen um 15,2 Prozent. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" hat der Hedgefonds Trian Fund Management ein Übernahmeangebot für rund 1,4 Milliarden US-Dollar vorlegt.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite +/- 
2 Jahre     4,73 -0,004 
10 Jahre     5,04 +0,05 
30 Jahre     5,36 +0,06 
 

Die Renditen am langen Ende des Marktes zogen an, die Rendite der geldpolitisch sensiblen zweijährigen sank dagegen. Die zweijährige Rendite zeigte sich zunächst stabil, bevor sie während der Pressekonferenz von Fed-Chairman Kevin Warsh kräftig fiel. Denn Warsh vermiet es, eine Zinserhöhung im Dezember anzudeuten.

DEVISENMARKT

DEVISEN   zuletzt +/- %    0:00  Mi, 8:50 Uhr % YTD 
EUR/USD    1,1138  -0,1   1,1152     1,1118  -5,2 
EUR/JPY    175,80  -0,1   176,02     175,56  -4,5 
EUR/GBP    0,8365  -0,0   0,8367     0,8367  -4,0 
USD/JPY    157,82  0,0   157,82     157,90  +0,8 
USD/KRW   1.336,38  -0,4  1.341,69    1.337,75  -7,2 
USD/CNY    6,6607  -0,1   6,6660     6,6670  -4,8 
USD/CNH    6,6573  -0,1   6,6614     6,6655  -4,6 
USD/HKD    7,8463  0,0   7,8455     7,8445  +0,8 
AUD/USD    0,7042  -0,2   0,7053     0,7030  +5,6 
NZD/USD    0,5617  -0,1   0,5624     0,5611  -2,4 
BTC/USD  79.890,11  -1,7 81.273,58    80.906,63  -8,9 
 

Der Dollar-Index behauptete seine jüngsten Gewinne weitgehend, verlor nach der Fed-Entscheidung 0,1 Prozent. Der Euro legte um 0,3 Prozent auf 1,1154 Dollar zu. Die Märkte rechneten mit einer Straffung im Dezember, auch wenn sich Warsh nicht in die Karten schauen ließ.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle   zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    4.030,98  -0,9   -36,06    4.067,04 
Silber     52,73  -2,3   -1,24      53,98 
Platin   1.512,57  -1,7   -25,55    1.538,12 
 

Der Goldpreis gab einen Teil seiner Vortagesgewinne wieder ab, notierte aber weiterhin über der Marke von 4.000 Dollar je Feinunze. Das Edelmetall reduzierte sich zum Settlement vor der Fed-Entscheidung um 0,6 Prozent auf 4.036 Dollar. Im Anschluss passierte dann aber nicht mehr viel. Der Schritt sei erwartet worden, hieß es.

ÖL

ROHÖL    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex   101,42  -1,3   -1,36     102,78 
Brent/ICE   114,27  -0,9   -1,05     115,32 
 

Die Ölpreise legten zu. Die USA sollen mehrere arabische Golfstaaten aufgefordert haben, sich nach den US-Zwischenwahlen Anfang November auf einen kurzen, intensiven Militäreinsatz einzustellen. Außerdem hatten die jemenitischen Huthi-Milizen bekannt gegeben haben, dass sie die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens angegriffen hätten. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent stieg um 1,3 Prozent auf 115,32 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

HYUNDAI MOTOR

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 29, 2026 02:49 ET (06:49 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.