Berlin (ots) -
Im Mittelpunkt der von Forschern von Malwarebytes entdeckten Phishing-Masche steht Calendly. Dr. Martin Krämer, CISO Advisor bei KnowBe4 erklärt: "den Betrügern geht es um Zugriff auf Google- sowie Facebook-Konten. Phishingseiten geben sich dabei als Buchungsseite für Vorstellungsgespräche bei Meta aus, auf der sich die Opfer für ein vermeintliches Interview mit einem Recruiter eintragen sollen. Anschließend werden sie aufgefordert, Namen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer anzugeben. Sie werden dann auf eine gefälschte Facebook- oder Google-Anmeldeseite weitergeleitet. Diese ist von einem authentischen Pop-Up-Fenster kaum zu unterscheiden und darauf ausgelegt, Zugangsdaten zu stehlen und Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung abzufangen."
Während das Opfer sich auf der gefälschten Seite befindet, versuchen die Angreifer im Hintergrund, sich mit den übermittelten, gestohlenen Daten auf der echten Facebook- oder Google-Seite anzumelden. Wenn Facebook dann beispielsweise einen Code anfordert, fragt die gefälschte Seite den Besucher nach demselben Code, und die Angreifer können diesen nutzen, bevor er abläuft. Derselbe Ansatz kommt auch bei Google zum Einsatz. Wenn Google eine Anmeldeaufforderung an das Smartphone des Besuchers sendet, kann die gefälschte Seite ihn auffordern, diese zu bestätigen, wodurch der Angreifer Zugriff auf das Konto erhält.
Zuletzt teilt die Phishingseite mit, dass eine Kalendereinladung versendet wurde und innerhalb von 90 Minuten eine Rückmeldung erfolgt. Bevor man misstrauisch wird, könnten sich die Angreifer bereits Zugang zu den eigenen Konten verschafft haben.
Pressekontakt:
Kafka Kommunikation GmbH & Co. KG
Auf der Eierwiese 1
82031 Grünwald
KnowBe4@kafka-kommunikation.de
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Original-Content von: KnowBe4, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/130506/6379927
Im Mittelpunkt der von Forschern von Malwarebytes entdeckten Phishing-Masche steht Calendly. Dr. Martin Krämer, CISO Advisor bei KnowBe4 erklärt: "den Betrügern geht es um Zugriff auf Google- sowie Facebook-Konten. Phishingseiten geben sich dabei als Buchungsseite für Vorstellungsgespräche bei Meta aus, auf der sich die Opfer für ein vermeintliches Interview mit einem Recruiter eintragen sollen. Anschließend werden sie aufgefordert, Namen, E-Mail-Adresse und Telefonnummer anzugeben. Sie werden dann auf eine gefälschte Facebook- oder Google-Anmeldeseite weitergeleitet. Diese ist von einem authentischen Pop-Up-Fenster kaum zu unterscheiden und darauf ausgelegt, Zugangsdaten zu stehlen und Codes für die Zwei-Faktor-Authentifizierung abzufangen."
Während das Opfer sich auf der gefälschten Seite befindet, versuchen die Angreifer im Hintergrund, sich mit den übermittelten, gestohlenen Daten auf der echten Facebook- oder Google-Seite anzumelden. Wenn Facebook dann beispielsweise einen Code anfordert, fragt die gefälschte Seite den Besucher nach demselben Code, und die Angreifer können diesen nutzen, bevor er abläuft. Derselbe Ansatz kommt auch bei Google zum Einsatz. Wenn Google eine Anmeldeaufforderung an das Smartphone des Besuchers sendet, kann die gefälschte Seite ihn auffordern, diese zu bestätigen, wodurch der Angreifer Zugriff auf das Konto erhält.
Zuletzt teilt die Phishingseite mit, dass eine Kalendereinladung versendet wurde und innerhalb von 90 Minuten eine Rückmeldung erfolgt. Bevor man misstrauisch wird, könnten sich die Angreifer bereits Zugang zu den eigenen Konten verschafft haben.
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