Berlin (ots) -
Giftige PFAS-Chemikalien in Shein-Produkten: Deutsche Umwelthilfe klagt gegen Onlinehändler
Tausende neue Artikel täglich zu Billigst-Preisen: Shein ist der Inbegriff von Ultra-Fast-Fashion. Doch das Geschäftsmodell ist teuer erkauft, auf Kosten von Gesundheit und Umwelt. Im Juni hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stichprobenartig 18 Kleidungsstücke und Schuhe des Onlinehändlers im Labor untersuchen lassen - mit alarmierenden Ergebnissen. Knapp 40 Prozent der untersuchten Artikel verstießen gegen geltende EU-Chemikalienvorschriften und hätten demnach gar nicht verkauft werden dürfen. Drei Viertel der auf PFAS-Ewigkeitschemikalien geprüften Textilien lagen über den EU-Grenzwerten, eine Kapuzenjacke für Jugendliche sogar mehr als 12.000-fach. Diese Ewigkeitschemikalien werden mit Krebs, Schäden am Immunsystem und Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Shein weigert sich dennoch, sich verbindlich und strafbewehrt zu verpflichten, solche belasteten Produkte künftig nicht mehr zu verkaufen. Deshalb klagt die DUH nun gegen den Onlinehändler.
In einer digitalen Pressekonferenz erläutern wir Ihnen unser Vorgehen im Detail. Außerdem zeigen wir mit einer Fachärztin die möglichen gesundheitlichen Folgen sowie politische Lösungsansätze auf, die Bundesumweltminister Carsten Schneider unverzüglich im neuen Textilgesetz gegen gefährliche Fast-Fashion-Mode umsetzen sollte.
Wir bitten um Anmeldung über den DUH-Newsroom. Für Vorab-Interviews und Rückfragen wenden Sie sich ebenfalls gerne an presse@duh.de.
Datum:
Mittwoch, 4. November 2026 um 10 Uhr
Einwahldaten:
https://l.duh.de/pk261104
Teilnehmende:
- Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH
- Dr. Karoline Borwieck, Rechtsanwältin Kanzlei Geulen & Klinger
- Dr. Viola Wohlgemuth, Senior-Expertin Textil und Kreislaufwirtschaft DUH
- Dr. med. Christina Hecker, Ärztin für Dermatologie und Allergologie, AG Dermatologie der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e.V.)
Pressekontakt:
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de
Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/22521/6380161
Giftige PFAS-Chemikalien in Shein-Produkten: Deutsche Umwelthilfe klagt gegen Onlinehändler
Tausende neue Artikel täglich zu Billigst-Preisen: Shein ist der Inbegriff von Ultra-Fast-Fashion. Doch das Geschäftsmodell ist teuer erkauft, auf Kosten von Gesundheit und Umwelt. Im Juni hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stichprobenartig 18 Kleidungsstücke und Schuhe des Onlinehändlers im Labor untersuchen lassen - mit alarmierenden Ergebnissen. Knapp 40 Prozent der untersuchten Artikel verstießen gegen geltende EU-Chemikalienvorschriften und hätten demnach gar nicht verkauft werden dürfen. Drei Viertel der auf PFAS-Ewigkeitschemikalien geprüften Textilien lagen über den EU-Grenzwerten, eine Kapuzenjacke für Jugendliche sogar mehr als 12.000-fach. Diese Ewigkeitschemikalien werden mit Krebs, Schäden am Immunsystem und Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Shein weigert sich dennoch, sich verbindlich und strafbewehrt zu verpflichten, solche belasteten Produkte künftig nicht mehr zu verkaufen. Deshalb klagt die DUH nun gegen den Onlinehändler.
In einer digitalen Pressekonferenz erläutern wir Ihnen unser Vorgehen im Detail. Außerdem zeigen wir mit einer Fachärztin die möglichen gesundheitlichen Folgen sowie politische Lösungsansätze auf, die Bundesumweltminister Carsten Schneider unverzüglich im neuen Textilgesetz gegen gefährliche Fast-Fashion-Mode umsetzen sollte.
Wir bitten um Anmeldung über den DUH-Newsroom. Für Vorab-Interviews und Rückfragen wenden Sie sich ebenfalls gerne an presse@duh.de.
Datum:
Mittwoch, 4. November 2026 um 10 Uhr
Einwahldaten:
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Teilnehmende:
- Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin DUH
- Dr. Karoline Borwieck, Rechtsanwältin Kanzlei Geulen & Klinger
- Dr. Viola Wohlgemuth, Senior-Expertin Textil und Kreislaufwirtschaft DUH
- Dr. med. Christina Hecker, Ärztin für Dermatologie und Allergologie, AG Dermatologie der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG e.V.)
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