Duisburg (ots) -
Eine unerwartete Aussage im Mitarbeitergespräch reicht oft aus, um selbst erfahrene Führungskräfte aus dem Konzept zu bringen. Die passende Antwort fällt ihnen häufig erst Stunden später ein. Doch das muss nicht so bleiben: Wie Führungskräfte lernen können, in solchen Momenten souveräner und schlagfertiger zu reagieren, erfahren Sie hier.
Viele Führungskräfte kennen das Problem aus kritischen Mitarbeitergesprächen: Ein unerwarteter Einwand oder eine provokante Bemerkung fällt und statt einer klaren Reaktion beginnt im Kopf die Suche nach der richtigen Antwort. Besonders harmoniebedürftige Führungskräfte geraten dabei schnell ins Grübeln. Sie überlegen nicht nur, was sie sagen möchten, sondern gleichzeitig, wie ihre Reaktion beim Gegenüber ankommen könnte. Das erhöht den Druck und erschwert es, die eigene Position im entscheidenden Moment klar zu vertreten. "Viele Führungskräfte ärgern sich im Nachhinein weniger über das Gespräch selbst als darüber, dass sie in dem entscheidenden Moment nicht so klar reagiert haben, wie sie es eigentlich wollten", erklärt Helge Schräder.
"Zu mehr Schlagfertigkeit kommt man nicht durch ein paar clevere Konter, sondern vor allem durch Vorbereitung und Klarheit darüber, wofür man als Führungskraft steht", so Helge Schräder weiter. Mit dem HS Führungscoaching begleitet er angestellte Führungskräfte und Unternehmer mit Teams, die klarer auftreten, sich besser durchsetzen und dabei ihren eigenen Führungsstil entwickeln möchten, ohne sich zu verstellen. Dafür verbindet er mehr als zehn Jahre eigene Führungserfahrung mit einer systemischen Coaching-Ausbildung und hat bereits mehr als 100 Führungskräfte begleitet. Der Wunsch nach mehr Schlagfertigkeit begegnet ihm in seiner Arbeit regelmäßig. Dabei zeigt sich, dass hinter der Suche nach der richtigen Antwort häufig eine grundsätzlichere Frage steckt: Wie gelingt es, auch unter Druck in der eigenen Führungsrolle sicher zu bleiben?
Schlagfertigkeit beginnt nicht beim cleversten Konter
Wer sich mehr Schlagfertigkeit wünscht, denkt häufig zuerst an die eine Antwort, die im richtigen Moment sitzt. Gerade im Führungsalltag kann dieser Anspruch jedoch zusätzlichen Druck erzeugen. Während die Führungskraft noch nach einer möglichst treffenden Formulierung sucht, läuft das Gespräch schließlich weiter. Gleichzeitig muss sie einschätzen, was hinter dem Einwand steckt, welche Reaktion angemessen ist und wie sie das Gespräch weiterführen möchte. Wer Schlagfertigkeit mit dem perfekten Konter gleichsetzt, macht eine ohnehin anspruchsvolle Situation damit unnötig kompliziert.
"Wenn mich eine Aussage überrascht, muss ich nicht innerhalb von Sekunden die brillanteste Antwort finden. Ich muss zunächst dafür sorgen, dass ich im Gespräch handlungsfähig bleibe", erklärt Helge Schräder. Das kann auch bedeuten, eine Aussage zunächst einzuordnen, nachzufragen oder die eigene Position ruhig deutlich zu machen.
Warum Führungskräfte nicht jede Antwort spontan finden müssen
Diese Sicherheit muss nicht erst im entscheidenden Moment entstehen. Denn was im Mitarbeitergespräch zunächst überraschend wirkt, ist Führungskräften häufig schon in ähnlicher Form begegnet. Bestimmte Einwände, kritische Rückfragen oder provokante Bemerkungen kehren im Arbeitsalltag immer wieder. Wer solche Situationen im Vorfeld durchdenkt, muss im Gespräch deshalb nicht bei null anfangen. Helge Schräder beschreibt das bildlich als das Füllen von "Schubladen": Für typische Situationen stehen bereits mögliche Reaktionen bereit.
Wie einfach das aussehen kann, zeigt ein Beispiel des Experten. Auf die Bemerkung "Das ist eine gute Frage" antwortet er beispielsweise: "Die guten Fragen sind meistens die interessanten." Dabei geht es nicht darum, diesen Satz zu übernehmen. Vielmehr können Führungskräfte beobachten, bei welchen Aussagen sie regelmäßig ins Stocken geraten, und sich schon vor dem nächsten Gespräch überlegen, wie sie darauf reagieren möchten. Mit der Zeit entsteht so ein Repertoire an Reaktionen, auf das sie in wiederkehrenden Situationen zurückgreifen können.
Warum Klarheit über die eigene Position im Gespräch entscheidend ist
Allerdings lässt sich nicht jede schwierige Gesprächssituation vorbereiten. Mitarbeiter können Einwände äußern, mit denen die Führungskraft nicht gerechnet hat, oder ein Gespräch kann plötzlich eine andere Richtung nehmen. In solchen Momenten kommt es darauf an, die eigenen Erwartungen und Grenzen zu kennen. Soll sich ein bestimmtes Verhalten ändern? Muss eine Entscheidung vermittelt werden? Was soll nach dem Gespräch verbindlich sein? "Wenn ich selbst erst im Gespräch herausfinden muss, wo ich eigentlich stehe, wird es schwer, meinem Gegenüber eine klare Richtung zu geben", erklärt Helge Schräder.
Gerade harmoniebedürftige Führungskräfte geraten dabei schnell in einen zusätzlichen Konflikt. Selbst wenn sie wissen, was sie sagen wollen, beschäftigt sie die Frage, wie ihre Worte beim Gegenüber ankommen. Aus Sorge, zu hart oder unfreundlich zu wirken, formulieren sie vorsichtiger als beabsichtigt, machen Ausnahmen oder sprechen einen kritischen Punkt gar nicht erst an. Der Wunsch nach einem guten Miteinander kann so ausgerechnet in den Momenten bremsen, in denen Führung gefragt ist.
Deutlichkeit muss jedoch nicht mit Härte einhergehen. Erwartungen lassen sich verbindlich formulieren, Grenzen setzen und Entscheidungen vertreten, ohne den Mitarbeiter anzugreifen. Für Führungskräfte bedeutet das, nicht zwischen Wertschätzung und Durchsetzungsfähigkeit wählen zu müssen. Beides kann Teil desselben Gesprächs sein.
Mit dem HS Führungscoaching zu mehr Sicherheit in schwierigen Gesprächen
Dass Schlagfertigkeit trainierbar ist, eröffnet Führungskräften die Möglichkeit, gezielt an Situationen zu arbeiten, in denen sie bislang ins Stocken geraten. Im HS Führungscoaching greift Helge Schräder dafür konkrete Erfahrungen aus dem Führungsalltag auf und unterstützt seine Klienten dabei, mit schwierigen Gesprächsmomenten sicherer umzugehen. Dabei steht nicht die möglichst schlagfertige Außenwirkung im Vordergrund, sondern ein Führungsstil, mit dem sie klar auftreten und sich durchsetzen können, ohne sich dafür zu verstellen.
So kann aus dem anfänglichen Ärger über die zu spät eingefallene Antwort mit der Zeit mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Gesprächen entstehen. "Am Ende geht es darum, auch in einem schwierigen Moment die Führungskraft zu bleiben, die man sein möchte", fasst Helge Schräder zusammen.
Sie möchten als Führungskraft klarer auftreten, Grenzen souveräner setzen und sich besser durchsetzen, ohne menschlich hart zu werden? Dann melden Sie sich jetzt bei Helge Schräder (http://helge-schraeder.de) und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch!
Pressekontakt:
Helge A. Schräder
HS Coaching
E-Mail: hallo@sozial-fuehren.de
Website: http://helge-schraeder.de
Original-Content von: Helge Schräder, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183014/6380486
Eine unerwartete Aussage im Mitarbeitergespräch reicht oft aus, um selbst erfahrene Führungskräfte aus dem Konzept zu bringen. Die passende Antwort fällt ihnen häufig erst Stunden später ein. Doch das muss nicht so bleiben: Wie Führungskräfte lernen können, in solchen Momenten souveräner und schlagfertiger zu reagieren, erfahren Sie hier.
Viele Führungskräfte kennen das Problem aus kritischen Mitarbeitergesprächen: Ein unerwarteter Einwand oder eine provokante Bemerkung fällt und statt einer klaren Reaktion beginnt im Kopf die Suche nach der richtigen Antwort. Besonders harmoniebedürftige Führungskräfte geraten dabei schnell ins Grübeln. Sie überlegen nicht nur, was sie sagen möchten, sondern gleichzeitig, wie ihre Reaktion beim Gegenüber ankommen könnte. Das erhöht den Druck und erschwert es, die eigene Position im entscheidenden Moment klar zu vertreten. "Viele Führungskräfte ärgern sich im Nachhinein weniger über das Gespräch selbst als darüber, dass sie in dem entscheidenden Moment nicht so klar reagiert haben, wie sie es eigentlich wollten", erklärt Helge Schräder.
"Zu mehr Schlagfertigkeit kommt man nicht durch ein paar clevere Konter, sondern vor allem durch Vorbereitung und Klarheit darüber, wofür man als Führungskraft steht", so Helge Schräder weiter. Mit dem HS Führungscoaching begleitet er angestellte Führungskräfte und Unternehmer mit Teams, die klarer auftreten, sich besser durchsetzen und dabei ihren eigenen Führungsstil entwickeln möchten, ohne sich zu verstellen. Dafür verbindet er mehr als zehn Jahre eigene Führungserfahrung mit einer systemischen Coaching-Ausbildung und hat bereits mehr als 100 Führungskräfte begleitet. Der Wunsch nach mehr Schlagfertigkeit begegnet ihm in seiner Arbeit regelmäßig. Dabei zeigt sich, dass hinter der Suche nach der richtigen Antwort häufig eine grundsätzlichere Frage steckt: Wie gelingt es, auch unter Druck in der eigenen Führungsrolle sicher zu bleiben?
Schlagfertigkeit beginnt nicht beim cleversten Konter
Wer sich mehr Schlagfertigkeit wünscht, denkt häufig zuerst an die eine Antwort, die im richtigen Moment sitzt. Gerade im Führungsalltag kann dieser Anspruch jedoch zusätzlichen Druck erzeugen. Während die Führungskraft noch nach einer möglichst treffenden Formulierung sucht, läuft das Gespräch schließlich weiter. Gleichzeitig muss sie einschätzen, was hinter dem Einwand steckt, welche Reaktion angemessen ist und wie sie das Gespräch weiterführen möchte. Wer Schlagfertigkeit mit dem perfekten Konter gleichsetzt, macht eine ohnehin anspruchsvolle Situation damit unnötig kompliziert.
"Wenn mich eine Aussage überrascht, muss ich nicht innerhalb von Sekunden die brillanteste Antwort finden. Ich muss zunächst dafür sorgen, dass ich im Gespräch handlungsfähig bleibe", erklärt Helge Schräder. Das kann auch bedeuten, eine Aussage zunächst einzuordnen, nachzufragen oder die eigene Position ruhig deutlich zu machen.
Warum Führungskräfte nicht jede Antwort spontan finden müssen
Diese Sicherheit muss nicht erst im entscheidenden Moment entstehen. Denn was im Mitarbeitergespräch zunächst überraschend wirkt, ist Führungskräften häufig schon in ähnlicher Form begegnet. Bestimmte Einwände, kritische Rückfragen oder provokante Bemerkungen kehren im Arbeitsalltag immer wieder. Wer solche Situationen im Vorfeld durchdenkt, muss im Gespräch deshalb nicht bei null anfangen. Helge Schräder beschreibt das bildlich als das Füllen von "Schubladen": Für typische Situationen stehen bereits mögliche Reaktionen bereit.
Wie einfach das aussehen kann, zeigt ein Beispiel des Experten. Auf die Bemerkung "Das ist eine gute Frage" antwortet er beispielsweise: "Die guten Fragen sind meistens die interessanten." Dabei geht es nicht darum, diesen Satz zu übernehmen. Vielmehr können Führungskräfte beobachten, bei welchen Aussagen sie regelmäßig ins Stocken geraten, und sich schon vor dem nächsten Gespräch überlegen, wie sie darauf reagieren möchten. Mit der Zeit entsteht so ein Repertoire an Reaktionen, auf das sie in wiederkehrenden Situationen zurückgreifen können.
Warum Klarheit über die eigene Position im Gespräch entscheidend ist
Allerdings lässt sich nicht jede schwierige Gesprächssituation vorbereiten. Mitarbeiter können Einwände äußern, mit denen die Führungskraft nicht gerechnet hat, oder ein Gespräch kann plötzlich eine andere Richtung nehmen. In solchen Momenten kommt es darauf an, die eigenen Erwartungen und Grenzen zu kennen. Soll sich ein bestimmtes Verhalten ändern? Muss eine Entscheidung vermittelt werden? Was soll nach dem Gespräch verbindlich sein? "Wenn ich selbst erst im Gespräch herausfinden muss, wo ich eigentlich stehe, wird es schwer, meinem Gegenüber eine klare Richtung zu geben", erklärt Helge Schräder.
Gerade harmoniebedürftige Führungskräfte geraten dabei schnell in einen zusätzlichen Konflikt. Selbst wenn sie wissen, was sie sagen wollen, beschäftigt sie die Frage, wie ihre Worte beim Gegenüber ankommen. Aus Sorge, zu hart oder unfreundlich zu wirken, formulieren sie vorsichtiger als beabsichtigt, machen Ausnahmen oder sprechen einen kritischen Punkt gar nicht erst an. Der Wunsch nach einem guten Miteinander kann so ausgerechnet in den Momenten bremsen, in denen Führung gefragt ist.
Deutlichkeit muss jedoch nicht mit Härte einhergehen. Erwartungen lassen sich verbindlich formulieren, Grenzen setzen und Entscheidungen vertreten, ohne den Mitarbeiter anzugreifen. Für Führungskräfte bedeutet das, nicht zwischen Wertschätzung und Durchsetzungsfähigkeit wählen zu müssen. Beides kann Teil desselben Gesprächs sein.
Mit dem HS Führungscoaching zu mehr Sicherheit in schwierigen Gesprächen
Dass Schlagfertigkeit trainierbar ist, eröffnet Führungskräften die Möglichkeit, gezielt an Situationen zu arbeiten, in denen sie bislang ins Stocken geraten. Im HS Führungscoaching greift Helge Schräder dafür konkrete Erfahrungen aus dem Führungsalltag auf und unterstützt seine Klienten dabei, mit schwierigen Gesprächsmomenten sicherer umzugehen. Dabei steht nicht die möglichst schlagfertige Außenwirkung im Vordergrund, sondern ein Führungsstil, mit dem sie klar auftreten und sich durchsetzen können, ohne sich dafür zu verstellen.
So kann aus dem anfänglichen Ärger über die zu spät eingefallene Antwort mit der Zeit mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Gesprächen entstehen. "Am Ende geht es darum, auch in einem schwierigen Moment die Führungskraft zu bleiben, die man sein möchte", fasst Helge Schräder zusammen.
Sie möchten als Führungskraft klarer auftreten, Grenzen souveräner setzen und sich besser durchsetzen, ohne menschlich hart zu werden? Dann melden Sie sich jetzt bei Helge Schräder (http://helge-schraeder.de) und vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch!
Pressekontakt:
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HS Coaching
E-Mail: hallo@sozial-fuehren.de
Website: http://helge-schraeder.de
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