DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
FEIERTAGSHINWEIS
FREITAG: In Stockholm findet am Vorabend von Allerheiligen nur eine verkürzte Börsensitzung statt.
TAGESTHEMA
Die Bayer-Tochter Monsanto hat im Milliardenrechtsstreit um die angeblich krebserregende Wirkung des Unkrautvernichters Glyphosat das nach eigener Darstellung erste Verfahren seit der richtungsweisenden Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA gewonnen. Ein Geschworenengericht in Missouri habe im Fall Aretino et al zugunsten von Monsanto entschieden, teilte der deutsche Pharma- und Agrarchemiekonzern mit, der den Glyphosat-Hersteller vor Jahren geschluckt hatte. Im Juni 2026 hatte der von Bayer angerufene Supreme Court in einem anderen Verfahren entschieden, dass Klagen wegen fehlender Warnhinweise zu möglichen Krebsrisiken nach dem Recht einzelner US-Bundesstaaten durch das Bundesrecht ausgeschlossen sind. Das Urteil im Fall Aretino zeige nun, dass die Klägerseite nach der Supreme-Court-Entscheidung keine Beweise für alternative Klagebegründungen vorlegen könne, erklärte Bayer.
AUSBLICK UNTERNEHMEN
PUMA (8:00)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 3. QUARTAL 3Q26 ggVj Zahl 3Q25 Umsatz 1.755 -6% 17 1.870 EBIT bereinigt 2,6 -90% 16 26 EBIT -10 -- 16 16 EBIT-Marge -0,6 -- 16 0,9 Ergebnis nach Steuern/Dritten -49 -- 16 -62 Ergebnis je Aktie -0,33 -- 16 -0,42
Weitere Termine:
07:00 DE/Fuchs SE, ausführliches Ergebnis 3Q (10:00 PK; 12:00 Analystenkonferenz)
07:00 DE/Gerresheimer AG, Ergebnis 3Q
07:00 FR/Capgemini SA, Ergebnis 3Q
07:00 FR/Credit Agricole SA, Ergebnis 3Q
07:30 AT/Erste Group Bank AG, Ergebnis 9 Monate
07:30 FR/Sanofi SA, Ergebnis 3Q
08:00 GB/Astrazeneca plc, Ergebnis 9 Monate
08:00 GB/BP plc, Ergebnis 3Q
08:00 GB/Natwest Group plc, Ergebnis 3Q
09:00 DE/Audi AG, Ergebnis 3Q
11:00 US/Chevron Corp, Ergebnis 3Q
11:45 US/Abbvie Inc, Ergebnis 3Q
12:00 IT/Intesa Sanpaolo SpA, Ergebnis 3Q
12:30 US/Exxon Mobil Corp, Ergebnis 3Q
17:30 DE/Hella GmbH & Co KGaA, Ergebnis 3Q (18:15 Telefonkonferenz)
AUSBLICK KONJUNKTUR
- FR
07:30 BIP (1. Veröffentlichung) 3Q
PROGNOSE: +0,1% gg Vq
2. Quartal: 0,0% gg Vq
07:30 Privater Verbrauch September
PROGNOSE: k.A.
zuvor: +0,5% gg Vm/+0,8% gg Vj
08:45 Verbraucherpreise (vorläufig) Oktober
PROGNOSE: +3,2% gg Vj
zuvor: +3,1% gg Vj
HVPI
PROGNOSE: +3,6% gg Vj
zuvor: +3,4% gg Vj
- DE
08:00 Import-/Exportpreise September
Importpreise
PROGNOSE: k.A.
zuvor: +1,0% gg Vm/+8,3% gg Vj
09:55 Arbeitsmarktdaten Oktober
Arbeitslosenzahl saisonbereinigt
PROGNOSE: +8.000 gg Vm
zuvor: +12.000 gg Vm
Arbeitslosenquote saisonbereinigt
PROGNOSE: 6,4%
zuvor: 6,4%
10:00 BIP (1. Veröffentlichung) Q3
kalender- und saisonbereinigt gg Vq
PROGNOSE: 0,0% gg Vj
2.Quartal: +0,3% gg Vq
kalenderbereinigt gg Vj
PROGNOSE: +1,1% gg Vj
2. Quartal: +1,0% gg Vj
14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Oktober
PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+3,0% gg Vj
zuvor: +0,6% gg Vm/+3,3% gg Vj
HVPI
PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+3,1% gg Vj
zuvor: +0,6% gg Vm/+3,3% gg Vj
- ES
09:00 BIP (1. Veröffentlichung) 3Q
PROGNOSE: +0,6% gg Vq/+2,7% gg Vj
2. Quartal: +0,7% gg Vq/+2,6% gg Vj
09:00 HVPI und Verbraucherpreise (vorläufig) Oktober
HVPI
PROGNOSE: +5,1% gg Vj
zuvor: +5,0% gg Vj
- IT
10:00 BIP (1. Veröffentlichung) 3Q
PROGNOSE: +0,1% gg Vq/+1,0% gg Vj
3. Quartal: +0,2% gg Vq/+1,0% gg Vj
11:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Oktober
PROGNOSE: +4,5% gg Vj
zuvor: +4,2% gg Vj
- EU
11:00 Arbeitsmarktdaten September
Eurozone Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 6,4%
zuvor: 6,4%
11:00 BIP (1. Veröffentlichung) 3Q
Eurozone
PROGNOSE: +0,2% gg Vq/+1,1% gg Vj
2. Quartal: +0,6% gg Vq/+1,2% gg Vj
- CA
13:30 Bruttoinlandsprodukt (BIP) monatlich August
PROGNOSE: +0,2% gg Vm
zuvor: 0,0% gg Vm
- US
13:30 Arbeitskostenindex 3Q
PROGNOSE: +0,8% gg Vq
2. Quartal: +0,9% gg Vq
14:45 Index Einkaufsmanager Chicago Oktober
PROGNOSE: 56,0
zuvor: 58,8
ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 26.095,00 -0,3 E-Mini-Future S&P-500 7.683,75 -0,9 E-Mini-Future Nasdaq-100 28.990,50 -1,9 Topix (Tokio) 3.955,97 -1,2 Hang-Seng (Hongk.) 23.387,70 +1,9 Shanghai-Comp. 3.640,52 -0,3 Vortag: INDEX Schluss +/- % DAX 26.039,68 +1,3 DAX-Future 26.211,00 +1,6 MDAX 30.798,65 +1,2 TecDAX 4.149,61 +0,8 SDAX 18.418,50 -0,0 Euro-Stoxx-50 6.207,07 +0,6 Stoxx-50 5.410,92 +0,8 XDAX 26.108,09 +0,3 Dow-Jones 52.342,56 -0,3 S&P-500 7.720,39 -0,3 Nasdaq Composite 26.184,72 -1,4
FINANZMÄRKTE
EUROPA
Ausblick: Nach den kräftigen Aufschlägen vom Vortag dürften die Börsen mit kleineren Verlusten in den Handel starten. Neben einer normalen Konsolidierung drücken auch negative Vorgaben, vor allem aus dem Technologiebereich. Die Intel-Aktie ist nach einem schwachen Ausblick nachbörslich um mehr als 20 Prozent eingebrochen, für das Amazon-Papier ging es nach Börsenschluss um 7 Prozent nach unten. Die Geschäftszahlen der Technologiegiganten lösen neue Sorgen über die Nachhaltigkeit des KI-Investitionsbooms aus. Der KI-arme DAX befindet sich hier relativ betrachtet im Vorteil. Akzente bei Einzelaktien könnten Unternehmenszahlen setzen. Daneben stehen Wachstumszahlen aus Deutschland und der Eurozone an.
Rückblick: Freundlich - Stützend wirkten leicht gesunkene Marktzinsen, nachdem sowohl die US-Notenbank als auch die Europäische Zentralbank ihre jeweiligen Leitzinsen unverändert belassen hatten. Händler verwiesen überdies auf die bislang überwiegend positiv verlaufene Bilanzsaison. Zudem gaben die Ölpreise nach. Etwas bremsend wirkten schwache Geschäftszahlen aus dem Bankensektor, der 0,2 Prozent abgab. Hier verloren BBVA nach Zahlenausweis 2,6 Prozent. Die beiden übrigen Verlierer in Europa waren Rohstoffwerte mit Abgaben von durchschnittlich 0,2 Prozent und der Lebensmittelsektor mit minus 0,8 Prozent.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Fester - Im DAX überzeugte besonders Adidas (+5,8%) mit den endgültigen Geschäftszahlen für das dritte Quartal. Zudem blickt der Sportartikelhersteller optimistisch in die Zukunft. Die Drittquartalszahlen von Volkswagen (+1,7%) fielen schwach aus. Positiv hob JP Morgan aber hervor, dass die Liquidität mit 33 Milliarden Euro unverändert stark sei und das Unternehmen im dritten Quartal einen leicht positiven bereinigten freien Cashflow erzielt habe. Deutsche Telekom (+1,9%) profitierten von überraschen starken Geschäftszahlen der US-Tochter T-Mobile. Henkel (+1%) hatte mit ihren Zahlen die Erwartungen klar übertroffen und den Ausblick angehoben. Als durchwachsen wurden derweil die Geschäftszahlen von MTU (+0,6%) bezeichnet. Ein pessimistischer Ausblick drückte Vonovia um 3 Prozent. Negative Vorgaben von Servicenow ließen SAP um 1,1 Prozent nachgeben. Mit Knorr-Bremse ging es nach schwachen Drittquartalszahlen um 6,8 Prozent abwärts. Salzgitter (+11,2%) überzeugte hingegen mit starken Zahlen. Redcare fielen trotz guter Zahlen um 6,3 Prozent. Diese entsprachen den Konsenserwartungen, wie Baader anmerkte. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen.
USA - AKTIEN
Leichter - Der enttäuschende Quartalsausweis der Google-Mutter Alphabet befeuerte die Furcht vor einer KI-Blase und belastete vor allem den Technologiesektor. Trotz eines kräftig gestiegenen Umsatzes im Cloud-Computing-Geschäft verfehlte der Konzernumsatz die Konsensschätzungen. Auch der deutlich negative Cashflow als Folge der massiven Investitionen in den Ausbau der KI-Kapazitäten stoße bei den Anleger auf Skepsis. Der Kurs brach um 12,6 Prozent ein. Der schlechten Stimmung konnten sich auch Microsoft (-0,2%) nicht entziehen, trotz starker Zahlen. Besser als erwartet hatte ferner die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile (-0,5%) abgeschnitten, im späten Handel senkten jedoch einige große Häuser die Kursziele. Auch die Zahlen des Pharmakonzerns Merck & Co (+3,8%) überraschten positiv. Eine ungebrochen starke Nachfrage nach den Diabetes- und Gewichtsreduktionsmedikamenten von Eli Lilly (+6,6%) verhalf dem Unternehmen zu einem Umsatz und Gewinn deutlich über den Markterwartungen. Auch der Ausblick übertraf den Analystenkonsens. Nach Vorlage "mäßiger" Geschäftszahlen und einem pessimistischen Ausblick stürzten Softwarenow um 27 Prozent ab. Caterpillar gaben 9,3 Prozent ab, nachdem der Umsatz hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- 2 Jahre 4,65 -0,08 10 Jahre 4,99 -0,06 30 Jahre 5,33 -0,03
Die Rendite zehnjähriger der US-Anleihen fiel um 6 Basispunkte auf 4,99 Prozent. Die US-Konjunkturdaten sähen nur auf den ersten Blick robust aus, so Chris Osmond von Fifth Third Wealth Advisors. Er sah in den Daten jedoch Hinweise auf eine sich abschwächende Nachfrage. Auch die Furcht vor einer KI-Blase habe Anleger auf Suche nach Sicherheit an den Anleihemarkt geführt, hieß es.
DEVISENMARKT
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Do, 17:25 Uhr EUR/USD 1,1182 +0,0 0,0004 1,1178 1,1164 EUR/JPY 176,28 -0,0 -0,0100 176,2900 176,1800 EUR/CHF 0,9197 -0,2 -0,0017 0,9214 0,9223 EUR/GBP 0,8352 -0,0 -0,0002 0,8354 0,8348 USD/JPY 157,63 -0,0 -0,0600 157,6900 157,8200 GBP/USD 1,3382 +0,1 0,0007 1,3375 1,3370 USD/CNY 6,6583 -0,0 -0,0027 6,6610 6,6610 USD/CNH 6,6541 -0,0 -0,0017 6,6558 6,6574 AUS/USD 0,7036 +0,1 0,0009 0,7027 0,7036 Bitcoin/USD 78.485,17 -0,5 -355,51 78.840,68 81.395,18
Der Dollar gab im Gefolge der gesunkenen Anleiherenditen etwas nach. Der Dollarindex sank um 0,1 Prozent - der Euro gewann 0,2 Prozent auf 1,1181 Dollar.
Der Dollar-Index schwächt sich am Morgen um weitere 0,2 Prozent ab. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen sinkt um weitere 7 Basispunkte auf 4,92 Prozent und zieht den Greenback nach unten.
ROHSTOFFE
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 3.998,49 -0,5 -21,93 4.020,42 Silber 51,31 -2,0 -1,07 52,39 Platin 1.452,56 -2,4 -35,19 1.487,75
Gold profitierte nicht von gefallenen Zinsen und dem niedrigeren Dollar. Anleger hätten sich vielmehr auf zu erwartende künftige Zinserhöhungen fokussiert, hieß es unter Hinweis darauf, dass die Entscheidung der US-Notenbank vom Mittwoch, den Leitzins unverändert zu belassen, nicht einstimmig erfolgte. Der Preis für die Feinunze Gold sank zum Settlement um 0,4 Prozent auf 4.017,70 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 103,48 +1,5 1,48 102 Brent/ICE 116,29 +1,2 1,41 114,88
Hoffnungen auf eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen mit dem Iran ließen die Ölpreise nachgeben. Der Preis für ein Barrel Brentöl fiel um 0,4 Prozent auf 114,88 Dollar. Beobachter merkten jedoch an, dass die USA ihre Militärschläge gegen den Iran nach den US-Zwischenwahlen wieder aufnehmen könnten. Erst ein "glaubwürdiges" Abkommen mit dem Iran könnte die geopolitische Prämie auf dem Brentpreis beseitigen, so Naeem Aslam von Zaye Capital Markets.
MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR
AUDI
Der umstrittene Auftritt des Audi-Chefs Gernot Döllner an der Seite von US-Präsident Donald Trump wird nun wohl Thema im Aufsichtsrat des Autobauers. Nach Spiegel-Informationen kommt das Gremium am frühen Freitagnachmittag in Ingolstadt zu einer Sondersitzung zusammen. Zuvor hatte die Augsburger Allgemeine berichtet. Döllners Auftritt mit Trump werde Thema der Sitzung sein, zitierte die Zeitung aus Unternehmenskreisen. (Spiegel)
Dem Aufsichtsrat von Volkswagen liegen für das geplante US-Werk von Audi nach Handelsblatt-Informationen bislang keine Vertragsgrundlagen oder beschlussfähige Papiere mit Details zu den Absprachen zwischen der Konzerntochter, dem Bundesstaat Georgia und der Trump-Regierung vor. Zur Debatte steht, dass Audi für die Investitionen in Höhe von 4,2 Milliarden Dollar Finanzhilfen des Bundesstaats und möglicherweise zusätzlich Zollerleichterungen erhält. Konzernkreisen zufolge gibt es allerdings bisher lediglich Absichtserklärungen. (Handelsblatt)
BMW/MERCEDES-BENZ
Die deutsche Autoindustrie steht nach Handelsblatt-Informationen womöglich bald vor Zollerleichterungen in den USA. Demnach könnten BMW und Mercedes von einem möglichen Zoll-Deal zwischen Volkswagen und der US-Regierung von Präsident Donald Trump profitieren. Das hat das Handelsblatt von Personen mit Kenntnis der Vorgänge erfahren. Im Rahmen von Audis Plan in ein neues Werk in den USA zu investieren, führt Volkswagen auch Verhandlungen über Zollerleichterungen mit der US-Regierung. Insidern zufolge könnte US-Präsident Trump zu einem nicht näher genannten Zeitpunkt nach den Zwischenwahlen, die am 3. November stattfinden, diese freigeben. Das habe US-Handelsminister Howard Lutnick dem Autobauer aus Wolfsburg in Aussicht gestellt. Sollte der Deal zustande kommen, könnten dann möglicherweise auch BMW und Mercedes von Zollerleichterungen profitieren, weil ein sogenanntes "Gleichbehandlungsprinzip" greifen könnte. (Handelsblatt)
COMMERZBANK/UNICREDIT
Die Commerzbank bereitet sich auf eine Sonder-HV im Januar oder Februar vor, schreibt der Platow Brief. Noch im Januar wolle Unicredit-Chef Andrea Orcel den Commerzbank-Aufsichtsrat austauschen. Ob die Sonder-HV stattfindet, sei aber noch offen. (Platow Brief)
SFC ENERGY
hat auf Basis vorläufiger Zahlen für die ersten neun Monate ihre Gewinnziele für das Gesamtjahr 2026 erneut angehoben, während das Umsatzziel unverändert bleibt. Der Brennstoffzellenhersteller rechnet beim bereinigten EBITDA nun mit 36,0 bis 38,0 Millionen Euro anstatt 31,5 bis 34,0 Millionen. Für das bereinigte EBIT wird eine Spanne von 25,5 bis 27,5 Millionen Euro erwartet anstatt 21,5 bis 25,5 Millionen Euro. Die Umsatzprognose belässt das SDAX-Unternehmen bei 166,0 bis 175,0 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT übertraf mit 25,7 Millionen Euro bereits nach neun Monaten den oberen Wert der bisherigen Jahresspanne.
VW
Nach den Worten von VW-Finanzvorstand Arno Antlitz belasten Zölle den VW-Konzern mit 4 bis 5 Milliarden Euro. "Darin enthalten sind nicht nur direkte Zollzahlungen, sondern auch entgangene Gewinne, weil wir bestimmte Autos nicht mehr wettbewerbsfähig anbieten können, etwa den Jetta aus Mexiko", sagte er im Gespräch mit der FAZ. "An direkten Zöllen haben wir in den ersten neun Monaten rund 2,2 Milliarden Euro gezahlt. Aufs Gesamtjahr hochgerechnet wären es rund 3 drei Milliarden, und rund ein Drittel der Belastung entfällt auf Audi." Seiner Meinung nach ist eine stärkere Produktion in Amerika notwendig, um Volkswagen weltweit robust aufzustellen, mit einer starken dritten Säule in den USA neben Europa und China. (FAZ)
JULIUS BÄR
will am 2. November das zuvor angekündigte neue Aktienrückkaufprogramm im Gesamtwert von bis zu 600 Millionen Franken starten. Dieses Programm soll, vorbehaltlich der vorherrschenden Marktbedingungen, innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden.
AMAZON
hat in seinem Bericht zum dritten Quartal einen höher als erwartet ausgefallenen Umsatz von Amazon Web Services ausgewiesen und damit eine anhaltende Dynamik in seinem Cloud-Computing-Geschäft gezeigt. Der Gesamtumsatz stieg um 12 Prozent auf 201,9 Milliarden Dollar und der Nettogewinn belief sich auf 20,7 Milliarden Dollar. Beide Werte lagen unter den Analystenschätzungen.
INTEL
hat im dritten Quartal einen geringeren Gewinn verbucht und einen enttäuschenden Ausblick auf das vierte Quartal gegeben, was die Aktien nachbörslich in den USA um 17 Prozent absacken ließ. Der Chiphersteller prognostizierte für das laufende vierte Quartal einen bereinigten Gewinn von 25 Cent je Aktie bei einem Umsatz zwischen 15 Milliarden und 16 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten für das vierte Quartal mit einem Gewinn von 45 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 17,29 Milliarden Dollar gerechnet. Das Unternehmen meldete für das dritte Quartal einen Gewinn von 3,32 Milliarden Dollar bzw. 60 Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum lag der Gewinn noch bei 4,06 Milliarden Dollar oder 90 Cent je Aktie. Ohne Berücksichtigung bestimmter Einmaleffekte lag der bereinigte Gewinn bei 52 Cent je Aktie. Analysten hatten mit 41 Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg um 21 Prozent auf 16,51 Milliarden Dollar, verfehlte jedoch die Erwartungen der Analysten von 16,56 Milliarden Dollar.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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October 30, 2026 02:32 ET (06:32 GMT)
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