WIESBADEN (ots) -
Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, September 2026
0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt)
+0,4 % zum Vormonat (nicht saisonbereinigt)
-0,5 % zum Vorjahresmonat
Im September 2026 waren nach Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung rund 45,60 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) blieb die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert (-4 000 Personen; 0,0 %). Von Januar bis August 2026 war sie gegenüber dem jeweiligen Vormonat durchschnittlich um 19 000 Personen gefallen.
Nicht saisonbereinigt stieg die Zahl der Erwerbstätigen im September 2026 gegenüber August 2026 mit Beginn der Herbstbelebung um 172 000 Personen (+0,4 %). Der saisonal übliche Anstieg der Erwerbstätigenzahl fiel damit in etwa so hoch aus wie im September-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 (+170 000 Personen).
Rückgang der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr hält an
Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen im September 2026 um 211 000 Personen (-0,5 %). Damit setzte sich der seit Januar 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich fort. In den Monaten Januar bis April 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei -0,4 %, von Mai bis August 2026 bei -0,5 % gelegen.
Erwerbstätigenzahl im 3. Quartal 2026 saisonbereinigt 0,1 % niedriger als im Vorquartal
Im Durchschnitt des 3. Quartals 2026 gab es nach vorläufigen Berechnungen rund 45,67 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept). Im Vergleich zum Vorquartal sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um 57 000 Personen (-0,1 %). Ausführliche Ergebnisse zum 3. Quartal 2026 erscheinen am 18. November 2026.
Bereinigte Erwerbslosenquote im September 2026 bei 4,1 %
Im September 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,79 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 6 000 Personen oder 0,3 % weniger als im September 2025. Die Erwerbslosenquote lag mit 4,1 % geringfügig über dem Vorjahreswert (September 2025: 4,0 %).
Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im September 2026 bei 1,77 Millionen Personen. Das waren 7 000 Personen oder 0,4 % mehr als im August 2026. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert zum Vormonat bei 4,1 %.
Methodische Hinweise:
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten: Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der saisonbereinigte Vergleich zum Vormonat beziehungsweise zum Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der Vorjahresvergleich dient dagegen einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen weitgehend unabhängig.
Saisonbereinigte Ergebnisse ermöglichen den Vergleich aufeinanderfolgender Monate, ohne dass regelmäßig wiederkehrende saisonale Einflüsse - etwa durch saisontypische Witterung - das Bild verzerren. Nicht saisonbereinigte Ergebnisse bilden dagegen die tatsächliche Entwicklung im jeweiligen Berichtsmonat ab.
Die monatlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit werden nach dem Inländerkonzept dargestellt. Gezählt werden dabei Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, unabhängig davon, ob sie im In- oder Ausland arbeiten.
Die in dieser Pressemitteilung dargestellten Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit und zur Erwerbslosigkeit stammen aus unterschiedlichen statistischen Quellen. Während die Erwerbstätigkeit auf Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung beruht, basiert die Erwerbslosigkeit auf der Arbeitskräfteerhebung, die in den Mikrozensus integriert ist. Unterschiede ergeben sich vor allem aus den jeweils eingesetzten Methoden und Verfahren sowie teilweise aus unterschiedlichen Definitionen und Abgrenzungen. Hintergrundinformationen hierzu bieten die Erläuterungen zur jeweiligen Statistik.
Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Danach gilt als erwerbstätig, wer in der Berichtsperiode mindestens eine Stunde gegen Entgelt gearbeitet hat oder selbstständig tätig war; als erwerbslos gilt, wer nicht erwerbstätig ist, aktiv Arbeit sucht und kurzfristig für eine Arbeitsaufnahme zur Verfügung steht. Die ausgewiesene Erwerbslosigkeit weicht daher von der registrierten Arbeitslosigkeit ab, die von der Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch ermittelt und veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebungen zugrunde gelegt.
Neuberechnung der vorläufigen monatlichen und vierteljährlichen Ergebnisse ab Januar 2026 bis August 2026
Neben der Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für den Berichtsmonat September 2026 wurden im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen auch die vorläufigen monatlichen und vierteljährlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit im Jahr 2026 neu berechnet. Hierbei wurden alle zum jetzigen Berechnungszeitpunkt zusätzlich verfügbaren erwerbsstatistischen Quellen einbezogen. Aus der Neuberechnung ergeben sich für die monatlichen Erwerbstätigenzahlen trotz absoluter Niveauanpassungen keine Änderungen der bisher veröffentlichten Vorjahresveränderungsraten.
Weitere Informationen:
Eine Tabelle mit Monatsergebnissen zur Zahl der Erwerbstätigen (Originalwerte und saisonbereinigte Werte) aus der Erwerbstätigenrechnung bietet die Themenseite "Erwerbstätigkeit" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Dort sind auch aus der Arbeitskräfteerhebung Tabellen mit Ergebnissen zur Erwerbslosigkeit einschließlich der Erwerbslosenquote verfügbar. Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Daten zu Erwerbstätigen aus der Erwerbstätigenrechnung sind in den Tabellen 13321-0001 (Monate), 13321-0002 (Quartale) und 81000-0011 (Jahre) verfügbar. Monatsdaten zu Erwerbstätigen und Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung sind in den Tabellen 13231-0001 (Überblick), 13231-0002 (Erwerbslose, Erwerbstätige und Erwerbspersonen) und 13231-0003 (Erwerbslosenquoten) zu finden.
Ergebnisse zum Arbeitsmarkt sind auch im "Dashboard Konjunktur" (www.dashboard-konjunktur.de/konjunktur/Arbeitsmarkt) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie.
Daten und Fakten rund um das Thema Fachkräfte bündelt das Statistische Bundesamt auf einer eigenen Sonderseite (www.destatis.de/fachkraefte). Das Datenangebot umfasst die Bereiche Demografie, Erwerbstätigkeit, Bildung und Zuwanderung. Es reicht von Vorausberechnungen der künftigen Zahl an Erwerbspersonen über Analysen zum Arbeitskräfteangebot bis hin zu Daten zu Arbeitsmigration und Ausbildungsmarkt. Das Angebot wird sukzessive erweitert.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
Weitere Auskünfte:
Erwerbstätigkeit
Telefon: +49 611 75 4502
Erwerbslosigkeit
Telefon: +49 611 75 4868
www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44
Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/32102/6380691
Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, September 2026
0,0 % zum Vormonat (saisonbereinigt)
+0,4 % zum Vormonat (nicht saisonbereinigt)
-0,5 % zum Vorjahresmonat
Im September 2026 waren nach Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung rund 45,60 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) blieb die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert (-4 000 Personen; 0,0 %). Von Januar bis August 2026 war sie gegenüber dem jeweiligen Vormonat durchschnittlich um 19 000 Personen gefallen.
Nicht saisonbereinigt stieg die Zahl der Erwerbstätigen im September 2026 gegenüber August 2026 mit Beginn der Herbstbelebung um 172 000 Personen (+0,4 %). Der saisonal übliche Anstieg der Erwerbstätigenzahl fiel damit in etwa so hoch aus wie im September-Durchschnitt der Jahre 2023 bis 2025 (+170 000 Personen).
Rückgang der Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vorjahr hält an
Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen im September 2026 um 211 000 Personen (-0,5 %). Damit setzte sich der seit Januar 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich fort. In den Monaten Januar bis April 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat jeweils bei -0,4 %, von Mai bis August 2026 bei -0,5 % gelegen.
Erwerbstätigenzahl im 3. Quartal 2026 saisonbereinigt 0,1 % niedriger als im Vorquartal
Im Durchschnitt des 3. Quartals 2026 gab es nach vorläufigen Berechnungen rund 45,67 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept). Im Vergleich zum Vorquartal sank die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt um 57 000 Personen (-0,1 %). Ausführliche Ergebnisse zum 3. Quartal 2026 erscheinen am 18. November 2026.
Bereinigte Erwerbslosenquote im September 2026 bei 4,1 %
Im September 2026 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,79 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 6 000 Personen oder 0,3 % weniger als im September 2025. Die Erwerbslosenquote lag mit 4,1 % geringfügig über dem Vorjahreswert (September 2025: 4,0 %).
Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im September 2026 bei 1,77 Millionen Personen. Das waren 7 000 Personen oder 0,4 % mehr als im August 2026. Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert zum Vormonat bei 4,1 %.
Methodische Hinweise:
In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten: Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der saisonbereinigte Vergleich zum Vormonat beziehungsweise zum Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der Vorjahresvergleich dient dagegen einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen weitgehend unabhängig.
Saisonbereinigte Ergebnisse ermöglichen den Vergleich aufeinanderfolgender Monate, ohne dass regelmäßig wiederkehrende saisonale Einflüsse - etwa durch saisontypische Witterung - das Bild verzerren. Nicht saisonbereinigte Ergebnisse bilden dagegen die tatsächliche Entwicklung im jeweiligen Berichtsmonat ab.
Die monatlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit werden nach dem Inländerkonzept dargestellt. Gezählt werden dabei Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland, unabhängig davon, ob sie im In- oder Ausland arbeiten.
Die in dieser Pressemitteilung dargestellten Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit und zur Erwerbslosigkeit stammen aus unterschiedlichen statistischen Quellen. Während die Erwerbstätigkeit auf Ergebnissen der Erwerbstätigenrechnung beruht, basiert die Erwerbslosigkeit auf der Arbeitskräfteerhebung, die in den Mikrozensus integriert ist. Unterschiede ergeben sich vor allem aus den jeweils eingesetzten Methoden und Verfahren sowie teilweise aus unterschiedlichen Definitionen und Abgrenzungen. Hintergrundinformationen hierzu bieten die Erläuterungen zur jeweiligen Statistik.
Erwerbstätige und Erwerbslose werden nach dem Erwerbsstatuskonzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) gezählt. Danach gilt als erwerbstätig, wer in der Berichtsperiode mindestens eine Stunde gegen Entgelt gearbeitet hat oder selbstständig tätig war; als erwerbslos gilt, wer nicht erwerbstätig ist, aktiv Arbeit sucht und kurzfristig für eine Arbeitsaufnahme zur Verfügung steht. Die ausgewiesene Erwerbslosigkeit weicht daher von der registrierten Arbeitslosigkeit ab, die von der Bundesagentur für Arbeit entsprechend dem Sozialgesetzbuch ermittelt und veröffentlicht wird. Für die Berechnung der Erwerbslosenquoten werden im Europäischen Statistischen System einheitlich die Ergebnisse der Arbeitskräfteerhebungen zugrunde gelegt.
Neuberechnung der vorläufigen monatlichen und vierteljährlichen Ergebnisse ab Januar 2026 bis August 2026
Neben der Erstberechnung der Erwerbstätigenzahl für den Berichtsmonat September 2026 wurden im Rahmen der turnusmäßigen Überarbeitung der Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen auch die vorläufigen monatlichen und vierteljährlichen Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit im Jahr 2026 neu berechnet. Hierbei wurden alle zum jetzigen Berechnungszeitpunkt zusätzlich verfügbaren erwerbsstatistischen Quellen einbezogen. Aus der Neuberechnung ergeben sich für die monatlichen Erwerbstätigenzahlen trotz absoluter Niveauanpassungen keine Änderungen der bisher veröffentlichten Vorjahresveränderungsraten.
Weitere Informationen:
Eine Tabelle mit Monatsergebnissen zur Zahl der Erwerbstätigen (Originalwerte und saisonbereinigte Werte) aus der Erwerbstätigenrechnung bietet die Themenseite "Erwerbstätigkeit" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Dort sind auch aus der Arbeitskräfteerhebung Tabellen mit Ergebnissen zur Erwerbslosigkeit einschließlich der Erwerbslosenquote verfügbar. Tief gegliederte Daten und lange Zeitreihen können in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden: Daten zu Erwerbstätigen aus der Erwerbstätigenrechnung sind in den Tabellen 13321-0001 (Monate), 13321-0002 (Quartale) und 81000-0011 (Jahre) verfügbar. Monatsdaten zu Erwerbstätigen und Erwerbslosen aus der Arbeitskräfteerhebung sind in den Tabellen 13231-0001 (Überblick), 13231-0002 (Erwerbslose, Erwerbstätige und Erwerbspersonen) und 13231-0003 (Erwerbslosenquoten) zu finden.
Ergebnisse zum Arbeitsmarkt sind auch im "Dashboard Konjunktur" (www.dashboard-konjunktur.de/konjunktur/Arbeitsmarkt) verfügbar. In diesem Datenportal bündelt das Statistische Bundesamt hochfrequente Indikatoren der amtlichen Statistik und weiterer Datenanbieter zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Arbeitsmarkt, Bauen und Energie.
Daten und Fakten rund um das Thema Fachkräfte bündelt das Statistische Bundesamt auf einer eigenen Sonderseite (www.destatis.de/fachkraefte). Das Datenangebot umfasst die Bereiche Demografie, Erwerbstätigkeit, Bildung und Zuwanderung. Es reicht von Vorausberechnungen der künftigen Zahl an Erwerbspersonen über Analysen zum Arbeitskräfteangebot bis hin zu Daten zu Arbeitsmigration und Ausbildungsmarkt. Das Angebot wird sukzessive erweitert.
Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.
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