Es bleibt tückisch. Besonders die Tech-Aktien reagieren extrem dünnhäutig auf verfehlte Erwartungen. Der Nasdaq verlor gestern 1,4 %, Alphabet brach um fast 13 % ein. Nach Börsenschluss ging es weiter abwärts.
Amazon verliert rund 10 %. Umsatz und Gewinn blieben leicht unter den Erwartungen. Trotz kräftigen Wachstums bei AWS belasten die enormen KI-Investitionen den freien Cashflow.
Noch heftiger trifft es Intel. Die Aktie verlor nachbörslich zeitweise 23 %. Für das Schlussquartal erwartet der Chipkonzern nur 15 bis 16 Milliarden Dollar Umsatz gegenüber 17,08 Milliarden Dollar Konsens.
Reddit verlor nachbörslich rund 18 %, Illumina 11 % und Medizintechnikkonzern Stryker 12 %. Stryker senkte seine Prognose.
Am Kryptomarkt erschüttert ein Milliardenangriff auf Binance das Vertrauen. Die Handelsplattform meldet betroffene Vermögenswerte von 6,3 Milliarden Dollar. Rund drei Milliarden wurden bereits eingefroren. Bitcoin geriet zwischenzeitlich deutlich unter Druck.
Der DAX präsentiert sich weiter mit relativer Stärke. In Deutschland bleibt der Übernahmepoker um Evonik spannend. Laut Financial Times will der Spezialchemiekonzern auch das verbesserte BASF-Angebot von 24 Euro je Aktie zurückweisen. Weitere Gespräche sind jedoch möglich.
Gute Nachrichten kommen von unserem Depotwert Bayer. Der Konzern hat in St. Louis einen wichtigen Glyphosatprozess gewonnen. Das stärkt seine Position bei der geplanten Beilegung der verbliebenen Rechtsstreitigkeiten.
SFC Energy erhöht die Ergebnisprognose. Instone folgt Vonovia und senkt die Gewinnerwartungen. ProSiebenSat.1 rechnet inzwischen mit einem leichten Umsatzrückgang.
Und die EZB steht vor einem Führungswechsel. Christine Lagarde will bereits im Februar 2027 zurücktreten. Die nächste Zinserhöhung wird wie bei der Fed im Dezember erwartet.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Hans A. Bernecker Börsenbriefe https://www.bernecker.info/
Amazon verliert rund 10 %. Umsatz und Gewinn blieben leicht unter den Erwartungen. Trotz kräftigen Wachstums bei AWS belasten die enormen KI-Investitionen den freien Cashflow.
Noch heftiger trifft es Intel. Die Aktie verlor nachbörslich zeitweise 23 %. Für das Schlussquartal erwartet der Chipkonzern nur 15 bis 16 Milliarden Dollar Umsatz gegenüber 17,08 Milliarden Dollar Konsens.
Reddit verlor nachbörslich rund 18 %, Illumina 11 % und Medizintechnikkonzern Stryker 12 %. Stryker senkte seine Prognose.
Am Kryptomarkt erschüttert ein Milliardenangriff auf Binance das Vertrauen. Die Handelsplattform meldet betroffene Vermögenswerte von 6,3 Milliarden Dollar. Rund drei Milliarden wurden bereits eingefroren. Bitcoin geriet zwischenzeitlich deutlich unter Druck.
Der DAX präsentiert sich weiter mit relativer Stärke. In Deutschland bleibt der Übernahmepoker um Evonik spannend. Laut Financial Times will der Spezialchemiekonzern auch das verbesserte BASF-Angebot von 24 Euro je Aktie zurückweisen. Weitere Gespräche sind jedoch möglich.
Gute Nachrichten kommen von unserem Depotwert Bayer. Der Konzern hat in St. Louis einen wichtigen Glyphosatprozess gewonnen. Das stärkt seine Position bei der geplanten Beilegung der verbliebenen Rechtsstreitigkeiten.
SFC Energy erhöht die Ergebnisprognose. Instone folgt Vonovia und senkt die Gewinnerwartungen. ProSiebenSat.1 rechnet inzwischen mit einem leichten Umsatzrückgang.
Und die EZB steht vor einem Führungswechsel. Christine Lagarde will bereits im Februar 2027 zurücktreten. Die nächste Zinserhöhung wird wie bei der Fed im Dezember erwartet.
Volker Schulz
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