München (ots) -
Angeführt von einer überragenden Dreierpackerin Luisa Welcke feiern die DEB-Frauen einen Einstand nach Maß in der WM-Vorbereitung. "Wir haben vielleicht ein bisschen langsam angefangen. Aber das ist auch ganz normal. Wir sind nach so einer langen Zeit wieder zusammengekommen, hatten ein paar Tage Training, die ganz gut waren, auf hohem Niveau. Dann freue ich mich, dass wir hier in Bremerhaven einen schönen Auftritt gemacht haben, vor den Fans", freut sich Torhüterin Sandra Abstreiter. Das Turnier selbst, in der Gruppe mit den USA, Österreich, Tschechien und der Schweiz, gehen die DEB-Frauen optimistisch an. Kapitänin Daria Gleißner: "Ich traue uns alles zu. Wir müssen auf jeden Fall sehr, sehr gut reinstarten. Es wird nicht einfach mit dem neuen Modus. Aber wir wissen, dass wir von Spiel zu Spiel unser Bestes geben müssen." Der neue Modus sieht vor, dass in beiden Gruppen gleichmäßig verteilte Teams basierend auf der aktuellen Weltrangliste spielen. Was drin ist? "Auf jeden Fall das Viertelfinale und dann schauen wir, dass wir weiter als letztes Mal kommen."
Am Freitag bestätigte der internationale Sportgerichtshof CAS die Wiederzulassung russischer Nationalmannschaften für internationale Eishockeywettbewerbe für die Saison 2026/27 und revidierte dadurch einen entsprechenden Beschluss des IIHF Council. Eine Entscheidung, die, bestätigte DEB-Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz, aufseiten des Deutschen Eishockeybunds im Interview mit MagentaSport, "mit Enttäuschung zunächst einmal" entgegengenommen wurde. "Wir hatten uns etwas anderes erhofft. Da machen wir auch gar keinen Hehl draus. Die Überraschung war allerdings nicht ganz so groß. Um das Ganze in den Kontext zu setzen: Seit März dieses Jahres wussten wir, dass Russland alles in Bewegung setzen würde, um wieder aufgenommen zu werden. Es gab, wie in der Presse bekannt wurde, eine Anhörung des Disziplinarausschusses der IIHF, parallel zur Weltmeisterschaft in Zürich im Mai, wo ich auch als Zeuge mit auftrat. Danach hat der Disziplinarausschuss das ans Council zurücküberwiesen. Das Council hat dann nochmal entschieden, dass Russland nicht dran teilnehmen darf. Dann wussten wir Ende Juni/Anfang Juli, dass Russland vor den CAS ziehen wird. Die Verhandlung beim CAS war bekanntermaßen vergangenen Montag. Ich musste am vergangenen Freitag als Zeuge auftreten. Im Rahmen der Verhandlung und im Rahmen der Nachfragen, die von den Richtern kamen, konnten wir schon abschätzen, dass das möglicherweise nicht in die Richtung gehen würde, die wir uns vorgestellt haben."
Im Moment liegt der Puck, bestätigte Lutz, vorrangig bei der IIHF, zu entscheiden, wie die nächsten Schritte aussehen - auch im Hinblick auf die Heim-WM kommendes Jahr: "Wir sind nur Ausrichter. Wir sind nicht der Veranstalter. Die IIHF ist der Veranstalter. Das ist auch der Grund, warum wir an dem Gerichtsverfahren keine Beteiligten waren. Wir waren keine Partei. Die Parteien waren Russland und die IIHF. Wir müssen uns zunächst mal darauf verlassen, beziehungsweise abwarten, wie die IIHF in den nächsten Tagen entscheidet, was das für unsere Weltmeisterschaft bedeutet, um dann auch Plan B oder C entwickeln zu können."
WM-Boykotte will Lutz nicht ausschließen: "Es besteht natürlich auch die Gefahr, dass Länder sagen, wir können unter diesen Umständen nicht an dem Turnier teilnehmen. Ich hoffe es natürlich nicht. Aber es gab schon Indikationen in der Vergangenheit. Wir haben in Lettland eine Situation, wo es per Gesetz verboten ist, gegen russische Teams anzutreten. Auch das müsste man sich dann anschauen, was das für ein Turnier wie die Weltmeisterschaft bedeuten würde. Ich hoffe wirklich nicht, dass es zu einem Boykott führen wird, weil das keinem nutzt, insbesondere nicht den Sportlern. Aber völlig auszuschließen ist das natürlich nicht."
Auch den absoluten Worst Case, das Gastgeber-Recht zurückzugeben, hält sich Lutz offen, wenngleich nur als Notlösung: "Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben. Ich möchte auch nicht die Weltmeisterschaft infrage stellen. Aber natürlich müssen wir uns als DEB auch mit der Option befassen, dass wir diese Weltmeisterschaft zurückgeben. Denn in ein wirtschaftliches Risiko, das wir nicht mehr stemmen können, können wir uns auch nicht begeben. Ich glaube, dass wir eine Lösung finden werden. Da bin ich sehr, sehr optimistisch. Aber natürlich ist das auch etwas, was man von uns verantwortungsvollerweise erwarten darf."
Nachfolgend Clips und Stimmen zum WM-Vorbereitungsspiel der DEB-Frauen gegen Japan. Zudem ein Interview mit dem DEB-Vorstandsvorsitzenden Frank H. Lutz zum Urteil des internationalen Sportgerichtshofs (CAS) zur Wiederzulassung russischer Nationalmannschaften zu internationalen Eishockeywettbewerben. Bei Verwendung bitte MagentaSport als Quelle angeben. Weiter geht es mit dem 14. Spieltag der PENNY DEL am Sonntag. Ab 13.30 Uhr steht das Spitzenspiel an, die Neuauflage des Finals der Vorsaison zwischen den Eisbären Berlin und den Adlern Mannheim.
Deutschland - Japan 5:1 | Tor-Party in Bremerhaven: "So wollen wir Hockey spielen, mit viel Energie unsere Chancen nutzen"
Link zu den Toren des Spiels: clipro.tv/player?publishJobID=c2FSaE1Gb09MSmNOenpDTDJteTcxdmY3Q2M1WE5sTWNhN25KOXA5U0N1VT0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1eQuDWCOzXcxpyt/rzkYkksAvERk)
Daria Gleißner, Kapitänin Deutschland, über ihr erstes Spiel nach längerer Verletzungspause: "Sehr gut! Schöne Momente, schöne Erinnerungen, die wir hier sammeln durften. Ich bin happy, wieder mit der Mannschaft auf dem Eis zu stehen und glücklich über den Sieg."
...ob der Sieg in Bremerhaven besonderer ist, weil die Olympiaqualifikation dort klargemacht wurde: "Auf jeden Fall! Wir sind mit einer positiven Stimmung hierhergekommen, mit den Fans, man sieht es mit der Welle. Vielen Dank an Bremerhaven, dass sie uns das Vorbereitungsspiel möglich gemacht haben. Jetzt fahren wir morgen nach Dänemark. Dann geht's weiter."
...über den deutlichen Sieg gegen Japan: "Unser Fokus war, dass wir in der Defensive gut stehen. Das haben wir sehr gut gemacht. Natürlich war es ein bisschen unglücklich mit dem Gegentor. Aber Sandra [Abstreiter, deutsche Torhüterin, Anm. d. Red.] hat auch einen super Job gemacht. Wir wissen, wir müssen gegen die Topteams auch defensiv gut spielen. Das ist uns heute gelungen."
...ob die 5 Tore Schwung für Dänemark geben: "Definitiv! Im 1. Drittel haben wir dreimal noch die Latte getroffen. Wir wollen offensiv einfach stark spielen, solide stehen. Das ist unser Ziel, so wollen wir Hockey spielen, mit viel Energie unsere Chancen nutzen. Dann bin ich positiv, dass es für uns gut wird."
...was bei der Weltmeisterschaft für Deutschland drin ist: "Ich traue uns alles zu. Wir müssen auf jeden Fall sehr, sehr gut reinstarten. Es wird nicht einfach mit dem neuen Modus. Aber wir wissen, dass wir von Spiel zu Spiel unser Bestes geben müssen. Auf jeden Fall das Viertelfinale und dann schauen wir, dass wir weiter als letztes Mal kommen."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=L0V5TFFXR2dkTXgrRk5VcTRkZUpyeWJIK2ZDSlZTMUQ4K0drR1JxUlVVOD0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1kTcSLI0th8XRrP/5Hon7TLbZrva)
Sandra Abstreiter, Torhüterin Deutschland: "Wir haben vielleicht ein bisschen langsam angefangen. Aber das ist auch ganz normal. Wir sind nach so einer langen Zeit wieder zusammengekommen, hatten ein paar Tage Training, die ganz gut waren, auf hohem Niveau. Dann freue ich mich, dass wir hier in Bremerhaven einen schönen Auftritt gemacht haben, vor den Fans. Dann können wir so weiterfahren."
...was bei der Weltmeisterschaft für Deutschland möglich ist: "Auf jeden Fall wollen wir uns bestmöglich in der Vorrunde platzieren. Der Modus ist super für uns. Natürlich wird es eine harte Vorrunde. Wir haben ein paar schwerere Gegner mit dabei. Aber das wollen wir auch. Wir wollen uns auch mit ihnen messen. Dann werden wir uns bestmöglich platzieren, ist im Viertelfinale wieder alles möglich. Dann ist das Ziel, einmal den einen Schritt weiterzugehen, aus dem Viertelfinale, eventuell ins Halbfinale."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dXYvQmt4cS9NTEd1OEkzN1lhQzI1emU1eU51Z1AvaWVqNGlRdmFGelY3MD0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1qWKhANcnqe73jv/nlLOJdJ794zx)
DEB-Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz im Interview über CAS-Entscheid pro Russland: "Wir hatten uns etwas anderes erhofft. Da machen wir auch gar keinen Hehl draus"
Frank H. Lutz, DEB-Vorstandsvorsitzender, darüber, wie die Entscheidung pro Russland entgegengenommen wurde: "Mit Enttäuschung zunächst einmal. Wir hatten uns etwas anderes erhofft. Da machen wir auch gar keinen Hehl draus. Die Überraschung war allerdings nicht ganz so groß. Um das Ganze in den Kontext zu setzen: Seit März dieses Jahres wussten wir, dass Russland alles in Bewegung setzen würde, um wieder aufgenommen zu werden. Es gab, wie in der Presse bekannt wurde, eine Anhörung des Disziplinarauschusses der IIHF, parallel zur Weltmeisterschaft in Zürich im Mai, wo ich auch als Zeuge mit auftrat. Danach hat der Disziplinarauschuss das ans Council zurücküberwiesen. Das Council hat dann nochmal entschieden, dass Russland nicht dran teilnehmen darf. Dann wussten wir Ende Juni/Anfang Juli, dass Russland vor den CAS ziehen wird. Die Verhandlung beim CAS war bekanntermaßen vergangenen Montag. Ich musste am vergangenen Freitag als Zeuge auftreten. Im Rahmen der Verhandlung und im Rahmen der Nachfragen, die von den Richtern kamen, konnten wir schon abschätzen, dass das möglicherweise nicht in die Richtung gehen würde, die wir uns vorgestellt haben."
...ob es einen Plan B gibt, was die Weltmeisterschaft in Deutschland betrifft: "Einen Plan B gibt es dahingehend noch nicht. Auch da ist es immer ein Missverständnis: Wir sind nur Ausrichter. Wir sind nicht der Veranstalter. Die IIHF ist der Veranstalter. Das ist auch der Grund, warum wir an dem Gerichtsverfahren keine Beteiligten waren. Wir waren keine Partei. Die Parteien waren Russland und die IIHF. Wir müssen uns zunächst mal darauf verlassen, beziehungsweise abwarten, wie die IIHF in den nächsten Tagen entscheidet, was das für unsere Weltmeisterschaft bedeutet, um dann auch Plan B oder C entwickeln zu können."
...über den Kontakt mit der Politik: "Das ist wichtig, dass man diese Ehrlichkeit hat. Es ist auch eine politische Thematik. Ja, ich bin seit gestern viel mit der Politik in Kontakt. Ich habe viele Telefonate geführt. Ich werde nächste Woche auch nach Berlin fahren, um mich mit der Politik zu treffen. Wir müssen uns mit diesen Themen auseinandersetzen. Die IIHF trifft sich meines Wissens am Montag, um sich die Karten zu legen und zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Das ist ja nicht nur unsere Weltmeisterschaft. Andere Weltmeisterschaften sind davon auch betroffen. Dann werden wir sehen, wie wir weiter fortfahren. Aber ganz wichtig, ich kann es nur wiederholen: Wir müssen uns alle ehrlich sein, das ist jetzt auch eine politische Entscheidung."
...welche Folgen die Entscheidung auf die WM in Deutschland hat: "Als erstes müssen wir von der IIHF erfahren, wie das Teilnehmerfeld zukünftig aussehen soll. Ob sich der Spielplan verändert. Das weiß bisher niemand. Kommt Russland rein? Für wen kommt Russland rein? Wird einfach nur ein Team A durch Team B ersetzt? All das wissen wir im Moment noch nicht. Wir haben mit dem Kartenvorverkauf begonnen. Wir haben bisher keine Einzeltickets verkauft. Das hilft uns in der jetzigen Situation ein kleines Bisschen. Bisher sind es 'nur' Tagestickets - mit Ausnahme des Eröffnungsspiels. Das macht die Situation nicht unbedingt besser. Aber vielleicht etwas weniger komplex. Nur, wir brauchen jetzt so schnell wie möglich Klarheit, um zu wissen, wie dieses Turnier zukünftig überhaupt ausgestaltet werden soll."
...darüber, dass der DEB eine Vorgabe von der IIHF für das Ticketing bekommen soll "Wir würden von einem normalen Turnier auch wirtschaftlich profitieren. Nur, unter dieser neuen Konstellation kommen ganz andere Kosten auf uns zu, gerade Sicherheitsthemen, die eine ganz andere Relevanz bekommen, als wir das in der Vergangenheit gedacht haben. Auch das wird Gegenstand der Diskussionen sein müssen, sowohl mit der deutschen Politik als auch mit der IIHF, was das finanziell für die beteiligten Parteien bedeutet."
...ob sich auch die Bundesregierung bezüglich Visen für die russischen Sportler einschaltet: "Dafür habe ich im Moment überhaupt kein Gefühl. Das wird sicherlich Gegenstand der Gespräche nächste Woche sein, wie weit die Bundesregierung bereit ist zu gehen. Es ist eine politische Entscheidung, die wir als DEB nicht wirklich beeinflussen können."
...dazu, dass die Ukraine als zweiter Aufsteiger zugunsten Russlands theoretisch weichen könnte: "Das ist definitiv, gerade auch was die Reputation und Integrität des Sports anbelangt, eine extrem schwierige Situation. Da will ich im Moment aber überhaupt nicht spekulieren, weil ich nicht weiß, wie die IIHF am Ende des Tages entscheiden wird."
...was die denkbaren Szenarien für eine russische Teilnahme sind: "Ich weiß, die jetzige Weltmeisterschaft wird mit dem Teilnehmerfeld, das wir alle kennen, stattfinden. Da wird Russland nicht auf die letzte Rille noch reinkommen. Aber wie es zukünftig mit Auf- und Abstieg sein wird, auch das ist etwas, das zunächst von der IIHF geklärt werden muss."
...über die nächsten Tage und Wochen des DEB: "Der DEB ist sich seiner Verantwortung total bewusst. Wir haben nicht überall die volle Handlungsfreiheit und Handlungsmacht. Aber wir haben unsere politischen Kanäle, nicht nur seit gestern, auch vorher schon aktiviert - aber seit gestern intensiviert. Ich habe viele Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern geführt, natürlich auch mit dem DOSB, der in diesem ganzen Thema auch eine wichtige Rolle spielt. Dann werden wir schauen, wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt. Eins ist auch klar: Wir brauchen so schnell wie möglich eine Entscheidung, denn wir brauchen auch Planungssicherheit."
...ob er mit Boykotten für die WM rechnet: "Ganz genau so ist es. Es besteht natürlich auch die Gefahr, dass Länder sagen, wir können unter diesen Umständen nicht an dem Turnier teilnehmen. Ich hoffe es natürlich nicht. Aber es gab schon Indikationen in der Vergangenheit. Wir haben in Lettland eine Situation, wo es per Gesetz verboten ist, gegen russische Teams anzutreten. Auch das müsste man sich dann anschauen, was das für ein Turnier wie die Weltmeisterschaft bedeuten würde. Ich hoffe wirklich nicht, dass es zu einem Boykott führen wird, weil das keinem nutzt, insbesondere nicht den Sportlern. Aber völlig auszuschließen ist das natürlich nicht."
...ob die Weltmeisterschaft in Deutschland stattfinden wird: "Auch das würde ich heute nicht hundertprozentig sagen. Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben. Ich möchte auch nicht die Weltmeisterschaft infrage stellen. Aber natürlich müssen wir uns als DEB auch mit der Option befassen, dass wir diese Weltmeisterschaft zurückgeben. Denn in ein wirtschaftliches Risiko, das wir nicht mehr stemmen können, können wir uns auch nicht begeben. Ich glaube, dass wir eine Lösung finden werden. Da bin ich sehr, sehr optimistisch. Aber natürlich ist das auch etwas, was man von uns verantwortungsvollerweise erwarten darf."
Link zum Interview in voller Länge: clipro.tv/player?publishJobID=U21qZzlsK3RqQW8xVDhrRlExaWtxdHNyMXVVRjJ6Q3hQem5ZWjV0VFMyWT0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1wZ2vzTEi09gfcR/nvBy7gQOVxD7)
Heißer Eishockey-Herbst live und kostenlos bei MagentaSport und MagentaTV: Bundestrainer-Premiere für Rankel beim Deutschland Cup, WM in Dänemark als Jahres-Highlight für DEB-Frauen
Erster und wichtigster Härtetest für Neu-Bundestrainer André Rankel vor der Heim-WM: Deutschland Cup 2026 vom 5. bis 8. November in Düsseldorf
Bundestrainer André Rankel über seinen ersten Kader: "Ich habe mich dazu entschlossen, die Spieler aus der Champions League rauszulassen - mit drei Ausnahmen. Für mich geht es darum, dass sich die Spieler managen muss, was ihr Energielevel betrifft. Die Spieler, die jetzt in der Champions League spielen, haben Extra-Spiele. Die Mannheimer spielen zum Beispiel noch den Sprengler Cup. Daher ist es für mich aus Spielersicht nicht sinnvoll, sie jetzt für den Deutschland Cup zu nominieren. Ansonsten war mein Ansatz, dass ich die aus meiner Sicht bestmögliche Mannschaft zusammenstelle und dazu noch dem einen oder anderen jungen Spieler die Chance zu geben, sich in der Nationalmannschaft zu etablieren."
Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=TEpzOGhwbHlSRmIxYUwzMWVheUhEV1Vtc3o5U2dnM1A3RE95K2ppcDRkOD0=
MagentaSport-Experte Rick Goldmann zum DEB-Kader für den Deutschland Cup 2026: "Max Calce wird nächstes Jahr in der ersten Runde gedraftet. Das ist auf jeden Fall jemand, auf den man schauen sollte. Ich finde Wojciech Stachowiak interessant, der in die schwedische Liga gewechselt ist und dort keinen guten Start hatte. Da hilft die Nationalmannschaft manchmal, neu durchzustarten. Auch die Torwartposition ist wichtig. Da hast du mit Tobias Ancicka, Jonas Stettmer und Jonas Neffin drei junge und starke Torhüter dabei. Natürlich fehlen dir die Spieler mit den Top-Namen. Vielleicht hätte man die einpacken können."
Link zum Clip: clipro.tv/player?publishJobID=aXF0dTNqYkNabk9NcXExOGs4NkhNYTR6TGxjcmUwcDc3S05DTUtDMnpnYz0=
Zum ersten Mal findet der Deutschland Cup bei seiner 37. Auflage in Düsseldorf statt. MagentaSport und MagentaTV übertragen alle Spiele des traditionsreichen Turniers im Modus Jeder-gegen-jeden - als Teil des IIHF European Cup of Nations - vom 5. bis 8. November live und kostenlos inklusive umfangreicher Rahmenberichterstattung. Die DEB-Männer treffen im Düsseldorfer PSD Bank Dome, der auch einer der Schauplätze bei der Heim-WM sein wird, zum Auftakt am 5. November auf Österreich (live ab 19.15 Uhr). Am 7. November folgt die Partie gegen Lettland (live ab 18.00 Uhr), bevor zum Abschluss am 8. November das Spiel gegen die Slowakei auf dem Programm steht (live ab 14.15 Uhr).
Höhepunkt des Jahres für die deutschen Eishockey-Frauen: Weltmeisterschaft vom 6. bis 16. November in Dänemark
Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) von Bundestrainer Jeff MacLeod hat ihr Jahres-Highlight schon im November: Vom 6. bis 16. November 2026 findet die IIHF Women's World Championship in Herning und Esbjerg (Dänemark) statt. MagentaSport und MagentaTV präsentieren bei der Weltmeisterschaft der Frauen alle deutschen Spiele in der Vorrunde und der K.o.-Phase sowie das Finale live, kostenlos und mit umfassender Begleitberichterstattung. Bei der erstmals im November ausgetragenen Frauen-WM mit neuem Modus und neuer Gruppeneinteilung trifft die DEB-Auswahl zum Vorrunden-Start am 7. November auf Österreich (live ab 18.45 Uhr), am 8. November auf die USA (live ab 14.45 Uhr), am 10. November auf Tschechien (live ab 14.45 Uhr) und am 11. November auf die Schweiz (live ab 14.45 Uhr).
Neue Folge "EishockeyDeutschland - Standortbestimmung" stellt mit Protagonisten wie IIHF-Präsident Franz Reindl die Grundsatzfrage: Wofür steht Eishockey-Deutschland?
Die neue Folge der Content-Reihe EishockeyDeutschland erscheint am 2. November um 18.00 Uhr (verfügbar u.a. im YouTube-Kanal von MagentaSport (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo2EhBeSk4QSgPVFz/zQbr2pGKuxPY)) und widmet sich vor Beginn des Deutschland Cups und der Frauen-WM der grundsätzlichen Frage, wofür das deutsche Eishockey steht. Ein kompletter Hintergrund zu allen Bereichen: Frauen, Nachwuchs, Hobbyligen, Oberligen, DEL und DEL2 mit Fokus auf die Heim-WM. Die Perspektiven des Verbands, der Liga, der Klubs und der Medien werden ebenso berücksichtigt wie die Sichtweisen verschiedener Protagonisten des deutschen Eishockeys - darunter Franz Reindl, gerade als zweiter Deutscher in dieses Amt gewählte neue Präsident des Eishockey-Weltverbands IIHF, Claus Gröbner, Geschäftsführer der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft, sowie die MagentaSport-Experten Rick Goldmann und Ronja Jenike.
Eishockey bei MagentaSport und MagentaTV
Auch in der neuen Spielzeit 2026/27 bieten MagentaSport und MagentaTV das beste Eishockey-Angebot - mit der Heim-WM 2027 als großem Saison-Höhepunkt! Alle Spiele der PENNY DEL live - mit insgesamt über 400 Spielen in der Hauptrunde und den Playoffs. Dazu die Eishockey-Weltmeisterschaften der Männer, Frauen und Junioren, alle Partien des Deutschland Cups 2026 sowie weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaften - mit der Heim-WM 2027 der Männer als großem Highlight. Topspiele aus der Champions Hockey League (CHL) - in dieser Spielzeit mit den deutschen Spitzenklubs Eisbären Berlin, Kölner Haie und Adler Mannheim - sowie Highlights aller DEL2-Spiele. Darüber hinaus die schwedische Elite-Liga Svenska Eishockeyligan (SHL) live via Sportdigital1+. Durch die neue Saison begleitet und bestens unterhalten werden alle Eishockeyfans auch von Formaten wie "Die Eishockey-Show" mit Rick Goldmann, Basti Schwele und Sascha Bandermann sowie der Content-Reihe EishockeyDeutschland.
Eishockey live bei MagentaSport
PENNY DEL | 14. Spieltag
Sonntag, 01.11.2026
ab 13.30 Uhr: Eisbären Berlin - Adler Mannheim
ab 13.45 Uhr: Grizzlys Wolfsburg - Augsburger Panther, Pinguins Bremerhaven - Straubing Tigers
ab 16.15 Uhr: Löwen Frankfurt - ERC Ingolstadt, Schwenninger Wild Wings - Krefeld Pinguine, EHC Red Bull München - Nürnberg Ice Tigers
ab 18.30 Uhr: Kölner Haie - Iserlohn Roosters
Deutschland Cup 2026
Donnerstag, 05.11.2026
ab 16.00 Uhr: Lettland - Slowakei
ab 19.15 Uhr: Deutschland - Österreich
Samstag, 07.11.2026
ab 14.45 Uhr: Slowakei - Österreich
ab 18.00 Uhr: Deutschland - Lettland
Sonntag, 08.11.2026
ab 10.45 Uhr: Lettland - Österreich
ab 14.15 Uhr: Deutschland - Slowakei
Eishockey-WM der Frauen
Samstag, 07.11.2026
ab 18.45 Uhr: Deutschland - Österreich
Sonntag, 08.11.2026
ab 14.45 Uhr: USA - Deutschland
Dienstag, 10.11.2026
ab 14.45 Uhr: Tschechien - Deutschland
Mittwoch, 11.11.2026
ab 14.45 Uhr: Deutschland - Schweiz
Freitag, 13.11.2026
ab 10.45 Uhr: Abstiegsrelegation (nur bei deutscher Beteiligung)
ab 14.45 Uhr: Viertelfinale (nur bei deutscher Beteiligung)
ab 18.45 Uhr: Viertelfinale (nur bei deutscher Beteiligung)
Sonntag, 15.11.2026
ab 14.45 Uhr: Halbfinale (nur bei deutscher Beteiligung)
ab 18.45 Uhr: Halbfinale (nur bei deutscher Beteiligung)
Montag, 16.11.2026
ab 14.45 Uhr: Spiel um Platz 3 (nur bei deutscher Beteiligung)
ab 18.45 Uhr: Finale
Pressekontakt:
Jörg Krause
Mail: joerg.krause@thinxpool.de
Mobil: 0170 22 680 24
Original-Content von: MagentaSport, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/147981/6381518
Angeführt von einer überragenden Dreierpackerin Luisa Welcke feiern die DEB-Frauen einen Einstand nach Maß in der WM-Vorbereitung. "Wir haben vielleicht ein bisschen langsam angefangen. Aber das ist auch ganz normal. Wir sind nach so einer langen Zeit wieder zusammengekommen, hatten ein paar Tage Training, die ganz gut waren, auf hohem Niveau. Dann freue ich mich, dass wir hier in Bremerhaven einen schönen Auftritt gemacht haben, vor den Fans", freut sich Torhüterin Sandra Abstreiter. Das Turnier selbst, in der Gruppe mit den USA, Österreich, Tschechien und der Schweiz, gehen die DEB-Frauen optimistisch an. Kapitänin Daria Gleißner: "Ich traue uns alles zu. Wir müssen auf jeden Fall sehr, sehr gut reinstarten. Es wird nicht einfach mit dem neuen Modus. Aber wir wissen, dass wir von Spiel zu Spiel unser Bestes geben müssen." Der neue Modus sieht vor, dass in beiden Gruppen gleichmäßig verteilte Teams basierend auf der aktuellen Weltrangliste spielen. Was drin ist? "Auf jeden Fall das Viertelfinale und dann schauen wir, dass wir weiter als letztes Mal kommen."
Am Freitag bestätigte der internationale Sportgerichtshof CAS die Wiederzulassung russischer Nationalmannschaften für internationale Eishockeywettbewerbe für die Saison 2026/27 und revidierte dadurch einen entsprechenden Beschluss des IIHF Council. Eine Entscheidung, die, bestätigte DEB-Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz, aufseiten des Deutschen Eishockeybunds im Interview mit MagentaSport, "mit Enttäuschung zunächst einmal" entgegengenommen wurde. "Wir hatten uns etwas anderes erhofft. Da machen wir auch gar keinen Hehl draus. Die Überraschung war allerdings nicht ganz so groß. Um das Ganze in den Kontext zu setzen: Seit März dieses Jahres wussten wir, dass Russland alles in Bewegung setzen würde, um wieder aufgenommen zu werden. Es gab, wie in der Presse bekannt wurde, eine Anhörung des Disziplinarausschusses der IIHF, parallel zur Weltmeisterschaft in Zürich im Mai, wo ich auch als Zeuge mit auftrat. Danach hat der Disziplinarausschuss das ans Council zurücküberwiesen. Das Council hat dann nochmal entschieden, dass Russland nicht dran teilnehmen darf. Dann wussten wir Ende Juni/Anfang Juli, dass Russland vor den CAS ziehen wird. Die Verhandlung beim CAS war bekanntermaßen vergangenen Montag. Ich musste am vergangenen Freitag als Zeuge auftreten. Im Rahmen der Verhandlung und im Rahmen der Nachfragen, die von den Richtern kamen, konnten wir schon abschätzen, dass das möglicherweise nicht in die Richtung gehen würde, die wir uns vorgestellt haben."
Im Moment liegt der Puck, bestätigte Lutz, vorrangig bei der IIHF, zu entscheiden, wie die nächsten Schritte aussehen - auch im Hinblick auf die Heim-WM kommendes Jahr: "Wir sind nur Ausrichter. Wir sind nicht der Veranstalter. Die IIHF ist der Veranstalter. Das ist auch der Grund, warum wir an dem Gerichtsverfahren keine Beteiligten waren. Wir waren keine Partei. Die Parteien waren Russland und die IIHF. Wir müssen uns zunächst mal darauf verlassen, beziehungsweise abwarten, wie die IIHF in den nächsten Tagen entscheidet, was das für unsere Weltmeisterschaft bedeutet, um dann auch Plan B oder C entwickeln zu können."
WM-Boykotte will Lutz nicht ausschließen: "Es besteht natürlich auch die Gefahr, dass Länder sagen, wir können unter diesen Umständen nicht an dem Turnier teilnehmen. Ich hoffe es natürlich nicht. Aber es gab schon Indikationen in der Vergangenheit. Wir haben in Lettland eine Situation, wo es per Gesetz verboten ist, gegen russische Teams anzutreten. Auch das müsste man sich dann anschauen, was das für ein Turnier wie die Weltmeisterschaft bedeuten würde. Ich hoffe wirklich nicht, dass es zu einem Boykott führen wird, weil das keinem nutzt, insbesondere nicht den Sportlern. Aber völlig auszuschließen ist das natürlich nicht."
Auch den absoluten Worst Case, das Gastgeber-Recht zurückzugeben, hält sich Lutz offen, wenngleich nur als Notlösung: "Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben. Ich möchte auch nicht die Weltmeisterschaft infrage stellen. Aber natürlich müssen wir uns als DEB auch mit der Option befassen, dass wir diese Weltmeisterschaft zurückgeben. Denn in ein wirtschaftliches Risiko, das wir nicht mehr stemmen können, können wir uns auch nicht begeben. Ich glaube, dass wir eine Lösung finden werden. Da bin ich sehr, sehr optimistisch. Aber natürlich ist das auch etwas, was man von uns verantwortungsvollerweise erwarten darf."
Nachfolgend Clips und Stimmen zum WM-Vorbereitungsspiel der DEB-Frauen gegen Japan. Zudem ein Interview mit dem DEB-Vorstandsvorsitzenden Frank H. Lutz zum Urteil des internationalen Sportgerichtshofs (CAS) zur Wiederzulassung russischer Nationalmannschaften zu internationalen Eishockeywettbewerben. Bei Verwendung bitte MagentaSport als Quelle angeben. Weiter geht es mit dem 14. Spieltag der PENNY DEL am Sonntag. Ab 13.30 Uhr steht das Spitzenspiel an, die Neuauflage des Finals der Vorsaison zwischen den Eisbären Berlin und den Adlern Mannheim.
Deutschland - Japan 5:1 | Tor-Party in Bremerhaven: "So wollen wir Hockey spielen, mit viel Energie unsere Chancen nutzen"
Link zu den Toren des Spiels: clipro.tv/player?publishJobID=c2FSaE1Gb09MSmNOenpDTDJteTcxdmY3Q2M1WE5sTWNhN25KOXA5U0N1VT0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1eQuDWCOzXcxpyt/rzkYkksAvERk)
Daria Gleißner, Kapitänin Deutschland, über ihr erstes Spiel nach längerer Verletzungspause: "Sehr gut! Schöne Momente, schöne Erinnerungen, die wir hier sammeln durften. Ich bin happy, wieder mit der Mannschaft auf dem Eis zu stehen und glücklich über den Sieg."
...ob der Sieg in Bremerhaven besonderer ist, weil die Olympiaqualifikation dort klargemacht wurde: "Auf jeden Fall! Wir sind mit einer positiven Stimmung hierhergekommen, mit den Fans, man sieht es mit der Welle. Vielen Dank an Bremerhaven, dass sie uns das Vorbereitungsspiel möglich gemacht haben. Jetzt fahren wir morgen nach Dänemark. Dann geht's weiter."
...über den deutlichen Sieg gegen Japan: "Unser Fokus war, dass wir in der Defensive gut stehen. Das haben wir sehr gut gemacht. Natürlich war es ein bisschen unglücklich mit dem Gegentor. Aber Sandra [Abstreiter, deutsche Torhüterin, Anm. d. Red.] hat auch einen super Job gemacht. Wir wissen, wir müssen gegen die Topteams auch defensiv gut spielen. Das ist uns heute gelungen."
...ob die 5 Tore Schwung für Dänemark geben: "Definitiv! Im 1. Drittel haben wir dreimal noch die Latte getroffen. Wir wollen offensiv einfach stark spielen, solide stehen. Das ist unser Ziel, so wollen wir Hockey spielen, mit viel Energie unsere Chancen nutzen. Dann bin ich positiv, dass es für uns gut wird."
...was bei der Weltmeisterschaft für Deutschland drin ist: "Ich traue uns alles zu. Wir müssen auf jeden Fall sehr, sehr gut reinstarten. Es wird nicht einfach mit dem neuen Modus. Aber wir wissen, dass wir von Spiel zu Spiel unser Bestes geben müssen. Auf jeden Fall das Viertelfinale und dann schauen wir, dass wir weiter als letztes Mal kommen."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=L0V5TFFXR2dkTXgrRk5VcTRkZUpyeWJIK2ZDSlZTMUQ4K0drR1JxUlVVOD0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1kTcSLI0th8XRrP/5Hon7TLbZrva)
Sandra Abstreiter, Torhüterin Deutschland: "Wir haben vielleicht ein bisschen langsam angefangen. Aber das ist auch ganz normal. Wir sind nach so einer langen Zeit wieder zusammengekommen, hatten ein paar Tage Training, die ganz gut waren, auf hohem Niveau. Dann freue ich mich, dass wir hier in Bremerhaven einen schönen Auftritt gemacht haben, vor den Fans. Dann können wir so weiterfahren."
...was bei der Weltmeisterschaft für Deutschland möglich ist: "Auf jeden Fall wollen wir uns bestmöglich in der Vorrunde platzieren. Der Modus ist super für uns. Natürlich wird es eine harte Vorrunde. Wir haben ein paar schwerere Gegner mit dabei. Aber das wollen wir auch. Wir wollen uns auch mit ihnen messen. Dann werden wir uns bestmöglich platzieren, ist im Viertelfinale wieder alles möglich. Dann ist das Ziel, einmal den einen Schritt weiterzugehen, aus dem Viertelfinale, eventuell ins Halbfinale."
Link zum Interview: clipro.tv/player?publishJobID=dXYvQmt4cS9NTEd1OEkzN1lhQzI1emU1eU51Z1AvaWVqNGlRdmFGelY3MD0= (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo1qWKhANcnqe73jv/nlLOJdJ794zx)
DEB-Vorstandsvorsitzender Frank H. Lutz im Interview über CAS-Entscheid pro Russland: "Wir hatten uns etwas anderes erhofft. Da machen wir auch gar keinen Hehl draus"
Frank H. Lutz, DEB-Vorstandsvorsitzender, darüber, wie die Entscheidung pro Russland entgegengenommen wurde: "Mit Enttäuschung zunächst einmal. Wir hatten uns etwas anderes erhofft. Da machen wir auch gar keinen Hehl draus. Die Überraschung war allerdings nicht ganz so groß. Um das Ganze in den Kontext zu setzen: Seit März dieses Jahres wussten wir, dass Russland alles in Bewegung setzen würde, um wieder aufgenommen zu werden. Es gab, wie in der Presse bekannt wurde, eine Anhörung des Disziplinarauschusses der IIHF, parallel zur Weltmeisterschaft in Zürich im Mai, wo ich auch als Zeuge mit auftrat. Danach hat der Disziplinarauschuss das ans Council zurücküberwiesen. Das Council hat dann nochmal entschieden, dass Russland nicht dran teilnehmen darf. Dann wussten wir Ende Juni/Anfang Juli, dass Russland vor den CAS ziehen wird. Die Verhandlung beim CAS war bekanntermaßen vergangenen Montag. Ich musste am vergangenen Freitag als Zeuge auftreten. Im Rahmen der Verhandlung und im Rahmen der Nachfragen, die von den Richtern kamen, konnten wir schon abschätzen, dass das möglicherweise nicht in die Richtung gehen würde, die wir uns vorgestellt haben."
...ob es einen Plan B gibt, was die Weltmeisterschaft in Deutschland betrifft: "Einen Plan B gibt es dahingehend noch nicht. Auch da ist es immer ein Missverständnis: Wir sind nur Ausrichter. Wir sind nicht der Veranstalter. Die IIHF ist der Veranstalter. Das ist auch der Grund, warum wir an dem Gerichtsverfahren keine Beteiligten waren. Wir waren keine Partei. Die Parteien waren Russland und die IIHF. Wir müssen uns zunächst mal darauf verlassen, beziehungsweise abwarten, wie die IIHF in den nächsten Tagen entscheidet, was das für unsere Weltmeisterschaft bedeutet, um dann auch Plan B oder C entwickeln zu können."
...über den Kontakt mit der Politik: "Das ist wichtig, dass man diese Ehrlichkeit hat. Es ist auch eine politische Thematik. Ja, ich bin seit gestern viel mit der Politik in Kontakt. Ich habe viele Telefonate geführt. Ich werde nächste Woche auch nach Berlin fahren, um mich mit der Politik zu treffen. Wir müssen uns mit diesen Themen auseinandersetzen. Die IIHF trifft sich meines Wissens am Montag, um sich die Karten zu legen und zu entscheiden, wie es weitergehen soll. Das ist ja nicht nur unsere Weltmeisterschaft. Andere Weltmeisterschaften sind davon auch betroffen. Dann werden wir sehen, wie wir weiter fortfahren. Aber ganz wichtig, ich kann es nur wiederholen: Wir müssen uns alle ehrlich sein, das ist jetzt auch eine politische Entscheidung."
...welche Folgen die Entscheidung auf die WM in Deutschland hat: "Als erstes müssen wir von der IIHF erfahren, wie das Teilnehmerfeld zukünftig aussehen soll. Ob sich der Spielplan verändert. Das weiß bisher niemand. Kommt Russland rein? Für wen kommt Russland rein? Wird einfach nur ein Team A durch Team B ersetzt? All das wissen wir im Moment noch nicht. Wir haben mit dem Kartenvorverkauf begonnen. Wir haben bisher keine Einzeltickets verkauft. Das hilft uns in der jetzigen Situation ein kleines Bisschen. Bisher sind es 'nur' Tagestickets - mit Ausnahme des Eröffnungsspiels. Das macht die Situation nicht unbedingt besser. Aber vielleicht etwas weniger komplex. Nur, wir brauchen jetzt so schnell wie möglich Klarheit, um zu wissen, wie dieses Turnier zukünftig überhaupt ausgestaltet werden soll."
...darüber, dass der DEB eine Vorgabe von der IIHF für das Ticketing bekommen soll "Wir würden von einem normalen Turnier auch wirtschaftlich profitieren. Nur, unter dieser neuen Konstellation kommen ganz andere Kosten auf uns zu, gerade Sicherheitsthemen, die eine ganz andere Relevanz bekommen, als wir das in der Vergangenheit gedacht haben. Auch das wird Gegenstand der Diskussionen sein müssen, sowohl mit der deutschen Politik als auch mit der IIHF, was das finanziell für die beteiligten Parteien bedeutet."
...ob sich auch die Bundesregierung bezüglich Visen für die russischen Sportler einschaltet: "Dafür habe ich im Moment überhaupt kein Gefühl. Das wird sicherlich Gegenstand der Gespräche nächste Woche sein, wie weit die Bundesregierung bereit ist zu gehen. Es ist eine politische Entscheidung, die wir als DEB nicht wirklich beeinflussen können."
...dazu, dass die Ukraine als zweiter Aufsteiger zugunsten Russlands theoretisch weichen könnte: "Das ist definitiv, gerade auch was die Reputation und Integrität des Sports anbelangt, eine extrem schwierige Situation. Da will ich im Moment aber überhaupt nicht spekulieren, weil ich nicht weiß, wie die IIHF am Ende des Tages entscheiden wird."
...was die denkbaren Szenarien für eine russische Teilnahme sind: "Ich weiß, die jetzige Weltmeisterschaft wird mit dem Teilnehmerfeld, das wir alle kennen, stattfinden. Da wird Russland nicht auf die letzte Rille noch reinkommen. Aber wie es zukünftig mit Auf- und Abstieg sein wird, auch das ist etwas, das zunächst von der IIHF geklärt werden muss."
...über die nächsten Tage und Wochen des DEB: "Der DEB ist sich seiner Verantwortung total bewusst. Wir haben nicht überall die volle Handlungsfreiheit und Handlungsmacht. Aber wir haben unsere politischen Kanäle, nicht nur seit gestern, auch vorher schon aktiviert - aber seit gestern intensiviert. Ich habe viele Gespräche mit politischen Entscheidungsträgern geführt, natürlich auch mit dem DOSB, der in diesem ganzen Thema auch eine wichtige Rolle spielt. Dann werden wir schauen, wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt. Eins ist auch klar: Wir brauchen so schnell wie möglich eine Entscheidung, denn wir brauchen auch Planungssicherheit."
...ob er mit Boykotten für die WM rechnet: "Ganz genau so ist es. Es besteht natürlich auch die Gefahr, dass Länder sagen, wir können unter diesen Umständen nicht an dem Turnier teilnehmen. Ich hoffe es natürlich nicht. Aber es gab schon Indikationen in der Vergangenheit. Wir haben in Lettland eine Situation, wo es per Gesetz verboten ist, gegen russische Teams anzutreten. Auch das müsste man sich dann anschauen, was das für ein Turnier wie die Weltmeisterschaft bedeuten würde. Ich hoffe wirklich nicht, dass es zu einem Boykott führen wird, weil das keinem nutzt, insbesondere nicht den Sportlern. Aber völlig auszuschließen ist das natürlich nicht."
...ob die Weltmeisterschaft in Deutschland stattfinden wird: "Auch das würde ich heute nicht hundertprozentig sagen. Ich möchte keine Schwarzmalerei betreiben. Ich möchte auch nicht die Weltmeisterschaft infrage stellen. Aber natürlich müssen wir uns als DEB auch mit der Option befassen, dass wir diese Weltmeisterschaft zurückgeben. Denn in ein wirtschaftliches Risiko, das wir nicht mehr stemmen können, können wir uns auch nicht begeben. Ich glaube, dass wir eine Lösung finden werden. Da bin ich sehr, sehr optimistisch. Aber natürlich ist das auch etwas, was man von uns verantwortungsvollerweise erwarten darf."
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Heißer Eishockey-Herbst live und kostenlos bei MagentaSport und MagentaTV: Bundestrainer-Premiere für Rankel beim Deutschland Cup, WM in Dänemark als Jahres-Highlight für DEB-Frauen
Erster und wichtigster Härtetest für Neu-Bundestrainer André Rankel vor der Heim-WM: Deutschland Cup 2026 vom 5. bis 8. November in Düsseldorf
Bundestrainer André Rankel über seinen ersten Kader: "Ich habe mich dazu entschlossen, die Spieler aus der Champions League rauszulassen - mit drei Ausnahmen. Für mich geht es darum, dass sich die Spieler managen muss, was ihr Energielevel betrifft. Die Spieler, die jetzt in der Champions League spielen, haben Extra-Spiele. Die Mannheimer spielen zum Beispiel noch den Sprengler Cup. Daher ist es für mich aus Spielersicht nicht sinnvoll, sie jetzt für den Deutschland Cup zu nominieren. Ansonsten war mein Ansatz, dass ich die aus meiner Sicht bestmögliche Mannschaft zusammenstelle und dazu noch dem einen oder anderen jungen Spieler die Chance zu geben, sich in der Nationalmannschaft zu etablieren."
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MagentaSport-Experte Rick Goldmann zum DEB-Kader für den Deutschland Cup 2026: "Max Calce wird nächstes Jahr in der ersten Runde gedraftet. Das ist auf jeden Fall jemand, auf den man schauen sollte. Ich finde Wojciech Stachowiak interessant, der in die schwedische Liga gewechselt ist und dort keinen guten Start hatte. Da hilft die Nationalmannschaft manchmal, neu durchzustarten. Auch die Torwartposition ist wichtig. Da hast du mit Tobias Ancicka, Jonas Stettmer und Jonas Neffin drei junge und starke Torhüter dabei. Natürlich fehlen dir die Spieler mit den Top-Namen. Vielleicht hätte man die einpacken können."
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Zum ersten Mal findet der Deutschland Cup bei seiner 37. Auflage in Düsseldorf statt. MagentaSport und MagentaTV übertragen alle Spiele des traditionsreichen Turniers im Modus Jeder-gegen-jeden - als Teil des IIHF European Cup of Nations - vom 5. bis 8. November live und kostenlos inklusive umfangreicher Rahmenberichterstattung. Die DEB-Männer treffen im Düsseldorfer PSD Bank Dome, der auch einer der Schauplätze bei der Heim-WM sein wird, zum Auftakt am 5. November auf Österreich (live ab 19.15 Uhr). Am 7. November folgt die Partie gegen Lettland (live ab 18.00 Uhr), bevor zum Abschluss am 8. November das Spiel gegen die Slowakei auf dem Programm steht (live ab 14.15 Uhr).
Höhepunkt des Jahres für die deutschen Eishockey-Frauen: Weltmeisterschaft vom 6. bis 16. November in Dänemark
Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) von Bundestrainer Jeff MacLeod hat ihr Jahres-Highlight schon im November: Vom 6. bis 16. November 2026 findet die IIHF Women's World Championship in Herning und Esbjerg (Dänemark) statt. MagentaSport und MagentaTV präsentieren bei der Weltmeisterschaft der Frauen alle deutschen Spiele in der Vorrunde und der K.o.-Phase sowie das Finale live, kostenlos und mit umfassender Begleitberichterstattung. Bei der erstmals im November ausgetragenen Frauen-WM mit neuem Modus und neuer Gruppeneinteilung trifft die DEB-Auswahl zum Vorrunden-Start am 7. November auf Österreich (live ab 18.45 Uhr), am 8. November auf die USA (live ab 14.45 Uhr), am 10. November auf Tschechien (live ab 14.45 Uhr) und am 11. November auf die Schweiz (live ab 14.45 Uhr).
Neue Folge "EishockeyDeutschland - Standortbestimmung" stellt mit Protagonisten wie IIHF-Präsident Franz Reindl die Grundsatzfrage: Wofür steht Eishockey-Deutschland?
Die neue Folge der Content-Reihe EishockeyDeutschland erscheint am 2. November um 18.00 Uhr (verfügbar u.a. im YouTube-Kanal von MagentaSport (https://5i48o.r.sp1-brevo.net/mk/cl/f/sh/OycZvHuFo2EhBeSk4QSgPVFz/zQbr2pGKuxPY)) und widmet sich vor Beginn des Deutschland Cups und der Frauen-WM der grundsätzlichen Frage, wofür das deutsche Eishockey steht. Ein kompletter Hintergrund zu allen Bereichen: Frauen, Nachwuchs, Hobbyligen, Oberligen, DEL und DEL2 mit Fokus auf die Heim-WM. Die Perspektiven des Verbands, der Liga, der Klubs und der Medien werden ebenso berücksichtigt wie die Sichtweisen verschiedener Protagonisten des deutschen Eishockeys - darunter Franz Reindl, gerade als zweiter Deutscher in dieses Amt gewählte neue Präsident des Eishockey-Weltverbands IIHF, Claus Gröbner, Geschäftsführer der 2027 Eishockey WM Organisationsgesellschaft, sowie die MagentaSport-Experten Rick Goldmann und Ronja Jenike.
Eishockey bei MagentaSport und MagentaTV
Auch in der neuen Spielzeit 2026/27 bieten MagentaSport und MagentaTV das beste Eishockey-Angebot - mit der Heim-WM 2027 als großem Saison-Höhepunkt! Alle Spiele der PENNY DEL live - mit insgesamt über 400 Spielen in der Hauptrunde und den Playoffs. Dazu die Eishockey-Weltmeisterschaften der Männer, Frauen und Junioren, alle Partien des Deutschland Cups 2026 sowie weitere Länderspiele der deutschen Nationalmannschaften - mit der Heim-WM 2027 der Männer als großem Highlight. Topspiele aus der Champions Hockey League (CHL) - in dieser Spielzeit mit den deutschen Spitzenklubs Eisbären Berlin, Kölner Haie und Adler Mannheim - sowie Highlights aller DEL2-Spiele. Darüber hinaus die schwedische Elite-Liga Svenska Eishockeyligan (SHL) live via Sportdigital1+. Durch die neue Saison begleitet und bestens unterhalten werden alle Eishockeyfans auch von Formaten wie "Die Eishockey-Show" mit Rick Goldmann, Basti Schwele und Sascha Bandermann sowie der Content-Reihe EishockeyDeutschland.
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PENNY DEL | 14. Spieltag
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Deutschland Cup 2026
Donnerstag, 05.11.2026
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Samstag, 07.11.2026
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ab 18.00 Uhr: Deutschland - Lettland
Sonntag, 08.11.2026
ab 10.45 Uhr: Lettland - Österreich
ab 14.15 Uhr: Deutschland - Slowakei
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Samstag, 07.11.2026
ab 18.45 Uhr: Deutschland - Österreich
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ab 14.45 Uhr: Deutschland - Schweiz
Freitag, 13.11.2026
ab 10.45 Uhr: Abstiegsrelegation (nur bei deutscher Beteiligung)
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ab 18.45 Uhr: Viertelfinale (nur bei deutscher Beteiligung)
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Montag, 16.11.2026
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