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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

FEIERTAGSHINWEIS

DIENSTAG: In Tokio bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Tag der Kultur" geschlossen.

TAGESTHEMA

Die Indikatoren für die industrielle Aktivität in den asiatischen Volkswirtschaften zeigen sich uneinheitlich. Die von S&P Global veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes (PMI) zeigten, dass die Hersteller in Südostasien einen Anstieg der Auftragseingänge verzeichneten. Dagegen sehen sich die Export-Schwergewichte Taiwan, Japan und Südkorea nach Monaten starken Wachstums mit einer Verlangsamung konfrontiert. Der taiwanische PMI sank von dem im September erreichten Mehrjahreshoch von 56,7 auf 54,9. Japans Hauptindex rutschte auf ein Siebenmonatstief ab. Auch Südkorea zeigt Schwächesignale und verzeichnete das schwächste Produktionswachstum im bisherigen Jahresverlauf. Unterdessen zeigte der RatingDog-PMI für das verarbeitende Gewerbe in China, dass die Fabrikaktivität im Oktober in einem stetigen Tempo expandierte, was den elften Wachstumsmonat in Folge markierte. Der Index gab minimal nach auf 52,0. Indonesiens Industrie-PMI kletterte im Oktober von 52,4 im September auf 54,0, was die schnellste Expansion seit März 2024 markierte. Thailand zeigte eine ähnliche Stärke und verzeichnete den höchsten PMI-Wert seit Ende 2025. In Indien erreichte derweil das Wachstum bei den Exportaufträgen ein Sechsmonatshoch.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

22:05 US/Palantir Technologies, Inc., Ergebnis 3Q

22:30 US/Apple Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE:  k.A. 
     1. Veröff.: 56,0 
     zuvor:   57,0 
 
  16:00 Bauausgaben September 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm 
     zuvor:  +0,9% gg Vm 
 
  16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Oktober 
     PROGNOSE: 54,5 Punkte 
     zuvor:  54,5 Punkte 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.648,25  +0,5 
E-Mini-Future Nasdaq-100  28.770,00  +0,8 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.856,50  -0,6 
Topix-500 (Tokio)      3.930,28  -0,9 
Kospi (Seoul)        5.859,08  +2,2 
Shanghai-Composite      3.638,03  +1,1 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 23.419,68  +0,5 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Tendenziell gut im Markt liegen Technologiewerte, die ihre Berg- und Talfahrt fortsetzen, nachdem sie am Freitag noch stark unter die Räder gekommen waren, belastet vor allem von einem schwachen Intel-Ausblick. Dies schürte Sorgen über die Gewinnerwartungen von Halbleiterunternehmen allgemein und anderen Unternehmen mit KI-Fantasie. Die Akteure warteten nun auf Zahlen und Ausblick von Apple nach Ende des Handels an der Wall Street, heißt es. Für etwas Entspannung sorgen deutlich fallende Ölpreise. Brent-Öl verbilligt sich um über 3 Prozent auf unter 110 Dollar je Fass, nachdem am Freitag in der Spitze noch über 117 Dollar aufgerufen wurden. Die Erholung der Technologieaktien spiegelt der Kospi in Seoul wider, der kräftig zulegt. An den chinesischen Börsen stützt, dass der RatingDog-Einkaufsmanagerindex im Oktober bereits den elften Monat in Folge im Wachstum anzeigenden Bereich blieb. In Sydney überwiegen Verkäufe vor der geldpolitischen Entscheidung der Reserve Bank of Australia am Dienstag. Allgemein werde erwartet, dass die Zentralbank ihren Leitzins bereits zum fünften Mal in desem Jahr erhöhen werde, heißt es.

WALL STREET

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA     51.770,31  -1,1  -572,25    52.342,56 
S&P-500    7.580,07  -1,8  -140,32    7.720,39 
NASDAQ Comp 25.437,00  -2,9  -747,73    26.184,72 
NASDAQ 100  28.384,85  -3,5 -1017,66    29.402,51 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,56 Mrd  1,32 Mrd 
Gewinner       1.005   1.914 
Verlierer      1.715    782 
Unverändert       64     74 
 

Sehr schwach - Der Ausverkauf bei KI-Aktien setzte sich nach weiteren enttäuschenden Quartalsberichten fort, konkret vor allem von Intel, daneben aber auch Amazon. Die Amazon-Aktie fiel um 1,4 Prozent. Das Wachstum der Werbeerträge verlangsamte sich im Berichtsquartal, was eine ähnliche Warnung des Konkurrenten Google widerspiegelte. Hintergrund sei das Verbraucherverhalten, sich verstärkt auf KI-Assistenten zu verlassen, für die die Technologiekonzerne noch keine Werbefunktionen entwickelt hätten, hieß es. Die Intel-Aktie brach um 28,6 Prozent ein und riss andere Halbleiteraktien mit nach unten, nachdem der Chiphersteller für das vierte Quartal ein Umsatzwachstum prognostiziert hatte, das hinter den Erwartungen zurückblieb. Nvidia verloren 4,2, AMD 10,9, Broadcom 5,5 oder Micron 5,3 Prozent. Die Aktie von Coinbase Global fiel um 10,6 Prozent. nachdem es beim Kryptobörsenwettbewerber Binance zu einem massiven Cyberdiebstahl gekommen war. Exxon und Chevron legten um je rund 2 Prozent zu, nachdem die beiden Ölkonzerne die Erwartungen der Wall Street deutlich übertroffen hatten.

US-ANLEIHEN

Rendite  +/- 
2 Jahre     4,58  -0,08 
10 Jahre    4,93  -0,06 
 

Angesichts der Schwäche am Aktienmarkt floss Geld in den vermeintlich sicheren Anleihehafen. Entsprechend sanken die Renditen auf breiter Front kräftig.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Fr, 8:05 % YTD 
EUR/USD     1,1186  +0,3   1,1158     1,1179  -4,8 
EUR/JPY     176,57  +0,4   175,83     176,28  -4,0 
EUR/GBP     0,8344  +0,1   0,8333     0,8345  -4,3 
USD/JPY     157,83  +0,2   157,53     157,67  +0,8 
USD/KRW    1.343,45  +0,8  1.333,46    1.333,94  -6,7 
USD/CNY     6,6466  -0,1   6,6538     6,6570  -5,0 
USD/CNH     6,6435  -0,1   6,6528     6,6545  -4,8 
USD/HKD     7,8468  +0,0   7,8446     7,8449  +0,8 
AUD/USD     0,7017  -0,2   0,7030     0,7029  +5,2 
NZD/USD     0,5615  -0,2   0,5628     0,5632  -2,5 
BTC/USD    78.118,73  +0,4 77.809,26    78.423,10 -10,9 
 

Der Dollar zog leicht an, der Euro kam auf 1,1163 Dollar zurück. Der Bitcoin fiel um weitere 1,9 Prozent, nachdem die Kryptowährung im Verlauf auf den tiefsten Stand seit sechs Wochen gerutscht war. Hintergrund war, dass die Kryptobörse Binance alle Transaktionen nach dem größten Cyber-Raub aller Zeiten im Volumen von über 6 Milliarden Dollar ausgesetzt hatte. .

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold    3.906,79  +0,8   31,77    3.875,02 
Silber    50,21  +2,3    1,11      49,10 
Platin   1.436,06  +0,3    4,84    1.431,22 
 

Der Goldpreis gab deutlich nach um 3,3 Prozent auf 3.886 Dollar. Hohe Ölpreise und eine andauernde Inflation schürten die Erwartungen, dass die US-Notenbank die Zinsen erneut anheben werde, so Marktbeobachter. Zudem erhöhe der Ausverkauf bei Technologieaktien das Risiko, dass Anleger das Gold verkaufen könnten, um Verluste zu decken.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    100,75  -3,2   -3,37     104,12 
Brent/ICE    110,21  -2,8   -3,22     113,43 
 

Die Ölpreise legten deutlich zu, unter anderem nachdem die Ukraine nach einer zweiwöchigen Pause wieder eine russische Raffinerie angegriffen hatte. Der Markt sorgte sich zudem über eine mögliche Eskalation im Nahen Osten nach den US-Zwischenwahlen, wie von US-Präsident Trump immer wieder angedroht. Die Sorte Brent verteuerte sich im US-Handel um 2,4 Prozent auf 117,64 Dollar.

Im asiatischen Handel am Montag fallen die Preise stark. Hintergrund sind laut Marktteilnehmern erneute Versuche einer diplomatischen Lösung des Iran-Kriegs. Derweil einigten sich wichtige Opec-Mitglieder am Sonntag darauf, die Ölförderung im Dezember stabil zu halten.

MELDUNGEN SEIT FREITAG, 20.00 UHR

INDONESIEN - Außenhandel

Indonesien verzeichnete im September einen Handelsbilanzüberschuss von 3,36 Milliarden Dollar, verglichen mit einem Überschuss von 3,55 Milliarden im August. Die Exporte, die rund 20 Prozent des BIP ausmachen, stiegen um 11,87 Prozent, die Importe um 18,41 Prozent.

INDONESIEN - Inflation

Der indonesische Verbraucherpreisindex ist im Oktober im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,23 Prozent gestiegen, nachdem er im September um 3,28 Prozent zugelegt hatte. Die Kerninflation lag bei 2,56 Prozent, verglichen mit 2,84 Prozent im September.

S-OIL

hat im dritten Quartal einen Nettogewinn von 1,436 Billionen Won (1,08 Milliarden Dollar) erzielt, nach 63,20 Milliarden Won im Vorjahreszeitraum. Damit übertraf das Unternehmen die Konsenserwartung von 1,013 Billionen. Der Umsatz kletterte um 42 Prozent auf 11,969 Billionen Won, während der Betriebsgewinn auf mehr als das Sechsfache auf 1,407 Billionen Won stieg. Haupttreiber waren höhere Energiepreise und breitere Raffineriemargen infolge der Spannungen im Nahen Osten.

WESTPAC BANKING

hat für das Geschäftsjahr bis September einen stagnierenden Nettogewinn vor Sondereffekten von 6,99 Milliarden Australischen Dollar (4,92 Milliarden US-Dollar) ausgewiesen. Der Nettogewinn sank um 1 Prozent auf 6,81 Milliarden Australische Dollar, der Umsatz stieg um rund 1 Prozent auf 22,60 Milliarden. Die Schlussdividende wurde bei 0,77 Australischen Dollar je Aktie stabil gehalten.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/gos

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November 02, 2026 02:01 ET (07:01 GMT)

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