Solingen (ots) -
Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (dfeug), Regionalverband West, verurteilt die gewalttätigen Angriffe auf Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Köln und weiteren Städten Nordrhein-Westfalens aufs Schärfste.
Besonders erschütternd sind die von der Polizei Köln bestätigten Übergriffe während der Halloweennacht. Feuerwehrangehörige wurden bei Löscharbeiten attackiert, Einsatzkräfte mit Pyrotechnik und Glasflaschen beworfen. Nach Angaben des Kölner Oberbürgermeisters musste die Patientenversorgung teilweise unter Polizeischutz fortgesetzt werden.
"Wer Feuerwehrleute bei Löscharbeiten angreift oder Rettungskräfte an der Versorgung von Patienten hindert, überschreitet jede Grenze. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind im Einsatz, um Menschenleben zu retten. Dass sie dabei selbst zur Zielscheibe werden, ist unerträglich", erklärt René Hill, Vorsitzender des dfeug-Regionalverbandes West und stellvertretender Landesvorsitzender NRW.
Auch die Angriffe auf Polizeikräfte im Zusammenhang mit den Gen-Z-Demonstrationen verurteilt die dfeug ausdrücklich. Dabei ist zwischen den Ausschreitungen nach der Demonstration und den späteren Gewalttaten während der Halloweennacht zu unterscheiden. Eine pauschale Verurteilung friedlicher Demonstrierender lehnt die Gewerkschaft ab.
"Wenn Feuerwehr und Rettungsdienst Polizeischutz benötigen, um Menschen helfen zu können, läuft etwas grundlegend falsch. Angriffe auf Einsatzkräfte gefährden nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Menschen, die dringend Hilfe benötigen", betont Hill.
Die dfeug fordert eine konsequente Strafverfolgung, wirksame Schutzmaßnahmen und eine klare gesellschaftliche Haltung gegen Gewalt an Einsatzkräften. "Solidarität darf nicht bei Worten enden. Wer Einsatzkräfte angreift, muss mit konsequenten rechtlichen Folgen rechnen. Gewalt gegen Helfende darf niemals zur Normalität werden", so Hill abschließend.
Die dfeug wünscht allen verletzten Einsatzkräften eine schnelle und vollständige Genesung.
Pressekontakt:
Marie Nitschmann
presse@dfeug.de
Original-Content von: Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/173214/6382070
Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (dfeug), Regionalverband West, verurteilt die gewalttätigen Angriffe auf Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in Köln und weiteren Städten Nordrhein-Westfalens aufs Schärfste.
Besonders erschütternd sind die von der Polizei Köln bestätigten Übergriffe während der Halloweennacht. Feuerwehrangehörige wurden bei Löscharbeiten attackiert, Einsatzkräfte mit Pyrotechnik und Glasflaschen beworfen. Nach Angaben des Kölner Oberbürgermeisters musste die Patientenversorgung teilweise unter Polizeischutz fortgesetzt werden.
"Wer Feuerwehrleute bei Löscharbeiten angreift oder Rettungskräfte an der Versorgung von Patienten hindert, überschreitet jede Grenze. Unsere Kolleginnen und Kollegen sind im Einsatz, um Menschenleben zu retten. Dass sie dabei selbst zur Zielscheibe werden, ist unerträglich", erklärt René Hill, Vorsitzender des dfeug-Regionalverbandes West und stellvertretender Landesvorsitzender NRW.
Auch die Angriffe auf Polizeikräfte im Zusammenhang mit den Gen-Z-Demonstrationen verurteilt die dfeug ausdrücklich. Dabei ist zwischen den Ausschreitungen nach der Demonstration und den späteren Gewalttaten während der Halloweennacht zu unterscheiden. Eine pauschale Verurteilung friedlicher Demonstrierender lehnt die Gewerkschaft ab.
"Wenn Feuerwehr und Rettungsdienst Polizeischutz benötigen, um Menschen helfen zu können, läuft etwas grundlegend falsch. Angriffe auf Einsatzkräfte gefährden nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die Menschen, die dringend Hilfe benötigen", betont Hill.
Die dfeug fordert eine konsequente Strafverfolgung, wirksame Schutzmaßnahmen und eine klare gesellschaftliche Haltung gegen Gewalt an Einsatzkräften. "Solidarität darf nicht bei Worten enden. Wer Einsatzkräfte angreift, muss mit konsequenten rechtlichen Folgen rechnen. Gewalt gegen Helfende darf niemals zur Normalität werden", so Hill abschließend.
Die dfeug wünscht allen verletzten Einsatzkräften eine schnelle und vollständige Genesung.
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Marie Nitschmann
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