Riga (ots) -
Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger erwartet für Nordmanntannen in dieser Saison 25 bis 33 Euro pro Meter. EveXmas rechnet vor, ab wann ein künstlicher Baum aus 100 Prozent PE günstiger und klimafreundlicher ist als die jährlich gefällte Tanne.
Noch stehen in den Geschäften Kürbisse und Halloween-Dekoration, doch der Handel mit Weihnachtsbäumen hat bereits begonnen, und zwar erneut mit höheren Preisen. Für die Nordmanntanne, die rund 80 Prozent des deutschen Marktes ausmacht, erwartet der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger in dieser Saison 25 bis 33 Euro pro Meter. Das sind drei bis fünf Euro mehr als im vergangenen Jahr. Als Gründe nennen die Erzeuger gestiegene Löhne, höhere Transport-, Verpackungs- und Pflanzenschutzkosten, schrumpfende Anbauflächen und Betriebsaufgaben ohne Nachfolger. Rund 25 Millionen Bäume werden in Deutschland jedes Jahr verkauft.
Die Rechnung über zehn Weihnachtsfeste
Für einen 1,85 Meter hohen Baum, wie er in ein normales Wohnzimmer passt, bedeutet das 46 bis 61 Euro pro Jahr. Dazu kommen Ständer, Transport, Verpackungsnetz und Entsorgung. Über zehn Weihnachtsfeste summiert sich allein der Baum auf rund 550 Euro, bei weiter steigenden Preisen auf rund 700 Euro. Ein hochwertiger künstlicher Baum derselben Höhe kostet je nach Ausstattung etwa 230 bis 400 Euro, und das nur einmal.
"Wer die Kosten ehrlich über die Nutzungsdauer rechnet, ist mit einem guten Kunstbaum spätestens ab dem fünften bis achten Weihnachten günstiger unterwegs und danach jedes Jahr im Plus", sagt Aleksey Korzh, Sprecher von EveXmas. "Der höhere Anschaffungspreis schreckt viele ab. Aber ein Baum, der umgerechnet 30 Euro pro Jahr kostet, ist günstiger als einer, der über 50 Euro pro Jahr kostet, auch wenn auf dem Preisschild einmal 300 und einmal 50 steht."
Auch in der Ökobilanz zählt die Lebensdauer
Wie lange ein Baum genutzt wird, entscheidet auch über seine Umweltbilanz. Eine Lebenszyklusanalyse im Auftrag der American Christmas Tree Association (WAP Sustainability Consulting, 2018) kommt zu dem Ergebnis, dass ein künstlicher Baum ab rund fünf Jahren Nutzung besser abschneidet als jährlich neu gekaufte Naturbäume. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) rechnet deutlich konservativer und nennt 17 Jahre. Die große Bandbreite zeigt: Material und Haltbarkeit des Baums wiegen schwerer als die Frage "echt oder künstlich".
Naturbäume stammen zudem überwiegend aus Plantagen, die in Deutschland auf 20.000 bis 30.000 Hektar in Monokultur bewirtschaftet werden. Nach Stichproben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind rund zwei Drittel der verkauften Bäume mit Pestiziden behandelt. 2023 fand der Verband dabei auch Wirkstoffe, die in der EU gar nicht oder nicht für den Weihnachtsbaumanbau zugelassen sind.
100 Prozent PE statt Folie
Genau an der Lebensdauer setzt EveXmas an. Das 2020 gegründete Unternehmen mit Sitz in Riga vertreibt ausschließlich Bäume, deren Nadeln zu 100 Prozent aus Polyethylen (PE) im Spritzgussverfahren bestehen. Jede Nadel wird einzeln in einer Form abgegossen und nicht, wie bei günstigen Bäumen, aus flacher PVC-Folie geschnitten. Das Ergebnis sind dreidimensionale Zweige, die sich optisch kaum vom Original unterscheiden und bei normaler Lagerung rund zehn Jahre ihre Form behalten. Auf Mischungen aus PE und PVC, wie sie bei vielen Angeboten im Handel üblich sind, verzichtet das Unternehmen bewusst.
"Viele Bäume werden als PE-Baum verkauft, obwohl nur die äußeren Spitzen aus PE sind und der Rest aus PVC-Folie besteht. Die Folie wird mit den Jahren flach, bleicht aus und bricht", so Korzh. "Ein Baum, der nach vier Jahren ersetzt werden muss, hat die schlechteste Ökobilanz von allen, egal, woraus er besteht. Nachhaltig ist der Baum, der am längsten im Wohnzimmer steht. Deshalb setzen wir auf 100 Prozent PE und auf eine Nutzungsdauer von rund zehn Jahren."
Worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten
- Material: Nadeln aus 100 Prozent PE im Spritzguss, nicht aus PVC-Folie und nicht als Mischung. Die Nadeln sollten dreidimensional geformt sein, nicht flach.
- Brandschutz: Material geprüft nach DIN 4102-1, Klasse B1 (schwer entflammbar).
- Konstruktion: Stahlgestell mit klappbaren Ästen. Aufbau in Minuten, ohne einzelne Zweige einzustecken.
- Lagerung: Aufbewahrungstasche im Lieferumfang. Richtig gelagert hält der Baum deutlich länger.
- Service: deutschsprachiger Kundenservice und erreichbarer Ansprechpartner nach dem Kauf.
- Die eigene Rechnung: Anschaffungspreis durch realistische Nutzungsjahre teilen und mit dem jährlichen Preis für einen Naturbaum vergleichen.
Der Markt bewegt sich
Die Nachfrage bestätigt den Trend. Nach Angaben des Verbands der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Niedersachsen, Hamburg und Bremen ist der Absatz von Naturbäumen in den vergangenen Jahren um rund fünf Prozent zurückgegangen, während die Nachfrage nach künstlichen Bäumen im gleichen Umfang gestiegen ist. Die Erzeuger beobachten zugleich einen Trend zu kleineren Bäumen und zu günstigerer Ware mit kleinen Schönheitsfehlern.
"Unsere Kunden sind überwiegend über 40, haben jahrzehntelang echte Bäume gekauft und wechseln jetzt. Nicht, weil sie Weihnachten anders feiern wollen, sondern weil sie Preis, Aufwand und Nachhaltigkeit neu abwägen", sagt Korzh. "Dafür muss der Kunstbaum aber aussehen und sich anfühlen wie eine echte Tanne. Dann ist er kein Ersatz, sondern die bessere Lösung."
Hinweis für Redaktionen: Bildmaterial in Druckqualität sowie eine Infografik zum Zehn-Jahres-Kostenvergleich stehen auf Anfrage zur Verfügung. Aleksey Korzh steht für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.
Über EveXmas
EveXmas (SIA EveXmas Baltics) wurde 2020 in Riga, Lettland, gegründet und vertreibt Premium-Kunstweihnachtsbäume, Kränze und Girlanden aus 100 Prozent Polyethylen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Bäume werden aus Riga versandt, nach Deutschland und Österreich versandkostenfrei, und sind über evexmas.store sowie Amazon erhältlich. Ein deutschsprachiger Kundenservice ist an allen Tagen erreichbar. Zu jedem Baum gehören Metallständer, Aufbewahrungstasche und Handschuhe.
Pressekontakt:
EveXmas, SIA EveXmas Baltics
Aleksey Korzh, Sprecher
Telefon: +371 20579847
E-Mail: info@evexmas.store
https://evexmas.store/de/
Original-Content von: SIA EveXmas Baltics, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183803/6383025
Der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger erwartet für Nordmanntannen in dieser Saison 25 bis 33 Euro pro Meter. EveXmas rechnet vor, ab wann ein künstlicher Baum aus 100 Prozent PE günstiger und klimafreundlicher ist als die jährlich gefällte Tanne.
Noch stehen in den Geschäften Kürbisse und Halloween-Dekoration, doch der Handel mit Weihnachtsbäumen hat bereits begonnen, und zwar erneut mit höheren Preisen. Für die Nordmanntanne, die rund 80 Prozent des deutschen Marktes ausmacht, erwartet der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger in dieser Saison 25 bis 33 Euro pro Meter. Das sind drei bis fünf Euro mehr als im vergangenen Jahr. Als Gründe nennen die Erzeuger gestiegene Löhne, höhere Transport-, Verpackungs- und Pflanzenschutzkosten, schrumpfende Anbauflächen und Betriebsaufgaben ohne Nachfolger. Rund 25 Millionen Bäume werden in Deutschland jedes Jahr verkauft.
Die Rechnung über zehn Weihnachtsfeste
Für einen 1,85 Meter hohen Baum, wie er in ein normales Wohnzimmer passt, bedeutet das 46 bis 61 Euro pro Jahr. Dazu kommen Ständer, Transport, Verpackungsnetz und Entsorgung. Über zehn Weihnachtsfeste summiert sich allein der Baum auf rund 550 Euro, bei weiter steigenden Preisen auf rund 700 Euro. Ein hochwertiger künstlicher Baum derselben Höhe kostet je nach Ausstattung etwa 230 bis 400 Euro, und das nur einmal.
"Wer die Kosten ehrlich über die Nutzungsdauer rechnet, ist mit einem guten Kunstbaum spätestens ab dem fünften bis achten Weihnachten günstiger unterwegs und danach jedes Jahr im Plus", sagt Aleksey Korzh, Sprecher von EveXmas. "Der höhere Anschaffungspreis schreckt viele ab. Aber ein Baum, der umgerechnet 30 Euro pro Jahr kostet, ist günstiger als einer, der über 50 Euro pro Jahr kostet, auch wenn auf dem Preisschild einmal 300 und einmal 50 steht."
Auch in der Ökobilanz zählt die Lebensdauer
Wie lange ein Baum genutzt wird, entscheidet auch über seine Umweltbilanz. Eine Lebenszyklusanalyse im Auftrag der American Christmas Tree Association (WAP Sustainability Consulting, 2018) kommt zu dem Ergebnis, dass ein künstlicher Baum ab rund fünf Jahren Nutzung besser abschneidet als jährlich neu gekaufte Naturbäume. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) rechnet deutlich konservativer und nennt 17 Jahre. Die große Bandbreite zeigt: Material und Haltbarkeit des Baums wiegen schwerer als die Frage "echt oder künstlich".
Naturbäume stammen zudem überwiegend aus Plantagen, die in Deutschland auf 20.000 bis 30.000 Hektar in Monokultur bewirtschaftet werden. Nach Stichproben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sind rund zwei Drittel der verkauften Bäume mit Pestiziden behandelt. 2023 fand der Verband dabei auch Wirkstoffe, die in der EU gar nicht oder nicht für den Weihnachtsbaumanbau zugelassen sind.
100 Prozent PE statt Folie
Genau an der Lebensdauer setzt EveXmas an. Das 2020 gegründete Unternehmen mit Sitz in Riga vertreibt ausschließlich Bäume, deren Nadeln zu 100 Prozent aus Polyethylen (PE) im Spritzgussverfahren bestehen. Jede Nadel wird einzeln in einer Form abgegossen und nicht, wie bei günstigen Bäumen, aus flacher PVC-Folie geschnitten. Das Ergebnis sind dreidimensionale Zweige, die sich optisch kaum vom Original unterscheiden und bei normaler Lagerung rund zehn Jahre ihre Form behalten. Auf Mischungen aus PE und PVC, wie sie bei vielen Angeboten im Handel üblich sind, verzichtet das Unternehmen bewusst.
"Viele Bäume werden als PE-Baum verkauft, obwohl nur die äußeren Spitzen aus PE sind und der Rest aus PVC-Folie besteht. Die Folie wird mit den Jahren flach, bleicht aus und bricht", so Korzh. "Ein Baum, der nach vier Jahren ersetzt werden muss, hat die schlechteste Ökobilanz von allen, egal, woraus er besteht. Nachhaltig ist der Baum, der am längsten im Wohnzimmer steht. Deshalb setzen wir auf 100 Prozent PE und auf eine Nutzungsdauer von rund zehn Jahren."
Worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten
- Material: Nadeln aus 100 Prozent PE im Spritzguss, nicht aus PVC-Folie und nicht als Mischung. Die Nadeln sollten dreidimensional geformt sein, nicht flach.
- Brandschutz: Material geprüft nach DIN 4102-1, Klasse B1 (schwer entflammbar).
- Konstruktion: Stahlgestell mit klappbaren Ästen. Aufbau in Minuten, ohne einzelne Zweige einzustecken.
- Lagerung: Aufbewahrungstasche im Lieferumfang. Richtig gelagert hält der Baum deutlich länger.
- Service: deutschsprachiger Kundenservice und erreichbarer Ansprechpartner nach dem Kauf.
- Die eigene Rechnung: Anschaffungspreis durch realistische Nutzungsjahre teilen und mit dem jährlichen Preis für einen Naturbaum vergleichen.
Der Markt bewegt sich
Die Nachfrage bestätigt den Trend. Nach Angaben des Verbands der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Niedersachsen, Hamburg und Bremen ist der Absatz von Naturbäumen in den vergangenen Jahren um rund fünf Prozent zurückgegangen, während die Nachfrage nach künstlichen Bäumen im gleichen Umfang gestiegen ist. Die Erzeuger beobachten zugleich einen Trend zu kleineren Bäumen und zu günstigerer Ware mit kleinen Schönheitsfehlern.
"Unsere Kunden sind überwiegend über 40, haben jahrzehntelang echte Bäume gekauft und wechseln jetzt. Nicht, weil sie Weihnachten anders feiern wollen, sondern weil sie Preis, Aufwand und Nachhaltigkeit neu abwägen", sagt Korzh. "Dafür muss der Kunstbaum aber aussehen und sich anfühlen wie eine echte Tanne. Dann ist er kein Ersatz, sondern die bessere Lösung."
Hinweis für Redaktionen: Bildmaterial in Druckqualität sowie eine Infografik zum Zehn-Jahres-Kostenvergleich stehen auf Anfrage zur Verfügung. Aleksey Korzh steht für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.
Über EveXmas
EveXmas (SIA EveXmas Baltics) wurde 2020 in Riga, Lettland, gegründet und vertreibt Premium-Kunstweihnachtsbäume, Kränze und Girlanden aus 100 Prozent Polyethylen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Bäume werden aus Riga versandt, nach Deutschland und Österreich versandkostenfrei, und sind über evexmas.store sowie Amazon erhältlich. Ein deutschsprachiger Kundenservice ist an allen Tagen erreichbar. Zu jedem Baum gehören Metallständer, Aufbewahrungstasche und Handschuhe.
Pressekontakt:
EveXmas, SIA EveXmas Baltics
Aleksey Korzh, Sprecher
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E-Mail: info@evexmas.store
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