Mannheim (ots) -
- Fachkräftenachfrage steigt im dritten Quartal um drei Prozentpunkte
- Bau, Automatisierung und IT-Sicherheit bleiben wichtigste Wachstumsfelder
- Nachfrage nach Juristen sowie Compliance- und Datenschutzexperten zieht deutlich an
Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Erholungssignale, doch am Arbeitsmarkt bleibt die Zurückhaltung groß. Immerhin: Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften hat sich im dritten Quartal leicht verbessert. Nach dem deutlichen Rückgang im Frühjahr steigt der Hays Fachkräfte-Index von 36 auf 39 Prozent[1]. Von einer breiten Belebung kann jedoch keine Rede sein. Während Unternehmen weiterhin Stellen abbauen und Neubesetzungen zurückstellen, wird auf einzelnen Positionen verstärkt Personal gesucht. Insgesamt betrachtet, liegt hier der Einstellungsfokus auf Funktionen mit hoher strategischer, regulatorischer oder operativer Bedeutung.
Bau- und Infrastrukturprojekte trotzen der schwachen Industriekonjunktur
Als eine der volumenstärksten Berufsgruppen steigt die Nachfrage nach Ingenieuren um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal. Besonders gefragt sind Bau-, Elektro- und Projektingenieure. Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen zudem Automatisierungs- (+28 Prozentpunkte), Konstruktions- (+19 Prozentpunkte) sowie Verfahrens- und Prozessingenieure (+12 Prozentpunkte). Rückenwind erhält die Berufsgruppe vor allem durch die hohe Nachfrage im Baugewerbe, das mit einem Indexwert von 212 Prozent (136 Prozent im Vorjahr) weiterhin den höchsten Fachkräftenachfrage aller betrachteten Branchen aufweist.
Trotz der anhaltend schwierigen Lage im Wohnungsbau sorgen Infrastrukturmaßnahmen, Investitionen in die Energiewende und Modernisierungsprojekte für einen zunehmenden Bedarf an technischen Fachkräften. "Der Bau- und Infrastrukturbereich erweist sich als robustes Wachstumsfeld. Im Energiesektor zeigt sich die Nachfrage vor allem indirekt in Bereichen wie Elektrifizierung, Automatisierung, Anlagenbau sowie Energie- und Infrastrukturprojekten. Sie ist damit Teil einer langfristigen Transformation von Energieversorgung, Industrie und Infrastruktur", sagt René Gruner, Bereichsleiter Digital Technology & Engineering.
Unternehmen setzen bei IT und Finance auf Stabilität
Gegenüber dem Vorquartal entwickelt sich die Nachfrage jedoch kaum (+0 Prozentpunkte) und verharrt weitgehend auf dem Niveau des zweiten Quartals (59 Prozent). Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen vor allem spezialisierte Rollen: Die Nachfrage nach IT-Security-Spezialisten steigt um 18 Prozentpunkte, SAP-Entwickler legen um 15 Prozentpunkte zu. Den größten Bedarf gibt es weiterhin bei den IT-Entwickler (+1 Prozentpunkt), IT-Berater (+3 Prozentpunkte) und IT-Architekten (+2 Prozentpunkte).
Die insgesamt verhaltene Entwicklung deutet jedoch darauf hin, dass viele Unternehmen angesichts der anhaltend schwachen Konjunktur Investitionen in Digitalisierungsprojekte derzeit sorgfältiger abwägen.
"Die IT-Nachfrage hat sich im Q3 strukturell verändert. Unternehmen suchen weniger in der Breite, sondern investieren gezielt in Spezialisten, die Sicherheit, Infrastruktur, Daten, Architektur und die Transformation bestehender Systeme verantworten. Der Markt ist kleiner geworden, zugleich anspruchsvoller und spezialisierter", sagt Andreas Sauer, Bereichsleiter Technology.
Auch im Finanzwesen entwickelt sich die Nachfrage verhalten und steigt lediglich um einen Prozentpunkt zum Vorquartal auf 63 Prozent. Die stärksten Zuwächse entfallen auf Compliance Manager (+49 Prozentpunkte), Tax Manager (+15 Prozentpunkte) und Risikomanager (+11 Prozentpunkte). Besonders gefragt sind Buchhalter, Controller und Bilanzbuchhalter.
Erich Schwinghammer, Bereichsleiter Finance & HR, bewertet die Entwicklung, wie folgt: "In wirtschaftlich unsicheren Zeiten geht es weniger um den Ausbau von Kapazitäten als darum, finanzielle Risiken zu begrenzen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und das Geschäft abzusichern. Das zeigt sich am Bedarf von Risiko, Compliance und Steuerkompetenzen."
Unternehmen suchen verstärkt Personalentwickler und Talentemanager
Im Personalwesen liegt die Nachfrage mit rund 17 Prozent weiterhin nahezu auf dem Niveau des Vorquartals. Besonders gefragt sind Personalentwickler und Talentemanager (+ 13 Prozentpunkte). "Damit Umbauprogramme erfolgreich sind, braucht es einen kulturellen Wandel - und der muss begleitet werden, auch durch Weiterqualifizierung", so Florian Wagner, Department Manager HR Interim & Projects.
Life Sciences mit leichter Abschwächung
Die Life Sciences entwickeln sich leicht negativ: Die Nachfrage geht gegenüber dem Vorquartal leicht um einen Prozentpunkt zurück. Zwar bleibt die Nachfrage nach Qualitätsmanagern hoch und steigt um 14 Prozentpunkte. Dies deutet darauf hin, dass Unternehmen weiterhin gezielt Schlüsselpositionen besetzen, ihre Personalbedarfe insgesamt jedoch zurückhaltender planen.
Rechtliche Risiken erhöhen die Nachfrage nach Juristen
Auch Juristen-Positionen werden im dritten Quartal verstärkt ausgeschrieben. Die Zahl der Stellenausschreibungen steigt gegenüber dem Vorquartal um zwölf Prozentpunkte. Besonders gefragt sind Juristen, Contract Manager sowie Spezialisten für Compliance- und Datenschutzthemen. So wächst die Nachfrage nach Juristen um 13 Prozentpunkte auf 84 Prozent, während Datenschutzjuristen und Compliance-Juristen die stärksten relativen Zuwächse innerhalb der Berufsgruppe verzeichnen (135 und 49 Prozentpunkte).
Marketing und Vertrieb: Erste Wachstumsimpulse trotz Kostendruck
Unerwartet dynamisch entwickelt sich im dritten Quartal der Bereich Marketing. Die Nachfrage steigt gegenüber dem Vorquartal um zehn Prozentpunkte. Besonders gefragt sind Marketingmanager, Produktmanager sowie Spezialisten für Content-, PR- und Social-Media-Marketing. Überdurchschnittliche Zuwächse zeigt insbesondere die Positionen des Content Managers (+32 Prozentpunkte).
Auch im Vertrieb nimmt die Nachfrage spürbar zu. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen steigt um rund fünf Prozentpunkte und liegt damit wieder im Plus. Besonders gesucht werden Sales Manager, Key Account Manager sowie Business Development Manager. Letztere verzeichnen den stärksten Anstieg innerhalb der Berufsgruppe.
Operative Stärke schlägt reine Spezialisierung
Die Nachfrage im Einkaufsmanagement entwickelt sich leicht positiv. Insbesondere operative Einkäufer verzeichnen Zuwächse (+29 Prozentpunkte), während technische Einkaufsfunktionen an Nachfrage verlieren (-12 Prozentpunkte). "Der leichte Nachfrageanstieg bei operativen Einkäufern zeigt, dass Unternehmen derzeit vor allem vielseitig einsetzbare Fachkräfte mit ausgeprägter Umsetzungskompetenz suchen. Gefragt sind weniger Spezialisten für einzelne Aufgaben als vielmehr Allrounder, die den Einkauf ganzheitlich im Griff haben", sagt Rico Koller, Key Account Manager Procurement.
Fachkräfteentwicklung bleibt gespalten
Der Hays Fachkräfte-Index zeigt damit ein uneinheitliches Bild: Während einige Unternehmen ihre Neueinstellungen weiterhin begrenzen, entstehen in anderen Bereichen neue Bedarfe. Besonders gefragt sind Kompetenzen, die für die Sicherung des laufenden Betriebs, die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten oder die Umsetzung langfristiger Transformationsprojekte erforderlich sind.
"Der leichte Anstieg der Fachkräftenachfrage ist vor diesem Hintergrund ein positives Signal. Für eine endgültige Entwarnung am Arbeitsmarkt ist es jedoch noch zu früh. Angesichts der schwachen Beschäftigungsentwicklung und des anhaltenden Kostendrucks dürfte die Einstellungspolitik vieler Unternehmen zunächst selektiv bleiben", so Alexander Heise, Hays CEO Deutschland und Europa.
Über den Hays Fachkräfte-Index
Der Hays Fachkräfte-Index (https://www.hays.de/personaldienstleistung-aktuell/fachkraefte-index-branchenuebergreifend?utm_campaign=fachkraefte_index_q3_26&utm_source=advertising_media&utm_medium=referral&utm_content=presse) basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Der Fachkräfte-Index zeigt die prozentuale Veränderung zum Ausgangswert vom 1. Quartal 2015 an. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.
Für Interviewanfragen sowie Kommentierungen zum Fachkräfte-Index stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
[1] Alle Angaben in "Prozent" beziehen sich auf den Referenzwert 0 im Jahr 2015. "Prozentpunkte" beziehen sich auf die Veränderung zu einem anderen Erhebungsquartal.
Pressekontakt:
Laura Betz
Hays AG, PR & Social Media
T: +49 89 512669 264
M: +49 160 8833860
E: laura.adriana.betz@hays.de
Original-Content von: Hays AG, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/63173/6383064
- Fachkräftenachfrage steigt im dritten Quartal um drei Prozentpunkte
- Bau, Automatisierung und IT-Sicherheit bleiben wichtigste Wachstumsfelder
- Nachfrage nach Juristen sowie Compliance- und Datenschutzexperten zieht deutlich an
Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Erholungssignale, doch am Arbeitsmarkt bleibt die Zurückhaltung groß. Immerhin: Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften hat sich im dritten Quartal leicht verbessert. Nach dem deutlichen Rückgang im Frühjahr steigt der Hays Fachkräfte-Index von 36 auf 39 Prozent[1]. Von einer breiten Belebung kann jedoch keine Rede sein. Während Unternehmen weiterhin Stellen abbauen und Neubesetzungen zurückstellen, wird auf einzelnen Positionen verstärkt Personal gesucht. Insgesamt betrachtet, liegt hier der Einstellungsfokus auf Funktionen mit hoher strategischer, regulatorischer oder operativer Bedeutung.
Bau- und Infrastrukturprojekte trotzen der schwachen Industriekonjunktur
Als eine der volumenstärksten Berufsgruppen steigt die Nachfrage nach Ingenieuren um vier Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal. Besonders gefragt sind Bau-, Elektro- und Projektingenieure. Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen zudem Automatisierungs- (+28 Prozentpunkte), Konstruktions- (+19 Prozentpunkte) sowie Verfahrens- und Prozessingenieure (+12 Prozentpunkte). Rückenwind erhält die Berufsgruppe vor allem durch die hohe Nachfrage im Baugewerbe, das mit einem Indexwert von 212 Prozent (136 Prozent im Vorjahr) weiterhin den höchsten Fachkräftenachfrage aller betrachteten Branchen aufweist.
Trotz der anhaltend schwierigen Lage im Wohnungsbau sorgen Infrastrukturmaßnahmen, Investitionen in die Energiewende und Modernisierungsprojekte für einen zunehmenden Bedarf an technischen Fachkräften. "Der Bau- und Infrastrukturbereich erweist sich als robustes Wachstumsfeld. Im Energiesektor zeigt sich die Nachfrage vor allem indirekt in Bereichen wie Elektrifizierung, Automatisierung, Anlagenbau sowie Energie- und Infrastrukturprojekten. Sie ist damit Teil einer langfristigen Transformation von Energieversorgung, Industrie und Infrastruktur", sagt René Gruner, Bereichsleiter Digital Technology & Engineering.
Unternehmen setzen bei IT und Finance auf Stabilität
Gegenüber dem Vorquartal entwickelt sich die Nachfrage jedoch kaum (+0 Prozentpunkte) und verharrt weitgehend auf dem Niveau des zweiten Quartals (59 Prozent). Überdurchschnittliche Zuwächse verzeichnen vor allem spezialisierte Rollen: Die Nachfrage nach IT-Security-Spezialisten steigt um 18 Prozentpunkte, SAP-Entwickler legen um 15 Prozentpunkte zu. Den größten Bedarf gibt es weiterhin bei den IT-Entwickler (+1 Prozentpunkt), IT-Berater (+3 Prozentpunkte) und IT-Architekten (+2 Prozentpunkte).
Die insgesamt verhaltene Entwicklung deutet jedoch darauf hin, dass viele Unternehmen angesichts der anhaltend schwachen Konjunktur Investitionen in Digitalisierungsprojekte derzeit sorgfältiger abwägen.
"Die IT-Nachfrage hat sich im Q3 strukturell verändert. Unternehmen suchen weniger in der Breite, sondern investieren gezielt in Spezialisten, die Sicherheit, Infrastruktur, Daten, Architektur und die Transformation bestehender Systeme verantworten. Der Markt ist kleiner geworden, zugleich anspruchsvoller und spezialisierter", sagt Andreas Sauer, Bereichsleiter Technology.
Auch im Finanzwesen entwickelt sich die Nachfrage verhalten und steigt lediglich um einen Prozentpunkt zum Vorquartal auf 63 Prozent. Die stärksten Zuwächse entfallen auf Compliance Manager (+49 Prozentpunkte), Tax Manager (+15 Prozentpunkte) und Risikomanager (+11 Prozentpunkte). Besonders gefragt sind Buchhalter, Controller und Bilanzbuchhalter.
Erich Schwinghammer, Bereichsleiter Finance & HR, bewertet die Entwicklung, wie folgt: "In wirtschaftlich unsicheren Zeiten geht es weniger um den Ausbau von Kapazitäten als darum, finanzielle Risiken zu begrenzen, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und das Geschäft abzusichern. Das zeigt sich am Bedarf von Risiko, Compliance und Steuerkompetenzen."
Unternehmen suchen verstärkt Personalentwickler und Talentemanager
Im Personalwesen liegt die Nachfrage mit rund 17 Prozent weiterhin nahezu auf dem Niveau des Vorquartals. Besonders gefragt sind Personalentwickler und Talentemanager (+ 13 Prozentpunkte). "Damit Umbauprogramme erfolgreich sind, braucht es einen kulturellen Wandel - und der muss begleitet werden, auch durch Weiterqualifizierung", so Florian Wagner, Department Manager HR Interim & Projects.
Life Sciences mit leichter Abschwächung
Die Life Sciences entwickeln sich leicht negativ: Die Nachfrage geht gegenüber dem Vorquartal leicht um einen Prozentpunkt zurück. Zwar bleibt die Nachfrage nach Qualitätsmanagern hoch und steigt um 14 Prozentpunkte. Dies deutet darauf hin, dass Unternehmen weiterhin gezielt Schlüsselpositionen besetzen, ihre Personalbedarfe insgesamt jedoch zurückhaltender planen.
Rechtliche Risiken erhöhen die Nachfrage nach Juristen
Auch Juristen-Positionen werden im dritten Quartal verstärkt ausgeschrieben. Die Zahl der Stellenausschreibungen steigt gegenüber dem Vorquartal um zwölf Prozentpunkte. Besonders gefragt sind Juristen, Contract Manager sowie Spezialisten für Compliance- und Datenschutzthemen. So wächst die Nachfrage nach Juristen um 13 Prozentpunkte auf 84 Prozent, während Datenschutzjuristen und Compliance-Juristen die stärksten relativen Zuwächse innerhalb der Berufsgruppe verzeichnen (135 und 49 Prozentpunkte).
Marketing und Vertrieb: Erste Wachstumsimpulse trotz Kostendruck
Unerwartet dynamisch entwickelt sich im dritten Quartal der Bereich Marketing. Die Nachfrage steigt gegenüber dem Vorquartal um zehn Prozentpunkte. Besonders gefragt sind Marketingmanager, Produktmanager sowie Spezialisten für Content-, PR- und Social-Media-Marketing. Überdurchschnittliche Zuwächse zeigt insbesondere die Positionen des Content Managers (+32 Prozentpunkte).
Auch im Vertrieb nimmt die Nachfrage spürbar zu. Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen steigt um rund fünf Prozentpunkte und liegt damit wieder im Plus. Besonders gesucht werden Sales Manager, Key Account Manager sowie Business Development Manager. Letztere verzeichnen den stärksten Anstieg innerhalb der Berufsgruppe.
Operative Stärke schlägt reine Spezialisierung
Die Nachfrage im Einkaufsmanagement entwickelt sich leicht positiv. Insbesondere operative Einkäufer verzeichnen Zuwächse (+29 Prozentpunkte), während technische Einkaufsfunktionen an Nachfrage verlieren (-12 Prozentpunkte). "Der leichte Nachfrageanstieg bei operativen Einkäufern zeigt, dass Unternehmen derzeit vor allem vielseitig einsetzbare Fachkräfte mit ausgeprägter Umsetzungskompetenz suchen. Gefragt sind weniger Spezialisten für einzelne Aufgaben als vielmehr Allrounder, die den Einkauf ganzheitlich im Griff haben", sagt Rico Koller, Key Account Manager Procurement.
Fachkräfteentwicklung bleibt gespalten
Der Hays Fachkräfte-Index zeigt damit ein uneinheitliches Bild: Während einige Unternehmen ihre Neueinstellungen weiterhin begrenzen, entstehen in anderen Bereichen neue Bedarfe. Besonders gefragt sind Kompetenzen, die für die Sicherung des laufenden Betriebs, die Erschließung neuer Geschäftsmöglichkeiten oder die Umsetzung langfristiger Transformationsprojekte erforderlich sind.
"Der leichte Anstieg der Fachkräftenachfrage ist vor diesem Hintergrund ein positives Signal. Für eine endgültige Entwarnung am Arbeitsmarkt ist es jedoch noch zu früh. Angesichts der schwachen Beschäftigungsentwicklung und des anhaltenden Kostendrucks dürfte die Einstellungspolitik vieler Unternehmen zunächst selektiv bleiben", so Alexander Heise, Hays CEO Deutschland und Europa.
Über den Hays Fachkräfte-Index
Der Hays Fachkräfte-Index (https://www.hays.de/personaldienstleistung-aktuell/fachkraefte-index-branchenuebergreifend?utm_campaign=fachkraefte_index_q3_26&utm_source=advertising_media&utm_medium=referral&utm_content=presse) basiert auf einer quartalsweisen Auswertung der index Internet und Mediaforschung GmbH für Hays. Einbezogen werden Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, von Tageszeitungen sowie dem Business-Netzwerk Xing. Der Fachkräfte-Index zeigt die prozentuale Veränderung zum Ausgangswert vom 1. Quartal 2015 an. Sämtliche Positionsbezeichnungen gelten grundsätzlich für alle Geschlechter.
Für Interviewanfragen sowie Kommentierungen zum Fachkräfte-Index stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
[1] Alle Angaben in "Prozent" beziehen sich auf den Referenzwert 0 im Jahr 2015. "Prozentpunkte" beziehen sich auf die Veränderung zu einem anderen Erhebungsquartal.
Pressekontakt:
Laura Betz
Hays AG, PR & Social Media
T: +49 89 512669 264
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E: laura.adriana.betz@hays.de
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