Berlin (ots) -
Eine schlechte Nacht, zu wenig Schlaf und trotzdem zur Arbeit: Laut neuer forsa-Umfrage der Deutschen Stiftung Schlaf können solche Tage signifikante Auswirkungen auf den beruflichen Alltag haben. Ein Viertel der befragten abhängig Beschäftigten hat sehr oft oder oft Schlafprobleme - bei 47 Prozent litt schon die Arbeit darunter. Die fehlende körperliche und geistige Regeneration der zurückliegenden Nacht macht sich im beruflichen Alltag deutlich bemerkbar. Bei den 18- bis 34-Jährigen der Befragten ist die Minderung der Arbeitsqualität sogar häufiger als bei den älteren Teilnehmenden der Umfrage (50 Jahre und älter). Lediglich eine Minderheit erlaubt sich die Begründung der Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Schlafproblemen durch eine Krankschreibung. Nur gut jeder zehnte befragte Erwerbstätige, der Schlafprobleme hatte, meldete sich tatsächlich aufgrund dieser gesundheitlichen Problemlage krank (11 %).
Schlafprobleme am Arbeitsplatz erkennen und ernst nehmen
Präventive Bildungsangebote zum Gesundheitsthema Schlaf sind heute ein probates Mittel, um Schlafproblemen und -erkrankungen vorzubeugen. Der Bedarf ist groß. Mehr als die Hälfte aller abhängig Beschäftigten (57 %) wünschen sich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement-Programm ihrer Arbeitgeber Grundlagenvorträge zum gesunden Schlaf. Ebenso Workshops mit Erfahrungsaustausch, auch zu persönlichen Problemen, wurden mehrheitlich für sinnvoll erachtet (52 %). In der Praxis sieht es derzeit noch anders aus: 72 % der Antworten auf die Frage "Bietet Ihr Arbeitgeber Maßnahmen zur Erkennung und Vermeidung von Schlafproblemen an?" hießen "Nein, keine Angebote". Und 12 % der befragten Erwerbstätigen gaben an, dass ihr Arbeitgeber solche Angebote zwar macht, sie diese aber nicht nutzen.
Über die Hälfte der 18- bis 49-jährigen befragten Erwerbstätigen und der befragten Erwerbstätigen über 50 Jahre halten Themenangebote zur Verbesserung der Pausenkompetenz während der Arbeitszeit für sinnvoll: 64 % zeigen Interesse für Power-Nap, 58 % wollen mehr wissen über die Schlaf-Wach-Rhythmik, ihren persönlichen Chrono-Typ und generell über das Arbeiten im Einklang mit der inneren Uhr wissen. Auch Informationen über moderne Sleep-Apps sind gefragt sowie Input dazu, wie man sie richtig nutzt. Das Thema Schlaf verdient heute und in Zukunft mehr Aufmerksamkeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Gesunder Schlaf ist das Fundament unserer Gesundheit. Es ist ein gravierendes Risiko für unsere Gesundheit und hat massive wirtschaftliche Folgen, wenn man es als Präventionsthema weiterhin so unterschätzt.
Befragt wurden 1.005 Personen im Alter von über 18 Jahren, die abhängig beschäftigt sind, ausgewählt nach einem systematischen Zufallsverfahren.
DEUTSCHE STIFTUNG SCHLAF
Die Deutsche Stiftung Schlaf ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie wurde 2011 in Berlin gegründet. Unter Leitung von Prof. Dr. Ingo Fietze aus dem Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrum der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben sich Schlafexperten zusammengetan, um durch zeitgemäße Aufklärung und interdisziplinäre Wissensvermittlung die modernen Kenntnisse rund um den gesunden Schlaf zu verbreiten.
Für weitere Informationen zur forsa-Studie besuchen Sie gern die Website der Deutschen Stiftung Schlaf.
https://schlafstiftung.de/mediathek/
MEDIEN
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Shanghaiallee 7
20457 Hamburg
forsa-Umfrage und Versand der Pressemitteilung mit freundlicher Unterstützung von Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH.
Pressekontakt:
Thea Herold (Geschäftsführerin)
0176 80409470
thea.herold@schlafstiftung.de
www.schlafstiftung.de
Luisenstr. 55 | 10117 Berlin
Original-Content von: Deutsche Stiftung Schlaf, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/183843/6383150
Eine schlechte Nacht, zu wenig Schlaf und trotzdem zur Arbeit: Laut neuer forsa-Umfrage der Deutschen Stiftung Schlaf können solche Tage signifikante Auswirkungen auf den beruflichen Alltag haben. Ein Viertel der befragten abhängig Beschäftigten hat sehr oft oder oft Schlafprobleme - bei 47 Prozent litt schon die Arbeit darunter. Die fehlende körperliche und geistige Regeneration der zurückliegenden Nacht macht sich im beruflichen Alltag deutlich bemerkbar. Bei den 18- bis 34-Jährigen der Befragten ist die Minderung der Arbeitsqualität sogar häufiger als bei den älteren Teilnehmenden der Umfrage (50 Jahre und älter). Lediglich eine Minderheit erlaubt sich die Begründung der Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Schlafproblemen durch eine Krankschreibung. Nur gut jeder zehnte befragte Erwerbstätige, der Schlafprobleme hatte, meldete sich tatsächlich aufgrund dieser gesundheitlichen Problemlage krank (11 %).
Schlafprobleme am Arbeitsplatz erkennen und ernst nehmen
Präventive Bildungsangebote zum Gesundheitsthema Schlaf sind heute ein probates Mittel, um Schlafproblemen und -erkrankungen vorzubeugen. Der Bedarf ist groß. Mehr als die Hälfte aller abhängig Beschäftigten (57 %) wünschen sich im Betrieblichen Gesundheitsmanagement-Programm ihrer Arbeitgeber Grundlagenvorträge zum gesunden Schlaf. Ebenso Workshops mit Erfahrungsaustausch, auch zu persönlichen Problemen, wurden mehrheitlich für sinnvoll erachtet (52 %). In der Praxis sieht es derzeit noch anders aus: 72 % der Antworten auf die Frage "Bietet Ihr Arbeitgeber Maßnahmen zur Erkennung und Vermeidung von Schlafproblemen an?" hießen "Nein, keine Angebote". Und 12 % der befragten Erwerbstätigen gaben an, dass ihr Arbeitgeber solche Angebote zwar macht, sie diese aber nicht nutzen.
Über die Hälfte der 18- bis 49-jährigen befragten Erwerbstätigen und der befragten Erwerbstätigen über 50 Jahre halten Themenangebote zur Verbesserung der Pausenkompetenz während der Arbeitszeit für sinnvoll: 64 % zeigen Interesse für Power-Nap, 58 % wollen mehr wissen über die Schlaf-Wach-Rhythmik, ihren persönlichen Chrono-Typ und generell über das Arbeiten im Einklang mit der inneren Uhr wissen. Auch Informationen über moderne Sleep-Apps sind gefragt sowie Input dazu, wie man sie richtig nutzt. Das Thema Schlaf verdient heute und in Zukunft mehr Aufmerksamkeit im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Gesunder Schlaf ist das Fundament unserer Gesundheit. Es ist ein gravierendes Risiko für unsere Gesundheit und hat massive wirtschaftliche Folgen, wenn man es als Präventionsthema weiterhin so unterschätzt.
Befragt wurden 1.005 Personen im Alter von über 18 Jahren, die abhängig beschäftigt sind, ausgewählt nach einem systematischen Zufallsverfahren.
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Die Deutsche Stiftung Schlaf ist eine gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie wurde 2011 in Berlin gegründet. Unter Leitung von Prof. Dr. Ingo Fietze aus dem Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrum der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben sich Schlafexperten zusammengetan, um durch zeitgemäße Aufklärung und interdisziplinäre Wissensvermittlung die modernen Kenntnisse rund um den gesunden Schlaf zu verbreiten.
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