Unternehmensweite Fortschritte werden durch die Fragmentierung der Tools und Lücken in der Governance behindert; gleichzeitig spüren die Mitarbeiter weiterhin die Belastung durch "Ein-Personen-KI" und die negativen Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden
Miro, die Kollaborations- und Kontextschicht für das KI-Zeitalter, hat heute eine Studie veröffentlicht, die untersucht, wie KI die individuelle Produktivität und die Teamleistung verändert. Die Umfrage unter mehr als 9.500 Führungskräften und Mitarbeitern ergab, dass zwar 83 der Befragten der Meinung sind, KI habe ihre individuelle Produktivität bei der Arbeit verbessert, jedoch nur 56 angeben, dass sich die Qualität der Arbeitsergebnisse durch den Einsatz von KI verbessert habe.
Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20261103802069/de/

Wissensarbeiter sind individuell leistungsfähiger denn je, wobei die Mehrheit mittlerweile weit über die "Grundstufe" des Verständnisses und Einsatzes von KI hinaus ist so der Miro-Bericht "The State of Intelligent Collaboration". Doch die durch operative Silos, mangelnde Abstimmung und Herausforderungen bei der KI-Governance verursachte Fragmentierung in Unternehmen verhindert, dass individuelle Gewinne in skalierbare Geschäftsergebnisse umgewandelt werden. Allzu oft begünstigt die Unternehmenskultur einen Einzelkämpfer-Ansatz bei der KI anstelle eines kollaborativen Umfelds, in dem Teamarbeit und KI Hand in Hand gehen.
Die Auswirkungen lassen sich nicht nur an stagnierenden Unternehmensleistungen messen. Sie sind auch für einzelne Mitarbeiter spürbar, die unter der kognitiven Belastung leiden, wenn KI unproduktive Arbeitspraktiken verstärkt, anstatt operative Arbeitsabläufe zu optimieren. 55 beobachten eine Zunahme von "KI-Fehlerlast", die zu unnötigem Nacharbeiten führt, und fast jeder Zehnte gibt an, dass sich die Entscheidungsfindung durch den verstärkten KI-Einsatz verschlechtert hat.
Wichtige Forschungsergebnisse:
KI hat die persönliche Produktivität verbessert, nicht jedoch die Unternehmensleistung
- 83 der Beschäftigten berichten von einer verbesserten individuellen Produktivität durch KI, und 73 der Befragten geben an, dass sich die Arbeitsgeschwindigkeit durch KI erhöht hat.
- Trotz dieser Fortschritte gaben jedoch nur 56 an, dass sich dies in einer Verbesserung der Arbeitsqualität niedergeschlagen habe.
- Eine Mehrheit gab an, dass KI weder zu einer Verbesserung der Entscheidungsfindung (52 %) noch der Zusammenarbeit zwischen Kollegen und Teams (60 %) geführt habe.
- Fast jeder Zehnte gab an, dass die Entscheidungsfindung infolge des Einsatzes von KI nachgelassen habe.
Fragmentierung und Silos behindern die Auswirkungen auf die Organisation
- 69 der Befragten gaben an, dass der Großteil der KI-gestützten Arbeit in privaten Sitzungen und nicht in gemeinsamen Arbeitsbereichen stattfindet.
- 49 der Unternehmen haben mit Informationssilos zu kämpfen; Mitarbeiter können nicht systemübergreifend auf gemeinsame Kontexte zugreifen.
- 40 der Führungskräfte bewerten die Transparenz darüber, wie KI eingesetzt wird, als schlecht oder nicht vorhanden.
- Bis zu 58 berichten von Compliance- und Sicherheitsbedenken mangels einheitlicher Steuerung.
Die kognitiven Belastungen für Mitarbeiter und ihr Wohlbefinden
- 44 der Mitarbeiter berichten von vermehrten Kontextwechseln im vergangenen Jahr.
- 59 berichten von einem höheren Volumen an KI-generierten Ergebnissen, die überprüft werden müssen; 55 nennen vermehrten "KI-Müll" (minderwertige KI-gesteuerte Ergebnisse), der zusätzliche menschliche Überprüfung und Nachbearbeitung erfordert.
- 60 befürchten, dass Rollengrenzen verschwimmen werden; 47 befürchten, dass verwandte Rollen zusammenwachsen werden.
- 44 äußern Bedenken hinsichtlich einer nachlassenden Kultur der Zusammenarbeit; jeder Fünfte gibt an, dass sich die Arbeit aufgrund des verstärkten KI-Einsatzes einsam anfühlt.
"Wenn ich mit unseren Kunden spreche, höre ich von Produktivitätsgewinnen durch KI auf individueller Ebene", sagte Dave Ross, Product Evangelist Leader bei Miro. "Aber viele von ihnen empfinden es als Herausforderung, diese Gewinne auf das gesamte Unternehmen auszuweiten. Eine schnellere Umsetzung ist definitiv ein Vorteil, aber die Entscheidungsfindung und die Qualität der Entscheidungen sind der eigentliche Engpass. Diese Untersuchung weist auf den wachsenden Bedarf an einem Ort hin, an dem KI und Menschen gemeinsam diese kritischen Entscheidungen treffen können, anstatt in fragmentierten und unzusammenhängenden Einzelwerkzeugen zu arbeiten."
Führungskräfte in Unternehmen suchen nach einem alternativen Ansatz, der fragmentierte Kollaborationstools konsolidiert und isolierte Daten miteinander verknüpft. Gartner bezeichnet diese Lösungen als KI-Workhubs. Die Umfrage ergab, dass zwei Drittel der Entscheidungsträger in Unternehmen planen, innerhalb von 12 Monaten einen KI-Workhub einzuführen. Sie erkennen die Notwendigkeit, dass Teams und KI-Agenten bei gemeinsamen Aufgaben mit vollständigem Kontext und umfassender Übersicht zusammenarbeiten.
Ross fasst zusammen: "Mit KI-Workhubs verfügen Teams und ihre Agenten über den Kontext und das gemeinsame Verständnis, das sie benötigen, um bessere Entscheidungen zu treffen und diese in eine schnellere Umsetzung und bessere Ergebnisse umzusetzen."
Hinweise für Redakteure
Über die Studie
Miro führte eine Online-Umfrage unter mehr als 9.500 Führungskräften und Mitarbeitern aus branchenübergreifenden Bereichen wie Produktentwicklung, IT, Betrieb und anderen Funktionen in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum durch, um den aktuellen Stand und die Herausforderungen der KI-Transformation in ihren Unternehmen sowie ihre Ansichten zu KI-Workhubs zu erfassen. Die Studie begann im September 2026 und wurde im Oktober 2026 abgeschlossen.
Laden Sie die vollständige Studie "State of Intelligent Collaboration 2026" herunter: https://miro.com/resources/the-state-of-intelligent-collaboration/
Erfahren Sie mehr über Miros Intelligent Canvas: https://miro.com/intelligent-canvas/
Über Miro
Miro ist der KI-Innovations-Workspace, der Teams und KI zusammenbringt, um das nächste große Projekt schneller zu planen, gemeinsam zu entwickeln und umzusetzen. Mit mehr als 100 Millionen Nutzern bei 250.000 Kunden ermöglicht Miro funktionsübergreifenden Teams, auf einer gemeinsamen, KI-orientierten Arbeitsfläche den gesamten Prozess von der ersten Idee bis zur endgültigen Umsetzung zu durchlaufen. Mit der Arbeitsfläche als Ausgangspunkt sorgen die kollaborativen KI-Workflows von Miro dafür, dass Teams im Arbeitsfluss bleiben, Veränderungen in der Arbeitsweise skalieren und eine unternehmensweite Transformation vorantreiben. Weitere Informationen finden Sie unter https://miro.com.
Miro und das Logo von Miro sind Marken oder eingetragene Marken von RealtimeBoard, Inc., in den USA und/oder anderen Ländern. Andere hier erwähnte Produkte und Firmennamen können die Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein.
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.
Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20261103802069/de/
Contacts:
press@miro.com
