Anzeige
❌
Mehr »
Mittwoch, 04.11.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Zehn Katalysatoren in vier Monaten und die Rally könnte erst beginnen
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
544 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Moskau bleiben am Tag der Einheit des Volkes die Börsen geschlossen.

TAGESTHEMA I

Die Demokraten haben bei den US-Zwischenwahlen die Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus errungen. Damit entrissen sie den Republikanern die Kontrolle über den Senat und erteilten Präsident Trump eine schwere Niederlage. Die Überraschungserfolge hatten sich im Laufe der Nacht abgezeichnet. Die Siege in Ohio und Kansas waren nach den Erfolgen in North Carolina, South Carolina und Texas bereits die Senatssitze vier und fünf, die die Demokraten den Republikanern bei den Zwischenwahlen abnehmen. Für die Mehrheit in der Parlamentskammer benötigen die Demokraten unter dem Strich ein Plus von vier Sitzen. Die Ergebnisse einiger Senatsrennen sind aktuell aber noch offen. Die Senatsmehrheit war ein zentraler Punkt der Zwischenwahlen 2026, doch nur wenige hatten den Sieg der Demokraten vorhergesagt, da eine Vielzahl knapper Rennen den Ausgang selbst in den Tagen vor dem Wahltag unklar machte. Die Republikaner hatten die Mehrheit erst bei den Wahlen 2024 gewonnen. Der Verlust der Kongress-Mehrheiten ist eine herbe Niederlage für Trump und wird ihm das Regieren deutlich erschweren. Im Senat müssen Kandidaten für wichtige Regierungsposten und Richter bestätigt werden. Zudem können die Demokraten im Kongress Untersuchungen gegen den Präsidenten und dessen Regierung einleiten.

TAGESTHEMA II

BMW muss erneut die Prognose für dieses Jahr senken. Belastet von erweiterten und intensivierten Portfolio- und Strukturmaßnahmen rechnet der Premiumautohersteller 2026 mit einer operativen Rendite im Autogeschäft von plus 0,5 bis minus 0,5 Prozent. Bisher hatte BMW nach der Gewinnwarnung im Sommer die Marge im Korridor von 1 bis 3 Prozent erwartet. Vor Struktur- und Portfoliomaßnahmen rechnet der DAX-Konzern weiterhin mit einer EBIT-Marge über 2,0 Prozent. Auch der Free Cashflow im Segment Automobile werde weiter über 2,5 Milliarden Euro erwartet. Die Auslieferungen im Segment Automobile sieht BMW aber nun moderat (5 bis 10 Prozent) sinken - bisher wurde ein leichter Rückgang (bis 5 Prozent) erwartet. Der Anteil vollelektrischer Automobile an den Auslieferungen im Segment Automobile soll 2026 nun leicht stiegen. Bisher wurde der Wert auf Vorjahresniveau erwartet. Zudem wolle BMW die organisatorische und prozessuale Neuaufstellung des Unternehmens schneller und umfangreicher umsetzen. "Beispielsweise soll die angekündigte Verschlankung der Managementfunktionen beschleunigt werden", so BMW.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

CONTINENTAL (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

.                 PROG  PROG PROG 
3. QUARTAL             3Q26  ggVj Zahl  3Q25 
Umsatz              3.458 +0,3%  10  3.449 
EBIT bereinigt           480  -6%  10   511 
EBIT-Marge bereinigt        13,9   --  10  14,8 
Ergebnis nach Steuern/Dritten    310   --   4  -756 
Ergebnis je Aktie unverwässert   1,55   --   4  -3,78 
Free Cashflow bereinigt       57  -66%   8   169 
 

SCOUT24 (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

.           PROG PROG PROG 
3. QUARTAL       3Q26 ggVj Zahl 3Q25 
Umsatz         195 +18%  10  166 
EBITDA*         119 +14%  10  104 
EBITDA-Marge*     61,2  --  10 62,9 
Ergebnis nach Steuern  64 -37%   9  102 
Ergebnis je Aktie   0,92 -35%   6 1,41 
-*aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 
 

AUTO1 (07:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (in Millionen Euro, Marge in Prozent, nach IFRS):

.             PROG  PROG PROG 
3. QUARTAL        3Q26  ggVj Zahl  3Q25 
Umsatz          2.405  +13%   6 2.125 
Bruttogewinn        305  +18%   5  258 
EBITDA bereinigt      78  +50%   5   52 
EBITDA-Marge bereinigt   3,2   --   5  2,4 
Ergebnis nach Steuern    43 +121%   5   19 
 

Weitere Termine:

06:45 DE/Basler AG, ausführliches Ergebnis 9 Monate (14:00 Analystenkonferenz)

07:00 DE/Fraport AG, ausführliches Ergebnis 3Q (10:30 PK)

07:00 DE/Vonovia SE, ausführliches Ergebnis 3Q (07:30 Telefonkonferenz)

07:25 IT/Telecom Italia SpA (TI), Ergebnis 3Q

07:30 DE/Continental AG, Ergebnis 9 Monate

07:30 DK/Novo Nordisk A/S, Ergebnis 3Q

07:30 NL/Ahold Delhaize NV, Ergebnis 3Q

08:00 NL/Wolters Kluwer NV, Trading Update 9 Monate

12:00 US/Kraft Heinz Co, Ergebnis 3Q

13:00 US/McDonald's Corp, Ergebnis 3Q

13:00 US/Uber Technologies Inc, Ergebnis 3Q

22:00 US/Expedia Group Inc, Ergebnis 3Q

22:00 US/News Corp Ltd, Ergebnis 1Q

22:05 US/Qualcomm Inc, Ergebnis 4Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- SE 
  09:30 Sveriges Riksbank, Ergebnisse des geldpolitischen Rats 
     Repo Rate 
     PROGNOSE: 2,00% 
     zuvir:  1,75% 
 
- IT 
  09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Oktober 
     PROGNOSE: 51,0 
     zuvor:  51,7 
 
- FR 
  09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Oktober 
     1. Veröff.: 48,4 
     zuvor:   51,2 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     1. Veröff.: 48,4 
     zuvor:   51,1 
 
- DE 
  09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Oktober 
     1. Veröff.: 51,7 
     zuvor:   52,9 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     1. Veröff.: 52,8 
     zuvor:   53,8 
 
- EU 
  10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
     (2. Veröffentlichung) Oktober 
     1. Veröff.: 51,7 
     zuvor:   53,0 
     Einkaufsmanagerindex gesamt (2. Veröffentlichung) 
     PROGNOSE:  k.A. 
     1. Veröff.: 51,9 
     zuvor:    53,1 
 
- GB 
  10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
     (2. Veröffentlichung) Oktober 
     1. Veröff.: 53,1 
     zuvor:   52,1 
 
- EU 
  11:00 Verbraucherpreise Eurozone (Vorabschätzung) Oktober 
     Eurozone 
     PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+3,9% gg Vj 
     zuvor:   +0,6% gg Vm/+3,8% gg Vj 
     Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 
     PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+2,5% gg Vj 
     zuvor:   +0,2% gg Vm/+2,5% gg Vj 
 
- US 
  14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht Oktober 
     Beschäftigung privater Sektor 
     PROGNOSE: +75.000 Stellen 
     zuvor:  +90.000 Stellen 
 
  14:30 Handelsbilanz September 
     PROGNOSE: -107,7 Mrd USD 
     zuvor:  -105,57 Mrd USD 
 
  15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) Oktober 
     PROGNOSE:  58,0 Punkte 
     1. Veröff.: 57,9 Punkte 
     zuvor:   58,7 Punkte 
 
  16:00 US/ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe Oktober 
     PROGNOSE: 54,8 Punkte 
     zuvor:  54,9 Punkte 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        25.885,00  -0,4 
E-Mini-Future S&P-500   7.568,50  -0,4 
E-Mini-Future Nasdaq-100 28.166,50  -0,5 
Topix (Tokio)       3.887,21  -1,1 
Hang-Seng (Hongk.)    23.825,17  +1,3 
Shanghai-Comp.       3.683,82  +2,1 
 
Dienstag: 
INDEX        Schluss +/- % 
DAX        25.864,62  -0,5 
DAX-Future    25.932,00  -0,6 
MDAX       30.743,36  -0,4 
TecDAX       4.092,59  -0,6 
SDAX       18.017,08  -1,1 
Euro-Stoxx-50   6.144,56  -0,5 
Stoxx-50      5.360,97  -0,8 
XDAX       25.824,30  -0,2 
Dow-Jones     51.786,72  -0,4 
S&P-500      7.568,92  +0,4 
Nasdaq Composite 25.372,01  +0,8 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Mit Abgaben dürften die europäischen Aktienmärkte in den Handel am Mittwoch starten. Zwar haben die Demokraten bei den US-Zwischenwahlen die Mehrheit im US-Repräsentantenhaus und im Senat gewonnen, doch welche Auswirkungen dies auf die Politik in den USA haben wird, ist unklar. Es dürfte Präsident Trump das Regieren zumindest erschweren. Politische Beobachter wiesen aber schon im Vorfeld der Wahl darauf hin, dass Trump vielfach einfach mit Dekreten agiert und so den Kongress praktisch umgeht. Unter Druck dürften vor allem Aktien mit KI-Fantasie stehen. Im Handel geht die Befürchtung um, dass die Demokraten die US-Technologiebranche stärker regulieren und insbesondere die großen KI-Unternehmen stärker kontrollieren könnten. Daneben dominiert eine Flut von Quartalszahlen.

Rückblick: Zurückhaltung vor dem Ergebnis der US-Kongresswahl prägte den Handel am Dienstag. Etwas Unterstützung kam vom Ölpreis, der nach dem Einbruch vom Vortag weiter nachgab. Allerdings legten am Anleihemarkt die Renditen wieder etwas zu. Im Technologiesektor wurde die Stimmung etwas gedämpft von dem eher verhaltenen Ausblick von Apple. Während Infineon um 0,8 Prozent stiegen, sanken ASML und STMicro um 1,6 und 0,3 Prozent.Bei Philips ging es um 4,8 Prozent nach oben. Die Niederländer hatten mit der Gewinnstärke in ihren Quartalszahlen sehr positiv überrascht. Alstom verloren es nach der Gewinnwarnung vom Vortag trotz des folgenden Kurseinbruchs weitere 4,8 Prozent. Die Titel des britischen Stromversorgers Drax verbesserten sich um 6,6 Prozent. Drax wird die Versorgung eines Datencenters im Gigawatt-Bereich zusammen mit Brookfield betreiben. Die Zusammenarbeit mit dem kapitalstarken Vermögensverwalter dürfte die Gewinne von Drax aus dieser Anlage für lange Zeit absichern, hieß es.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas leichter - Bayer überraschte im dritten Quartal besonders mit dem Pharmageschäft. Mit einem Plus von 3,6 Prozent führte die Aktie den DAX an. Volatil reagierten Zalando auf die Geschäftszahlen des Online-Versandhändlers. Zum Handelsende notierte die Aktie 6,3 Prozent niedriger. Von JP Morgan hieß es, die Zahlen seien "in-line", es fehle jedoch an zusätzlichen positiven Nachrichten. Der wichtige Bruttowarenvolumen-Umsatz (GMV) liege im dritten Quartal mit plus 6,1 Prozent genau im erwarteten Rahmen. Im MDAX gewannen Lufthansa 3,9 Prozent. Dank der guten Absicherung gegen steigende Kerosinpreise steckte die Fluggesellschaft den Anstieg des Ölpreises im Jahresverlauf gut weg. Evonik (+1,4%) hatte die Prognose für das Geschäftsjahr leicht erhöht. Auch die Zahlen wurden gut aufgenommen. Im Handel seien aber noch höhere Erwartungen herumgereicht worden, hieß es aus dem Handel. Nach Senkung der Umsatzprognose brachen Teamviewer um 26,8 Prozent ein. Schaeffler verbilligten sich um 5,2 Prozent, nachdem der Automobilzulieferer die Schließung von vier Standorten angekündigt hatte. Damit verbunden ist der Abbau von 3.460 Stellen in Europa, davon 2.600 in Deutschland.

XETRA-NACHBÖRSE

Für die BMW-Aktie ging es im nachbörslichen Handel am Dienstag um gut 3 Prozent nach unten. BMW muss erneut die Prognose für dieses Jahr senken. Belastet von erweiterten und intensivierten Portfolio- und Strukturmaßnahmen rechnet der Premiumautohersteller 2026 mit einer operativen Rendite im Autogeschäft von plus 0,5 bis minus 0,5 Prozent. Bisher hatte BMW nach der Gewinnwarnung im Sommer die Marge im Korridor von 1 bis 3 Prozent erwartet.

USA - AKTIEN

Mehrheitlich Gewinne - Vor dem Ergebnis der US-Kongresswahl dominierte Zurückhaltung, wie Händler sagten. Unter den Konjunkturdaten des Tages stiegen die Auftragseingänge der Industrie im September stärker als erwartet. Die Zahl der offenen Stellen erreichte im September überraschend den höchsten Stand seit vier Monaten. Die Daten sprächen tendenziell für weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank, kommentieren die Analysten von BMO. Im Blick standen daneben Zahlen und Ausblick von Apple. Der iPhone-Hersteller hat zwar im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet, doch enttäuschte die Unternehmensprognose der Bruttomarge, denn Apple rechnet mit höheren Preisen für Speicherchips. Die Apple-Aktie fiel um 1,9 Prozent. Mit Enttäuschung wurden auch die Zahlen von Palantir (-1,7%) aufgenommen, obwohl diese die Erwartungen übertroffen hatten. Das Unternehmen meldete jedoch ein langsameres Wachstum neuer Verträge. Die Aktien von Pfizer fielen um 2,2 Prozent, obwohl der Pharmakonzern bei Vorlage der Quartalszahlen den Ausblick erhöht hatte. Der Umsatz mit Covid-Produkten ist weiter gesunken. Pfizer setzt daher verstärkt auf Krebstherapien und Mittel zur Gewichtsreduktion. Auch der Chemiekonzern Dupont ist zuversichtlicher für das laufende Geschäftsjahr, was der Aktie zu einem Plus von 8,6 Prozent verhalf. Shopify (-8,7%) hat mit Umsatz und operativem Bruttoergebnis die Erwartungen von Analysten verfehlt.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries    Rendite  +/- 
2 Jahre        4,61  +0,03 
10 Jahre        4,95  +0,06 
 

Am Anleihemarkt zogen die Renditen nach dem Rücksetzer vom Vortag wieder an, auch gestützt von den besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten; die Zehnjahresrendite stieg um 6 Basispunkte auf 4,95 Prozent. Im asiatischen Handel baut die Rendite zehnjähriger Papiere ihre Abgaben aus und fällt auf den tiefsten Stand seit Anfang September.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:15 Uhr 
EUR/USD     1,1231  +0,3  0,0038     1,1193     1,1192 
EUR/JPY     177,59  0,0  0,0000    177,5900    177,3600 
EUR/CHF     0,9174  -0,1  -0,0011     0,9185     0,9186 
EUR/GBP     0,8346  +0,1  0,0009     0,8337     0,8343 
USD/JPY     158,12  -0,3  -0,5400    158,6600    158,4400 
GBP/USD     1,3456  +0,3  0,0045     1,3411     1,3414 
USD/CNY     6,6787  +0,1  0,0086     6,6701     6,6701 
USD/CNH     6,6783  +0,1  0,0084     6,6699     6,6695 
AUS/USD     0,698  +0,2  0,0014     0,6966     0,6972 
Bitcoin/USD 77.743,34  -0,1  -97,01    77.840,35   77.563,90 
 

Die höheren Anleiherenditen stützten den Dollar, der gut behauptet tendierte. Der Euro notierte knapp unter 1,12 Dollar. Im asiatischen Handel gibt der Dollar mit dem Ergebnis der US-Zwischenwahl nach. Die US-Währung fiel auf den niedrigsten Stand seit mehr als einem Monat.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.015,88  +2,2   87,63    3.928,25 
Silber      51,75  +4,0   1,97      49,77 
Platin    1.464,04  +3,4   48,02    1.416,02 
 

Steigende Anleiherenditen drückten den Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 0,7 Prozent auf 3.928 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    96,42  +0,3   0,33      96,09 
Brent/ICE    104,04  +0,4   0,44     103,60 
 

Die Ölpreise gaben nach dem kräftigen Rückgang des Vortags weiter nach. Das Barrel Brent ermäßigte sich um 1,1 Prozent auf 103,60 Dollar. Die Akteure am Ölmarkt setzten weiter auf eine diplomatische Lösung des Iran-Kriegs, hieß es.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

GELDPOLITIK EZB

EZB-Ratsmitglied Joachim Nagel hält eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im Dezember für sehr wahrscheinlich. Beim Hauptstadtempfang der Deutschen Bundesbank begründete er das damit, dass sich der Inflationsausblick wegen der Entwicklung der Energiepreise verschlechtert habe. "Eine Zinserhöhung im Dezember ist aus heutiger Sicht ... sehr wahrscheinlich", sagte er laut veröffentlichtem Redetext. Schon im Basis-Szenario der der September-Projektion der EZB sei ein weiterer Zinsschritt nach oben enthalten gewesen, und seitdem habe sich der Inflationsausblick verschlechtert.

HANDELSGESPRÄCHE USA/KANADA

Die jüngsten Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada haben ermutigende Ergebnisse erbracht, obwohl noch große Hürden zu nehmen seien, sagte Premierminister Mark Carney.

GELDPOLITIK CHINA

Chinas Zentralbank verstärkt ihre Bemühungen zur Stabilisierung der heimischen Kapitalmärkte. Sie senkt die Sätze für eine Kreditfazilität für Aktienrückkäufe und sagt zu, den künftigen Kreditbedarf der großen Banken zu diesem Zweck vollständig zu decken. Die People's Bank of China hat am Mittwoch ihren Refinanzierungssatz für Aktienrückkäufe um 25 Basispunkte auf 1 Prozent gesenkt.

KONJUNKTUR CHINA

Ein privater Indikator zeigte, dass die Aktivität im chinesischen Dienstleistungssektor im Oktober weiter expandierte, wenn auch mit einem langsameren Tempo, da steigende Kosten und ein verstärkter Wettbewerb die Stimmung in den Unternehmen belasten. Der von S&P Global erhobene RatingDog Services Einkaufsmanagerindex fiel im Oktober auf 50,8 von 51,6 im September. Der private Indikator, der die langsamste Expansion seit drei Monaten markierte, spiegelte den offiziellen Dienstleistungsindex wider, welcher im Oktober von 50,2 im Vormonat auf 50,0 sank.

FRESENIUS

Bei der Fresenius-Sparte Kabi gewinnen die Wachstumsvektoren immer mehr an Bedeutung. Wie der Bad Homburger Gesundheitskonzern mitteilte, steigerten die Wachstumsvektoren Biopharma, MedTech und Nutrition ihr EBIT im dritten Quartal währungsbereinigt um 27 Prozent auf 251 Millionen Euro und steuerten damit mit mehr als die Hälfte zum Gesamt-EBIT von Kabi in Höhe von 391 (Vorjahr 358) Millionen Euro bei. Für das dritte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                BERICHTET  PROG PROG 
3. QUARTAL           3Q26 ggVj  3Q26 ggVj  3Q25 
Umsatz             5.803  +6%  5.791  +6% 5.477 
EBIT               638 +11%   619  +8%  574 
EBIT-Marge           11,0  --  10,7  --  10,5 
Ergebnis nach Steuern/Dritten*  403 +15%   388 +10%  351 
Ergebnis je Aktie*       0,72 +16%  0,69 +11%  0,62 
* Core - fortgeführte Bereiche 
 

HEIDELBERG MATERIALS

hat bei 10 Prozent Wachstum im dritten Quartal 9 Prozent mehr operativen Gewinn eingefahren als im Vorjahr. An der Prognose hält der im DAX notierte Baustoffriese fest. Für das dritte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                   BERICHTET  PROG PROG 
3. QUARTAL              3Q26 ggVj  3Q26 ggVj  3Q25 
Umsatz                6.413 +10% 6.194  +7% 5.807 
Ergebnis laufendes Geschaeft*    1.624  +8% 1.573  +5% 1.502 
Ergebnis laufendes Geschaeft-Marge*  25,3  --  25,4  --  25,9 
Ergebnis laufendes Geschaeft     1.281  +9% 1.237  +5% 1.179 
- * vor Abschreibungen 
 

LUFTHANSA

hat eine Vereinbarung mit der portugiesischen Regierung über den Erwerb einer anfänglichen Minderheitsbeteiligung von 44,9 Prozent an der staatlichen Fluggesellschaft TAP Air Portugal unterzeichnet. Der vereinbarte Kaufpreis für den Anteil beläuft sich auf 1,025 Milliarden Euro und soll vollständig aus vorhandener Liquidität finanziert werden. Durch den möglichen Zukauf von Aktien, die zunächst Belegschaftsmitgliedern angeboten werden, könnte die Beteiligung auf bis zu 49,9 Prozent steigen. Unter Berücksichtigung einer sogenannten Ticking-Fee beziffert die Lufthansa das Gesamtvolumen der Transaktion auf bis zu 1,2 Milliarden Euro. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Freigaben, insbesondere durch die Europäische Kommission.

SILTRONIC

Für das dritte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.            BERICHTET  PROG PROG 
3. QUARTAL       3Q26 ggVj  3Q26 ggVj  3Q25 
Umsatz         355 +18%  332 +11%  300 
EBITDA          81 +24%   72 +9%   66 
EBITDA-Marge      22,9 --   21,5 --   21,9 
EBIT          -42 --   -57 --   -31 
Ergebnis nach Steuern  -55 --   -63 --   -44 
Ergebnis je Aktie   -1,46 --  -1,79 --  -1,29 
=== 

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

November 04, 2026 01:35 ET (06:35 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

Während viele Anleger jetzt auf ExxonMobil, Chevron oder Shell setzen, könnte das größere Potenzial längst woanders liegen. Denn hohe Ölpreise machen neue Investitionen in Förderung, Transport und Verarbeitung wieder attraktiv. Davon profitieren vor allem jene Unternehmen, die Bohrtechnik, Ausrüstung und Dienstleistungen bereitstellen oder bereits über wertvolle Infrastruktur verfügen.

Hier dürfte die zweite Welle des Öl-Booms entstehen. Statt den bereits stark gelaufenen Produzenten hinterherzulaufen, können Anleger auf die Unternehmen setzen, die am milliardenschweren Wiederaufbau der globalen Energieinfrastruktur verdienen.

In unserem aktuellen Spezialreport zeigen wir 5 Aktien, die von der historischen Öl-Krise besonders profitieren könnten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern und die möglichen Gewinner der zweiten Öl-Welle entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.